Self-made mobile Edutainment

(openPR) Kassel – Die eigenständige Produktion von motivierenden Wissensspielen für die Smartphones und Netbooks von Freunden und Familienmitgliedern sind das Ziel des im Video beschriebenen Angebotes. Im Online-Kurs lernen die Teilnehmer die effiziente Programmierung derartiger Tools.

Smartphones sind universelle Wissenszugangsgeräte

Sie sind immer in Griffnähe und schnell in ihrer Funktionalität zu begreifen. Viele Besitzer möchten zeigen, dass sie mehr können, als nur Bilder oder lustige Gimmicks und Kurzbotschaften an ihr Umfeld zu versenden. Gut ist, wenn das Umfeld neben dem Unterhaltungswert auch bildungsmäßig davon profitieren kann: Der Wortschatz an Vokabeln und Fachbegriffen oder die Allgemeinbildung kann auf unterhaltsame Weise erweitert werden, wann und wo man mag. Wer es möchte, lernt auch wie man seinen eigenen gesicherten Quiz-Raum im Internet baut und wie man sich dort mit den eingeladenen Mitspielern messen oder austauschen kann.

Quizze nutzen

Mit s.wer-weiss-was.net gibt es eine frei zugängliche Quiz-Lernplattform für alle Endgeräte. Das Design unterstützt auch Smartphones. Beginnend mit einem Fußball-WM-Quiz sind Tausende von Fragen in zahlreichen Quizzen bereitgestellt.

Quizze entwickeln

Zur Entwicklung wird immer noch ein PC benötigt. Die kleinen Displays der Smartphones sind zum Editieren der Fragen-Sammlungen nur bedingt geeignet. Zum Sammeln von Ausgangs-Materialien sind sie gut geeignet: Bilder, Videos und Texte können jederzeit gespeichert werden, um sie dann auf den PCs ihrer Besitzer zur Quizproduktion senden.
Wer mit Excel umgehen kann, hat eine ideale Umgebung, um Quizfragen zu editieren, in Listen zu ordnen und zu filtern. Mit bereit gestellten Generatoren kann man schnell die Quizze zum Gebrauch mit einem Browser oder einer App erzeugen. Den Gebrauch der Generatoren erläutert das Video in wenigen Minuten. Mehr benötigt man auch nicht – es sei denn, man will einen Kurs besuchen:

Quizgeneratoren verstehen und programmieren können

Wer Lust auf Kreativität beim VBA-Programmieren hat, kann in die Tiefen der Excel-Funktionen und der Makroprogrammierung vordringen und eigene Generatoren erstellen. Wer später seine selbst erstellten Generator-Programme weitergeben möchte, ohne dass die Programm-Konzeption gestohlen wird, kann sie in binären Code umwandeln. So entstehen Applikationen, die nur im festgelegten Umfang auf anderen Geräten einsetzbar sind.
Im Onlinekurs auf der Lernplattform wer-weiss-was.net ist jeder Schritt nachvollziehbar. Es beginnt mit fertigen Quizzen zur Unterhaltung, Bildung und Weiterbildung. Genau wie die Erwerber der Nutzungsrechte an fertigen Apps oder Programmen hat man zunächst nur eine Blackbox, die man in der vom Programmierer festgelegten Weise nutzen kann.
Mit dem nachträglichen Einbau eigener Daten in die vorhandenen Produktionen, kommen die Überlegungen, welche Schritte auf dem Weg bis zur Quizfrage durchgeführt werden müssen. Damit ist die notwendige Motivation zur Beschäftigung anspruchsvollen Excel-Funktionen geschaffen. Man weiß, dass es funktionieren wird und will dann wissen, wie und warum es funktioniert. Forschend und analysierend nähert man sich der fertigen Applikation, ohne sie einfach abzuschreiben. Am Ende werden die Vorlage mit der eigenen Entwicklung verglichen und diskutiert.

Voraussetzungen zum Kursbesuch

Der Onlinekurs zur Quizgeneratorentwicklung setzt Excel- und Browser-Kenntnisse auf dem Niveau der üblichen Computerführerscheine XPERT oder ECDL voraus.
Weitere Details zum Kursangebot und Umfang werden per E-Mail und Telefon mitgeteilt.

bluepages GmbH
Geschäftsführer Konrad Rennert
Lessingstraße 9
34119 Kassel
http://www.bluepages.de

Die 2006 gegründete und seit 2015 in Kassel ansässige bluepages GmbH will den Aufbau von digitalen Bildungsressourcen fördern. Workshops und Seminare zur Steigerung der Medienkompetenz sind genauso im Angebot wie die Beratung beim Aufbau von Lernplattformen im Internet. Ein Online-Verlag gehört dazu, um Publikationen für Lernplattformen bereit zu stellen. Den Schwerpunkt bei eigenen Produktionen bilden die online Quizze für die Lernplattform Moodle. Die bluepages gmbh hat das Know-how, um diese besonders kostengünstig anzubieten.


Buchtipps:

Leipziger Buchmesse: Inspiration für die Literaturvermittlung von morgen trifft erlesene Literatur von heute – #lbm17

Die Buch- und Medienbranche erlebt einen rasanten Veränderungsprozess. Gleiches gilt für die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Welche Innovationen stehen für die Literaturvermittlung von morgen zur Verfügung? Was hält Europa zusammen und welche Rolle können Staaten wie die Republik Litauen und ihre Künstler, Verleger und Literaten dabei spielen? Das können Fachbesucher und Leser gleichermaßen vom 23. bis 26. März zur Leipziger Buchmesse im Dialog mit 3.300 Mitwirkenden in 3.400 Veranstaltungen erfahren und diskutieren.

Die Leipziger Buchmesse geht 2017 mit 2.493 Ausstellern aus 43 Ländern (2016: 2.250 aus 42 Ländern) an den Start“, erklärt Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe. „Sie profitiert stark davon, dass sie sich konzeptionell mit dem Fachprogramm autoren@leipzig, der Bloggerkonferenz und dem Startup-Village Neuland 2.0 auf den digitalen Wandel eingestellt und somit als Innovationsschau sowie Branchenbarometer etabliert hat. Gleichzeitig garantiert sie Verlagen eine anhaltend starke Besucherresonanz mit einem lesefreudigen, medienaffinen und zahlungskräftigen Publikum“.

Die Zukunft im Blick

Zukunftsweisende Ideen für die Buch- und Medienbranche sowie für jeden potenziellen Nutzer zeigen 15 ausgewählte Startups im Neuland 2.0. Sie stellen in Leipzig unter anderem eine Open-Source-Software für den gesamten Prozess der Buchherstellung, eine kuratierte Talentplattform zur Vernetzung von Autoren und Verlagen oder mit Klang und Licht erweiterte Leseerlebnisse vor.

Literaturvermittlung im virtuellen Raum stärken: Erstmals bietet die Leipziger Buchmesse dafür, gemeinsam mit dem Leipziger Unternehmen Thadeus Roth, ein transmediales Erzählprojekt an, das Inhalte über verschiedene Alltagsmedien direkt zum Leser bringt. Zusätzlich startet die Leipziger Buchmesse die Social-Media-Kampagne „Autoren-Shelfie mit deinem Buch“ als einen ersten Piloten zum Aufbau einer Autoren-Community.

Ebenfalls zum ersten Mal wird das Programm von 25 Foren der Leipziger Buchmesse per Audiostream live übertragen. Mehr als 1.500 Lesungen, Vorträge und Diskussionen werden schon während der Leipziger Buchmesse als Podcasts verfügbar sein. Wer eine Veranstaltung verpasst hat, kann sich diese im digitalen Archiv unter www.voicerepublic.com heraussuchen, direkt online anhören oder per RSS-Feed aufs Smartphone herunterladen.

Inspiration für die Buch- und Medienbranche

An Buchhändler, Verleger, Autoren, Lektoren, Übersetzer und Blogger richtet sich das vielfältige Fachprogramm. Im Mittelpunkt stehen die Fragen: Wie kann eine zeitgemäße Literaturvermittlung aussehen? Welche neuen technischen Möglichkeiten stehen für die Vermittlung ihrer Inhalte und den Vertrieb ihrer Werke zur Verfügung? Wie können Autoren und Blogger ihre Netzwerke verstärken?

Antworten darauf finden Buchhändler unter anderem in einer neuen Veranstaltungsreihe zum Thema lokale Allianzen für Leben und Einkaufen in der Innenstadt „Wohin? Läuft? Der? Kunde?“. Insbesondere an Verleger richtet sich das bücher.macher-Podium „How Indie Are You?“. Die ersten future!publish-Nachwuchstage nehmen die Zukunft des Publizierens ins Visier. Literaturschaffenden – Autoren wie Lektoren – steht unter dem Label autoren@leipzig ein Fachprogramm mit mehr als 150 Veranstaltungen, darunter die 5. Leipziger Autorenrunde, zur Verfügung. Die buchmesse:blogger sessions 17 laden zum zweiten Mal Literaturblogger ein. Um die Sprachvermittlung über alle Grenzen hinweg drehen sich die Veranstaltungen im Übersetzerzentrum.

Bildung im Fokus

Vom 23. bis 26. März öffnet mit dem „Fokus Bildung“ der Leipziger Buchmesse Deutschlands größtes Klassenzimmer seine Tore. Rund 32.000 Lehrer und Erzieher sowie etwa 29.000 Schüler treffen unter dem Motto „Man lernt ein Lesen lang“ zusammen. Sie gehen auf der größten Veranstaltung zu Leseförderung und Medienbildung im deutschsprachigen Raum auf Entdeckungsreise und bilden sich weiter.

Musikpädagogischer Höhepunkt ist der Auftritt des chinesischen Pianisten Lang Lang in der Messehalle 4. Anlässlich des zweiten Musiklehrertages der Leipziger Buchmesse lässt er das Publikum an seiner Begeisterung und seinem modernen Zugang zur Musikpädagogik teilhaben.

Neu im Fokus Bildung: das Thema Politik und Schule zu Bildungspolitik und politischer Bildung. Die gleichnamige Themenreihe nimmt ab 2017 vorwiegend politische Bildung im Unterrichtsalltag unter die Lupe. Unter anderem tauscht sich Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth unter der Überschrift „Demokraten fallen nicht vom Himmel – was soll und kann politische Bildung in der Schule leisten?“ mit Vertretern aus Wissenschaft und Schule aus. Im Fokus der Diskussion stehen die Herausforderungen im Politikunterricht wie der Umgang mit extremen Meinungen.

Bühnen frei für Europas größtes Lesefest

Nicht zuletzt bietet Leipzig liest mit seinen 3.300 Mitwirkenden in 3.400 Veranstaltungen auf insgesamt 571 Bühnen zahlreiche Inspirationen für die Buchprojekte von morgen und die zukünftige politische Entwicklung.

Die Leipziger Buchmesse mit Europas größtem Lesefest Leipzig liest gehört zu den wichtigsten und größten Podien für den freien Meinungs- und Gedankenaustausch im gesamten deutschsprachigen Raum“, sagt Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse.

Den Anfang macht alljährlich die feierliche Eröffnung der Leipziger Buchmesse, wo traditionell der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung verliehen wird. In diesem Jahr wird der französische Autor Mathias Enard für sein Werk „Kompass“ ausgezeichnet. Zu Gast sind Liana Ruokytė-Jonsson, Kulturministerin der Republik Litauen; Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen; Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig; Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e.V.; sowie Laudatorin Dr. Leyla Dakhli.

Europas größter Lesesaal lädt das Publikum zu unzähligen Begegnungen mit dem gelesenen und gesprochenen Wort ein. Ein Höhepunkt ist der Große Leipzig liest-Abend im Jugendstilsaal in der KONGRESSHALLE am Zoo Leipzig mit Martin Suter, Jostein Gaarder und Thomas Brussig. Literaturfans können sich zudem auf Neuerscheinungen etwa von Zsuzsa Bánk, Sabine Ebert, Doris Knecht, Eva Menasse, Jan Wagner oder Volker Kutscher, Jussi Adler-Olsen, Markus Heitz und Kai Meyer freuen. Leipzig liest unabhängig, ob im Forum „Die Unabhängigen“, in der UV – der Lesung der unabhängigen Verlage oder der Langen Leipziger Lesenacht L3. Preiswürdige Literatur gilt es zur Verleihung des Preises der Leipziger Buchmesse am 23. März in der Glashalle zu entdecken.

Einen Blick zurück auf Martin Luther, die Reformation vor 500 Jahren und ihre Auswirkungen auf die heutige Gesellschaft wirft die Themenreihe Reformation etwa mit dem neuen Roman von Feridun Zaimoglu oder dem Auftakt der bundesweiten Poetry Slam-Reihe „machtWORTE!“. Spannende literarische und gleichermaßen politische Lesungen und Debatten versprechen auch die Themenreihe „Traduki. Das europäische Netzwerk für Literatur und Bücher“ mit insgesamt 20 südosteuropäische Autoren unter der Überschrift „Nicht Ost, nicht West – die Alchemie des Balkans“ sowie die Auftritte von Mathias Enard, Alfred Grosser oder Claudio Magris.

Eine besondere Premiere feiert die Leseinsel „Buchkunst & Grafik“ am 23. März um 14:30 Uhr. Verleger, Kurator und Ausstellungsdesigner Gerhard Steidl spricht unter dem Titel „Print is not dead” über die Themen Digital versus Analog, Qualität und Handwerk sowie über das Vermächtnis Johannes Gutenbergs – eigene Erfahrungsberichte und Einblicke in den Alltag des berühmten Verlegers inklusive.

Lesespaß für die ganze Familie: Die Leipziger Buchmesse schreibt kleine Leser ganz groß. Wenn Leipzig wieder zum Paradies für hunderttausende Lesefreunde wird, richten sich zahlreiche Veranstaltungen im Kinder- und Jugendprogramm von Lesungen über Mitmachangebote bis hin zu Autogrammstunden gezielt an die jungen Generationen.

Schwerpunktland Litauen: rund 100 Künstlerinnen und Künstler in Leipzig zu Gast

An die Leipziger Buchmesse-Tradition des freien Wortes knüpft auch Litauen – Schwerpunktland der Leipziger Buchmesse 2017 – mit seinem rund 60 Veranstaltungen umfassenden Programm an. Rund 100 Mitwirkende präsentieren in Leipzig Literatur, Kultur und Gesellschaft des baltischen Landes. Sie beleuchten die Identität des modernen europäischen Staates im Spiegel von Literatur und Poesie und bringen litauische Sichtweisen in den europäischen Dialog ein.

Die litauischen Autorinnen und Autoren reisen mit 26 Neuerscheinungen im Gepäck an. Moderne Romane und Erzählungen von Renata Šerelytė, Giedra Radvilavičiūtė oder Undinė Radzevičiūtė gibt es beispielsweise in der Nacht der litauischen Literatur im Schauspiel Leipzig zu entdecken. Und Jan Wagner präsentiert in der Nacht der litauischen Poesie herausragende Lyrik von Rimvydas Stankevičius, Antanas A. Jonynas, Sigitas Parulskis, Laurynas Katkus oder Eugenijus Ališanka. Neu übersetzte Klassiker wie Kristijonas Donelaitis, Jurgis Kunčinas und Antanas Škėma werden in Leipzig ebenso vorgestellt wie Litauens junge Autorengeneration. Auf gleich mehreren Podien ist zudem der litauische Dichter und Menschenrechtler Tomas Venclova zu Gast. Für das Programm zeichnet Aušrinė Žilinskienė, Direktorin des Lithuanian Culture Institute, verantwortlich.

WIR in Europa

Europa21 – Denkraum für die Gesellschaft von morgen, der Programmschwerpunkt der Robert Bosch Stiftung und der Leipziger Buchmesse, fragt zu seiner zweiten Auflage nach dem „WIR in Europa“. Kernfragen des diesjährigen Programms sind: Was sagen die politischen und gesellschaftlichen Diskurse über uns aus? Deckt sich unser Handeln in der Realität mit unserem Selbstbild als Europäer in der Theorie? Kulturschaffende und Wissenschaftler halten dem Publikum in sechs Salongesprächen, einer Autor*innenwerkstatt und dem interaktiven Theaterabend FUCK YOU, Eu.ro.Pa! / Fuck you Moldova! den Spiegel vor und laden zum Mitdiskutieren ein. Mit dabei sind unter anderem der ehemalige Direktor des Londoner Victoria and Albert Museum und designierte ifa-Präsident Martin Roth, die Schauspielerin Katja Riemann oder die türkische Journalistin Banu Güven. Inhaltlich gestaltet und konzipiert wird Europa21 2017 von der Kuratorin Esra Küçük, die als Leiterin des Gorki Forums am Berliner Maxim Gorki Theater für kritisch-konstruktive Diskurse zuständig ist.

Die Highlights der Manga-Comic-Con 2017

Im März wird Leipzig wieder zum Mekka der Manga-, Comic- und Anime-Community. Zur vierten Auflage der Manga-Comic-Con mit 294 Ausstellern haben sich zahlreiche internationale Ehrengäste angekündigt, darunter Yusei Matsui, Kyoko Kumagai, Mike Deodato, Michael Witwer und Scott Koblish. Musikalisch wird es bei den Auftritten der Anime- und Pop-Sängerin Desi am Messe-Samstag und -Sonntag auf der Großen Bühne in Halle 1. Zudem erwarten die Besucher zahlreiche Fachveranstaltungen, kreative Workshops sowie der Bereich MCC Kreativ, in dem über 130 Künstler ihre Werke und Produkte präsentieren. Zum besonderen Highlight wird auch in diesem Jahr der Leipziger Cosplay Wettbewerb. Am Messe-Samstag ab 14:30 Uhr haben teilnehmende Cosplayer die Chance, die Jury in einem fünfminütigen Auftritt von ihrem Kostüm und ihrer Performance zu überzeugen. Organisiert wird der Wettbewerb der Manga-Comic-Con in Zusammenarbeit mit animexx e.V.. Weitere Informationen zur MCC 2017 unter: www.manga-comic-con.de.

Einfach sicher: Erweiterte Besucherführung auf dem Messegelände

Jährlich locken das Buch und seine Macher hunderttausende Bücherfreunde nach Leipzig. Die Leipziger Buchmesse reagiert auf das gestiegene Publikumsinteresse mit einer erweiterten Besucherführung, einer veränderten Verkehrsorganisation und einem angepassten Sicherheitskonzept. Für einen schnelleren Zugang werden für Besucher mit Vorverkaufstickets zusätzliche Eingänge zum Messegelände geschaffen. Über diese neuen Eingänge können Besucher mit Vorverkaufstickets alle Hallen auch direkt betreten. Wer mit seinem Ticket einmal den Zutritt zur Leipziger Buchmesse erlangt hat, kann sich innerhalb des gesamten Ausstellungsgeländes frei bewegen. Einfach sicher – unter diesem Motto wird das Sicherheitskonzept der Leipziger Buchmesse an die gestiegenen Anforderungen angepasst. Der Zutritt zum Gelände erfolgt über Sicherheitsbereiche, die den Eingangsbereichen zu den Messehallen jeweils vorgelagert werden. In diesen Bereichen werden Taschen und Gepäckstücke stichprobenhaft kontrolliert. Gäste der Leipziger Buchmesse werden daher gebeten, frühzeitig anzureisen und möglichst auf große Gepäckstücke zu verzichten. Aussteller gelangen über eine Fastlane schnell und pünktlich an ihre Stände. Für Cosplayer wird ein extra Eingang eingerichtet, der zu den beiden Requisitenchecks an Halle 1 bzw. Halle 5 führt. Taschen- und Gepäckkontrollen finden ebenfalls im Pressezentrum am Übergang zur Halle 1 statt.

Über die Leipziger Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse ist der wichtigste Frühjahrstreff der Buch- und Medienbranche und versteht sich als Messe für Leser, Autoren und Verlage. Sie präsentiert die Neuerscheinungen des Frühjahrs, aktuelle Themen und Trends und zeigt neben junger deutschsprachiger Literatur auch Neues aus Mittel- und Osteuropa. Durch die einzigartige Verbindung von Messe und „Leipzig liest“ – dem größten europäischen Lesefest – hat sich die Buchmesse zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Im Verbund mit der Leipziger Buchmesse öffnet die Manga-Comic-Con (MCC) in Halle 1. Parallel dazu findet die 23. Leipziger Antiquariatsmesse statt.

Ansprechpartner für die Presse:
Ruth Justen
Pressesprecherin Leipziger Buchmesse
im Auftrag der Leipziger Messe
Tel.: +49 341 678-6555
Mobil: +49 +49 174 7831205
Fax: +49 341 678-166555
eMail: r.justen@leipziger-messe.de

Julia Wick
Pressereferentin
Telefon: +49 341 678-6552
Fax: +49 341 678-166552
eMail: j.wick@leipziger-messe.de

Leipziger Buchmesse im Internet:
www.leipziger-buchmesse.de
www.preis-der-leipziger-buchmesse.de


Buchtipps:

Die Buchbranche in Deutschland: Starker Markt mit gesellschaftlichem Auftrag #lbm17

Umsatzplus auf dem Buchmarkt 2016 / Börsenverein kritisiert geplante massive Einschränkungen im Urheberrecht / Buchbranche setzt sich für Meinungsfreiheit ein

Mit einer positiven wirtschaftlichen Bilanz des Vorjahres, aber mit deutlichen Forderungen an die Politik gehen Verlage und Buchhandlungen in das Bücherjahr 2017. „Autoren, Verlage und Buchhandlungen übernehmen eine wichtige Rolle für das Gelingen einer modernen, offenen und demokratischen Gesellschaft. Mit ihrer Arbeit befördern sie den Austausch von Meinungen und Ideen und stoßen Debatten an. Mit qualitätsgesicherten Fakten und Bewertungen schaffen sie die Grundlage für hochwertige Bildung und Wissenschaft“, sagte Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels heute zum Auftakt der Leipziger Buchmesse.

Die Buchbranche steht momentan wirtschaftlich gut da. Erstmals seit drei Jahren ist der Umsatz 2016 wieder gestiegen. Doch aktuelle rechtliche Entwicklungen und Gesetzesvorhaben rütteln an der Existenzgrundlage von Verlagen und Autoren und damit an der gesamten Publikationslandschaft in Deutschland, die in ihrer Qualität und Vielfalt weltweit vorbildlich ist. Wir appellieren an die Bundesregierung, bei ihren Plänen die Rechte von Autoren und Verlagen zu stärken, statt sie zu schwächen. Zudem fordern wir mit Nachdruck die politischen Entscheider dazu auf, die zunehmend bedrohte Freiheit des Wortes international kompromisslos zu verteidigen und sie nicht zum Verhandlungsgegenstand zu machen.

Der Buchmarkt 2016

Das Jahresergebnis auf dem Buchmarkt lag 0,8 Prozent über dem Vorjahr (Vertriebswege: Sortimentsbuchhandel, E-Commerce, Bahnhofsbuchhandel, Kauf-/Warenhäuser, Elektro- und Drogeriemärkte). Für hohe Umsätze sorgte vor allem das Kinder- und Jugendbuch (+ 9,0 Prozent), das im vergangenen Jahr starke Bestseller wie den neuen Harry-Potter-Band zu bieten hatte. Der Umsatz im Buchhandel vor Ort lag um 1,3 Prozent unter dem Vorjahr. Obwohl noch keine gesonderten Zahlen für den E-Commerce vorliegen, zeichnet sich ab, dass der Online-Umsatz mit Büchern 2016 gestiegen ist. „Das Online-Geschäft ist ein wichtiger Wachstumstreiber, den auch der Sortimentsbuchhandel intensiv nutzt und entwickelt. Beinahe flächendeckend verkaufen Buchhandlungen inzwischen Bücher auch online und vertreiben E-Books, zum Beispiel über die Tolino-Allianz. Verlage und Buchhandlungen arbeiten intensiv an digitalen Publikationsformen und Vertriebsmodellen. Demgegenüber verlief das Jahr 2016 gegen Ende in den Buchhandlungen vor Ort eher durchwachsen. Viele Buchhändler verzeichneten einen Rückgang der Frequenz in ihren Läden. Das scheint sich auch in 2017 fortzusetzen. In vielen Innenstädten sind weniger Passanten unterwegs als früher, das macht sich auch im Buchhandel bemerkbar“, so Skipis.

Leicht zurück ging der Umsatz mit der insgesamt stärksten Warengruppe, der Belletristik (- 0,5 Prozent). Auch der Umsatz mit Sachbüchern, der in den vorangegangenen Jahren einen Anstieg verzeichnete, ging 2016 zurück (- 2,7 Prozent). In etwa auf Vorjahresniveau blieben die Umsätze mit Reisebüchern (+ 0,2 Prozent) und Ratgebern (- 0,1 Prozent). Hardcover und Softcover legten um 2,9 Prozent zu, während der Umsatz im Taschenbuch um 5,5 Prozent zurückging.

Autoren und Verlage unter Druck

Trotz der insgesamt positiven wirtschaftlichen Entwicklung sieht die Buchbranche wichtige Rahmenbedingungen ihrer Arbeit akut in Gefahr. Zum einen muss ein großer Teil der Verlage in Folge des VG-Wort-Urteils des Bundesgerichtshofs in den kommenden Monaten beträchtliche Rückzahlungen an Verwertungsgesellschaften wie die VG Wort leisten. Gerade kleine und mittelgroße Verlage seien dadurch, so Skipis, existenziell bedroht. Um künftige Ausschüttungen wieder zu ermöglichen, müsse hier schnellstmöglich auf europäischer Ebene die Rechtsgrundlage geschaffen werden.

Zum anderen fallen in diesen Tagen in der Bundesregierung Entscheidungen über eine der bislang umfangreichsten Einschränkungen des Urheberrechts in Bildung und Wissenschaft. Mit dem so genannten Urheberrechts-Wissensgesellschaftsgesetz will die Bundesregierung den Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen, Lehr- und Lernmedien neu regeln. „In Wirklichkeit werden das Urheberrecht und die Verfügungsgewalt von Autoren und Verlagen über ihre Werke im Bildungs- und Wissenschaftsbereich fast abgeschafft“, sagte Skipis.

Zwar sehe der Gesetzentwurf eine, wenn auch völlig unzulängliche Entschädigung für Autoren und Verlage über Verwertungsgesellschaften vor. Dieser Anspruch sei in Bezug auf die Verlage momentan gar nicht möglich, da die dafür notwendige Rechtsgrundlage auf europäischer Ebene nicht vorhanden ist. Die erforderliche Neuregelung sei frühestens im nächsten, eher im übernächsten Jahr zu erwarten – vorausgesetzt, der politische Wille sei da. Skipis: „Der Gesetzentwurf ist deshalb verfassungsrechtlich äußerst bedenklich. Es ist offensichtlich, dass die Bundesregierung hier kurz vor Ende der Legislaturperiode im Eiltempo ein Gesetz durchpeitschen will, das darüber hinaus auch inhaltlich kurzsichtig ist. Es verspricht Zugänglichkeit zum Nulltarif, bewirkt aber in Wirklichkeit, dass hochwertige Angebote der Bildungs- und Wissenschaftsliteratur zurückgehen werden. In einer Zeit, in der sich gefühlte Wahrheiten und ,alternative Fakten‘ in der Gesellschaft ausbreiten, ist das der gänzlich falsche Weg.

Skipis verwies auf den Online-Appell „Publikationsfreiheit für eine starke Bildungsrepublik“ (www.publikationsfreiheit.de), hinter dem Autoren, Verlage und andere Unterstützer aus dem Medien- und Bildungsbereich stehen. Der Aufruf an die Bundesregierung und die Länder hat bereits über 5.000 Unterstützer.

Meinungsfreiheit kompromisslos verteidigen

Darüber hinaus setzt sich die Buchbranche weiterhin intensiv für die Freiheit des Wortes ein. In vielen Teilen der Welt spitze sich die Lage von Autoren, Journalisten, Verlagen und anderen Kulturschaffenden zu, so Skipis. „Wir fordern von der Bundesregierung, dass sie sich überall dort kompromisslos einsetzt, wo die Freiheit des Wortes gefährdet ist und Autoren, Journalisten, Verleger und Buchhändler aufgrund ihrer Meinungsäußerungen verfolgt werden. Die Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht und Grundlage jeder publizistischen Arbeit. Sie ist für uns nicht verhandelbar“, sagte Skipis.

Die türkische Autorin Aslı Erdoğan habe etwa keine Ausreiseerlaubnis für die Vorstellung eines Bandes mit ihren Essays auf der Leipziger Buchmesse erhalten. Gegen sie läuft seit Monaten ein Verfahren wegen angeblicher Terrorpropaganda. „Es ist ein Skandal, dass ein freier Mensch, der nur seinen Beruf ausübt und von seinem Recht auf Meinungsfreiheit Gebrauch macht, sein eigenes Land nicht verlassen darf. Wir fordern von Präsident Erdoğan, dass er die Repressalien gegenüber Verlegern und Autoren wie Aslı Erdoğan endlich beendet und inhaftierte Kulturschaffende wie den deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel umgehend freilässt.

Frankfurt am Main / Leipzig, 22. März 2017

Kontakt für die Medien:

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Thomas Koch, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 (0) 69 1306-293, eMail: t.koch@boev.de
Cathrin Mund, PR-Managerin
Telefon +49 69 1306-292, eMail: mund@boev.de


Buchtipps:

Vitaler Hörbuchmarkt: Treue Käufer lassen Umsätze 2016 steigen

Umsatz und Kaufintensität bei Hörbüchern steigen / Anteil junger Käufer nimmt zu / Ergebnis der GfK Consumer Panel Zahlen zum Hörbuch-Markt 2016 / Kooperation mit GfK Entertainment verlängert

Hörer kaufen mehr: Die Kaufintensivität von Hörbuchkonsumenten hat 2016 deutlich zugenommen. Das zeigt eine Analyse des GfK Consumer Panels im Auftrag des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, dessen langjährige Kooperation mit GfK Entertainment und GfK in diesen Tagen verlängert wurde. Die Zahl der durchschnittlich pro Hörbuchkäufer erworbenen Titel auf CD oder digital stieg von 4,6 auf 5,0 Hörbücher, das entspricht einer Steigerung von rund 9 Prozent. Der Umsatz wuchs um 1,1 Prozent.

Rund 3,3 Millionen Menschen haben 2016 physisch und/oder digital Hörbücher erworben. Das durchschnittlich ausgegebene Budget stieg von rund 49 Euro auf rund 54 Euro pro Kunde, wobei die von den Käufern bezahlten Durchschnittspreise leicht um rund 1 Prozent stiegen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr rund 16,3 Millionen Hörbücher am Publikumsmarkt abgesetzt. Etwa ein Viertel der Absätze und ein Fünftel der Käufer-Ausgaben erfolgten über Downloads, wobei der Digitalanteil am Umsatz und Absatz abhängig vom Verlagsprofil, Genre und Einzeltitel stark variiert.

19,2 % Prozent der Deutschen ließen sich 2016 von Hörbüchern auf CD oder in der Downloadversion unterhalten und informieren. Spannend ist der Blick auf die Altersstruktur: Mit einem Anteil von rund 40 Prozent stellten die 40- bis 59-Jährigen zwar nach wie vor die größte Gruppe der Hörbuch-Käufer. Der Anstieg von rund 4 auf 9 Prozent bei den 10- bis 19-Jährigen belegt aber das wachsende Hörbuch-Interesse des Nachwuchses.

Etwa ein Drittel aller Hörbücher wurden erneut als Geschenk gekauft, was den Hörbuchverlagen alljährlich ein umsatzträchtiges Weihnachtsgeschäft besonders mit physischen Hörbüchern beschert. Rund 48 Prozent der Geschenkekäufer gehörten der besonders kaufkräftigen und qualitätsbewussten Altersgruppe 60 plus an.

Mit neuen Projekten und Themen reisen die Hörbuchverlage zur diesjährigen Leipziger Buchmesse (23. bis 26. März 2017).

Gelegenheit zum Austausch bietet unter anderem die
„Happy Hour“ am Freitag, dem 24. März um 17 Uhr am Gemeinschaftsstand der Hörbuchverlage auf der Leipziger Buchmesse (Halle 3, D 300/400),
zu der die Leipziger Buchmesse und die Interessengruppe (IG) Hörbuch im Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. herzlich einladen.

Kooperation mit GfK Entertainment verlängert

Der Börsenverein und die MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH haben ihre langjährige Kooperation mit GfK Entertainment und GfK verlängert und arbeiten in verschiedenen Bereichen der Buchmarktforschung zusammen. Unter anderem werden Bestsellerlisten von GfK Entertainment erstellt, während GfK vierteljährlich E-Book-Zahlen und Sonderaus-wertungen zur Käuferdemografie in verschiedenen Warengruppen meldet.

GfK Consumer Panels haben im Auftrag des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels den Hörbuchmarkt analysiert. Die statistische Grundlage des Panels bilden 25.000 Personen, die repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 10 Jahren sind und regelmäßig Tagebücher zu ihren privaten Buch-Einkäufen führen.

Frankfurt am Main, 21. März 2017

Ansprechpartnerin für die IG Hörbuch:

Heike Völker-Sieber
Telefon +49 (0) 89-4136-2832
eMail: heike.voelker-sieber@hoerverlag.de

Kontakt für die Medien:

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Thomas Koch, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 (0) 69 1306-293, eMail: t.koch@boev.de
Alexander Vieß, PR-Manager
Telefon +49 (0) 69 1306-296, eMail: viess@boev.de


Buchtipps:

Leipziger Buchmesse: Was ist neu?

VERANSTALTUNGEN

Litauen – Schwerpunktland der Leipziger Buchmesse 2017

Wie in jedem Jahr hat die Leipziger Buchmesse es sich zur Aufgabe gemacht, Literatur und Gesellschaft der Mittel- und Osteuropäischen Länder den Messebesuchern näher zu bringen. Im Messejahr 2017 führt diese literarische Reise in die Mitte Europas – nach Litauen. Mit etwa 100 Mitwirkenden und in rund 60 Veranstaltungen präsentiert Litauen –Schwerpunktland 2017 – nicht nur seine einheimische Literatur, sondern auch Kultur und Gesellschaft. Zahlreiche Autorinnen und Autoren machen sich von Litauen auf den Weg nach Leipzig, um ihre 26 Neuerscheinungen dem literaturbegeisterten Publikum zu präsentieren. Für das Programm der litauischen Literaten und Poeten ist Aušrinė Žilinskienė, Direktorin des Lithuanian Culture Institute, verantwortlich.

Neue Kuratorin für Europa21

Ein neues Gesicht beim Programmschwerpunkt Europa21 – Denkraum für die Gesellschaft von morgen: Die inhaltliche Gestaltung und Konzeption der Veranstaltungen übernimmt 2017 die neue Kuratorin Esra Küçük, Leiterin des Gorki Forums am Berliner Maxim Gorki Theater für kritisch-konstruktive Diskurse. Zur zweiten Auflage des Programmschwerpunkts der Robert Bosch Stiftung und der Leipziger Buchmesse dreht sich alles um das „WIR in Europa“. In sechs Salongesprächen, einer Autor*innenwerkstatt und beim interaktiven Theaterabend sind Besucher der Messe daher herzlich eingeladen, sich an den Debatten zu beteiligen und über das moderne Europa zu reflektieren. Zu Gast sind unter anderem der ehemalige Museumsdirektor Martin Roth aus London, die Schauspielerin Katja Riemann und die türkische Journalistin Banu Güven.

Reformation

2017 jährt sich der Thesenanschlag Luthers zum 500. Mal. Auch die Leipziger Buchmesse reflektiert dieses Jubiläum und macht sich anlässlich des Lutherjahres Gedanken über die Folgen der Reformation für die heutige Gesellschaft. Die Themenreihe Reformation bildet unter anderem den Auftakt für die bundesweite Poetry-Slam-Reihe „machtWORTE!“. Feridun Zaimoglu wird zu Gast sein, um seinen neuen Roman vorzustellen.

Manga-Comic-Con 2017

Auch in diesem Jahr wird Leipzig wieder zur Anlaufstelle für alle Manga-, Comic- und Animefans. Zur vierten Auflage der Manga-Comic-Con sind zahlreiche internationale Ehrengäste geladen, darunter Yusei Matsui, Kyoko Kumagai, Mike Deodato, Michael Witwer und Scott Koblish. Für musikalische Unterhaltung sorgt die Anime- und Pop-Sängerin Desi. Sie wird jeweils am Messe-Samstag und -Sonntag auf der Großen Bühne in Halle 1 zu sehen sein. Beim Leipziger Cosplay Wettbewerb treten am 25. März die Teilnehmer um den Platz des schönsten Kostüms an. Zu gewinnen gibt es dieses Jahr unter anderem. eine Reise nach Paris zur Japan Expo, zur Connichi oder die neue Nintendo Switch.

FACHPROGRAMM

Die ersten future!publish-Nachwuchstage feiern ihre Premiere auf der Leipziger Buchmesse. Teilnehmer*innen des zweitägigen Programms am 22. und 23. März dürfen sich auf ein vielseitiges Programm mit zahlreichen interessanten Themen rund um die Zukunft des Publizierens unter den Bedingungen der Digitalisierung freuen.

Die zunehmende Digitalisierung und Innenstadtpolitik haben auch Folgen für den stationären Buchhandel. Mit dieser Thematik beschäftigt sich die neue Themenreihe für den Buchhandel zu lokalen Allianzen „Wohin? Läuft? Der? Kunde?“, die am 24. und 25. März jeweils von 15 bis 16 Uhr im Fachforum 2 (Halle 5, Stand E600) stattfindet. Das Programm beschäftigt sich dabei unter anderem mit der Frage, was in deutschen Innenstädten passieren muss, um deren Attraktivität als Einkaufsort zu steigern und inwiefern der Buchhandel dazu beitragen kann.

Neues gibt es auch im Fokus Bildung. Die Themenreihe „Politik und Schule“ zu Bildungspolitik und politischer Bildung nimmt 2017 vorwiegend die politische Bildung im Unterrichtsalltag unter die Lupe. Dabei stehen vor allem die Herausforderungen im Politikunterricht, wie der Umgang mit extremen Meinungen, im Mittelpunkt der Diskussion. Unter anderem wird sich auch Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth zu dieser Thematik äußern.

MESSE

Fotografie-Kunst zum Träumen

Große Kunst-Premiere auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse: Bevor sie unter anderem nach Berlin, Warschau, Paris, Mailand, Singapur, Tokio, New York und Doha geht, ist die Wanderausstellung „Paper Dreams” erstmalig vom 23. bis 26. März in Leipzig zu sehen. Kurator, Ausstellungsdesigner und Verleger Gerhard Steidl verwandelt Teile der Messehalle 3 (Stand B 502) in eine Galerie für zahlreiche Sofortbilder aus dem Archiv des polnischen Fotografen Tomasz Gudzowaty, dessen Arbeiten bereits in Magazinen wie The Guardian, National Geographic, L’Equipe und Vogue Italia veröffentlicht wurden.

Am 23. März um 13 Uhr wird die Ausstellung mit feierlicher Vernissage und einer Ausstellungsführung eröffnet. Anwesend sein werden neben Kurator Gerhard Steidl auch Fotograf Tomasz Gudzowaty und Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse.

Neue Phantastik-Buchhandlung und Phantastik-Lounge

Die Leipziger Buchmesse wartet 2017 mit einer neuen Phantastik-Buchhandlung auf. Gemeinsam mit den Organisatoren der Messebuchhandlung gestaltet die Leipziger Buchmesse 2017 die Premiere der neuen Phantastik-Buchhandlung in Halle 2 (Stand G400). In den Regalen der Buchhandlung werden sich nicht nur die auf der Buchmesse präsentierten phantastischen Bücher wiederfinden. Experten der Berliner Science-Fiction- und Fantasy-Buchhandlung „Otherland“ gestalten die Buchhandlung im Vorfeld der Messe inhaltlich mit und beraten anschließend die Besucher vor Ort beim Kauf.

Autoren phantastischer Literatur sollten auch an Stand J310 in Halle 2 vorbeischauen. Gemeinsam mit dem Phantastik-Autoren-Netzwerk (PAN) e.V. entsteht 2017 hier die Phantastik-Lounge, die neue Komfortzone für Autoren der Phantastik.

DIGITALE ANGEBOTE

Neuland 2.0: Die Veranstaltung der zukunftsweisenden Ideen für die Buch- und Medienbranche geht zur Leipziger Buchmesse 2017 in die zweite Runde. 15 ausgewählte Startups präsentieren ihre innovativen Konzepte, darunter eine Open-Source-Software für den gesamten Prozess der Buchherstellung, eine kuratierte Talentplattform zur Vernetzung von Autoren und Verlagen oder ein durch Klang und Licht verbessertes Leseerlebnis. Neben dem Jurypreis für die erfolgversprechendste Idee wird auch der Publikumsliebling mit einem Preis geehrt. Im Alten Landratsamt berichten Unternehmen am 24. März vom Scheitern und geben ihre wertvolle Erfahrung weiter. Im Anschluss feiern die Bewohner des Neulandes ihre erste Startup-Party.

Literaturvermittlung im virtuellen Raum stärken: Erstmals bietet die Leipziger Buchmesse dafür, gemeinsam mit dem Leipziger Unternehmen Thadeus Roth, ein transmediales Erzählprojekt an, das Inhalte über verschiedene Alltagsmedien direkt zum Leser bringt. Zusätzlich startet die Leipziger Buchmesse die Social-Media-Kampagne „Autoren-Shelfie mit deinem Buch“ als einen ersten Piloten zum Aufbau einer Autoren-Community.

Eine weitere digitale Neuerung wartet mit dem auditiven Livestream auf alle Besucher und Fans der Leipziger Buchmesse. Erstmals wird das Programm von 25 Foren live per Audiostream übertragen. Mehr als 1.500 Lesungen, Vorträge und Diskussionen werden darüber hinaus schon während der Messelaufzeit als Podcast verfügbar sein. Den Livestream sowie das digitale Archiv finden Sie unter www.voicerepublic.de.

EINFACH SICHER

Erweiterte Besucherführung auf dem Messegelände

Jährlich locken das Buch und seine Macher hunderttausende Bücherfreunde nach Leipzig. Die Leipziger Buchmesse reagiert auf das gestiegene Publikumsinteresse mit einer erweiterten Besucherführung, einer veränderten Verkehrsorganisation und einem angepassten Sicherheitskonzept. Für einen schnelleren Zugang werden für Besucher mit Vorverkaufstickets zusätzliche Eingänge zum Messegelände geschaffen. Über diese neuen Eingänge können Besucher mit Vorverkaufstickets alle Hallen auch direkt betreten. Wer mit seinem Ticket einmal den Zutritt zur Leipziger Buchmesse erlangt hat, kann sich innerhalb des gesamten Ausstellungsgeländes frei bewegen. Einfach sicher – unter diesem Motto wird das Sicherheitskonzept der Leipziger Buchmesse an die gestiegenen Anforderungen angepasst. Der Zutritt zum Gelände erfolgt über Sicherheitsbereiche, die den Eingangsbereichen zu den Messehallen jeweils vorgelagert werden. In diesen Bereichen werden Taschen und Gepäckstücke stichprobenhaft kontrolliert. Gäste der Leipziger Buchmesse werden daher gebeten, frühzeitig anzureisen und möglichst auf große Gepäckstücke zu verzichten. Aussteller gelangen über eine Fastlane schnell und pünktlich an ihre Stände. Für Cosplayer wird ein extra Eingang eingerichtet, der zu den beiden Requisitenchecks an Halle 1 bzw. Halle 5 führt. Taschen- und Gepäckkontrollen finden ebenfalls im Pressezentrum am Übergang zur Halle 1 statt.

Über die Leipziger Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse ist der wichtigste Frühjahrstreff der Buch- und Medienbranche und versteht sich als Messe für Leser, Autoren und Verlage. Sie präsentiert die Neuerscheinungen des Frühjahrs, aktuelle Themen und Trends und zeigt neben junger deutschsprachiger Literatur auch Neues aus Mittel- und Osteuropa. Durch die einzigartige Verbindung von Messe und „Leipzig liest“ – dem größten europäischen Lesefest – hat sich die Buchmesse zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Im Verbund mit der Leipziger Buchmesse öffnet die Manga-Comic-Con (MCC) in Halle 1. Parallel dazu findet die 23. Leipziger Antiquariatsmesse statt.

Ansprechpartner für die Presse:

Ruth Justen
Pressesprecherin Leipziger Buchmesse
im Auftrag der Leipziger Messe
Tel.: +49 341 678-6555
Mobil: +49 +49 174 7831205
Fax: +49 341 678-166555
eMail: r.justen@leipziger-messe.de

Julia Wick
Pressereferentin
Telefon: +49 341 678-6552
Fax: +49 341 678-166552
eMail: j.wick@leipziger-messe.de

Leipziger Buchmesse im Internet:

Leipziger Buchmesse im Social Web:

http://www.facebook.com/leipzigerbuchmesse


Buchtipps:

Zweite LitBlog Convention am 10. Juni in Köln #lbc17

Neu dabei: Diogenes und Community Editions

Köln, 15. März 2017 Am Samstag, dem 10. Juni 2017, findet bereits zum zweiten Mal die Bloggerkonferenz LitBlog Convention in Köln statt. Veranstaltet wird das Event in diesem Jahr wieder von den Verlagen Bastei Lübbe, DuMont Kalenderverlag und Kiepenheuer & Witsch. Erstmals dabei sind der Schweizer Diogenes Verlag und Community Editions, ein Verlag für Social Media Influencer, der in diesem Frühjahr mit seinem ersten Programm startet.

Das Veranstaltungsteam der LitBlog Convention (#lbc17) lädt erneut in das Verlagshaus Bastei Lübbe ein, wo ein vielseitiges Workshopprogramm von 11.00 bis 18.00 Uhr angeboten wird. Es richtet sich ausschließlich an Buch-Blogger und Booktuber sowie andere literaturaffine Social Media Influencer.

Das Programm 2017 wird u.a. bestritten von Bestsellerautorin Rebecca Gablé (Bastei Lübbe), Instagram-Star Pamela Reif (Community Editions), Debütautorin Shida Bazyar (Kiepenheuer & Witsch) sowie Autor und Buchhändler Torsten Woywod (DuMont Kalenderverlag). Im Fokus der Veranstaltung stehen neben den Autoren auch Verlagsmitarbeiter und die Blogger selbst. So führt Lektorin Anna von Planta (Diogenes Verlag) in das Universum des großen US-Autoren John Irving ein und Literaturbloggerin Mara Giese (http://buzzaldrins.de/) spricht über die wichtigsten Aspekte des Buchbloggens. Außerdem gibt das bunte Veranstaltungsprogramm viele Einblicke in das Verlagsgeschäft, z.B. zu den Themen Covergestaltung, Herstellung, Schreibwerkstatt und Hörbuchproduktion.

Zum Abschluss des abwechslungsreichen Workshop-Tages haben die rund 150 Teilnehmer bei einem Get-together die Möglichkeit, sich weiter zu vernetzen, Autoren kennenzulernen, über aktuelle Buch- und Social Media-Trends zu diskutieren und noch vieles mehr.

Der Ticketverkauf beginnt nach der Leipziger Buchmesse am Freitag, dem 31. März 2017 ab 18.00 Uhr. Das vollständige Programm sowie weitere Informationen auf: www.litblog-convention.de

Pressekontakte:

Bastei Lübbe AG:
Annette Geduldig
Online PR
Tel.: 0221 / 82 00 28 63
eMail: annette.geduldig@luebbe.de

Community Editions:
Lucas Lüdemann
Programmleiter
Tel.: 0221 / 168 480 97
eMail: lucas@community-editions.de

Diogenes Verlag:
Kerstin Beaujean
Presseabteilung
Tel.: +41 (0) 44 254 85 2844 254 85 28
eMail: kb@diogenes.ch

DuMont Kalenderverlag:
Viviane Popp
Vertrieb | Handelsmarketing
Tel.: 0221 / 224 1847
eMail: viviane.popp@dumont.de

Kiepenheuer & Witsch:
Ulrike Meier
Presse | Onlinekommunikation
Tel.: 0221 / 376 85 73
eMail: umeier@kiwi-verlag.de


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Storytelling in der PR: Die zehn größten Hindernisse

Hamburg (ots) – Storytelling ist ein wichtiges Mittel in der PR. Doch oft klappt die Umsetzung nicht. Woran liegt das? Antwort: Den meisten PR-Verantwortlichen fehlt schlicht und einfach die Zeit, um gute Stories zu entwickeln. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle PR-Trendmonitor von news aktuell und Faktenkontor. An zweiter Stelle nennen die Umfrageteilnehmer die mangelnde Unterstützung der Geschäftsführung: So fordern viele Chefs weiterhin eine Produkt getriebene PR. Schwierigkeiten macht den PR-Profis außerdem die multimediale Umsetzung der Geschichten. An der Befragung haben 642 Kommunikationsfachleute aus Unternehmen und PR-Agenturen teilgenommen.

obs/news aktuell GmbH/Sebastian Könnicke

obs/news aktuell GmbH/Sebastian Könnicke

Knapp die Hälfte der Befragten bedauert, zu wenig Zeit zu haben, um gute Stories zu entwickeln und zu produzieren (48 Prozent). Dass ihren Chefs das Verständnis für Geschichten-getriebene PR fehle, beklagen über ein Drittel der Kommunikatoren: 36 Prozent geben an, dass die Geschäftsleitung weiterhin den Schwerpunkt auf Produkt- und Marketing-PR lege. Auf Platz drei der größten Hindernisse im Storytelling landet der Faktor Multimedia. Eine spannende Geschichte nicht nur als Text, sondern in Bild, Audio oder Video zu erzählen ist für jeden dritten Befragten eine große Hürde (30 Prozent).

Oftmals gibt es auch keine erzählenswerten Geschichten im Unternehmen: Das glauben zumindest 17 Prozent der PR-Profis. Ebenso 17 Prozent stellen den Erfolg von Storytelling grundsätzlich in Frage. Erstaunlich: Kaum einer der Umfrageteilnehmer hinterfragt seine eigenen Fähigkeiten, was das Geschichtenerzählen betrifft. So gibt nur jeder Zehnte handwerkliche Probleme als Hürde für gutes Storytelling an (11 Prozent).

Weitere Informationen rund um das Thema Storytelling gibt es im aktuellen Whitepaper von news aktuell. Hier herunterladen: http://www.newsaktuell.de/storytelling

Was sind die zehn größten Hindernisse im Storytelling?

  1. Zu wenig Zeit: 48 Prozent
  2. Chefs wollen weiterhin Produkt- und Marketing-PR: 36 Prozent
  3. Multimediale Umsetzung der Stories: 30 Prozent
  4. Mangel an spannenden Fakten: 20 Prozent
  5. Nicht genug erzählenswerte Geschichten in der Firma: 17 Prozent
  6. Fehlender Glaube an Erfolg von Storytelling: 17 Prozent
  7. Fehlende Relevanz der Stories: 16 Prozent
  8. Handwerkliche Probleme: 11 Prozent
  9. Zu wenig Leser und Zuschauer: 10 Prozent
  10. Fehlende geeignete Dienstleister: 6 Prozent

Quelle: PR-Trendmonitor 2017 von news aktuell und Faktenkontor
Teilnehmer: 642 Fach- und Führungskräfte der PR
Umfragezeitraum: Januar 2017
Methode: Online-Umfrage

Kontakt:

news aktuell GmbH
Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation
Telefon: 040/4113 – 32843
petersen@newsaktuell.de
http://twitter.com/jenspetersen


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Meinungsfreiheit in Osteuropa, Urheberrecht in Bildung und Wissenschaft, Vielfalt im Kinderbuch – Der Börsenverein auf der Leipziger Buchmesse 2017 – #lbm17

Publikationsfreiheit und der Wert von Bildungs- und Wissenschaftsmedien für unsere Gesellschaft, die Freiheit des Wortes, der Umgang von Kinder- und Jugendbuchverlagen mit sich wandelnden Rollen- und Familienbildern – das sind die zentralen Themen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels auf der Leipziger Buchmesse vom 23. bis 26. März 2017.

Zu unseren Podiumsdiskussionen wird herzlich eingeladen:

  • Meinungsfreiheit unter Druck im Osten Europas
    Donnerstag, 23.3.2017, 16–17 Uhr, Fachforum 2 (Halle 5/E 600)
    Verleger aus Litauen, Polen und Ungarn im Gespräch mit Alexander Skipis (Börsenverein).
  • Vater, Mutter, Kind: Brauchen wir mehr Vielfalt in Kinder- und Jugendbüchern?
    #VielfaltLesen
    Freitag, 24.3.2017, 10.30–11.30 Uhr, Forum Kinder-Jugend-Bildung (Halle 2)
    Rollen- und Familienbilder ändern sich. Wie reagieren Autoren und Verlage, was wünschen sich Leser?
    Zusammen mit: Arbeitskreis für Jugendliteratur (AKJ), Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen (avj), Stiftung Lesen.

Für Gespräche über den deutschen Buchmarkt stehen Ihnen Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins, und Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins, auf der Buchmesse gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie vorab einen Termin mit uns unter Telefon 069 1306-292 oder -293 oder schicken Sie uns eine eMail an presse@boev.de.

Den Stand des Börsenvereins finden Sie in Halle 5, Stand F 500.

Auf der Messe erreichen Sie uns von Mittwoch bis Samstag, jeweils 9 bis 18.30 Uhr, im Pressebüro des Börsenvereins auf dem Messegelände (Konferenzraum M1, Messehaus; nahe dem Pressezentrum), Telefon: 0341 678-4635

Alle Veranstaltungen des Börsenvereins auf einen Blick


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Ihr Blog als Android-App auf Google Play – ohne Programmierkenntnisse

(News4Press.com) In diesem Buch wird Ihnen gezeigt, wie Sie Ihren Blog bzw. Ihr Forum als App für Android-Geräte auf Google Play zur Verfügung stellen können. Und dies ohne Programmierkenntnisse!

Was kann die App?

 Ihr Blog als Android-App auf Google Play – ohne Programmierkenntnisse

Bei jedem neuen Blog- bzw. Forums-Eintrag aktualisiert sich diese App automatisch um den erneuten Beitrag. Auf Wunsch wird der User via Push-Up-Meldung benachrichtigt. Außerdem kann er sofort kommentiert bzw. in sozialen Netzwerken geteilt werden.

Was Sie hierfür benötigen:

  • Einen Google-Account
  • Einmalig 25 $ für die Registrierung bei Google Developer
    (bezahlbar mit Kreditkarte, z. B. Visa o. ä.)
  • Eine kostenlose Registration auf AppYet
  • Einen Blog (WordPress, Blogspot o. ä.) bzw. ein Forum (phpBB)

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • ASIN: B06XG21DJH

http://www.amazon.de/dp/B06XG21DJH


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Storytelling: Warum wir Menschen Geschichten lieben

(ots) Wo immer Menschen aufeinander treffen, erzählen sie sich Geschichten. Schon als Kinder zog uns nichts so sehr in den Bann wie eine spannende Geschichte. Auch als Erwachsene lernen, begreifen oder erinnern wir uns vor allem mithilfe von Geschichten. Gute Geschichten überzeugen – deshalb haben auch PR, Unternehmenskommunikation und Marketing sie für sich entdeckt. Doch wie funktioniert gutes Storytelling?

Längst nicht jeder Erzählstoff hat das Zeug zu einer guten Story. Gleichzeitig sind erzählenswerte Stoffe überall zu finden – oft direkt vor unserer Nase. Als eine der ältesten Kulturtechniken, bleibt das Geschichtenerzählen auch im Jahr 2017 höchst relevant. Dafür sorgen das Netz und die sozialen Medien. Wer gute Stories erzählt, der hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Digitale Vertriebswege eröffnen dafür ganz neue Möglichkeiten.

Die Geschichte der Geschichten

Von den Höhlenmalereien und der Bibel über Hollywood-Blockbuster bis hin zu YouTube-Clips und 140-Zeichen-Tweets – seit es uns Menschen gibt, erzählen wir Geschichten. Die Technologie für das Wie hat sich im Laufe der Zeit deutlich verändert. Das Was aber war schon immer da, und begleitet uns auch heute: Geschichten erschließen uns die Welt und die Menschen, mit denen wir sie teilen. Sie lösen Emotionen aus und regen zum Nachdenken an. Kurz gesagt: Geschichten unterhalten uns, das ist zweifellos ein Grund für ihren nachhaltigen Erfolg.

Doch Geschichten können mehr. Sie sind ein effektives Mittel zur Weitergabe von Informationen. Ob Fakten oder Erfahrungsberichte, historische Begebenheiten, Werte und Normen oder religiöse Überzeugungen – immer schon sind solche Inhalte vor allem durch Geschichten vermittelt worden. Das Geschichtenerzählen ist das älteste und erfolgreichste Knowledge-Sharing-System, das wir kennen – so umschreibt es Petra Sammer, Chief Creative Officer bei Ketchum Pleon Germany, in ihrem Buch „Storytelling – Die Zukunft von Marketing und PR“.

Geschichten in der Hirnforschung.

Die Hirnforschung teilt diese Sichtweise. Aus neurologischer Sicht gibt es kaum eine effektivere Vermittlung von Wissen und Werten als durch Geschichten. Keine andere Kommunikationsform dringt so tief ins Bewusstsein vor. Geschichten regen im Gehirn mehr Bereiche an, als es für das reine Verständnis von Wörtern nötig wäre. Hirnforscher haben herausgefunden, dass allein die Beschreibung von Gerüchen oder Schmerzen ausreicht, um die Areale im Gehirn zu aktivieren, die auch tätig werden wenn wir solche Sinneseindrücke real erleben.

Geschichten, so erläutert der Neurobiologe Gerald Hüther, können vom menschlichen Gehirn besonders gut erfasst und verarbeitet werden, weil sie eine Vielzahl von Anknüpfungspunkten an bereits vorhandene Gedächtnisinhalte enthalten. Darüber hinaus setzt sich in unserer Erinnerung das Erzählte so viel nachhaltiger fest. Was wir in ähnlicher Form schon kennen, können wir nicht nur besser verstehen, sondern auch besser behalten. „Man kann Geschichten viel besser abspeichern und daraus dann die entscheidenden Aussagen ableiten, als das bei der Abspeicherung von Sachinformationen möglich ist“, so Hüther.

Anders als die reine Auflistung von Fakten lösen Geschichten Emotionen aus. Das erleichtert es uns, die damit einhergehenden Inhalte zu internalisieren.

Geschichte = Story = PR?

Menschen zu überzeugen, ist eine Kernaufgabe der Kommunikationsbranche, deswegen weiß sie auch längst um die Vorzüge des Geschichtenerzählens. Storytelling lautet deshalb seit einigen Jahren das Buzzword unter PR-, Marketing- und Kommunikationsprofis. Kein Wunder, erfüllt eine gute Story doch einige der grundlegendsten Anforderungen an ihr Handwerk: Informationen werden nicht nur vereinfacht dargestellt, ansprechend verpackt und unterhaltsam vermittelt, der Rezipient nimmt das Erzählte auch unkomplizierter auf und erinnert sich besser daran.

Dazu kommt: Wer Geschichten erzählt, macht es seinen Zuhörern ein großes Stück einfacher. Wir sind von klein auf an Geschichten gewöhnt. Wir wissen, wie sie funktionieren und wie wir ihnen zuhören müssen. Vor allem aber sind wir damit vertraut, uns von ihnen bewegen zu lassen. Heutzutage, wo nahezu ohne Pause mediale Botschaften auf uns einprasseln und um unsere Aufmerksamkeit buhlen, ist das ein großer Vorteil.

Für professionelle Kommunikatoren sind gute Stories deshalb ein ideales Mittel: Sie können Inhalte mit positiven oder negativen Gefühlen besetzen und mit diesen dann vergleichsweise leicht in unser Bewusstsein vordringen, sie dort verankern und uns so im besten Falle von ihrem Thema überzeugen.

Was macht eine gute Story aus?

Die wesentlichen Zutaten für eine Geschichte sind eine starke Hauptfigur und ein fesselnder Spannungsbogen. Letzterer, so der Narrationsforscher Professor Dr. Michael Müller, kommt vor allem durch Konflikte oder Herausforderungen zustande, die Veränderungen bewirken. „Es muss immer eine Transformation geben“, so der Professor für Medienanalyse und Medienkonzeption und Leiter des Instituts für Angewandte Narrationsforschung (IANA) an der Hochschule der Medien Stuttgart. „Natürlich muss sich mit dieser Transformation eine klare und zentrale Botschaft verknüpfen.“

Damit diese Kernbotschaft ankommt und der gewünschte Effekt für das Unternehmen eintritt braucht es eine gute Geschichte. Bloße Beschreibungen des Produktes und seiner Funktionen reichen dafür nicht aus. Ebenso wenig fällt die Nacherzählung der Unternehmenshistorie in den Bereich Storytelling. Müller zufolge gibt es eine weitere wichtige Voraussetzung: „Am stärksten in der Unternehmenskommunikation sind authentische Geschichten, also solche, die im Unternehmen vorgefunden werden.“ Gute Stories bilden die Wirklichkeit ab – nur so kommen sie an. Erfundenes und Konstruiertes entlarvt der Leser dagegen schnell. In der Folge leidet die Glaubwürdigkeit des Erzählers.

Ein Trend im Storytelling ist daher, nicht die Unternehmen selbst zu Protagonisten ihrer Kampagnen zu machen, sondern deren Mitarbeiter. Die erforderlichen Spannungsbögen ergeben sich beispielsweise aus komplizierten Produktentwicklungen oder schwierigen Markteinführungen. Das Unternehmen spielt zunächst nur eine Nebenrolle, entpuppt sich aber am Ende möglicherweise als entscheidender Faktor bei der Lösungsfindung und steht dadurch umso positiver da. Auch Kunden rücken zunehmend ins Zentrum von Geschichten. Die erzählenden Unternehmen bleiben auch hier zunächst im Hintergrund, spielen dann aber eine tragende Rolle als unterstützender Begleiter, die es dem Kunden ermöglichen, seine Ziele zu verwirklichen oder seine Probleme zu lösen.

Das Buzzword Storytelling ist zurzeit scheinbar allgegenwärtig – trotzdem erfordert nicht jede Situation eine Geschichte. Wer beispielsweise technische Informationen in eine Story verpackt, um sie einem Fachpublikum zu vermitteln, der läuft Gefahr, seine Rezipienten zu langweilen.

Digitales Storytelling

Auch in der vernetzten Gegenwart setzt das Geschichtenerzählen seinen Siegeszug fort. Das vor allem dank der vielen digitalen Möglichkeiten: Jeder, der heute eine Geschichte rezipiert, wird dank „Like“- und „Share“-Buttons gleichzeitig zum potenziellen Weitererzähler.

Weitererzählt und erzählt wird in virtuellen Netzwerken: Wer sich in seiner Online-Community über das Verbreiten guter Geschichten erfolgreich profiliert, der erntet als Belohnung Likes, Shares oder neue Follower. „Status Stories“ nennt Kommunikationsexpertin Petra Sammer deshalb diese ins Virtuelle überführten Geschichten, und erklärt sie zu nichts weniger als zu einer neuen Währung im Netz. Für Kommunikationsprofis heißt das: Wer gute Stories generiert, wird damit quasi zur Zentralbank. Und nicht nur das: In sozialen Netzwerken verfügt eine gute Story über virales Potenzial – ist sie erfolgreich, so verbreitet sie sich rasend schnell und ohne weiteres Zutun des ursprünglichen Erzählers weiter.

Über die klassisch auf einem einzigen Kanal erzählte Geschichte hinaus finden Kommunikatoren online eine Vielzahl neuer Distributionsarten. So lassen sich Geschichten beispielsweise crossmedial über unterschiedliche digitale Kanäle erzählen. Hier können auch professionelle PR-Dienste weiterhelfen. Um die potenzielle Leserschaft zu erweitern, kann es hilfreich sein, ganze Geschichten oder Hinweise auf Stories in Presseportalen zu veröffentlichen. Angebote wie Presseportal.de (http://www.presseportal.de) werden in Google-Ergebnissen weit oben gelistet und gut gefunden. Auch nicht zu vergessen: Journalisten sind oft starke Multiplikatoren für gute Geschichten. Sie verfügen oft über Social-Media-Kanäle mit hoher Reichweite. Für die gezielte Ansprache von Redakteuren und Bloggern gibt es entsprechende Tools wie zum Beispiel die PR-Software zimpel.

Transmedial erzählte Geschichten werden dagegen auf verschiedene Kanäle aufgespalten – der User setzt sie dann über seine Social-Media-Profile wieder zusammen. Auch kollaborative Erzählformen werden immer relevanter. Hierbei werden die Erzähler selbst zum Rezipienten, indem sie den online erzählten Geschichten ihrer Kunden zuhören und diese dann in die eigene Erzählung integrieren.

Es bleibt also festzuhalten: Wie wir uns Geschichten erzählen, ist nach wie vor einem steten Wandel unterworfen. Die digitale Zukunft hält für das Storytelling eine Vielzahl ungeahnter Möglichkeiten bereit. Gleichzeitig vergrößert sich der Fundus, aus dem sich schöpfen lässt, ins Unermessliche – es gibt so viele Geschichten, wie es Menschen gibt, und nie zuvor waren sie so vielen potenziellen Zuhörern zugänglich wie heute. Was dagegen bleibt, sind die Anforderungen an eine gute Story: Wer seine Zuhörer fesseln will, braucht starke Hauptfiguren und spannende Konflikte. Gute Geschichten wachsen nicht auf Bäumen – trotzdem begegnen sie uns überall. Es mag ein wenig Mut erfordern, sie zu erzählen – als Belohnung winkt die Aufmerksamkeit des Publikums. Oder, um es mit Professor Michael Müller zu sagen: Trauen Sie Ihrer Geschichte!

Unser Whitepaper „Storytelling“ können Sie hier http://www.newsaktuell.de/storytelling kostenlos herunterladen.

Dieser Beitrag ist ein Original-Blogpost aus TREIBSTOFF: http://treibstoff.newsaktuell.de/storytelling-warum-menschen-geschichten-lieben/

Was ist TREIBSTOFF?

TREIBSTOFF ist das Blog der dpa-Tochter news aktuell. Es geht dort um die Themen Kommunikation, Pressearbeit und Social Media. Und manchmal auch um news aktuell selbst. Welche Trends, welche Apps, welche Themen bewegen Kommunikationsfachleute heute? Wie sieht unser Arbeitstag aus? Was ist wichtig für die Karriere? Best Practice, Interviews und Gastbeiträge warten auf PR-Profis und Pressesprecher. Ein Mal pro Quartal gibt es TREIBSTOFF auch als gedrucktes Magazin.


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