Deutscher Sachbuchpreis: Verleihung in diesem Jahr im WECC | #DSP20

Der erste Deutsche Sachbuchpreis wird am 16. Juni 2020 im WECC am Westhafen in Berlin verliehen. In den kommenden Jahren findet die Verleihung im Humboldt Forum im Berliner Schloss statt.


Die Verleihung des Deutschen Sachbuchpreises am 16. Juni 2020 findet in diesem Jahr einmalig im WECC am Westhafen in Berlin statt. Ab dem kommenden Jahr wird die Auszeichnung im Humboldt Forum im Berliner Schloss vergeben.

„Die Kooperation mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels für den Deutschen Sachbuchpreis ist uns ein großes Anliegen, um die Diskussion über gesellschaftlich relevante Themen zu fördern. Wir freuen uns, dass wir mit dem WECC einen würdigen Rahmen für die Verleihung des Deutschen Sachbuchpreises in diesem Jahr gefunden haben. Mit dem Beginn des Eröffnungsjahres im Humboldt Forum im kommenden September kann die Auszeichnung dann ab 2021 in unseren Räumen vergeben werden“, sagt Lavinia Frey, Geschäftsführerin Programm und Projekte der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss.

„Mit ihrem Fokus auf den Austausch von Ideen und dem Anspruch, Wissen an eine breite Öffentlichkeit zu vermitteln, ist die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss ein wichtiger Partner für den Deutschen Sachbuchpreis. Wir freuen uns darauf, gemeinsam Impulse für den gesellschaftlichen Diskurs zu setzen“, sagt Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Die Preisverleihung moderieren Katja Gasser (ORF) und René Aguigah (Deutschlandfunk Kultur). Am 21. April 2020 gibt die unabhängige Jury die acht Titel umfassende Nominierungsliste bekannt. Aus dieser Auswahl küren sie das Sachbuch des Jahres, das während der Preisverleihung verkündet wird.

Die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels vergibt die mit insgesamt 42.500 Euro dotierte Auszeichnung an ein herausragendes, in deutscher Sprache verfasstes Sachbuch, das Impulse für die gesellschaftliche Auseinandersetzung gibt. Der oder die Preisträger*in erhält 25.000 Euro, die sieben Nominierten erhalten je 2.500 Euro.

Hauptförderer des Preises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Unterstützer sind der Technologie- und Informationsanbieter MVB und die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss.

Alle Informationen können abgerufen werden unter www.deutscher-sachbuchpreis.de.

Der Hashtag lautet: #DSP20

Börsenverein des Deutschen Buchhandels
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Braubachstraße 16
60311 Frankfurt am Main
Telefon +49 69 13 06 292
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#BooksForFuture – Welche Rolle spielen Bücher für Jugendbewegungen?

Welches Potential steckt im Kinder- und Jugendbuch, um für politische Themen zu mobilisieren?

Weltweit engagieren sich Schüler*innen und demonstrieren für eine klimafreundliche Politik. Gleichzeitig veröffentlichen immer mehr Verlage Bücher zu den Themen Klima- und Umweltschutz, Buchhandlungen nehmen vermehrt Titel zu Nachhaltigkeit ins Sortiment. Gibt es eine positive Wechselwirkung zwischen der Bewegung und dem Medienmarkt? Welche Ziele und Zielgruppen verfolgen die Verlage mit ihren Angeboten? Welches Potential steckt im Kinder- und Jugendbuch, um Jugendliche für politische Themen zu mobilisieren? Und wie schätzen junge Aktivist*innen selbst das Medienangebot ein? Nutzen Sie das Medium Buch, um sich mit aktuellen Themen auseinanderzusetzen und Anregungen für ihr Engagement zu erhalten? Zu diesen Fragen organisieren die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen (avj), der Arbeitskreis für Jugendliteratur (AKJ), der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Stiftung Lesen eine Podiumsdiskussion auf der Leipziger Buchmesse 2020.

Podiumsdiskussion
#BooksForFuture
Welche Rolle spielen Bücher für Jugendbewegungen?

Teilnehmer*innen:

  • Kristin Franke, Fridays For Future Leipzig
  • Katja Meinecke-Meurer, Geschäftsführerin des Tessloff Verlags
  • Lennart Schaefer, Nachwuchssprecher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels
  • Annie Vollmers, Literaturvermittlerin und pädagogische Leitung der Wortwerkstatt/ Kulturenwerkstatt Limburg

Moderatorin: Britta Selle, MDR KULTUR

Zeit:     Freitag, 13. März 2020, 10.30 bis 11.30 Uhr
Ort:      Leipziger Buchmesse, Trendforum Bildung: Lernen weiter denken, Halle 2, Stand B 600

Service für Medien:

Interviewwünsche gerne vorab per E-Mail an presse@boev.de.

Begleitend zu der Veranstaltung stehen weitere Informationen zur Verfügung:

www.boersenverein.de/presse/digitale-pressemappen/

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Literaturverführung pur | #lbm20 @buchmesse

Leipzig liest und debattiert 3.700 Mal

Gemeinsam die Welt erlesen, Vergangenheit und Gegenwart diskutieren sowie die Zukunft mitgestalten – dazu bietet Europas größtes Lesefest Leipzig liest vom 12. bis 15. März mit 3.600 Mitwirkenden rund 3.700 Gelegenheiten. An rund 500 Orten auf dem Leipziger Messegelände und in der gesamten Stadt Leipzig bietet Leipzig liest Literaturverführung pur, lädt ein zu persönlichen Begegnungen oder dem Austausch mit Lieblingsautoren, Meistern ihres Fachs oder Debütanten aus 51 Ländern. „Neben einem starken literarischen Bücherfrühling finden sich in diesem Jahr besonders viele politische Sachbücher im Leipzig liest-Programm“, erklärt Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse.

„Die Lesenden suchen nicht nur Informationen, sondern auch Bewertungen und Einordnungen, mit denen sie sich auseinandersetzen wollen. Zudem ist es uns gelungen, dass erstmals alle Partner der Region Südosteuropa mit einem gemeinsamen kulturpolitischen Projekt zur Literaturförderung in die Öffentlichkeit treten und dies auf der Leipziger Buchmesse.“

Leipzig liest international: Von Belgien bis Ungarn

Internationale Autoren stellen dem Publikum in Leipzig ihre vielfältigen Perspektiven auf Politik und Gesellschaft vor: Sie erzählen etwa vom Brexit aus Sicht der britischen Mittelschicht, der Kolonialzeit in Mosambik aus der Perspektive einer portugiesischen Familie oder geben Einblicke in die Gefühlswelten einer belgischen Mutter, die ihr Kind nicht selbst geboren hat.

Nir Baram: Erwachen / Carl Hanser Verlag, März 2020
Billy Bragg: Die drei Dimensionen der Freiheit / Heyne Encore Januar 2020
Jonathan Coe: Middle England / Folio Verlag, Februar 2020
Saskia De Coster: Eine echte Mutter / Tropen Verlag, März 2020
Didier Eribon: Betrachtungen zur Schwulenfrage / Suhrkamp, Dezember 2019
Isabela Figueiredo: Roter Staub. Mosambik am Ende der Kolonialzeit / Weidle, Oktober 2019
Sasha Filipenko: Rote Kreuze / Diogenes Verlag, Februar 2020
László Földényi: Lob der Melancholie. Rätselhafte Botschaften / Matthes und Seitz, April 2019
Rachel Franklin: Der Antarktisvertrag / Benevento, Februar 2020
Jorge Zepeda Patterson: Die Korrupten / Elster Verlag, Februar 2020
Avi Primor: Weit war der Himmel über Palästina / Bastei Lübbe, Februar 2020
Jocelyne Saucier: Ein Leben mehr / Suhrkamp Verlag, 2017
Michael Stavarič: Fremdes Licht / Luchterhand Literaturverlag, März 2020

Schwerpunktregion 2020–2022: Common Ground. Literatur aus Südosteuropa

Zum ersten Mal stellen alle Länder Südosteuropas ihre Literatur und ihre Autor*innen gemeinsam vor. Unter dem Motto „Common Ground“ wollen sie ein anderes, ein authentischeres Bild vom Balkan vermitteln – jenseits von Katastrophen, Klischees und Vorurteilen. Die Palette reicht von zeitgenössischer Literatur (Angel Igov, Elvira Mujčić) über Klassiker (Ivo Andrić, Danilo Kiš) bis hin zu Comics, Lyrik und Erzählbänden. Folgende Autoren kommen unter anderem nach Leipzig:

Mircea Cărtărescu: Solenoid, Zsolnay, September 2019
Lidija Dimkovska: Schwarz auf weiß, parasitenpresse, Juli 2019
Angel Igov: Die Sanftmütigen, eta Verlag 2019
Drago Jančar: Wenn die Liebe ruht, Zsolnay, Juli 2019
Lejla Kalamujić: Nennt mich Esteban, eta Verlag, 1. März 2020
Michael Martens: Im Brand der Welten (Ivo Andrić-Biographie in deutscher Sprache) Zsolnay, August 2019
Ana Schnabl: Grün wie ich dich liebe grün, Folio, 10. März 2020
Aleksandar Zograf: Partisanenpost, März 2020

Programmschwerpunkt: „The Years of Change 1989-1991. Mittel-, Ost- und Südosteuropa 30 Jahre danach”

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) lädt zur Leipziger Buchmesse zum Mitdenken und -reden in insgesamt vier Programmen zur internationalen und nationalen Demokratieförderung ein. Im internationalen Bereich veranstaltet die bpb in Kooperation mit der Leipziger Buchmesse den dreijährigen Programmschwerpunkt „The Years of Change 1989-1991. Mittel-, Ost- und Südosteuropa 30 Jahre danach“ – in diesem Jahr mit dem Fokus auf dem Baltikum, Rumänien und Bulgarien. Unter anderem bringen Schriftsteller hier ihre Sicht auf die Entwicklung seit 1989 ein.

Wladimir Kaminer: Die Kreuzfahrer, Wunderraum, Januar 2020
Rimantas Kmita: Die Chroniken des Südviertels: Roman / Mitteldeutscher Verlag, Oktober 2019
Dorota Masłowska: Andere Leute / Rowohlt Berlin, November 2019
Lucia Pietroiusti: Sun & Sea (Marina) / Skira, November 2019
Lutz Seiler: Stern 111: Roman / Suhrkamp Verlag, März 2020
Maria Todorova: The Lost World of Socialists at Europe’s Margins: Imagi¬ning Utopia / Bloomsbury Academic, 2020
Katherine Verdery: My Life as a Spy: Investigations in a Secret Police File / Combined Academic Publ., 2018

Im Brennpunkt: Südosteuropa und die USA

Die Veranstaltungsreihe des Auswärtigen Amts der Bundesrepublik Deutschland, der Leipziger Buchmesse sowie des Literarischen Colloquiums Berlin im Café Europa lädt nationale wie internationale Autoren zum Austausch über den Brain Drain in Südosteuropa, Versöhnung im Kontext von 25 Jahren Dayton-Vertrag oder Amerika im Präsidentenwahlkampf ein.

Zsófia Bán: Weiter Atmen / Suhrkamp Verlag, April 2020
Mircea Cărtărescu: Solenoid auf Deutsch / Paul Zsolnay Verlag, Februar 2020
Terézia Mora: Auf dem Seil / Luchterhand Literaturverlag, September 2019
Ernest Wichner: Solenoid von Mircea Cărtărescu als Übersetzer, Februar 2020
Nell Zink: Virginia / Rowohlt Verlag, April 2020

Leipzig2020Tschechien: Echo des Gastlandauftritts Tschechien 2019

Mit 16 neuen Publikationen und elf tschechischen Autoren, dazu mit Übersetzern und Verlegern wird Tschechien auf der Leipziger Buchmesse vertreten sein. Zahlreiche Romane, vier Klassiker, drei Gedichtbände, ein Sachbuch und ein Kinderbuch sind unter den Neuerscheinungen, die die Mährische Landesbibliothek Brünn im Auftrag des tschechischen Kulturministeriums in Leipzig präsentiert.

David Böhm: A wie Antarktis / Karl Rauch Verlag, Oktober 2019
Adam Borzič: Die Geschichte des Fadens, Kētos, März 2020
Viktorie Hanišová: Anežka / KLAK Verlag, Oktober 2019
Ondřej Hložek: Trautes Heim / Kētos, März 2020
Markéta Pilátová: Mit Baťa im Dschungel / Wieser Verlag, März 2020
Karol Sidon: Traum von meinem Vater, ars vivendi Verlag, Februar 2019
Vít Slíva: Trommeln auf Fässer / Elfenbein Verlag, März 2020
Stanislav Struhar: Verlassener Garten / Wieser Verlag, März 2020
Marek Toman: Der Prager Golem / bahoe books, Oktober 2019

Deutschsprachige Literatur: Tiefe Einblicke in Seelen und Landschaften

Ganz nah am Menschen spielen die neuen, teils autobiografischen Geschichten deutschsprachiger Autoren: Was tun, wenn Vater, Großvater und Urgroßvater Selbstmord begangen haben? Wie umgehen mit sexuellen Übergriffen von Kirchenvertretern in der eigenen Kindheit? Andere neue Werke erlauben Einblicke in die Elite der britischen Gesellschaft, die Konflikte des Nahen Ostens oder in die ostdeutsche Provinz. Junge deutschsprachige Literatur gibt es bereits zum 15. Mal in der Langen Leipziger Lesenacht L3 in der Moritzbastei zu erleben.

Bov Bjerg: Serpentinen / Ullstein, Januar 2020
Thomas Brussig: Die Verwandelten / Wallenstein Verlag, Februar 2020
Dietmar Dath: Hegel. 100 Seiten / Reclam Verlag, März 2020
Nora Gomringer: Die Gottesanbieterin / Voland & Quist, März 2020
Frank Goosen: Frank Goosen über The Beatles / Kiepenheuer & Witsch, Februar 2020
Josef Haslinger: Mein Fall / S. Fischer Verlag, Januar 2020
Pierre Jarawan: Ein Lied für die Vermissten / Berlin Verlag, März 2020
Maren Kames: Luna Luna / Secession Verlag, August 2019
Abbas Khider: Palast der Miserablen / Carl Hanser, Februar 2020
Michael Kumpfmüller: Ach, Virginia / Kiepenheuer & Witsch, Februar 2020
Jonas Lüscher: Ins Erzählen flüchten / C.H. Beck, Februar 2020
Nele Pollatschek: Dear Oxbridge / Kiepenheuer & Witsch, Februar 2020
Marion Poschmann: Nimbus / Suhrkamp Verlag, Februar 2020
Kerstin Preiwuß: Taupunkt / Piper Verlag, März 2020
Leif Randt: Allegro Pastell / Kiepenheuer & Witsch, März 2020
David Safier: Aufgetaut / Rowohlt Kindler, März 2020
Ingo Schulze: Die rechtschaffenden Mörder / S. Fischer Verlag, März 2020
John von Düffel: Der brennende See / DuMont, Februar 2020
Moritz von Uslar: Nochmal Deutschboden / Kiepenheuer & Witsch, März 2020

Sachbuch: Von Diktatur bis Umweltschutz

Aktuelle sozial- und gesellschaftspolitische Themen stehen im Mittelpunkt der neuen Sachbücher der Saison. Wie stabil sind die Demokratien in Europa? Was kann die Zivilgesellschaft zur Verteidigung demokratischer Werte tun oder zur Bildungs- und Gendergerechtigkeit beitragen? Wie finden wir zu einer Lebensweise, die das Wohlergehen des Planeten mit dem der Menschheit versöhnt? Diese und viele weitere Fragen greifen die aktuellen Sachbücher auf und stellen sie zum Lesefest Leipzig liest zur Diskussion, unter anderem beim neuen Format des bereits seit 20 Jahren auf der Leipziger Buchmesse stehenden Blauen Sofas.

Jutta Allmendinger: Die Vertrauensfrage / Bibliographisches Institut/Dudenverlag, März 2020
Rutger Bregman: Im Grunde gut: Eine neue Geschichte der Menschheit / Rowohlt, März 2020
Daniel Cohn-Bendit: Unter den Stollen der Strand / Kiepenheuer & Witsch, Februar 2020
Aladin el-Mafaalani: Mythos Bildung / Kiepenheuer & Witsch, Februar 2020
Niklas Frank: Auf in die Diktatur / Dietz Verlag J.H.W, Februar 2020
Maja Göpel: Unsere Welt neu denken / Ullstein Buchverlage, Februar 2020
Jana Hensel: Wie alles anders bleibt / Aufbau Verlag, August 2019
Hasnain Kazim: Auf sie mit Gebrüll!… und mit guten Argumenten. Wie man Pöblern und Populisten Paroli bietet / Penguin Verlag, Februar 2020
Sven Felix Kellerhoff: Ich gehöre hierhin / Allitera Verlag, Januar 2020
Ruud Koopmanns: Das verfallene Haus des Islam / C.H.Beck, Februar 2020
Andreas Platthaus: Auf den Palisaden / Rowohlt Berlin, März 2020
Luigi Reitani: Hölderlin übersetzen: Gedanken über einen Dichter auf der Flucht / Folio, Februar 2020
Wolfgang Schmidbauer: Kaltes Denken, Warmes Denken / kursbuch.edition, Februar 2020
Thomas Steinfeld: Italien: Porträt eines fremden Landes / Rowohlt Berlin, Februar 2020
Greta Taubert: Guten Morgen, du Schöner. Begegnungen mit ostdeutschen Männern / Aufbau Verlag, März 2020
Klaus Theweleit: Männerphantasien, Neuauflage / Matthes und Seitz, November 2019
Roger de Weck: Die Kraft der Demokratie: Eine Antwort auf die autoritären Reaktionäre / Suhrkamp, März 2020
Jürgen Wertheimer: Europa – eine Geschichte seiner Kulturen / Penguin Verlag, März 2020
Jean Ziegler: Die Schande Europas / C. Bertelsmann Verlag, Januar 2020

Vom klassischen Krimi bis zum Hightech-Thriller

Ein junger Hacker manipuliert Waffensysteme, ein Politiker entdeckt eine Cyberkriegintrige, ein junger Mann strandet in einem unheimlichen Dorf und eine junge Frau in schier endlosen Wäldern – die neuen Krimis und Thriller der Saison bieten pure Spannung und kluge Unterhaltung. Zu den Highlights des Genres zählt der Leipzig-liest-Abend am 13. März in der KONGRESSHALLE am Zoo Leipzig mit Charlotte Link unter der Überschrift „Leben und Werk der Bestsellerautorin“.

Arne Dahl: Vier durch vier / Piper Verlag, März 2020
Katrine Engberg: Glasflügel / Diogenes Verlag, Februar 2020
Sebastian Fitzek: Das Geschenk / Droemer, Oktober 2019
Dora Heldt: Mathilda oder Irgendwer stirbt immer /dtv Verlagsgesellschaft, März 2020
Tom Hillenbrand: Qube / Verlag Kiepenheuer & Witsch, Februar 2020
Dirk Kurbjuweit: Haarmann / Penguin Verlag, Februar 2020
Charlotte Link: Die Suche / Blanvalet Verlag, August 2019
Stephan Ludwig: Unter der Erde / S. Fischer Verlag, Februar 2020
Ingrid Noll: In Liebe Dein Karl / Diogenes, Januar 2020
Ursula Poznanski: Vanitas – Grau wie Asche / Droemer Knaur, März 2020
Melanie Raabe: Die Wälder / btb, Dezember 2019
Jean-Philippe Toussaint: Der USB-Stick / Frankfurter Verlagsanstalt, März 2020
Michael Tsokos: Abgefackelt / Knaur Taschenbuch, Februar 2020
Jan Costin Wagner: Sommer bei Nacht / Galiani-Berlin, Februar 2020

Prominente Autoren: Von Autobiografie bis Roman

Überraschende Einsichten versprechen prominente Autoren: Sie beschreiben die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen, erzählen von Siegen und Niederlagen einer außergewöhnlichen Sportlerinnenkarriere, Rückzugsorten oder plädieren für Mut und Wahrheit im Umgang der Menschen miteinander.

Joschka Fischer: Willkommen im 21. Jahrhundert / Verlag Kiepenheuer & Witsch, März 2020
Sigmar Gabriel: Mehr Mut! / Verlag Herder, März 2020
Heinz Rudolf Kunze: Wenn man vom Teufel spricht / Adeo Verlag, Februar 2020 (Lyrik?)
Peter Maffay: Hier und Jetzt / Lübbe, Januar 2020
Matthias Platzeck: Wir brauchen eine neue Ostpolitik / Propyläen Verlag, März 2020
Katja Riemann: Jeder hat. Niemand darf. Projektreisen / S. Fischer Verlag Februar 2020
Aljona Savchenko: Der lange Weg zum olympischen Gold / Arete Verlag, März 2020
Hanns Zischler: Der zerrissene Brief / Galiani Berlin, Februar 2020

Phantastik: Zauberhafte und magische Geschichten

Im Phantastik-Genre geht es in diesem Frühjahr nicht nur buchstäblich um Licht und Schatten. Auch Magierfamilien, Straßenzauberer oder Prinzessinnen kämpfen in den phantastischen Geschichten um ihr Leben, Macht oder gar um ganze Reiche.

Akram El-Bahay: Die Bibliothek der flüsternden Schatten. Bücherkrieg / Bastei Lübbe, September 2019
Markus Heitz: Die Meisterin: Der Beginn / Verlagsgruppe Droemer Knaur, März 2020
Christopher Golden und Mike Mignola: Baltimore. Neue Edition / Cross Cult, April 2020
Laura Kneidl: Die Krone der Dunkelheit – Magieflimmern / Piper Verlag, September 2019
Kai Meyer: Serafin. Das kalte Feuer. Merle-Zyklus 4 / Fischer Kinder- und Jugendbuch Verlag, Februar 2020
T.S. Orgel (Thomas und Stephan Orgel): Das Haus der tausend Welten / Heyne, Februar 2020
Michael Peinkofer: Verlorener Thron: Die Legende von Astray 4 / Piper, Oktober 2019
Christian von Aster: Vier Füße für ein Halleluja / Edition Roter Drache, Februar 2020

Kinder- und Jugendbuchprogramm: Von Abenteurern und Umweltaktivisten

In rund 500 Veranstaltungen verzaubern Autoren von Kinder- und Jugendbüchern mit phantastischen, spannenden, traurigen oder fröhlichen Geschichten rund um Monsternannys, Geisterjäger, Klima-Checkern oder Prinzessinnen zum Zuhören, Träumen und Nachdenken.

Ulf. K. und Patrick Wirbeleit: Alan C. Wilson – Die Brücke der toten Hunde / Carlsen Verlag,
Frances A. Østerfelt: Marie Curie. Die Comic-Biografie / Knesebeck, März 2020
Max von Thun: Der Sternenmann und die furchtlose Prinzessin Luna / arsEdition, März 2020
Tuutikki Tolonen: Monsternanny. Ein unterirdisches Abenteuer. Band 2 / dtv. Reihe Hanser, Februar 2020
Matthias Wieland: Ariol. Ballettratten / Reprodukt, März 2020
Veronika Wiggert: Die Klima-Checker. Schluss mit Plastik! / World for Kids, März 2020

Manga-Comic-Con: Von Beethoven und Werwölfen

Kunstvolle Anime, prächtige Kostüme, spannende Wettbewerbe, vielfältige Kunst und zahlreiche Workshops – auch dafür steht die Manga-Comic-Con, die im Verbund mit der Leipziger Buchmesse in der Halle 1 des Leipziger Messegeländes stattfindet. Vor allem aber lädt die Convention zur Begegnung mit neuen gezeichneten Geschichten aus Japan, Europa und Amerika ein. Blaue Drachen, Biester, Hexen und Monster bevölkern diesen Teil der Buchwelt ebenso wie Beethoven, schwule Werwölfe oder flüchtende Fußballer.

Frauke Berge: Die Schöne und die Biester / Splitter-Verlag, März 2020
Shiki Chitose: Die Legende von Azfareo. Band 4 / Altraverse, Dezember 2019
Dominik Forster und Adrian Richter: Crystal.klar / Panini Verlag, März 2020
Kamineo: Alpha². Gesamtausgabe / Carlsen, März 2020
Keri Kusabi: Unser unstillbares Verlangen. Band 3 / Tokyopop, Oktober 2019
Claudia Leonardi und Emma Vieceli: Life is stranger. Band 2 / Panini Verlag, Februar 2020
Makoto Morishita: Im – Great Priest Imhotep. Band 7 / Carlsen Manga!, März 2020
Todd Nacuck: Mein erster Comic: Spider-Man und seine Freunde / Panini Verlag, Februar 2020 und Cosmic Ghost Rider zerstört die Marvel-Geschichte / Panini Verlag, Januar 2020
Peter Nuyten: Metro 2033 / Splitter Verlag, Oktober 2019
Satoshi Shiki: Before the Fall / Carlsen Manga!, August 2019
Kamome Shirahama: Atelier of Witch Hat. Band 6. Das Geheimnis der Hexen / Egmont Manga, März 2020
Julian Voloj und Marcin Podolec: Ein Leben für den Fußball / Carlsen, März 2020

Welten verbinden: Leipzig liest-Orte

500 Leseorte auf dem Leipziger Messegelände und im gesamten Stadtgebiet Leipzigs bilden passgenaue Kulissen für die neuesten Geschichten – ob hohe Literatur, Kriminalroman oder Sachbuch. So öffnet das DHL Hub Leipzig erstmals seine Tore, um dem Roman „Technophoria“ von Niklas Maak über Digitalisierung und Globalisierung eine perfekte Kulisse zu bereiten und Anja Rützel stellt ihr Buch „Schlafende Hunde. Berühmte Menschen und ihre Haustiere – zehn Liebesgeschichten“ in der Kleintierpraxis André Schlaubke vor. Zum ersten Mal ist auch der 1829 gegründete Buchgroßhändler mit Sitz in Leipzig und Berlin, KNV Zeitfracht, beim Literarturfest dabei. Das Unternehmen veranstaltet am Firmensitz und am Messestand gleich mehrere Lesungen mit einem breiten Themenspektrum vom Altern über Männer bis zu Transidentitäten.

Das gesamte Leipzig liest-Programm finden Interessierte unter www.leipziger-buchmesse.de/ll oder in der App zur Leipziger Buchmesse, die in den Appstores für Android and iOS zur Verfügung steht.

Über die Leipziger Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse ist der wichtigste Frühjahrstreff der Buch- und Medienbranche und versteht sich als Messe für Leser, Autoren und Verlage. Sie präsentiert die Neuerscheinungen des Frühjahrs, aktuelle Themen und Trends und zeigt neben junger deutschsprachiger Literatur auch Neues aus Mittel- und Osteuropa. Durch die einzigartige Verbindung von Messe und Leipzig liest – dem größten europäischen Lesefest – hat sich die Buchmesse zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Im Verbund mit der Leipziger Buchmesse öffnet die Manga-Comic-Con (MCC) in Halle 1. Parallel dazu findet die 26. Leipziger Antiquariatsmesse statt.

Ansprechpartner für die Presse:

Julia Wick
Telefon: +49 341 678-6544
eMail: j.wick@leipziger-messe.de

Ruth Justen
Telefon: +49 341 678-6555
eMail: r.justen@leipziger-messe.de

Leipziger Buchmesse im Internet:

www.leipziger-buchmesse.de
www.leipziger-buchmesse.de/buecherleben


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Gastbeitrag: „Die blaugelben Schreiberlinge“ von Michaela und Wilhelm Maria Lipp

– eine Interessensgemeinschaft, eine Kommunikationsplattform in Niederösterreich

Als meine Frau, Michaela, und ich, Wilhelm Maria Lipp, in St. Pölten die Veranstaltungsreihe „LimO“ (Literatur im Café Opfestrudl) planten, bei der es immer zwei Teile gibt, nämlich einen Hauptakt (etwa eine dreiviertel Stunde mit Buchvorstellung, oder Lesung von einer Person bzw. von einer Autorenrunde) und eine offene Lesung von anwesenden Autor/innen im zweiten Teil des Abends, haben wir die uns bekannten Schreiberlinge darüber informiert.

So haben wir viele gleichgesinnte Menschen kennen gelernt. Wir haben dabei realisiert, dass es immer wieder Informationen, Veranstaltungen gäbe, die für mehr Menschen interessant wären. Deshalb überlegten wir uns eine Plattform, um einen rascheren Informationsfluss zwischen Schreiberlingen untereinander zu garantieren. Wir laden alle Schreibenden recht herzlich ein, Teil dieser Plattform zu werden und mit uns Kontakt aufzunehmen.
Wir nennen uns „blaugelbe Schreiberlinge“, wir bilden eine Interessensgemeinschaft, sind offen für Schreibende vor allem aus Niederösterreich. Wir sind kein Verein und wollen auch keiner werden. Dabeisein ist freiwillig! Innerhalb von eineinhalb Monaten wuchsen wir zu einer Gruppe von über 70 Personen.

Was wollen wir transportieren?

  • Wenn jemand von uns eine Veranstaltung (Lesung, Buchpräsentation, …) hat, erreichen wir viele weitere mögliche Interessierte.
  • Wenn es eine Ausschreibung gibt (Preis, Stipendium, Anthologie, Beiträge zu Zeitschriften etc., …) wird diese Info rasch vielen Schreibenden bekannt gemacht.
  • Wenn irgendwo eine Schreibwerkstatt, ein für Schreibende/Lesende/Vortragende interessantes Seminar, etc. organisiert wird, wird über unsere Plattform eine größere Gruppe möglicher Interessenten erreicht.
    Unsere Plattform ist mehrteilig:
  • Michi (Michaela Lipp) ist im Facebook und hat eine Facebook-Gruppe erstellt, zu der sich Schreiberlinge anmelden können (Freundschaftsanfrage senden!). !!! Diese Facebook-Gruppe ist nur als INFO-Plattform gedacht (keine Bilder von sich, keine Werbung für sich – eventuell als Link schon; gescante Presseartikel vor und nach Veranstaltungen jederzeit)
    !!! Veranstaltungen, Einreichmöglichkeiten etc. können dort online gestellt werden, aber bitte auch in Mailform an blaugelbe.schreiberlinge@gmail.com, da einige Interessenten nicht im Facebook sind.
  • Natürlich ist auch der Mailverteiler, den wir betreuen, Part unserer Plattform. Die Informationen werden strukturiert den Schreiberlingen dargeboten.
  • Weitere „Knoten“ im Informationsnetzwerk sind blaugelbe Schreiberlinge, die selber wieder Schreib- oder Leserunden organisieren bzw. anleiten. (Beispiele dafür sind „die Pielachtaler Schreiberlinge“, „der literarische Kreis Traismauer“, „das Kremser Literaturforum“, „der Kulturstammtisch Wienerwald“, „Lesestoff und Schnaps“ in St. Pölten, oder die „Niederösterreichische Textwerkstatt“)

Im Prinzip funktioniert die Plattform so, dass jeder von uns aus dem blaugelben Netz, der eine Info für alle hat, diese an Michi (per Facebook) oder an uns per Mail sendet, wir informieren dann umgehend alle anderen „blaugelben Schreiberlinge“ und geben Veranstaltungsinfos, wenn wir diese zeitgerecht haben, auch in den Newsletter der NÖ Kulturvernetzung.

Langfristige Ziele:

  • Aus dieser gemeinsamen Plattform neue Synergien gewinnen für gemeinsame Veranstaltungen (Lesungen, Buchprojekte, kreativ-Treffen, Seminare, Schreibwerkstätte, …..)
  • Aufbau eines Pools von Veranstaltungsmöglichkeiten (Gasthausbühnen, Kulturvereine, an Kultur interessierte Gemeinden, etc.) für Lesende aus unserem Netzwerk, und Organisation von gemeinsamen Veranstaltungen.
  • Wir wollen ein gemeinsames Logo für unsere Lesungen/Veranstaltungen entwickeln, das als Qualitätsmerkmal im ganzen Land bekannt und wiedererkennbar werden soll
  • Wir wollen alle kreativ schreibende Menschen ansprechen, auch jene, die erst beginnen, oder die bisher nur im Verborgenen geschrieben haben. Wir möchten Mut machen für den ersten Schritt in die Öffentlichkeit.
  • Wir möchten aber auch gemeinsame Projekte planen und umsetzen. (Viertelsfestival Mostviertel 2020, Buchprojekte als Anthologien für eine Gruppe von Schreiberlingen zu einem Thema, bzw. einzelne Schreiberlinge beim ersten Buch mit Rat und Tat unterstützen.)

Interessenten an dieser Plattform können mit uns Kontakt aufnehmen. (blaugelbe.schreiberlinge@gmail.com)

Wir freuen uns auf gemeinsame Aktionen

Michaela und Wilhelm Maria Lipp


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Schreibwettbewerbe mit Einsendeschluss im April | #Schreibwettbewerb

Ich gebe Euch hier eine Übersicht über die mir bekannten Schreibwettbewerbe mit Einsendeschluss im April:

Liselotte-Rauner-Lyrikwettbewerb 2020 „Alles in Bewegung in Gegenwart & Zukunft“
(21. April 2020)
Am 21. Februar 2020 hätte die Wattenscheider Lyrikerin Liselotte Rauner ihren 100. Geburtstag gefeiert. Daher veranstaltet die Bochumer Liselotte und Walter Rauner Stiftung einen Lyrikwettbewerb. Alle Freunde der Gegenwartslyrik sind dazu aufgerufen, sich mit den politisch pointierten und auch frechen Texten von Liselotte Rauner auseinanderzusetzen und dann selbst ein Gedicht zu schreiben, das ihr gefallen hätte. Die Schriftstellerin verband Kunst mit dem Kampf gegen Ungerechtigkeit, Ausgrenzung und Gewalt. Ihre Texte sind heute genauso aktuell wie zu ihrer Entstehungszeit. Bei den eingereichten Texten sollte deutlich werden, dass sich die WettbewerbsteilnehmerInnen mit Rauners Werk beschäftigt haben und sich nicht nur auf die Wettbewerbsüberschrift beziehen. Der Textumfang sollte drei Normseiten nicht überschreiten. Längere Texte werden von der Jury nicht berücksichtigt. Den Manuskripttext bitte als Worddatei in einer E-Mail mit Kontakttelefonnummer. Es gibt drei Geldpreise zu gewinnen: Erster Platz: 400,- Euro / zweiter Platz: 300,- /dritter Platz: 200,- Euro. Außerdem dürfen die SiegerInnen ihre Texte im Sommer 2020 während der „Political Poetry Night“ vortragen. Diese Veranstaltung wird Teil einer großen öffentlichen Kulturveranstaltung in Bochum sein und so die Chance beinhalten, sich vor einem größeren Publikum zu präsentieren. Kulturbüro Bochum: barbarajung@bochum.de
http://www.rauner-stiftung.de/

Traumkubik Gänsehaut-Schreibwettbewerb 2020
(30. April 2020)
Der Hörbuch- und Ebook-Verlag Traumkubik veranstaltet dieses Jahr einen Literaturwettbewerb zu den Genres Horror, Thriller, Fantasy, historischer Roman und Science-Fiction. Die 3 Gewinnertitel werden als Ebook veröffentlicht, der Autor des besten Werkes erhält 250,- € zusätzlich als Sofortprämie. Die Länge der eingereichten Werke sollte zwischen 40.000 bis 100.000 Wörtern liegen.
http://www.traum3.de/


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Deutscher Buchpreis 2020: Blind-Date-Lesung mit den Nominierten zu gewinnen

Literatur mit Überraschungseffekt: Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels verlost acht Blind-Date-Lesungen mit einer oder einem Kandidat*in für den Deutschen Buchpreis 2020. Buchhändler*innen können sich für die Überraschungslesungen bewerben und eine oder einen der Nominierten in ihre Buchhandlung holen. Die Veranstalter*innen erfahren erst kurz vor dem Termin, wer bei ihnen liest. Für die Besucher*innen lüftet sich das Geheimnis – wie bei einem Blind Date – erst vor Ort.

Mitgliedsbuchhandlungen können sich bis zum 13. März 2020 bewerben. Hierfür genügt eine formlose E-Mail an buchpreis@boev.de. Die Gewinner-Buchhandlungen werden per Losverfahren ermittelt und bis Anfang April benachrichtigt. Die Lesungen finden Anfang September nach Bekanntgabe der Longlist statt. Der Börsenverein erstattet das Autor*innenhonorar, die oder der Veranstalter*in trägt bei Bedarf die Reise- und Übernachtungskosten.

Weitere Informationen erhalten interessierte Buchhandlungen per E-Mail an buchpreis@boev.de oder telefonisch unter der Nummer 069 1306-342.

Die wichtigsten Fakten zu Teilnahme, Auswahlverfahren und Organisation der Lesungen sind unter www.deutscher-buchpreis.de/news abrufbar.

Der Deutsche Buchpreis wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels vergeben. Förderer des Deutschen Buchpreises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland.

Börsenverein des Deutschen Buchhandels
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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White Paper zum Download: Social Media und Crowdfunding für Autoren

Was ist eigentlich Instapoetry und wie gründe ich einen Online-Lesekreis? Lohnt sich Werbung auf Pinterest? Und wie funktioniert Crowdfunding?

Das neue White Paper „Plattformökonomie und die Buchbranche. Chancen und Best Practices für Buchhandlungen und Verlage.“ informiert darüber, wie Unternehmen der Buchbranche Crowdfunding und Social Media optimal in ihre Unternehmensstrategie und ihr Marketing integrieren können. Es gibt Tipps zu Crowdfunding-Plattformen und der Ansprache von Unterstützer*innen und erklärt, wie Buchunternehmen auf Youtube, Instagram, Pinterest und Facebook ihre Kund*innen erreichen können. Darüber hinaus bietet das Paper zahlreiche Beispiele für erfolgreiches Online-Marketing von Verlagen und Buchhandlungen.

Autorinnen des White Papers sind Isabella Caldart und Ilke Sayan. Es wird von der Arbeitsgruppe Unternehmensentwicklung der Börsenvereinsgruppe herausgegeben und ist ab sofort kostenlos abrufbar unter: www.contentshift.de/know-how/

In der Arbeitsgruppe Unternehmensentwicklung der Börsenvereinsgruppe arbeiten seit 2017 Business Developer der Frankfurter Buchmesse, MVB, des mediacampus frankfurt und Börsenvereins zusammen. Ziel der Unternehmensentwicklung ist es, Veränderungen im Buchmarkt zu begleiten und neue Geschäftsfelder zu erschließen sowie bestehende Produkte und Strategien der Unternehmensgruppe unternehmensübergreifend weiterzuentwickeln.

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Veranstaltungen zum Welttag des Buches am 23. April

Bundesweite Leseförderungsaktionen / Buchgeschenk für rund 1 Million Kinder / Postbotenaktion, Lesungen, Schnitzeljagden und Verlagsführungen in ganz Deutschland

Bonn/Frankfurt a.M./Mainz/München, 17. Februar 2020. In ganz Deutschland laufen die Vorbereitungen für das bundesweit größte Lesefest. Buchhandlungen, Verlage, Schulen und Bibliotheken bereiten sich auf den Welttag des Buches am 23. April vor, an dem das Lesen und die Freude an Geschichten im Mittelpunkt stehen. Die zentralen Aktionen von Stiftung Lesen, Börsenverein des Deutschen Buchhandels, cbj Verlag, Deutsche Post und ihren Partnern auf einen Blick:

„Ich schenk dir eine Geschichte“: Buchgeschenk für 1 Million Kinder

Rund 1 Million Kinder der 4. und 5. Klassen sowie aus Förderschul- und Übergangsklassen bekommen zum Welttag des Buches den Roman „Abenteuer in der Megaworld“ des Autors Sven Gerhardt und Illustrators Timo Grubing von einer zuvor ausgewählten Buchhandlung geschenkt. Vom 20. April bis 29. Mai erhalten sie ihr persönliches Exemplar gegen Vorlage eines Gutscheins bei einem Klassenbesuch in einer der 3.500 teilnehmenden Buchhandlungen. „Ich schenk dir eine Geschichte“ steht unter der Schirmherrschaft der Kultusminister*innen der Länder. Weitere Informationen unter: www.welttag-des-buches.de

Schüler*innenlesungen aus „Abenteuer in der Megaworld“

Literarische Überraschung an der Haustür
Zwischen 10. und 28. April überreichen zahlreiche Zustellerinnen der Deutschen Post Kundinnen in ganz Deutschland kostenfrei Bücher mit dem Ziel, Lesefreude zu vermitteln. Mit dem Geschenk ist der Aufruf verbunden, sich ebenfalls am Welttag des Buches zu beteiligen. Informationen zu Aktionen in Ihrem Verbreitungsgebiet erhalten Sie unter pressestelle.duesseldorf@dpdhl.com

Aktionen im Buchhandel
Viele der 3.500 teilnehmenden Buchhandlungen organisieren literarische Schnitzeljagden, Lesungen und Buchvorstellungen mit den Schüler*innen aus ihrer Nachbarschaft. Informationen über Veranstaltungen in Ihrem Verbreitungsgebiet erhalten Sie per E-Mail: presse@boev.de.

Lese-Abenteuer für Kinder und Jugendliche
Im Rahmen der „Lese-Reise“ nehmen Kinder- und Jugendbuchautor*innen bei rund 100 Lesungen in Buchhandlungen ihre Zuhörer mit in ferne Welten. Die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen e.V. (avj) und der Börsenverein organisieren die Aktion zum dreizehnten Mal. Weitere Informationen zu Terminen per E-Mail: info@avj-online.de

verlagebesuchen: Blick hinter die Kulissen

Verlagsluft schnuppern und mehr über das Büchermachen erfahren: Verlage öffnen bei der Aktion #verlagebesuchen vom 23. bis 26. April ihre Türen und bieten Lesungen, Werkstattgespräche, Führungen und Veranstaltungen zum Mitmachen an. Die Landesverbände des Börsenvereins koordinieren die Aktion. Weitere Informationen zur Aktion per E-Mail: info@verlagebesuchen.de

wildesBuch: Bücher an ungewöhnliche Orte bringen

Auf der Parkbank, in der Bahn oder im Fitnessstudio – Buchhandlungen, Verlage und Buchfans sind dazu aufgerufen, rund um den Welttag des Buches ihr Lieblingsbuch in ihrer Umgebung auszulegen, sprich „auszuwildern“. Wenn sie ein Foto davon mit dem Hashtag #wildesBuch teilen, können andere das Buch finden. Eine Aktion von JETZT EIN BUCH!, der Initiative der deutschen Buchbranche. Weitere Infos per E-Mail an: presse@boev.de

Pressekontakte:

Stiftung Lesen
Franziska Hedrich
Kommunikation & Public Affairs | PR-Managerin
Römerwall 40
55131 Mainz
Tel. (06131) 2 88 90 28
franziska.hedrich@stiftunglesen.de

Börsenverein des Deutschen Buchhandels

Thomas Koch
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Braubachstraße 16
60311 Frankfurt
Tel. (069) 13 06 29 3
T.Koch@boev.de

Verlagsgruppe Random House GmbH
Thomas Wolff
Teamleitung Presse cbj Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Tel. (089) 41 36 33 23
thomas.wolff@randomhouse.de

Deutsche Post DHL Group
Britta Töllner
Media Relations
Bonner Straße 29
40589 Düsseldorf
Tel. (0211) 98 89 92 54
b.toellner@dpdhl.com


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Den Deutschen Sachbuchpreis in die Buchhandlung holen

Lese- und Notizbuch zu den nominierten Titeln / Dekopakete mit Plakaten, Lesezeichen und Aufklebern / Bestellbar unter: www.mvb-online.de/deutschersachbuchpreis / Tipps für Veranstaltungen

Ab 21. April können Buchhandlungen ihren Kund*innen die acht für den Deutschen Sachbuchpreis 2020 nominierten Titel präsentieren. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und MVB stellen dafür Material zur Verfügung, das ab jetzt unter www.mvb-online.de/deutschersachbuchpreis bestellbar ist.

Einblick in die acht nominierten Titel sowie Platz für eigene Gedanken bietet das Lese- und Notizbuch zum Deutschen Sachbuchpreis 2020 unter dem Motto „Lesen. Denken. Notieren.“ Es wird vom Technologie- und Informationsanbieter MVB herausgegeben, der Unterstützer des Deutschen Sachbuchpreises ist. Das 96-seitige Buch beinhaltet Informationen und eine kurze Leseprobe zu jedem der nominierten Titel sowie reichlich Platz für eigene Notizen. Buchhandlungen können das Lese- und Notizbuch in Einheiten von zehn, 25 oder 50 Exemplaren zum Staffelpreis ab einem Euro pro Stück bestellen.

Außerdem können Buchhändler*innen Dekopakete mit Plakaten, Lesezeichen und Aufklebern zur Auszeichnung der nominierten Titel sowie für Büchertische und Schaufenster nutzen. Bei Bestellung des Lese- und Notizbuchs ist ein Dekopaket ohne Aufpreis inklusive, für alle anderen Bestellungen gilt der Preis von fünf Euro pro Paket für Börsenvereinsmitglieder bzw. zehn Euro für Nicht-Mitglieder. Das Buch und die Dekopakete werden nach Bekanntgabe der von der unabhängigen Jury ausgewählten Titel am 21. April ausgeliefert.

Diskussionen in der Buchhandlung planen

Das Dekopaket beinhaltet Informationen, mit denen sich interessante Veranstaltungsformate mit wenig Vorlauf und auch ohne Beteiligung von Autor*innen realisieren lassen. Das Papier wird nach Fertigstellung auf der Webseite des Deutschen Sachbuchpreises abrufbar sein und zudem dem Dekopaket beiliegen.

In Kooperation mit dem Börsenverein führen Partner zudem vor und nach der Preisverleihung Lesungen und Gespräche durch, die die nominierten Sachbücher und ihre Themen bundesweit ins Gespräch bringen sollen.

Die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins vergibt die mit insgesamt 42.500 Euro dotierte Auszeichnung an ein herausragendes, in deutscher Sprache verfasstes Sachbuch, das Impulse für die gesellschaftliche Auseinandersetzung gibt. Aus den acht nominierten Titeln kürt die Jury das Sachbuch des Jahres, das am 16. Juni 2020 verkündet wird. Der oder die Preisträger*in erhält 25.000 Euro, die sieben Nominierten erhalten je 2.500 Euro.

Hauptförderer des Preises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Unterstützer sind der Technologie- und Informationsanbieter MVB und die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss.

Mehr Informationen zum Preis können abgerufen werden unter www.deutscher-sachbuchpreis.de.

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Jury gibt Nominierte für den Preis der Leipziger Buchmesse 2020 bekannt | #lbm20

Die Jury hat entschieden: Aus 402 eingereichten Titeln stehen die 15 für den Preis der Leipziger Buchmesse 2020 nominierten Bücher und ihre Autoren in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung fest. Viele Werke in den Kategorien Belletristik und Sachbuch beschäftigen sich in dieser Preissaison mit dem Jahr 1990, wie Jury-Mitglied Dr. Katrin Schumacher betont. „Dabei sind autobiografische und biografische Werke ebenso wie Texte, die ganz nah am Menschen sind.“ Jury-Vorsitzender Jens Bisky lobt die großartigen Neu- und Wiederentdeckungen in der Kategorie Übersetzung: „Es ist gelungen, auch sprachlich sehr schwierige Werke in ein ungeheuer angenehmes Deutsch zu übertragen voller Witz und Intelligenz.“ Am 12. März erhalten drei der Nominierten zur Leipziger Buchmesse den begehrten Preis.

Das sind die Nominierten 2020:

Kategorie Belletristik:

  • Verena Güntner: Power (DuMont Buchverlag, 10. März 2020)
  • Maren Kames: Luna Luna (Secession Verlag,12. August 2019)
  • Leif Randt: Allegro Pastell (Verlag Kiepenheuer & Witsch, 5. März 2020)
  • Ingo Schulze: Die rechtschaffenen Mörder (S. Fischer Verlag, 4. März 2020)
  • Lutz Seiler: Stern 111 (Suhrkamp Verlag, 2. März 2020)

Kategorie Sachbuch und Essayistik:

  • Bettina Hitzer: Krebs fühlen. Eine Emotionsgeschichte des 20. Jahrhunderts (Klett-Cotta Verlag, 25. Januar 2020)
  • Michael Martens: Im Brand der Welten: Ivo Andrić. Ein europäisches Leben (Paul Zsolnay Verlag, 19. August 2019)
  • Armin Nassehi: Muster: Theorie der digitalen Gesellschaft (Verklag C. H. Beck, 28. August 2019)
  • Julia Voss: Hilma af Klint – „Die Menschheit in Erstaunen versetzen“. Biografie (S. Fischer Verlag, 26. Februar 2020)
  • Jan Wenzel (Hg.) zusammen mit Anne König, Andreas Rost u.a.: Das Jahr 1990 freilegen (Spector Books, 1. November 2019)

Kategorie Übersetzung:

  • Fran Ross: Oreo (dtv Verlag, 20. September 2019), aus dem amerikanischen Englisch von Pieke Biermann
  • Clarice Lispector: Tagtraum und Trunkenheit einer jungen Frau. Sämtliche Erzählungen I (Penguin Verlag, 21. Oktober 2019), aus dem brasilianischen Portugiesisch von Luis Ruby
  • Angel Igov: Die Sanftmütigen (eta Verlag, 15. Oktober 2019), aus dem Bulgarischen von Andreas Tretner
  • George Eliot: Middlemarch. Eine Studie über das Leben in der Provinz (Rowohlt Verlag,19. November 2019), aus dem Englischen von Melanie Walz
  • Charles Baudelaire: Der Spleen von Paris (Rowohlt Verlag, 18. Juni 2019), aus dem Französischen von Simon Werle

Onlineangebote zum Preis der Leipziger Buchmesse

Statements der Jury zu ausgewählten Themen rund um den Preis der Leipziger Buchmesse finden Sie unter www.preis-der-leipziger-buchmesse.de. Die Preisverleihung am 12. März, 16 Uhr, erleben Sie nicht nur live vor Ort, sondern auch im Livestream unter http://www.facebook.com/leipzigerbuchmesse.

Nominierte vorab erleben

Wer auf eine Begegnung mit den Nominierten nicht auf die Leipziger Buchmesse warten möchte, kann in Berlin, Halle, Hamburg, Leipzig oder München einige Kandidaten vorab treffen. Am 3. März sind die Nominierten in der Kategorie Übersetzung und am 6. März die Nominierten in der Kategorie Sachbuch zu Gast im Literarischen Colloquium Berlin. Die Nominierten in der Kategorie Belletristik stellen sich am 22. Februar im Schauspiel Leipzig, am 23. Februar im Literaturhaus Halle, am 3. März im Literaturhaus München und abschließend am 4. März im Literaturhaus Hamburg dem Publikum.

Jury des Preises der Leipziger Buchmesse

Unter der Leitung von Jens Bisky gehören der siebenköpfigen Jury Katharina Herrmann, Tobias Lehmkuhl, Wiebke Porombka, Marc Reichwein, Katrin Schumacher und Katharina Teutsch an.

Über den Preis der Leipziger Buchmesse

Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Preis der Leipziger Buchmesse ehrt seit 2005 herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung. Der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig unterstützen den Preis der Leipziger Buchmesse. Partner des Preises ist das Literarische Colloquium Berlin. Medienpartner ist das Kundenmagazin buchjournal und Deutschlandfunk Kultur.

Ansprechpartner für die Presse:

Julia Wick
Telefon: +49 341 678-6544
E-Mail: j.wick@leipziger-messe.de

Ruth Justen
Telefon: +49 341 678-6555
E-Mail: r.justen@leipziger-messe.de

Ansprechpartner der Jury:

Jens Bisky
Juryvorsitzender des Preises der Leipziger Buchmesse
eMail: jens.bisky@sueddeutsche.de
Tel.: 030-263666300

www.leipziger-buchmesse.de
www.preis-der-leipziger-buchmesse.de
www.leipziger-buchmesse.de/buecherleben


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