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26. April 2002 – Lyrik

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26. April 2002

Ich verstehe …
Der Hass, die Wut!
Doch keiner hört Dir zu.

Alle begeben sich betroffen …
Alle zeigen Verständnis …

Belächeln Dich gar?
Ignorieren Dich?

Vermeintliche Zweisamkeit weicht der wahren Einsamkeit.

Bitte hört mir zu!
Hemmt meinen Kummer, lasst mich teilhaben am Bruchteil des vermeintlichen Glückes!

Infragestellen sämtlicher Werte.
Bitte haltet mich auf,
lasst ab von der Heuchelei,
nehmt mich in den Arm.

Nichts! – Trost im Bösen !?

Verständnis für alle Tiefs,
alle boshaften bis grausamen Fantasien.

Doch Zorn, Verdammnis für alle, die sie Realität werden lassen!

Schockiert die kranke Gesellschaft, doch bitte verletzt sie nicht!

Tobias Schindegger

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Kein Kommentar – Lyrik

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Kein Kommentar

Wir, die wir sind,
in Anbetracht des individualistischen Gesamtkonzepts, dessen ungeachtet,
wie wir sind; im Schein dessen zu Sein
– Tendenz zum Wahnsinn.

Wir, die wir zu sein scheinen,
in Anbetracht dessen;
was nicht ist.
Im Gesamtkonzept geachtet und doch versucht, nicht zu sein, was wir sind.

Sein – oder nicht Sein, welch‘ lächerliche Frage,
angesichts dessen, daß wir das Wahrnehmen des individualistischen
Realitätsbedürfnisses aus dem Auge verloren haben.

Verstand als Wahre,
Liebe als Bedürfnis,
Verzweiflung als Ergebnis –

Wahnsinn als Gleichnis

Tobias Schindegger

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