„Wenn Computer Meinungen machen“ – „MDR-Medienimpuls“ im Livestream verfolgen

Leipzig (ots) – Um Trends und Risiken der Informationsvermittlung im digitalen Zeitalter geht es beim „MDR-Medienimpuls„, zu dem Intendantin Karola Wille und der Rundfunkrat am Donnerstag, 19. Januar, nach Leipzig eingeladen haben. Das Diskussionsforum wird ab 16.30 Uhr per Livestream auf http://www.mdr.de übertragen.

Um sich zu informieren, steuern heutzutage immer mehr Menschen die sozialen Netzwerke und Suchmaschinen an. Dort sind jedoch Computerprogramme am Werk, die entsprechend der Interessen des jeweiligen Nutzers passende Informationen liefern. Das Ergebnis sind sogenannte „Teilöffentlichkeiten„. „Roboterjournalismus“ (also Programme, die Texte oder Textbausteine schreiben) und „Social Bots“ (Programme, die automatisch abstimmen und „liken„) verstärken diesen Trend zur Automatisierung und „Algorithmisierung“ in der Informationsvermittlung und der gesellschaftlichen Kommunikation.

Welche Gefahr birgt diese digitale Auslese für die Medienvielfalt? Was bedeutet das für die öffentliche Meinungs- und Willensbildung? Müssen soziale Medien besser kontrolliert werden? Was bedeuten die veränderten Rahmenbedingungen für etablierte Medienhäuser? Diese Fragen möchten die MDR-Intendantin, Karola Wille, und der MDR-Rundfunkrat am Donnerstag, 19. Januar, in Leipzig diskutieren. Im Mittelpunkt des Forums steht die Rolle von Algorithmen für die gesellschaftliche Kommunikation und Meinungsbildung.

Als Impulsgeberin spricht Professorin Katharina Anna Zweig von der Universität Kaiserslautern. Mit ihrem Forschungsschwerpunkt Sozioinformatik, der die Auswirkungen der Digitalisierung auf Individuen und Gesellschaft untersucht, gilt sie als ausgewiesene Expertin auf dem Gebiet.

Im Podium diskutieren außerdem Nathalie Wappler Hagen, die MDR-Programmdirektorin in Halle, die Journalistin und Medienberaterin Juliane Leopold sowie Jan Kottmann, zuständig für Medienpolitik bei Google Deutschland. Moderiert wird das Forum von der Medienjournalistin Vera Linß. Interessierte können die Veranstaltung im MDR-Hochhaus in Leipzig ab 16.30 Uhr per Livestream auf http://www.mdr.de mitverfolgen.

Der „MDR-Medienimpuls“ ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe des MDR und des MDR-Rundfunkrates, bei der medienrelevante Fragen technologischer, ökonomischer, politischer und gesellschaftlicher Art diskutiert werden.

Kontakt:

MDR
Hauptabteilung Kommunikation
Birgit Friedrich
Tel.: (0341) 300 64 26
eMail: presse@mdr.de


Buchtipps:

Das Webportal eBook-247.Info ist mit News, Infos, Tipps zu eBooks informativ!

(openPR) Die eBooks-Webseite eBook-247.Info informiert mit News, Infos, Tipps, Links, Forum, Fotos und Videos rund um eBooks!

eBooks zählen neuerdings zu den besonders beliebten Shopping-Tipps der Deutschen.

Die Webseite eBook-247.Info informiert seit dem Jahr 2011 mit News, Infos, Tipps rund um das Thema eBooks!

Die Homepage bietet für alle Besucher neben den News, Infos und Tipps auch themenbezogene Links und ein themenbezogenes Lexikon.

Nach einer unkomplizierten Anmeldung können sich die Mitglieder ein persönliches Layout (Design, Anzahl der Artikel und einiges mehr) der Seite einstellen und sich dann auch aktiv in die inhaltliche Gestaltung einbringen: Sie können u.a. eigene Beiträge übermitteln sowie News und Infos kommentieren.

Web-Link zum eBooks-Portal eBook-247.Info:
http://www.ebook-247.info

In den Folgejahren wurde das Portal eBook-247.Info bei diversen Relaunches auch um ein Forum, eine Foto-Galerie und in den nächsten Wochen auch um ein thematisches Videos-Verzeichnis erweitert.

Im Forum können sich registrierte Mitglieder zu aktuell interessierenden Fragen und Problemen rund um eBooks ausgetauscht werden.

Ein kostenloser Kleinanzeigenmarkt mit vielen Rubriken wurde auch eingerichtet.

Auch bewährte kostenlose Browser-Games können auf dem Portal unkompliziert gespielt werden.

Die Seiten-Tops zeigen die meistgelesenen News sowie auch die am besten bewerteten News und Links usw..

Web-Link zu den eBooks News & -Infos:
http://www.ebook-247.info/modules.php?name=News

Eine Volltextsuche ermöglicht gezieltes Suchen nach Worten und auch nach Suchphrasen.

Weiterführende und vertiefende Literatur:

  • Jan-Felix Schrape: Zwischen Kontinuität und Bruch: Der Wandel des deutschen Buchhandels, In: Ulrich Dolata, Jan-Felix Schrape: Internet, Mobile Devices und die Transformation der Medien. Radikaler Wandel als schrittweise Rekonfiguration. Berlin: Edition Sigma 2013. ISBN 978-3-8360-3588-0
  • Holger Reibold: EPUB kompakt – Der Einstieg in den lukrativen E-Book-Markt. Brain-Media.de 2012
  • Peter Just: Electronic Books in the USA – their numbers and development and a comparison to Germany., Library Hi Tech

Inhaltlicher Hinweis: Inhaltlich behandelt werden u.a. die folgenden Themen „eBook-247.Info, eBooks, Reisen, Urlaub, News, Infos, Tipps, Links, Forum, Fotos, Videos, Portal“ aus der Internet-Enzyklopädie Wikipedia.

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Buchtipps:

Die neue Lust am Handgeschriebenen

Stein (ots) – Der Tag der Handschrift am 23. Januar macht das Schreiben zum Fest. Aber macht noch jemand mit? Und wie. In einer voll digitalisierten Welt entdecken immer mehr Menschen ihre Liebe zu alten Techniken.

obs/Faber-Castell

obs/Faber-Castell

Vor ein paar Jahren kamen viele Studenten einer Hamburger Kunstakademie recht lustlos in den Unterricht der Kalligraphin Kerstin Carbow. Kunstvoll schreiben lernen im Zeitalter von Smartphones, Touch-Screens, Voice-Notes und Email, wozu? Heute, sagt die 52-Jährige, die auch als Illustratorin und Malerin arbeitet, ziehe es immer mehr Menschen freiwillig in ihre Seminare und Workshops. „Die meisten wollen lernen, sich selbst auszudrücken und ihre Gedanken oder Gefühle mit einer schönen Schrift sichtbar zu machen.“ Geschäftsleute zum Beispiel, die verstanden haben, dass sie mit einer handgeschriebenen Grußnote oder Bewerbung mehr Eindruck hinterlassen als mit einer Email. Junge Erwachsene, die wieder üben wollen, einen Füller richtig zu halten (nicht zu steil und keinesfalls zu verkrampft), um vielleicht eines Tages einen Brief oder ein Kärtchen zu schreiben. Es kommen aber auch viele Senioren, die ihre Liebe zu analogen Techniken nicht vergessen können und wieder einmal beherzt Buchstaben mit Schörkeln, Bögen und Schlaufen zu Papier bringen wollen.

Tinte statt Tastatur

Auch andere kreative Formen finden seit gut einem Jahr Zulauf. Malbücher für Erwachsene, Zendoodling (das Zeichnen von sich wiederholenden, kunstvoll verschnörkelten Designs) und Lettering (das künstlerische Buchstabenzeichnen) boomen. Kerstin Carbow, eine der letzten Schülerinnen des berühmten Schriftkünstlers Martin Andersch, hat dafür eine einfache Erklärung: „Das Bewusstsein wächst, dass wir für Kopf und Herz mehr brauchen als Effizienz, Schnelligkeit und modernste Technik, die das Leben zwar stark vereinfacht, aber auch unkreativer gemacht hat. Zu schreiben oder zu malen bringt mit sich, dass man sich auf sein Inneres konzentriert, dass man zu sich kommt und ganz ruhig wird.“ Die Renaissance der Handschrift zeigt noch etwas anderes. Kontakte mit WhatsApp-Nachrichten zu pflegen, Giphys statt Glückwunschkarten zu verschicken ist vielen auf Dauer einfach nicht genug. Zwischenmenschliche Beziehungen brauchen auch besondere Gesten der Wertschätzung und Verbindlichkeit. Mit einer handgeschriebenen Notiz zeigt man, dass man dem anderen eine Freude bereiten möchte und sich mehr Zeit für ihn genommen hat. „Schreiben ist ein Mittel, um das Schöne zu zelebrieren„, resümiert Kalligraphin Kerstin Carbow.

Retro-Techniken als Seelentröster

Handschrift lebt. Auch wenn Deutschland im Netz ist und eine „Generation Hängekopf“ heranwächst, die ständig mit dem Kopf nach unten aufs Smartphone starrt. Auch wenn professionelle Aufräumer und IT-Experten in Unternehmen die Vision vom papierlosen Büro Realität werden lassen. Und auch wenn Schulkinder in aller Welt auf Computertastaturen Buchstaben lernen und nur noch Druckschrift auf ihrem Lehrplan steht. Aber auch in einer digitalen Welt hängen Menschen an alten Dingen, an Briefen, Polaroidkameras, Schreibmaschinen, Füllfederhalter. Nicht nur die Älteren. Viele junge Digital Natives spüren, dass ihnen etwas fehlt. Dinge, die sie anfassen können, die sie mit guten Erinnerungen verbinden oder an die Wand hängen können. Die Sehnsucht lässt sich erklären: Wer stundenlang auf den Computer starrt stellt am Ende des Tages fest, dass er nichts in der Hand hat. Besonders befriedigend ist das nicht.

Schreibgeräte-Boom dank Ausmaltrend

Die Schreibwaren-Branche freut’s. Deutsche Stiftehersteller, die sich noch vor wenigen Jahren warm angezogen hatten, vermeldeten dieses Jahr Rekordumsätze. Das Deutschlandgeschäft zeigte im ersten Quartal dieses Jahres laut Verband der PBS-Markenindustrie ein erstaunliches Wachstum von durchschnittlich 6,7 Prozent. 2015 wuchs der Umsatz bereits um 3,9 Prozent. Für das Traditionsunternehmen Faber-Castell war 2015 mit 631 Millionen Euro Umsatz das „Best year ever“ in allen Segmenten – Schreiben, Zeichnen und Gestalten. Für Charles Graf von Faber-Castell, Vertreter der neunten Generation und Leiter der Premiumsparte des Unternehmens, ist der Trend kein großes Wunder: „Angesichts der zunehmenden Digitalisierung steigt der Bedarf nach analogen Ausgleichstätigkeiten. Der weltweite Ausmaltrend für Erwachsene hat uns in seiner Heftigkeit zwar überrascht, aber die generelle Tendenz hin zum Kreativen, Nicht-Perfekten, Individuellen, Hand-Geschriebenen war lange absehbar.“ Auf jede extreme Bewegung folgt eine Gegenbewegung. Bleibt sie auch? Kerstin Carbow sagt: Ja. „Die einen machen heute Yoga, die anderen meditieren und die dritten schreiben oder malen. Das Schreiben wird in einem hektischen Leben als weitere Möglichkeit genutzt werden,um zur Ruhe zu kommen.“ Mit Sicherheit bleibt Schreiben zudem ein Weg, um bestimmte Fähigkeiten zu erlernen und zu trainieren.

Schreiben macht schlau

Der Psychologieprofessor Daniel Oppenheimer von der UCLA Anderson School of Management in Los Angeles wollte wissen, wie Informationen mit modernen Techniken im Vergleich zu den konventionellen aufgenommen werden. Er teilte dafür eine Gruppe von Studenten in zwei Gruppen: Die einen mussten bei einer Vorlesung von Hand mitschreiben, die anderen tippten das Gehörte in den Computer. Danach wurden die Inhalte abgefragt. Die Mitschreiber schnitten deutlich besser ab – auch in der zweiten Runde, als der Lehrstoff für alle sichtbar per Beamer an die Wand geworfen wurde. Die Erklärung: Weil die Mitschreiber nicht jedes Wort notieren konnten, hatten sie ingesamt mehr Lehrstoff im Gehirn gespeichert,aber auch das Wichtige vom Unwichtigen getrennt und in ihren Notizen resümiert. Man könnte also sagen, dass das Schreiben zwar anstrengender ist, aber am Ende effizienter und nachhaltiger.

Der kognitive Psychologe Robert Bjork von der University of California nennt das „Desirable Difficulty„, sinngemäß „wünschenswerte Erschwernisse„. Seine These, dass es eine bestimmte Art von Anstrengung braucht, um etwas wirklich zu können und sich zu verbessern, leuchtet sofort ein, wenn man einem kleinen Kind beim Schreiben seiner ersten Buchstaben zusieht: Nach vielen kleinen und größeren Momenten der Verzweiflung, der Frustration und der zehnten Ankündigung, nie mehr schreiben zu wollen, ist der Gesichtsausdruck, wenn der eigene Name endlich auf dem Papier steht, unvergesslich.

Autorin: Jurate Baronas

Pressekontakt:

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Nürnberger Str. 2
90546 Stein
Phone: +49 (0)911 9965 -5538
eMail: press-office@faber-castell.de

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Buchtipps:

Literatur – Ausschreibung „Urlaub“

»Damit niemand in Gefahr läuft, in ein Sommerloch zu stolpern, ist pünktlich zu den Ferien eine neue Anthologie vom Hybrid Verlag geplant.

Zum Thema „Urlaub“ wollen wir zusätzlich die Gelegenheit nutzen, um nach neuen Talenten Ausschau zu halten.

Wecke beim Leser die Reisestimmung! Es soll entfernt etwas mit Urlaub zu tun haben, doch wohin es Deine Protagonisten zieht oder in welche Zeit, ist ganz Dir überlassen.

Ob die Geschichte einfach nur mit der Fahrt in den Urlaub anfängt, ob es jemanden in Fantasy-Welten, in die Weiten des Alls, das Innere von Computern, in einem Traum oder gar eine Entdeckungstour in sich selbst hinein verschlägt, alles ist erlaubt.

Wir freuen uns auf Deine spannende, nervenaufreibende, flotte oder verrückte Geschichte.

Einsendeschluss: 31. März 2017

Teilnahme: ohne Altersbeschränkung, die Geschichten sollten jedoch für Kinder über 12 Jahre und Erwachsene sein.

Stil: Prosa

Wortumfang: 15.000 max. 40.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen)

Format: Normseite als .doc, .docx oder .pap. (kein .pdf)

Einsenden an: manuskripte@hybridverlag.de
(Einsendungen an andere Email-Adressen werden nicht berücksichtigt)

Weiterhin benötigen wir eine Kurzvita von Dir.

Einsendungen pro Autor: max. 2

1. Preis: Der Autor der Gewinnergeschichte erhält einen Gutschein über einen Fallschirmsprung in Berlin im Wert von Euro 99,-

Jeder Teilnehmer erhält ein Belegexemplar, kein weiteres Honorar wird ausgeschüttet. «

Quelle: http://www.hybridverlag.de/index.php/ausschreibungen


Buchtipps:

Andrea el Gato: Self Publishing oder doch besser Verlag?

Ein Interview mit der Verlegerin Andrea el Gato

(presseportal.org) Der Boom zum „eigenen Buch“ ist ungebrochen. Doch bevor es soweit ist, dass man sein Buch endlich in den Händen hält, ist es ein langer Weg. Und: Jedem Autor stellt sich früher oder später die Frage: „Wie soll ich mein Buch veröffentlichen?“ Die Verlegerin Andrea el Gato, weiß, dass es dafür mehrere Möglichkeiten gibt. Doch: Vorsicht ist geboten. Nicht alle Dienstleistungen, rund um das gedruckte Buch, sind wirklich seriös.

Klaus Wenderoth: Frau el Gato: Steigen wir gleich in unser Thema ein. Self Publishing oder Verlag? Wann ist welcher Weg für wen empfehlenswert und warum?

Andrea el Gatao: Bei 80 000 veröffentlichten Titeln im Jahr, fällt Verlagen die Auswahl nicht immer leicht. Auf jeden Fall bewundere ich jeden, der über Wochen, Monate, einige sogar über Jahre, an seinem Werk gearbeitet hat.

Dennoch muss sich jeder Autor fragen, warum er sein Buch veröffentlichen möchte. Mittlerweile veröffentlicht jeder Promi Details aus seinem Leben und Herr oder Frau Jedermann möchte dies ebenfalls tun. Ob es Geschichten für die Enkel sind, Gedichte für den Geliebten, Fantastereien oder Biografien, die Genre sind sehr unterschiedlich.

Sie merken schon, hier grenzt sich auch das Warum ab. Viele Autoren schreiben, um sich in ihrer Familie und im Freundeskreis ein Denkmal zu schaffen. Diese Autoren sind bei Self Publishing Verlagen sehr gut aufgehoben.

Autoren jedoch, die wirklich etwas zu sagen haben, die das Schreiben als Berufung betrachten, die hart recherchieren, diese Autoren gehören in einen klassischen Verlag.

Klaus Wenderoth: Es heißt: Ein guter Verlag „investiert“ in seine Autoren (Autor in geschlechtsneutraler Bedeutung). Was ist darunter konkret zu verstehen?

Andrea el Gato: Ein Buch zu produzieren kostet. Vor allem Zeit. Bevor ich mich als Verlegerin entscheide, ein Buchprojekt unter Vertrag zu nehmen, lese ich mir zuerst das Exposé durch. Klingt das schlüssig, die Leseprobe ist nicht in zu schlechtem Deutsch, fordere ich das gesamte MS (Manuskript) an.

Habe ich mich entschlossen, das Buch zu veröffentlichen, steht das Korrektorat, danach das Lektorat an. Das bedeutet zwar für den Autor teilweise harte Arbeit, schließlich feilen wir solange an seinem Rohdiamanten, bis es zu einem funkelnden Juwel geworden ist. Aber die Autoren nehmen in der Regel dankbar die Anregungen an.

Ein Lektorat kostet im Schnitt etwa drei Monate Zeit. Danach muss das Buch gesetzt werden, mit der Grafikabteilung das Cover und der Buchtrailer entworfen werden. Wenn alles rund ist, geht das gute Stück in die Druckerei.

Summa summarum kann ich sagen, kostet die Herstellung eines Buches dem Verleger eine Menge Geld und Zeit, eine Investition, die der Verlag natürlich gern durch den Verkauf zurückholen möchte. Aus diesem Grund nehme ich nur Autoren unter Vertrag, von denen ich mir verspreche, dass sich das Buch gut verkauft.

Klaus Wenderoth: Für das Endergebnis „Buch“ gibt es auch Dienstleister, die dieses Ergebnis liefern können. Droht bei diesen im Einzelfall auch die Gefahr, als Buchautor einfach nur „geschröpft“ zu werden?

Andrea el Gato: Diese Gefahr ist absolut real und ich kenne einige Autoren, denen genau das bereits passiert ist. Natürlich ist es schön, wenn Herr oder Frau Autor eine Zusage auf handgeschöpften Büttenpapier mit hochtönendem Namen und Logo erhält. Wie leicht überliest sich dann das Kleingedruckte, wo es heißt, dass Lektorat, Satz, Cover oder aber nur ein kleiner Zuschuss in vierstelliger Höhe fällig seien.

Ich habe schon Bücher in den Händen gehalten, bei denen der Autor 500 – 1000 Euro für das Lektorat gezahlt hat, und nicht ein Satz grammatikalisch korrekt war. Diese Verlage haben durch die Zahlung des Autors die Druckkosten bereits drin, und sind nicht mehr daran interessiert, dass sich das Buch auch auf dem Markt verkauft.

Klaus Wenderoth: Wie geht ein seriöser Verlag, wie gehen Sie, mit einem ersten Manuskriptentwurf um? Oder anders formuliert: Veröffentlichen Sie ein Buch kritiklos oder gibt es eine „Qualitätssicherung“.

Andrea el Gato: Wie die einzelnen Schritte aussehen, habe ich Ihnen bereits geschildert. Kritiklos nein. Es sind die Feinheiten. Auf der Verlagswebsite stehen die Kriterien für die Einsendungen von Manuskripten. Schaut ein Autor hier schon mal nicht drauf, hat er verloren.

Das Genre muss zum Verlag passen. Im MS müssen Logik, Zeit, handelnde Figuren und Orte passen. Die Rechtschreibung muss nicht perfekt sein, aber sauber. Das sind für mich die ersten Auswahlpunkte. Der Rest ist dann oft Bauchgefühl. Ich selbst lese sehr viel, bewege mich in zahlreichen Foren der Buchbranche und bilde mir ein, ein Gespür entwickelt zu haben, für das, was gerade gern gelesen wird.

Liest sich das Manuskript spannend? Entwickeln sich Bilder vor meinen Augen? Haucht der Autor seinen Protagonisten tatsächlich Atem ein? Natürlich muss auch noch ein Plätzchen im Veröffentlichungsplan frei sein.

Klaus Wenderoth: Was kostet es, ein eigenes Buch zu veröffentlichen und woraus ergibt sich die Preisbildung?

Andrea el Gato: Was Self Publishing Verlage nehmen, kann ich Ihnen nicht beantworten. Unsere Autoren zahlen nichts, außer die in ihr Buchprojekt investierte Zeit.

Unsere Kalkulation hängt von der Auflagenhöhe ab, dem Druckpreis der Druckerei und Amazon.

Klaus Wenderoth: Das Produkt Buch. Heute ist es möglich, dieses gedruckt, elektronisch, als Hörbuch oder auch als Video auf den Markt zu bringen. Welche Formate und Vertriebsformen empfehlen Sie Ihren Autoren?

Andrea el Gato: Wahrscheinlich gehöre ich zu einer aussterbenden Rasse Leser, denn ich liebe das gedruckte Buch. Daher wird es dies auch immer in unserem Verlag geben. Parallel veröffentlichen wir jeden Titel als E-Book, was sich als sehr gute Entscheidung herausgestellt hat. Buchtrailer gehören bei uns zum Marketing dazu.

Bei einer Marktumfrage habe ich herausgefunden, dass Sachbücher und Kinderbücher gern als Hörbücher gekauft werden. Daher suchen wir zurzeit einen guten Anbieter für die Produktion von Hörbüchern für unsere Kinderbücher.

Der Buchvertrieb ist derzeit ein heikles Thema und wurde, genau wie auf der Leipziger Buchmesse, jetzt wieder heiß diskutiert. Normalerweise gibt es Verlagsreisende, die zweimal im Jahr in die Buchhandlungen gehen und dort die Titel der entsprechenden Verlage vorstellen. Im Laufe der Jahre fiel es den Reisenden immer schwerer Termine in Buchhandlungen zu bekommen, sodass letztendlich die Anzahl der Reisenden permanent gesunken ist.

Große Verlage können es sich leisten Verlagsreisende in Festanstellung zu beschäftigen. Aber der klassische Handelsvertreter, der auf Provisionsbasis Bücher verkauft, ist fast ausgestorben. Derzeit beklagt kurioserweise gerade der Buchhandel, dass keine Reisende mehr vorbeikommen. Zu gern würden sie auch Novitäten kleinerer Verlage in ihr Programm aufnehmen, aber sie wissen nicht wie.

Vertrieb und Marketing übernimmt der Verlag, wobei wir unsere Autoren stark mit in das Thema Lesungen einbinden.

Klaus Wenderoth: Können Sie anhand eines Beispiels einmal verdeutlichen, wie die Erträge für einen Autor ausfallen? Und: Lässt sich mit einem Buch noch Geld verdienen, von großen bekannten Autoren einmal abgesehen?

Andrea el Gato: Wir richten uns nach dem Mustervertrag von Verdi. Zwar kann ich keine Vorschusshonorare zahlen, aber ich denke, damit liegen wir ganz gut. Leben kann ein Autor mit Sicherheit nicht von seinen Tantiemen. Mit einer Musterrechnung möchte ich das verdeutlichen.

Sagen wir, der Nettoverkaufspreis liegt bei 11,91 Euro und der Autor erhält 10%, sind das pro verkauftes und bezahltes Buch 1,19 Euro. Wir rechnen alle drei Monate ab. Im Klartext würde das bedeuten, dass wir nur von diesem Titel 1000 Exemplare pro Monat verkaufen müssten, damit der Autor 1190 Euro an Tantieme erhalten könnte. Realistischer jedoch ist, dass wir für den Verkauf dieser 1000 Exemplare ein Jahr benötigen.

Klaus Wenderoth: Bitte nennen Sie mir an dieser Stelle doch 5 Fragen, die sich jeder Autor Ihrer Meinung nach selbst stellen sollte, bevor er sich entweder für einen Verlag oder aber für Self Publishing entscheidet.

Andrea el Gato: Die Wichtigste zuerst: Warum möchte ich mein Geschriebenes veröffentlichen?

Möchte ich meinem Ego Genüge tun oder hat das Buch auf dem heiß umkämpften Buchmarkt eine reale Chance?

  • Wer ist meine Zielgruppe?
  • Genügen meine Rechtschreibung und Grammatik den Anforderungen?
  • Klingt mein Konzept schlüssig?
  • Treffe ich mit meinem MS den Geschmack der heutigen Leser?

Zur Beantwortung dieser Frage, reicht ein Gang in den nächsten Buchladen.

Klaus Wenderoth: Vielen Dank für das aufschlussreiche Interview Frau el Gato!

Dieses und weitere Interviews über Themen für Ihr tägliches Business, finden Sie im Expertenblog > http://www.KlausWenderoth.de

Über EuropaDruck.com:

Gründungsjahr: 2001

Ein Druckportal für Drucksacheneinkäufer. Europadruck.com wird genutzt von Werbeagenturen, Verlagen, öffentlichen Einrichtungen und aus Industrie und Handel. Ermöglicht wird ein objektiver Preis- und Leistungsvergleich von Druckereien.

Gleichzeitig bietet das Portal eine umfangreiche Auftragsdatenbank für Druckereien.
Zu Europadruck.com gehören Partnerdruckereien in 11 europäischen Ländern. Diese decken die verschiedensten Druckverfahren und Marktsegmente ab.

Zum Beipspiel: Offsetdruck, Rollenoffsetdruck, Digitaldruck, Buchdruck, Broschürendruck, Katalogdruck, Plakatdruck, Kalenderdruck, Zeitungsdruck.

Kontakt:
Europadruck.com, Inhaber Klaus Wenderoth
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86911 Dießen
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Buchtipps:

Crowdfunding für Games: Wenn Fans Spiele finanzieren

Berlin (ots) – Spätestens seit dem Erfolg des 100-Millionen-Projektes „Star Citizen“ hat sich Crowdfunding als Finanzierungsquelle in der Games-Branche etabliert. Auch viele deutsche Spiele-Projekte wurden bereits durch Spenden aus dem Netz finanziert – mal aufgrund einer bewussten Entscheidung, mal wegen fehlender Finanzierungsalternativen.

obs/Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU)/Lost Ember © Mooneye Studios

obs/Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU)/Lost Ember © Mooneye Studios

Die zivilisierte Welt, wie wir sie kennen, ist untergegangen. Auf postapokalyptischen Ruinen blühen Blumen, die Wälder sind saftig grün, die Flüsse klar. Dieses Paradies, ganz ohne Zivilisation, ist die Spielkulisse des deutschen Action Adventures „Lost Ember„. Statt in die Rolle eines einsamen Überlebenden schlüpft der Spieler in die Rolle von Tieren. Als Wolf, Greifvogel oder Fisch erkundet er die faszinierend lebendige 3D-Welt. Die Spielidee des Hamburger Entwickler-Teams Mooneye Studios klingt mindestens so ungewöhnlich wie reizvoll. Diese Einschätzung teilen offensichtlich auch die über 7.700 Unterstützer weltweit, die auf der amerikanischen Crowdfunding-Plattform Kickstarter mehr als 300.000 Euro für die Entwicklung ausgaben. Ein stolzes Ergebnis für das noch junge Studio aus Hamburg und eines der erfolgreichsten deutschen Crowdfunding-Projekte des Jahres. Dank der finanziellen Unterstützung aus dem Netz soll das Spiel 2018 auf den Markt kommen.

In den vergangenen fünf Jahren etablierte sich das Crowdfunding, also das digitale Einsammeln von Geld, als Finanzierungsquelle von kleineren und größeren Gaming-Projekten. „Junge Entwickler-Teams finanzieren auf diese Weise erste Games-Projekte, etablierte Studios testen, wie gut ihre neuen Spiel-Ideen beim Publikum ankommen„, erklärt Maximilian Schenk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware. Das Prinzip ist immer dasselbe: Die Entwickler werben auf Crowdfunding-Portalen wie Kickstarter oder Startnext oder auf der eigenen Website mit ersten Eindrücken oder spielbaren Schnipseln um die Gunst und das Geld der Unterstützer. Als Gegenleistung für den Vertrauensvorschuss gibt es signierte Fan-Artikel, frühe Demo-Versionen, Vorverkaufsrecht oder sogar die Möglichkeit, einen Teil des Spiels mitzugestalten – je nachdem, wie viel in den digitalen Klingelbeutel geworfen wird.

100 Millionen für die unendlichen Weiten des Weltraums

Als einer der Wegbereiter dieser Finanzierungsform gilt Tim Schafer. Der Monkey Island Vater fand 2012 für sein Point&Click-Adventure „Broken Age“ keinen großen Publisher. Die Begründung: Dieses Genre sei kaum mehr als eine Liebhaber-Nische und verspreche zu wenig wirtschaftlichen Erfolg. Deshalb wandte sich der Programmierer an die Netzgemeinde. Mit großem Erfolg: Innerhalb von 24 Stunden kamen von zigtausend Fans mehr als eine Million Euro zusammen. Wofür gezahlt wurde, war zu diesem Zeitpunkt kaum bekannt. Schafer versprach ein „oldschool adventure“ und die Fans folgten seinem Aufruf.

Noch mehr Vorschusslorbeeren bekam die Weltraum-Simulation „Star Citizen„. In den vergangenen vier Jahren sammelte dieses Projekt, eins der wohl ambitioniertesten der Games-Geschichte, mehr als 116 Millionen US-Dollar ein. Als Gegenleistung verspricht Erfinder Chris Roberts seinen Unterstützern ein Massively Multiplayer Online Game in den unendlichen Weiten des digitalen Weltraums – mit Handel, Piraten, haufenweisen Aliens und unzähligen Raumschiffen. Einziger Haken: Spielbar sind trotz vier Jahren intensiver Entwicklungszeit bisher nur kleinere Module. Auch ein finales Erscheinungsdatum gibt es bisher nicht. So wundert es kaum, dass bei aller Euphorie über neue Trailer und Eindrücke auch die Kritik an dem ambitionierten Macher wächst. Ein Vorwurf: Missmanagement und Geldverschwendung. Allerdings war Roberts auch bei seinen legendären Großproduktionen wie „Wing Commander“ nicht sonderlich pünktlich, womit er schon in den 90er Jahren den Frust vieler wartender Fans auf sich zog. Nach der Veröffentlichung waren die meisten Unterstützer angesichts der gebotenen Qualität mit den Ergebnissen aber mehr als zufrieden.

Ohne Aufmerksamkeit kein Erfolg

Doch die Erfolge von „Lost Ember„, „Broken Age“ oder „Star Citizen“ täuschen schnell über die harte Crowdfunding-Realität hinweg. Die Liste der gescheiterten Finanzierungsprojekte ist deutlich länger als die der Erfolgsgeschichten. So sammelte die deutsche Robinson-Crusoe-Simulation „Thousand Miles Out“ zuletzt nur knapp 17.000 Euro ein. Geplant waren eigentlich 300.000 Euro. Erst im Juni scheiterte das Fantasy-Sammelkartenspiel „Fable Fortune“ auf Kickstarter. Es kamen nur 50.000 US-Dollar zusammen, angepeilt waren 250.000 Euro. Das sind keine Einzelfälle: So liegt die Erfolgsquote bei Kickstarter-Projekten bei rund 35 Prozent, bei Indiegogo sogar nur bei zehn Prozent. Wichtigster Grund für das Scheitern ist die fehlende Aufmerksamkeit.

Wer Unterstützer begeistern möchte, sollte in der Lage sein, eine gute Geschichte zu erzählen und vor allem auch zu erklären, welchen Mehrwert die Idee für die Unterstützer hat„, sagt Denis Bartelt, Gründer der deutschen Crowdfunding-Plattform Startnext. Vielen Gründern falle es schwer, die Idee auf den Punkt zu bringen und oft seien Projekte viel zu komplex, um sie schnell begreifen zu können. Crowdfunding funktioniere aber eben nur dann besonders erfolgreich, wenn die Menschen die Idee schnell verstehen und auch weitererzählen können. Dieses virale Weitererzählen sorgt schließlich für die nötige Aufmerksamkeit in den sozialen Netzwerken, bei Medien und Influencern. Bei Entwickler-Legenden wie Tim Schafer oder Chris Roberts sorgten sicher noch die Prominenz und der Pionier-Faktor der Anfangsjahre für zusätzlichen Schwung.

Die Ansprüche sind gestiegen

Doch die Zeiten haben sich geändert. Eine gut durchdachte Crowdfunding-Kampagne ist längst keine Besonderheit mehr. „Crowdfunding für Games hat sich zu einem knallharten Geschäft entwickelt„, erklärt Michael Schade vom Hamburger Studio Rockfish. Vor allem die Anforderungen an die Kampagnen seien stark gestiegen. Reichten früher eine vage Skizze und gute Ideen für den Erfolg, ist heute ein Finanzierungsaufruf ohne den frühzeitigen Aufbau einer Community, die Entwicklung einer Marketing-Kampagne und vor allem vorzeigbaren Eindrücken des Spiels zum Scheitern verurteilt. Damit nicht genug: Die einmal aufgebaute Community will mit regelmäßigen Updates informiert und im besten Fall noch an der eigentlichen Entwicklung beteiligt werden. Eine stille und konzentrierte Entwicklung hinter Studiotüren ist kaum noch möglich. Diese Entwicklung lässt Crowdfunding-Kampagnen als Finanzierungsquelle für kleine Entwickler-Teams zunehmend unattraktiver werden.

Im Community-Aufbau für Crowdfunding-Kampagnen liegen aber auch Chancen: Die Games können stärker zusammen mit den Spielern und damit näher an ihren Vorstellungen entwickelt werden. Teure Marktforschung wird hinfällig. Außerdem macht dieser direkte Austausch die Spieleproduktion insgesamt demokratischer. Gleichzeitig birgt diese neue Nähe aber auch Gefahren und kostet Mühe. Vernachlässigt werden treue Fans schnell zu erbitterten Kritikern. „Erfolgreiches Crowdfunding kostet Zeit und Ressourcen – vor und während der Kampagne und auch danach„, sagt Schade. Er spricht aus Erfahrung. Für „Everspace„, einen Mobile-Space-Shooter für PC und Konsole, sammelte Rockfish im Netz 700.000 Euro ein. Was nach einer stolzen Summe klingt, war trotzdem zu wenig, um das ambitionierte Projekt vollständig zu stemmen. Ohne Eigenkapital und den Abschluss von Plattform-Deals wäre eine Realisierung nicht möglich gewesen.

Crowdfunding sollte nicht die einzige Finanzierungsmöglichkeit sein

Andererseits gab es für Rockfish auch keine andere Alternative zum Crowdfunding. Die angesprochenen Publisher waren zwar begeistert von der Grafik und den Ideen der Hamburger Entwickler, sahen aber zu wenig Marktpotential neben Weltraum-Blockbuster-Titeln wie „No Man’s Sky“ oder „Elite: Dangerous„. Keine Seltenheit: Angesichts hoher Entwicklungskosten und oft millionenschweren, weltweiten Marketing-Kampagnen müssen viele Publisher das Risiko reduzieren, um die Games-Projekte refinanzieren zu können. Auch Banken unterstützen Games-Entwickler nur selten mit günstigen Krediten. In der Regel fehlt Ihnen hierfür das nötige Know-how. Zudem gibt es abgesehen von Programmen einzelner Bundesländer keine Produktionsförderung auf Bundesebene. Die Folge: Crowdfunding bleibt oft die einzige Alternative. Doch natürlich ist Kickstarter weit mehr als nur ein Sammelbecken für Last-Chance-Projekte ohne einen Vermarkter-Deal.

Es gibt auch einige Entwickler, die sich bewusst für dieses Finanzierungsmodell entscheiden. So waren an „Lost Ember“ einige Publisher interessiert. Am Ende entschied sich das junge Team jedoch, keine kreative Kontrolle abzugeben und die Hoheit über ihr Spielkonzept zu behalten. Mit dem großen Kickstarter-Erfolg ist dieser Plan wohl aufgegangen. Ihre Idee bekam viel Aufmerksamkeit, es entstand eine erste Community und die Finanzierung für das kleine Studio war gesichert. King Art Games aus Bremen hat sogar sein gesamtes Geschäftsmodell auf den Klingelbeutel ausgerichtet. Und das sehr erfolgreich: Das Studio realisierte mit „Die Zwerge“ oder mit dem Adventure „The Book of Unwritten Tales“ bereits mehrere sehr erfolgreiche Kampagnen. Weitere sind geplant.

Maximilian Schenk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware, sieht diesen Trend mit gemischten Gefühlen. „Aufgrund fehlender Produktionsförderungen auf Bundesebene stellen Crowdfunding-Kampagnen häufig eine der wenigen realistischen Finanzierungsmöglichkeiten von Games in Deutschland dar. Spiele per Crowdfunding zu finanzieren sollte aber immer nur eine Möglichkeit sein, nicht die einzige„, sagt er. Die entsprechende Forderung des Verbandes: „Damit hierzulande und auch weltweit mehr Menschen Games aus Deutschland spielen können, benötigen wir mehr berechenbare und verlässliche Finanzierungsmöglichkeiten sowohl für junge und kleine Entwickler-Teams als auch für etablierte Entwicklungsstudios.

Weitere Informationen unter: https://www.biu-online.de/

Pressekontakt:

Martin Puppe
BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V.
Charlottenstraße 62
10117 Berlin
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Fax: 030 2408779-11
eMail: puppe@biu-online.de
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Twitter: @BIU_eV
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Buchtipps:

Wege zur Biografie – Biografien schreiben und schreiben lassen

(fair-NEWS) Das neue Buch „Wege zur Biografie – Biografien schreiben und schreiben lassen“ zeigt, wie sich die eigene Lebensgeschichte oder die von Mitmenschen für die Nachwelt erhalten lässt.

Buchcover: Wege zur Biografie – Biografien schreiben und schreiben lassen“ (fair-News)

Buchcover: Wege zur Biografie – Biografien schreiben und schreiben lassen“ (fair-News)

Immer mehr Menschen wünschen sich eine eigene Biografie, die ihre Lebenserinnerungen dokumentiert und festhält, nicht nur Prominente. Doch wie lassen sich Lebenserfahrungen idealerweise bewahren? Wie entsteht eine gute Biografie? Über die vielfältigen Optionen des biografischen Schreibens informiert das neue Nachschlagewerk „Wege zur Biografie – Biografien schreiben und schreiben lassen“. Die beiden Herausgeberinnen, Michaela Frölich und Grit Kramert, beleuchten – unterstützt von biografisch tätigen Autorinnen und Autoren – in 11 Kapiteln alle Facetten, die im Kontext des biografischen Schreibens zu beachten sind.

Das Spektrum der Inhalte reicht von der Geschichte und dem Wesen des biografischen Schreibens über Tätigkeitsfelder, Arbeitsalltag und Erfahrungen von Biografen bis hin zu ihren Berufschancen und juristischen Aspekten. Deutlich wird dabei, wie spannend und abwechslungsreich das Festhalten von Lebensgeschichten ist. Die Autoren informieren etwa über Familien- und Ahnenforschung, das Erstellen einer Firmenchronik, Trauerarbeit und Abschiedsgeschichten sowie über Online-Kurse für angehende Autobiografen, digitales Storytelling, Schreibwerkstätten, Erzählcafés und Biografien in Form eines Hörbuchs oder Filmes. Auch die Themen Selbst- und Buchvermarktung werden fundiert behandelt. Servicekapitel zu weiterführender Literatur und hilfreichen Materialien rund um das Erarbeiten einer Biografie sowie zu biografischen Vereinigungen und Weiterbildungsangeboten komplettieren das Nachschlagewerk.

Kurzum, das Buch „Wege zur Biografie – Biografien schreiben und schreiben lassen“ bietet all jenen eine wertvolle Orientierung, die Zeit und Energie in das auch ideell bedeutungsvolle Kulturgut „Biografie“ investieren möchten. Autobiografen profitieren ebenso wie Profi-Biografen. Erwachsenenbildner, die Biografiearbeit oder Schreibseminare, etwa in der Seniorenarbeit, anbieten, erhalten wertvolle Impulse.

Michaela Frölich / Grit Kramert (Hrsg.)
Wege zur Biografie
Biografien schreiben und schreiben lassen
Verlag des Biographiezentrums 2016
Gebundene Ausgabe, 344 Seiten
29,95 Euro
ISBN-10: 3940210043

Die Herausgeberinnen
Die Publizistin Michaela Frölich sammelte als Biografin, Journalistin, Autorin, Ghostwriterin und Dozentin für autobiografisches Schreiben umfassende Erfahrungen auf dem Gebiet der Biografiearbeit. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Biografik mit Glaubens- und Erfahrungsschätzen.
http://www.schreibatelier-froelich.de

Grit Kramert, Diplom-Informationswirtin, Biografin und freie Lektorin, erstellt mit ihrem informationswissenschaftlichen und gestalterischen Know-how sorgfältig recherchierte und aufwendig gestaltete Privatbiografien und Firmenchroniken. Sie ist Trägerin des Deutschen Biografiepreises 2015.
http://www.biographiekunst.de


Buchtipps:
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Erfolgreich auf Pinterest 2017: Die besten Strategien für mehr Umsatz und Traffic

Praktisches Wissen für Einsteiger und aktive Pinner – mit Checklisten, Cheat Sheet und Excel-Vorlage, als Buch und eBook

(openPR) Das Buch „Erfolgreich auf Pinterest. Die besten Strategien für mehr Umsatz und Traffic“ vermittelt Einsteigern wie aktiven Pinnern praktisches Wissen zur Optimierung ihres Pinterest-Profils, vom Anlegen eines Unternehmenkontos über die Einrichtung von Rich Pins bis zur Optimierung der Inhalte und Reichweite.

Cover "Erfolgreich auf Pinterest 2017" (openPR)

Cover „Erfolgreich auf Pinterest 2017“ (openPR)

Pinterest richtet sein Angebot immer stärker auf die Bedürfnisse von Unternehmen und Marken aus, wobei das Thema E-Commerce eine immer größere Rolle spielt. Unter Berücksichtigung der zahlreichen Neuerungen in den letzten Monaten bietet die nun vollständig überarbeite und erweiterte Auflage des erstmals 2015 erschienenen Ratgebers „Erfolgreich auf Pinterest“ einen umfassenden Überblick über die aktuellen Möglichkeiten, die Pinterest für den Marketingeinsatz bietet.

Erfolgreich auf Pinterest“ informiert über die Einsatzmöglichkeiten von Pinterest und unterstützt Anwender bei der Entwicklung einer nachhaltigen Pinterest-Strategie. Der Fokus liegt dabei auf einer praktikablen Wissensvermittlung mit zahlreichen Beispielen, Screenshots, Checklisten und Vorlagen.

Inhalt:

  • Unternehmensprofil erstellen und erste Schritte auf Pinterest
  • Die besten Strategien für mehr Umsatz und Traffic auf Ihre Webseite
  • Pinterest als Verkaufskanal: von einer besonders kauffreudigen Zielgruppe und einer auf die Bedürfnisse von E-Commerce-Unternehmen ausgerichteten Produktstrategie
  • Inbound Marketing mit Pinterest: Bauen Sie mit hochwertigen Inhalten langfristige Kundenbeziehungen auf
  • Pinterest als Tool zur Marktanalyse: Erfahren Sie mehr über die Bedürfnisse und Wünsche Ihrer Kunden
  • Content Marketing mit Pinterest: Pinterest Analytics zur Optimierung Ihrer Content-Strategie und zur Identifikation von Influencern nutzbar machen
  • Pinterest SEO: Die besten Tipps für eine erhöhte Sichtbarkeit Ihrer Inhalte
    Überblick über externe Tools, die den Pinterest-Alltag erleichtern
  • Pinterest Power Tipps: Scheduling, Offline Marketing mit Pinterest, Affiliate, Google Analytics und Pinterest und mehr
  • Extra: Checklisten, Cheat Sheet & Excel-Vorlage, damit Sie die Tipps einfach und strukturiert umsetzen können

Das Buch ist als Print und als eBook (PDF, ePUB) für 19,99 € unter http://www.erfolgreich-auf-pinterest.de erhältlich.

Dr. Melanie Grundmann
Marpha Consulting
Puchanstraße 9
12555 Berlin

030 550 76 399

Marpha Consulting berät Unternehmen bei der Entwicklung einer Social Media Strategie und deren Einbettung in bestehende Unternehmensprozesse und Marketingstrukturen. Unser besonderer Fokus liegt auf einem regelmäßigen Monitoring der Social Media Aktivitäten mitsamt Handlungsanleitungen zur kontinuierlichen Effektivitätssteigerung.


Buchtipp:
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Kreative Zeit für YouTuber und Self Publisher – #selfpublishing

(fair-NEWS) Das Neue Jahr – für viele eine Zeit des Nachdenkens. Das Jahr Revue passieren lassen. Lassen Sie der Kreativität freien Lauf. Schreiben und veröffentlichen Sie ein eBook, erstellen Sie ein Let’s Play Video oder gestalten Sie Ihre Website neu.

Das kostenlose eBook „Nerd against the Machine” ist Ihnen hierbei behilflich.

Tobias Schindegger / BookRix

Tobias Schindegger / BookRix

Folgende Themen werden in dieser Ausgabe behandelt:

  • Tutorial: Let’s Play Videos aufnehmen
  • Self Publishing – Umwandeln einer Word-Datei in ein eBook für Amazons Kindle
  • QR Codes erstellen
  • Video-Tutorial: Hörproben ins Internet stellen

Leseproben und Links zu den jeweiligen eBook-Anbietern finden Sie unter http://www.bookrix.de/_ebook-tobias-schindegger-nerd-against-the-machine/


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Responsive E-Paper für alle Geräte

(openPR) CON-TECH integriert eine Flipbook-Funktion in die Publishing Lösung Govento. Das Feature kann für die Erstellung von Online Magazinen, Bilder- oder Produktkatalogen effektiv benutzt werden.

Govento Publishing Lösung (openPR)

Govento Publishing Lösung (openPR)

Die Erstellung eines E-Papers kann oft zu einem komplexen IT Projekt werden. Im Gegensatz dazu sind alle Möglichkeiten für die Flipbook-Erstellung inklusive Hosting schon im kleinsten Govento Startpaket verfügbar. Man braucht keine Erweiterungen für die Erstellung von E-Papern. Govento verwaltet die Dokumente und erstellt automatisch blätterbare E-Paper aus PDFs oder Bildern.

Ein Govento Flipbook besteht aus Doppel- oder Einzelseiten und bietet Umblätter- und Schatteneffekte. Die Nutzer können ihre Dokumente, Magazine oder Bilder-Galerien attraktiv für den Kunden präsentieren. Man muss nur die PDF-Dateien oder Bilder im Publishing System Govento hochladen und beliebte Einstellungen für die flexibel anpassbare Ausgabe wählen. Bestehende PDF-Dokumenten werden auf diesem Weg sehr einfach in ein Flipbook umgewandelt und wie ein blätterbares Buch dargestellt. Die Erstellung eines E-Papers ist in wenigen Minuten erledigt.

Kaum andere Content Management System ermöglicht solche Features ohne Erweiterungen.
Ein weiteres Problem, das oft bei der Umsetzung von E-Paper auftritt, ist, dass viele Blätterpublikationen auf der Flash-Technologie basieren. Apple-Geräte unterstützen diese Technologie nicht mehr. Flash gilt als eine veraltete und unsichere Software. Govento hat dieses Problem gelöst, indem das Publishing System HTML5 Standards verwendet.

Neue Funktionen von Govento-Flipbook:
• Responsive für alle Ausgaben
• Ein Flipbook lädt sich viel schneller als eine PDF Datei.
• Ein Flipbook kann in jede Website integriert werden
• iPad- und Android-Tablet-optimiert
• Werbefrei, keine Konkurrenz Angebote, keine fremde Domain
• Leicht zu löschen und zu ändern
• Keine zusätzliche Kosten, alles inklusive CMS
• Als Flipbook oder als Download-Link
• Alle Dateien bleiben auf dem eigenen Server
• Rechte und Copyrights werden durch CMS verwaltet

Kontakt

Frau Dipl.-PR-Fachw. Elena Shilkova
CON-TECH Content Technologies GmbH
Beim Strohhause 31
20097 Hamburg
Telefon: +49(0)40-63607550
eMail: info@con-tech.de

Über CON-TECH Content Technologies GmbH

Die CON-TECH Content Technologies GmbH programmiert und betreibt Content Publishing Lösungen. Von der Systemberatung bis zum Design bietet CON-TECH originelle und kreative Leistungen für die Verwaltung, Aufbereitung und digitalen Veröffentlichung von Inhalten. CON-TECH ist der Entwickler und Hersteller der leistungsfähigen Publishing-Lösung Govento (http://www.govento.de), die das digitale Publishing vereinfacht und kreative Räume für neue Ideen öffnet. Govento wurde in den letzten Jahren als Profi-Lösung für Großkunden wie Vodafone Deutschland entworfen und erfolgreich für Angebote wie http://live.vodafone.de und http://www.arcor.de eingesetzt. CON-TECH vertreibt Govento als individuelle Kundenlösung oder als Software as a Service (SaaS) für Publisher, Agenturen, Marketing und E-Commerce.


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