Wichtiges Signal für Buch und Gesellschaft – Börsenverein begrüßt Stattfinden der Frankfurter Buchmesse 2020 | #fbm20

Der Aufsichtsrat der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Beteiligungsgesellschaft hat heute beschlossen, dass die Frankfurter Buchmesse vom 14. bis 18. Oktober 2020 stattfinden wird. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Gesellschafter der Frankfurter Buchmesse, sieht die Entscheidung als richtigen Schritt und wichtiges Zeichen.

Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins:

„Unsere Gesellschaft braucht Bücher, den Kulturdialog und die lebendige Debatte in dieser Zeit mehr denn je. Umso wichtiger ist es, Bücher ins Rampenlicht und ins Bewusstsein zu rücken. Dies versteht kein Event besser als die Frankfurter Buchmesse. Die Frankfurter Buchmesse 2020 trotz Corona durchzuführen, ist eine mutige und wegweisende Entscheidung. Durch eine aufmerksamkeitsstarke Buchwoche mit Veranstaltungen vor Ort und gleichzeitig virtuell stärken wir das Kulturleben und die Menschen, die es mitgestalten. Gleichzeitig setzen wir wichtige Impulse für die Leser*innen und die ganze Gesellschaft. Natürlich steht bei der Messe vor Ort die Sicherheit für Besucher*innen, Aussteller*innen und Mitarbeiter*innen an erster Stelle. Das werden ein ausgefeiltes Gesundheits- und Hygienekonzept sowie eine kontinuierliche Evaluation durch die zuständigen Behörden gewährleisten. Mit voller Energie geht das Team der Frankfurter Buchmesse an die Ausarbeitung eines Konzeptes für diese besondere Messe und baut auf die Begeisterung der Branche für das weltweit wichtigste Buchereignis.“

Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins:

„Zusammen mit der Frankfurter Buchmesse werden wir den Besucher*innen und Aussteller*innen die beste Buchmesse unter den gegebenen Umständen bieten. Sie wird in diesem Herbst einen wichtigen und notwendigen Impuls für das Buch in der Gesellschaft setzen. Unser großer Dank gilt der Stadt Frankfurt am Main und der Hessischen Landesregierung für ihre Unterstützung. Gerade die Bereitschaft des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier, offensiv für die Buchmesse einzutreten, hilft uns, diese zu veranstalten.“

Die vom Börsenverein im Rahmen der Frankfurter Buchmesse vergebenen Auszeichnungen – der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und der Deutsche Buchpreis – werden ebenfalls zu den geplanten Terminen vergeben: der Deutsche Buchpreis am 12. Oktober, der Friedenspreis am 18. Oktober 2020.

Details zur Entscheidung

Weitere Informationen zur Entscheidung finden sich in der Pressemitteilung der Frankfurter Buchmesse unter www.buchmesse.de/pressemitteilungen

Pressegespräch am 28. Mai, 12 Uhr

Ein Pressegespräch mit dem Direktor der Frankfurter Buchmesse, Juergen Boos, der Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Karin Schmidt-Friderichs und Alexander Skipis, dem Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, wird morgen live gestreamt: https://youtu.be/WewaPYIQUkw

Frankfurt am Main, 27. Mai 2020

Kontakt für die Medien:

  • Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
  • Thomas Koch, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Telefon +49 (0) 69 1306-293, E-Mail: t.koch@boev.de
  • Cathrin Mund, PR-Managerin
  • Telefon +49 (0) 69 1306-292, E-Mail: mund@boev.de

Buchtipps:

Diesen Blog gibt es auch als App
Zum App Store

Schreibwettbewerbe mit Einsendeschluss im Juni | #Schreibwettbewerb

Ich gebe Euch hier eine Übersicht über die mir bekannten Schreibwettbewerbe mit Einsendeschluss im Juni:

WENDEpunkte
Einsendeschluss: 21. Juni 2020
Der Erik-Neutsch-Literaturwettbewerb richtet sich an junge Autor*innen bis 35 Jahren. Die Texte sollen einen Blick der jungen Generation auf die heutigen gesellschaftlichen Prozesse, deren Umbrüche und ihre vielfältigen Wendepunkte ermöglichen. Der Preis wird am 90. Geburtstag des Namensgebers, dem 21.6.2021 verliehen und ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert.
http://www.rosalux.de/news/id/40635

Kindergeschichten
Einsendeschluss: 30. Juni 2020
Wir erwarten Texte, die auf humorvolle Weise in die Welt der Kinder eintauchen lassen. Auch Erwachsene sollen sich daran erfreuen können. Manche Kinder möchten am liebsten von Figuren hören, die ihnen ähnlich sind. Andere brauchen Ferien vom eigenen Ich. Kindliche Heldinnen und Helden sollen stark, lustig, witzig oder auch ein bisschen verrückt sein. Zielgruppe: Kinder ab 7 Jahren Der Text sollte max. 4 A4-Normseiten umfassen. Kürzere Geschichten werden bevorzugt. (Zeilenabstand 1,5; Schriftgröße 12, Schriftart: Times New Roman). Es werden ausschließlich Einsendungen berücksichtigt, die als Word-Datei eingereicht werden. Schicken Sie bitte ihre Geschichten unter Angabe Ihres Namens und der vollständigen Adresse an die folgende E-Mail-Adresse: sperling.verlag.fantasy@web.de Betreff: Kinderbuch Alle teilnehmenden AutorenInnen erhalten 25% Rabatt für den Eigenbedarf. Einsendeschluss: 30.06.2020
http://sperlingverlag.de/

Literaturförderpreis zum Thema „zum Glück“
Einsendeschluss: 30. Juni 2020
Die literarische Vereinigung Signatur e.V. schreibt einen Förderpreis für Literatur aus, welcher mit 1000 Euro dotiert ist. Das Thema lautet „zum Glück“. Teilnehmen können Autoren mit Wohnsitz in der Bodenseeregion Deutschlands, Österreichs und der Schweiz sowie in Oberschwaben und dem Allgäu. Eingereicht werden können bisher unveröffentlichte Texte in Lyrik oder Prosa, welche in deutscher Sprache verfasst und bisher noch nicht veröffentlicht sind, auch nicht im Internet. Bitte unbedingt die Teilnahmebedingungen beachten!
http://www.signatur-literatur.de/

Schreibwettbewerb zum Thema „Spaltung der Gesellschaft“
Einsendeschluss: 30. Juni 2020
Der Verlag Traumkubik veranstaltet einen Literaturwettbewerb zum Thema „Spaltung der Gesellschaft“. Teilnehmen können Kurzgeschichten mit einer maximalen Länge von 10.000 Wörtern. Die Autoren der Geschichten, welche in der Anthologie erscheinen, erhalten 20,- € als Pauschale und auf Wunsch ein Belegexemplar. Die Anthologie erscheint als Ebook und Printausgabe.
http://www.traum3.de/wettbewerb/


Buchtipps: Diesen Blog gibt es auch als App
Zum App Store

Coronavirus: Deutscher Sachbuchpreis 2020 wird nicht vergeben | #DSP20

Erste Verleihung der Auszeichnung mit dem Preisjahr 2021

Der Deutsche Sachbuchpreis wird aufgrund der unklaren Entwicklungen im Hinblick auf das Coronavirus in diesem Jahr nicht vergeben. Das hat der Vorstand der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels nach Beratung mit dem Vorstand des Börsenvereins entschieden. Der Deutsche Sachbuchpreis wird somit mit dem Preisjahr 2021 das erste Mal verliehen werden.

Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins: „Mit der Eindämmung des Coronavirus stehen wir aktuell vor einer gesamtgesellschaftlichen Herausforderung immensen Ausmaßes. Die damit verbundenen Unwägbarkeiten und die sich laufend verändernde Lage verhindern eine zuverlässige Planung, sodass wir eine angemessene Durchführung des Deutschen Sachbuchpreises in diesem Jahr nicht gewährleisten können. Wir bedauern es sehr, in diesem Jahr nicht das Sachbuch des Jahres auszeichnen zu können. Wir freuen uns schon jetzt auf den Deutschen Sachbuchpreis 2021, auf die nominierten Titel und vielfältige Debatten über gesellschaftlich relevante Themen.“

Die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels verleiht den mit insgesamt 42.500 Euro dotierten Deutschen Sachbuchpreis an ein herausragendes, in deutscher Sprache verfasstes Sachbuch, das Impulse für die gesellschaftliche Auseinandersetzung gibt. Hauptförderer des Preises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Unterstützer sind der Technologie- und Informationsanbieter MVB und die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss.

Weitere Informationen: www.deutscher-sachbuchpreis.de

Börsenverein des Deutschen Buchhandels
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Braubachstraße 16
60311 Frankfurt am Main

Telefon +49 69 13 06 292
presse@boev.de


Buchtipps: Diesen Blog gibt es auch als App
Zum App Store

Corona-Krise: Staatliche Soforthilfe wichtige Unterstützung für Buchbranche

Das Bundeskabinett hat heute umfangreiche Sofortmaßnahmen beschlossen, um Unternehmen und Selbständige zu unterstützen, die durch die Coronakrise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels begrüßt die Maßnahmen.
 
„Wir freuen uns, dass die Bundesregierung so schnell Unterstützung für Unternehmen in der Corona-Krise auf den Weg gebracht hat. Die umfassenden Schließungen von Buchhandlungen führen bei den größtenteils Klein- und Kleinstunternehmen, aber auch den wenigen größeren Unternehmen der Branche zu massiven wirtschaftlichen Einbußen. Die heute verabschiedeten Soforthilfen in Form von unbürokratisch zu beantragenden Zuschüssen sind gerade für kleine Buchhandlungen und Verlage wichtig und können existenzentscheidend sein. Wir danken allen beteiligten politischen Verantwortlichen und besonders Kulturstaatsministerin Monika Grütters für ihren Einsatz für die Kultur- und Buchbranche“, sagt Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins. 
 
Bis vorrausichtlich Mitte April bleiben, außer in Berlin und Sachsen-Anhalt, alle Buchhandlungen in Deutschland geschlossen. Der Börsenverein rechnet aufgrund der umfangreichen Ladenschließungen in der gesamten Branche mit einem Umsatzausfall von insgesamt einer halben Milliarde Euro pro Monat. Zwar verkaufen fast alle Buchhandlungen auch Bücher über ihren Webshop und bauen Lieferservices vor Ort zum Beispiel per Fahrradkurier aus, dies wird allerdings nicht die Umsatzausfälle im stationären Geschäft ausgleichen können. Der Börsenverein fordert die Politik daher weiterhin auf, gesundheitspolitisch vertretbare Ausnahmeregelungen für Buchhandlungen zu prüfen, zum Beispiel einen Abholservice bestellter Bücher an der Buchhandlung.
 
Das Soforthilfe-Paket der Bundesregierung sieht Betriebsmittelzuschüsse für Solo-Selbständige und Kleinstbetriebe mit bis zu 10 Beschäftigten vor, die durch die Corona-Pandemie in einen Liquiditätsengpass geraten sind. Die Mittel sollen von den einzelnen Ländern und Kommunen bereitgestellt werden, die genauen Modalitäten werden derzeit noch geregelt. Außerdem soll gewerblichen und privaten Mieter*innen, die aufgrund der Coronakrise ihre Miete nicht mehr bezahlen können, durch Vermieter*innen nicht gekündigt werden dürfen. Die KfW hat darüber hinaus ein Sonder-Kreditprogramm aufgelegt, das auch mittlere und große Unternehmen der Buchbranche nutzen können. Bundestag und Bundesrat werden die Maßnahmen in dieser Woche gesetzlich auf den Weg bringen. 
 
Pressemitteilung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Soforthilfe
 
Eine Übersicht über Buchhandlungen in Deutschland mit Kontaktangaben und Link zum Onlineshop ist abrufbar unter www.buchhandlung-finden.de.
 

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Börsenverein des Deutschen Buchhandels

Braubachstraße 16
60311 Frankfurt am Main

Telefon +49 69 13 06 292
presse@boev.de


Buchtipps: Diesen Blog gibt es auch als App
Zum App Store

Coronavirus: Börsenverein fordert Soforthilfe für Buchbranche

Ladenschließungen für gesamte Buchbranche existenzgefährdend / Staatlicher Notfallfonds für schnelle, unbürokratische Hilfe gefordert

Die Bundesregierung und die Landesregierungen haben zur Eindämmung des Coronavirus umfassenden Maßnahmen beschlossen. Durch die zu erwartenden flächendeckenden Ladenschließungen, die auch zur Schließung von Buchhandlungen führen, haben Buchhandlungen, Verlage, Zwischenbuchhändler und Autor*innen absehbar mit massiven wirtschaftlichen Einbußen zu rechnen. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels fordert daher eine schnelle und wirksame Unterstützung von der Politik.

Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins: „Die Buchbranche unterstützt solidarisch die von Bund und Ländern getroffenen Maßnahmen. Ein gemeinsames und entschiedenes Vorgehen ist jetzt unumgänglich, um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und damit die Gesundheit gerade der Schwächeren in der Gesellschaft zu schützen. Für die größtenteils Klein- und Kleinstunternehmen, aber auch die wenigen größeren Unternehmen der Branche sind Schließungen allerdings kritisch bis existenzgefährdend. Wir benötigen deshalb effektive und unbürokratische Sofortmaßnahmen von staatlicher Seite. Wenn Buchhandlungen etwa für einen Monat keine Bücher mehr vor Ort verkaufen können, sind neben den Buchhandlungen auch die Verlage, deren Bücher dort nicht verkauft werden können, existenziell bedroht. Die Umsatzrenditen in der Branche sind so gering, dass viele Unternehmen nur schmale oder gar keine Finanzpolster haben und in Liquiditätsengpässe kommen werden. Zwar arbeiten zahlreiche Buchhandlungen daran, online oder telefonisch bei ihnen bestellte Bücher per Fahrradkurier oder über andere Lieferdienste zustellen zu können. Das wird aber nicht ausreichen, um die finanziellen Einbußen auszugleichen.“

Der Börsenverein hat sich daher mit der dringenden Bitte um Einrichtung eines Notfallfonds an die Bundesregierung gewandt, mit dem unbürokratisch und schnell Geld für die betroffenen Unternehmen und Selbständigen bereitgestellt werden kann. Außerdem bittet der Verband die politisch Verantwortlichen zu prüfen, wie sie die Buchbranche dabei unterstützen können, die Grundversorgung der Bevölkerung mit Büchern auf lokaler Ebene zu gewährleisten, etwa durch gesundheitspolitisch vertretbare Ausnahmeregelungen.

Alexander Skipis: „Gerade wenn das öffentliche Leben so drastisch eingeschränkt ist, ist die Versorgung der Bürger*innen mit Büchern und damit ,geistiger Nahrung‘ elementar. So muss zum Beispiel angesichts der Schulschließungen die Versorgung der Schüler*innen mit Schulbüchern und Unterrichtsmaterial sichergestellt werden. Hier benötigen wir effektive Maßnahmen für den Buchhandel vor Ort, damit nicht nur große Online-Versender wie Amazon profitieren, was zu einer langfristigen Abwanderung von Kund*innen aus dem Buchhandel führen kann.“

Frankfurt am Main, 17. März 2020

Kontakt für die Medien:

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Thomas Koch, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 (0) 69 1306-293, E-Mail: t.koch@boev.de
Cathrin Mund, PR-Managerin
Telefon +49 (0) 69 1306-292, E-Mail: mund@boev.de


Buchtipps: Diesen Blog gibt es auch als App
Zum App Store

Die Verleihung des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung 2020 an László F. Földényi wird zur Buchmesse 2021 nachgeholt

Das Kuratorium des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung 2020, bestehend aus dem Freistaat Sachsen, der Stadt Leipzig, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. und der Leipziger Messe, hat sich zusammen mit dem Preisträger László F. Földényi darauf verständigt, die Preisverleihung auf das Jahr 2021 zu verschieben und diese zur Eröffnung der Leipziger Buchmesse am 17. März 2021 nachzuholen.

Aufgrund der Absage der Leipziger Buchmesse musste auch die Preisverleihung an den ungarischen Essayisten, Kunsttheoretiker, Literaturkritiker und Übersetzer László F. Földényi abgesagt werden.

„Die Preisverleihung während der Leipziger Buchmesse bedeutet eine hohe Medienöffentlichkeit für den Preisträger László F. Földényi, die wir kaum zu einem anderen Zeitpunkt im Jahr herstellen können. László F. Földényi verdient eine würdige Preisverleihung und eine breite mediale Resonanz, die er 2021 erhalten wird“, sagt Dr. Skadi Jennicke, Kulturbürgermeisterin der Stadt Leipzig.

Das Preiskuratorium und der Preisträger haben sich zugleich darauf geeinigt, die Preisrede László F. Földényis in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu veröffentlichen.

„Was László F. Földényi zu sagen hat, muss jetzt gesagt werden – gerade in einer Situation, in der sich die Ereignisse zu überschlagen scheinen. Zugleich schaffen wir 2021 einen würdigen Rahmen, um László F. Földényi ein Podium zu bieten“, sagt Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse.

Begründung der Jury Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2020

Anfang Dezember 2019 hatte die Jury die Entscheidung zum Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung bekannt gegeben. László F. Földényi erhält den Preis für sein Buch „Lob der Melancholie. Rätselhafte Botschaften“. Das nachdenkliche Buch beschreibt in einem feinen Gewebe von Essays eine vieldeutige Stimmung und verwehrt sich schnellen Antworten. Es erschien im April 2019 bei Matthes & Seitz Berlin. Akos Doma hat das Werk aus dem Ungarischen übersetzt.

Der Jury des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung 2020 gehören an: Dr. Skadi Jennicke (Bürgermeisterin für Kultur der Stadt Leipzig), Michael Krüger (Autor, Verleger, Übersetzer, München), Johannes Riis (Verleger, Kopenhagen), Elisabeth Ruge (Autorin, Verlegerin, Literaturagentin, Berlin), Daniela Strigl (Essayistin, Kritikerin, Dozentin, Wien).

In der Begründung der Jury heißt es:

„Ein verstörendes, wenig segenreiches Phänomen unserer Zeit ist das des ‚Checkertums‘, die Haltung des stets durchblickenden, aktionsbereiten Machers. Der Checker weiß genau, wie’s geht, ob in puncto Migrationspolitik und Grenzbefestigung, Klima, Handelsabkommen, Minderheiten, nie ist er um eine Antwort verlegen, Grübeln ist verpönt, Kompromisse schließen heißt Kapitulation. Und doch verbirgt sich hinter diesem Aktionsdiktat oftmals eine hässliche Leere, in die mit gefährlicher Konsequenz ein ideologischer Absolutismus zu schießen vermag, ein Denken, das wenig Raum für Anderes, kaum Platz für Andere lässt.

In einer beglückend unzeitgemäßen Volte hat László F. Földényi sich der Melancholie verschrieben. Er hat sie über Jahrzehnte in großen geistesgeschichtlichen Studien erforscht und sie uns dabei in einer wunderbaren Paradoxie als produktiven Zustand offenbart, als zutiefst lebensbejahende Haltung. Der melancholische Mensch kapituliert nicht, er hält den Blick auf das Unlösbare gerichtet und bringt so den ewigen Kern unserer Existenz zur Anschauung, das zutiefst Widersprüchliche. Es ist der Blick auf das Leben als ‚hauchdünne Membran‘, als durchlässige Umgrenzung, nicht Bollwerk. Durchlässig auch für Zivilisation und Barbarei.

In Földényis ungemein anregendem, reichem Werk offenbart sich die Welt als fortwährendes Rätsel, das Hinwendung und Aufmerksamkeit verlangt. Und in eben dieser Aufforderung zur beharrlichen schöpferischen Anteilnahme – auch wenn sie keine Lösungen verspricht – liegt der mögliche zarte Triumph des Lebendigen.“

Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung

Der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung, seit 1994 jährlich vergeben und mit 20.000 Euro dotiert, zählt zu den wichtigsten Literaturauszeichnungen in Deutschland. Das Preiskuratorium bilden der Freistaat Sachsen, die Stadt Leipzig, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. und die Leipziger Messe. Kooperationspartner ist die Bundeszentrale für politische Bildung.

Ausführliche Informationen zum Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung, den bisherigen Preisträgern, dem Kuratorium und der Jury sind unter www.leipzig.de/buchpreis zu finden. +++

Medienkontakte:

Ruth Justen
Leipziger Buchmesse,
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 341 678-6555,
eMail: r.justen@leipziger-messe.de

Benjamin Vieth
Matthes & Seitz Berlin
Leitung Presse und Öffentlichkeit
Tel.: +49 30 4430 8850,
eMail: presse@matthes-seitz-berlin.de

Karin Rolle-Bechler
Stadt Leipzig
Geschäftsstelle Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung
Tel.: +49 341 123-4207
eMail: buchpreis@leipzig.de


Buchtipps: Diesen Blog gibt es auch als App
Zum App Store

E-Book-Markt 2019 mit leichtem Umsatzplus | #debk

2019 ist der Umsatz mit E-Books am Publikumsmarkt um 0,6 Prozent gestiegen. Die Zahl der E-Book-Käufer*innen stieg um 1,9 Prozent, der Absatz sank um 1,5 Prozent.

Umsatz mit E-Books am Publikumsmarkt steigt um 0,6 Prozent / Zahl der Käufer*innen nimmt um 1,9 Prozent zu / Absatz sinkt um 1,5 Prozent / Börsenverein meldet halbjährlich E-Book-Zahlen

2019 haben mehr Menschen E-Books gekauft und durchschnittlich mehr für einen Titel ausgegeben. Daher stieg der Umsatz mit E-Books auf dem Publikumsmarkt leicht um 0,6 Prozent. Die Zahl der E-Book-Käufer*innen hat 2019 um 1,9 Prozent zugenommen und lag bei 3,6 Millionen. Durchschnittlich gaben diese 6,32 Euro für ein E-Book aus. Damit ist der bezahlte Preis pro E-Book erstmal seit Beginn der Zeitreihe 2010 gestiegen (+2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Der Umsatzanteil der E-Books am gesamten Publikumsbuchmarkt liegt unverändert bei 5,0 Prozent.

Die Käufer*innen erwarben im vergangenen Jahr allerdings weniger E-Books und gaben pro Kopf auch weniger dafür aus: Mit 8,9 E-Books legten sie im Schnitt etwas weniger Titel in den Warenkorb als 2018 (9,2 Stück). Insgesamt wurden auf dem Publikumsbuchmarkt 32,4 Millionen E-Books verkauft, 1,5 Prozent weniger als 2018. Die Ausgaben insgesamt pro Käufer*in sanken um 1,2 Prozent auf 56,32 Euro.

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels meldet in Kooperation mit GfK Entertainment halbjährlich die Entwicklung auf dem E-Book-Markt. Die Hochrechnungen der E-Book-Absätze und -Umsätze stammen aus dem GfK Consumer Panel Media*Scope Buch mit insgesamt 20.000 Personen. Sie sind repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab zehn Jahren, für insgesamt 67,1 Mio. Menschen. Erfasst werden alle Käufe einzelner E-Books ab einem Verkaufspreis von 0,49 Euro.

Eine Übersicht über die Zahlen ist abrufbar unter www.boersenverein.de/ebook-markt.

Börsenverein des Deutschen Buchhandels
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Braubachstraße 16
60311 Frankfurt am Main
Telefon +49 69 13 06 292
presse@boev.de


Buchtipps: Diesen Blog gibt es auch als App
Zum App Store

Gütesiegel Buchkindergarten zeichnet Engagement für frühkindliche Leseförderung aus

Bewerbungen für das Gütesiegel Buchkindergarten ab sofort möglich / Buchhandlungen können Buchkindergärten vorschlagen / Einsendefrist 31. Mai 2020

Lesebegeisterung von klein auf: Mit dem Gütesiegel Buchkindergarten zeichnen die Interessengruppe Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und der Deutsche Bibliotheksverband zum zweiten Mal Kindergärten aus, die sich herausragend für die frühkindliche Leseförderung engagieren. Buchhandlungen und Bibliotheken, die mit einem Kindergarten kooperieren oder hervorragende Förderprojekte in ihrem Umfeld kennen, können Einrichtungen für das Gütesiegel vorschlagen. Empfehlungen sind per E-Mail an Birgit Koch, koch@boev.de bis 30. April 2020 möglich. Kindergärten können sich bis 31. Mai 2020 online registrieren und ihre Bewerbungen einsenden.

Das Gütesiegel honoriert Betreuungseinrichtungen, in denen frühe kindliche Erfahrungen rund ums Erzählen, Reimen und Lesen ein Schwerpunkt des pädagogischen Konzepts sind. Buchkindergärten legen Wert auf regelmäßiges Vorlesen, einen vielseitigen kreativen Umgang mit Büchern, eine altersgerechte Medienbildung und bringen Kinder mit Leseorten wie Buchhandlungen oder Bibliotheken in Kontakt.

Das Gütesiegel Buchkindergarten wurde 2019 zum ersten Mal verliehen. Insgesamt 820 Kindergärten aus ganz Deutschland hatten sich für das Gütesiegel beworben. 208 Kindergärten erhielten das Gütesiegel Buchkindergarten für ihr Engagement.

Preisverleihung auf der Frankfurter Buchmesse

Welche Kindergärten das Gütesiegel erhalten, entscheidet eine Fachjury mit Expert*innen aus den Bereichen Buchhandel, Bibliotheken, Pädagogik, Leseförderung und Kinderliteratur. Die Verleihung des Gütesiegels findet im Oktober 2020 auf der Frankfurter Buchmesse statt. Die Auszeichnung behält für drei Jahre ihre Gültigkeit. Ausgezeichnete Kindergärten können sich nach drei Jahren erneut bewerben.

Evaluation der Leseförderkonzepte

Im Rahmen des Forschungsprojektes „Buchkultur im Kindergartenalltag“ evaluieren Dr. Stephanie Jentgens und Dr. Alexandra Ritter vom Institut für Schulpädagogik und Grundschuldidaktik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg die Einreichungen von 2019. Die Wissenschaftlerinnen untersuchen unter anderem, welche Rolle Literacy im Alltag der Kindergärten spielt, mit welchen Büchern Erzieher*innen arbeiten und wie sie die Kooperation mit Buchhandel, Bibliotheken und anderen externen Partnern gestalten. Erste Ergebnisse der Evaluation werden voraussichtlich im Sommer 2020 auf der Website des Gütesiegels Buchkindergarten veröffentlicht.

Förderer des Gütesiegels Buchkindergarten sind die Verlagsgruppe Beltz, der Carlsen Verlag, die Buchhandlung Eulenspiegel (Hochheim am Main), der Moritz Verlag, die Verlagsgruppe Oetinger, Thienemann-Esslinger und die Taunus Sparkasse.

Informationen zu den Gütesiegel-Kriterien und zum Bewerbungsprozess sind auf der Website www.guetesiegel-buchkindergarten.de abrufbar.

Ansprechpartnerinnen für Buchhandlungen und Kindergärten:
 

Börsenverein des Deutschen Buchhandels
Birgit Koch, Telefon: +49 (0) 69 1306 511, eMail: koch@boev.de


Deutscher Bibliotheksverband e.V.
Kathrin Hartmann Telefon: +49 (0) 30 644 98 99 25, eMail: hartmann@bibliotheksverband.de

Börsenverein des Deutschen Buchhandels
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Braubachstraße 16
60311 Frankfurt am Main

Telefon +49 69 13 06 292
presse@boev.de


Buchtipps: Diesen Blog gibt es auch als App
Zum App Store

Buchversand: Bundeskartellamt sieht keinen Kartellrechtsverstoß in Preiserhöhungen – Gesetzliche Regelung jetzt dringend nötig

Die erheblichen Preiserhöhungen beim Versand von Büchern stuft das Bundeskartellamt als nicht kartellrechtswidrig ein. Nach eingehenden Ermittlungen wird die deutsche Kartellbehörde die vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels im Juni 2019 gegen die Deutsche Post AG eingelegte Beschwerde nicht weiter verfolgen. Das Bundeskartellamt fand keine ausreichendenden Anhaltspunkte dafür, dass die Preissteigerungen missbräuchlich im Sinne des Kartellrechts seien oder kleine und mittlere Buchhandlungen und Verlage in den Konditionen ohne sachlichen Grund gegenüber anderen Unternehmen diskriminiert werden. Der Börsenverein konzentriert sich nun auf seine Bemühungen, im Rahmen der derzeit laufenden Novellierung des Postgesetzes günstige Versandkonditionen für das Kulturgut Buch gesetzlich zu verankern.

„Wir würdigen das Engagement des Bundeskartellamts, das sich intensiv mit der von uns eingelegten Beschwerde beschäftigt hat, gleichwohl bedauern wir das erreichte Ergebnis. Kleine und mittlere Buchhandlungen und Verlage werden durch die beträchtlichen Konditionenveränderungen – Preiserhöhungen von bis zu 60 Prozent und die Verringerung der Höchstmaße der Büchersendung – in ihrer Wettbewerbsfähigkeit gegenüber großen Versendern stark beeinträchtigt. Wir bleiben in Kontakt mit dem Bundeskartellamt und werden es über weitere Entwicklungen auf dem Laufenden halten. Zugleich setzen wir alles daran, über eine gesetzliche Regelung angemessene Versandkonditionen für Bücher langfristig zu verankern. Stationäre Buchhändler benötigen eine bezahlbare Möglichkeit Bücher zu versenden, um sich gegenüber dem reinen Online-Handel zu behaupten. Für kleine und mittlere Verlage ist der Postweg elementar, um Bücher zu versenden, die im Buchhandel in der Breite nicht vorkommen“, sagt Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins.

Das Bundeskartellamt erkennt zwar in seiner Begründung das Ziel an, „die Versorgung der Bevölkerung mit Büchern – über eine Unterstützung auch kleiner und mittlerer Buchhandlungen und des mittelständischen Versandbuchhandels sicherzustellen“. Kulturpolitische Ziele fielen aber nur dann ins Gewicht, wenn auch tatsächlich ein Kartellrechtsverstoß vorliege. Im Rahmen seiner Untersuchungen hat das Bundeskartellamt zahlreiche Auskünfte eingeholt, sich insbesondere Großkundenverträge der Deutschen Post AG vorlegen lassen und Gespräche mit der Deutschen Post AG sowie verschiedenen Marktteilnehmern geführt. Zudem hat sich das Bundeskartellamt mit der Bundesnetzagentur ausgetauscht.

Der Referentenentwurf zur Novellierung des Postgesetzes wird in Kürze erwartet. Der Börsenverein wird den Gesetzgebungsprozess eng begleiten.

Börsenverein des Deutschen Buchhandels
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Braubachstraße 16
60311 Frankfurt am Main
Telefon +49 69 13 06 292
presse@boev.de


Buchtipps: Diesen Blog gibt es auch als App
Zum App Store

Podcast „Leipzig liest“: Die Leipziger Buchmesse zum Nachhören

Die Leipziger Buchmesse gibt es ab sofort das ganze Jahr über zum Anhören. In Zusammenarbeit mit detektor.fm wird ein Podcast angeboten und damit die Vielfalt von Gesprächen über Literatur, Kultur und Gesellschaft auch nach der Buchmesse erlebbar gemacht.

„Wir laden im März zu vier Tagen mit 3.700 Veranstaltungen ein“, sagt Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse. „Auch mit der besten Vorbereitung kann ein einzelner Besucher nur einen kleinen Ausschnitt dieses Programms erleben. Der Podcast ‚Leipzig liest‘ macht es möglich, auch nachträglich noch Inhalte zu entdecken und Themen über die Messezeit hinaus zu vertiefen.“

Die ersten Folgen des neuen Audioangebotes werden die Wartezeit auf den Bücherfrühling 2020 verkürzen. Folge 1 gibt einen Ausblick auf die inhaltlichen Schwerpunkte und Highlights der Leipziger Buchmesse. Sie wurde bei der Vorab-Pressekonferenz im Februar aufgezeichnet und ist seit heute auf allen Podcast-Plattformen verfügbar. Moderiert von Claudius Nießen kommen darin Kateryna Stetsevych, Kuratorin des Programmschwerpunkts der Bundeszentrale für politische Bildung und der Leipziger Buchmesse „The Years of Change 1989-1991. Mittel-, Ost- und Südosteuropa 30 Jahre danach“; Schauspieler, Musiker und Autor Max von Thun sowie Oliver Zille ins Gespräch.

Zur literarischen Einstimmung werden ab Folge 2 bis zum 11. März täglich Gespräche in den Foren während der Leipziger Buchmesse 2019 veröffentlicht. Während der diesjährigen Buchmesse produziert das Podcast-Radio detektor.fm live vor Ort neue Folgen. Am Stand C600 in Halle 3 können Messebesucher vom 12. bis 15. März live im Publikum dabei sein. Insgesamt 25 Folgen sind geplant. Sie werden alle zwei Wochen veröffentlicht, so dass es für die Zuhörer das ganze Jahr über einen Hauch Leipziger Buchmesse gibt. „Literatur ist bereits ein wichtiges Thema für Podcasts und die Gespräche über Literatur, Kultur und Gesellschaft, die auf der Buchmesse mit Autoren geführt werden, sind meist zeitlos relevant“, sagt detektor.fm-Moderator und Literat Claudius Nießen.

„Leipzig liest – Der Podcast der Leipziger Buchmesse produziert von detektor.fm“ ist überall zu hören, wo es Podcasts gibt. Er erscheint auch direkt auf den Audio-Plattformen Apple Podcasts, Google Pocasts, Deezer und Spotify. Alle Informationen und aktuellen Folgen gibt es auf der Homepage der Leipziger Buchmesse: https://www.leipziger-buchmesse.de/leipzig-liest/podcast/

Über die Leipziger Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse ist der wichtigste Frühjahrstreff der Buch- und Medienbranche und versteht sich als Messe für Leser, Autoren und Verlage. Sie präsentiert die Neuerscheinungen des Frühjahrs, aktuelle Themen und Trends und zeigt neben junger deutschsprachiger Literatur auch Neues aus Mittel- und Osteuropa. Durch die einzigartige Verbindung von Messe und „Leipzig liest“ – dem größten europäischen Lesefest – hat sich die Buchmesse zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Im Verbund mit der Leipziger Buchmesse öffnet die Manga-Comic-Con (MCC) in Halle 1. Parallel dazu findet die 26. Leipziger Antiquariatsmesse statt.

Ansprechpartner für die Presse:

Julia Wick
Telefon: +49 341 678-6544
E-Mail: j.wick@leipziger-messe.de

Ruth Justen
Telefon: +49 341 678-6555
E-Mail: r.justen@leipziger-messe.de

Leipziger Buchmesse im Internet:

http://www.leipziger-buchmesse.de
http://www.leipziger-buchmesse.de/buecherleben

Leipziger Buchmesse im Social Web:

http://www.facebook.com/leipzigerbuchmesse
http://twitter.com/buchmesse
http://www.instagram.com/leipzigerbuchmesse


Buchtipps: Diesen Blog gibt es auch als App
Zum App Store