Archiv der Kategorie: Allgemein

Wer liest am besten? Der Vorlesewettbewerb startet in eine neue Runde – #Vorlesen

59. Vorlesewettbewerb beginnt / Bundesweiter Meldeschluss für Schulsieger am 15. Dezember 2017 / Vier Sparda-Banken fördern den Wettbewerb

Der Vorlesewettbewerb schlägt ein neues Kapitel auf: Für rund 600.000 Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen in Deutschland beginnt in den kommenden Tagen die 59. Runde des Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels. Bis Dezember lesen Mädchen und Jungen an 7.200 Schulen im ganzen Bundesgebiet aus ihren Lieblingsbüchern vor. Die Schulsieger kommen eine Runde weiter. Die beste Vorleserin oder der beste Vorleser jedes Bundeslandes darf im Juni 2018 beim großen Bundesfinale in Berlin antreten.

Zum Start der nächsten Runde kann der Vorlesewettbewerb einen neuen Förderer begrüßen: Der Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank München e. V. fördert erstmalig den Wettbewerb. Die Sparda-Bank Hamburg erweitert ihre Förderung auf Schleswig-Holstein. Weiterhin fördern die Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg und der Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank Hessen den Schülerwettbewerb.

„Mit dem Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels setzen wir uns seit fast 60 Jahren dafür ein, bei Mädchen und Jungen die Lust am Lesen und an Büchern zu wecken. Wir freuen uns, mit den vier Sparda-Banken starke Partner für diese wichtige Aufgabe gefunden zu haben“, sagt Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Wettbewerbsunterlagen jetzt verfügbar

Unter http://www.vorlesewettbewerb.de können Veranstalter, Lehrer und Teilnehmer alle Informationen und Formulare für das neue Wettbewerbsjahr abrufen. In den nächsten Tagen erhalten rund 15.000 Schulen in Deutschland die aktuellen Unterlagen zudem per Post. Alle Schüler der sechsten Klassen von teilnehmenden Schulen können beim Vorlesewettbewerb mitmachen; die Klassen- und Schulentscheide finden von Oktober bis Dezember 2017 statt. Bundesweiter Meldeschluss für Schulsieger ist der 15. Dezember 2017. Danach stehen die Entscheide auf Stadt- bzw. Kreis-, Bezirks- und Landesebene an. Höhepunkt ist das Bundesfinale mit den 16 Landessiegern am 20. Juni 2018 in Berlin.

Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels ist einer der größten und ältesten Schülerwettbewerbe in Deutschland. Seit 1959 lädt die Initiative der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung Mädchen und Jungen dazu ein, spannende Geschichten und die Freude am Lesen zu entdecken.

Der Vorlesewettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Medienpartner sind der rbb und das Kindermagazin „Dein SPIEGEL“. Alle Informationen zum Vorlesewettbewerb und die Wettbewerbsunterlagen: http://www.vorlesewettbewerb.de


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BoD erweitert Vertriebsnetz um ebay und startet neuen Cover-Service – #selfpub

BoD baut sein Vertriebsnetz und seine Service-Angebote für Autoren weiter aus. Als erster Self-Publishing-Dienstleister hat BoD mit ebay den weltweit größten Online-Marktplatz für den Vertrieb seiner Titel angeschlossen. Für eine professionelle Buchveröffentlichung stehen Self-Publishern künftig online exklusiv vorgefertigte Designs zur Verfügung.

Mit der Anbindung von ebay profitieren Autoren von BoD von einer noch größeren Reichweite für ihre Titel. „Als Self-Publishing-Dienstleister mit dem breitesten Vertrieb ist es unser Ziel, die Sichtbarkeit und Auffindbarkeit der Titel unserer Autoren stetig zu erhöhen. Mit ebay haben wir nun auch als erster Self-Publishing-Dienstleister den weltweit größten eCommerce-Shop angeschlossen, um noch mehr Leser für unsere Autoren zu erreichen“, erklärt Dr. Gerd Robertz, Sprecher der Geschäftsführung von BoD.

BoD-Titel sind über das Barsortiment gelistet und über den stationären Buchhandel sowie in mehr als 1.000 Online-Shops und allen relevanten E-Book-Shops verfügbar. Aktuell werden die ersten Titel auf ebay gelistet. In Kürze werden sämtliche Printtitel, die über den BoD-Buchshop verfügbar sind, auch bei ebay erhältlich sein. Der Versand erfolgt kostenlos.

Exklusive Cover für einen professionellen Buchauftritt

BoD unterstützt seine Autoren umfassend bei der Buchveröffentlichung. Für eine hochwertige Gestaltung des Covers steht Self-Publishern das Covertool easyCOVER zur Verfügung. Das Tool wurde nun um die Services Coverdesign Easy und Coverdesign Collection erweitert.

Das kostenfreie Coverdesign Easy bietet passgenaue Designvorlagen, bei denen Autoren Titel, Autorenname und Bilder einfügen sowie Farbvarianten individuell wählen können.

Das neue Coverdesign Collection bietet eine große Auswahl an exklusiv vorgefertigte Designs mit ausdruckstarken Motiven und professioneller Typografie, die von verschiedenen Grafikern in unterschiedlichen Stilen gestaltet werden. Jedes Design ist einzigartig und wird nur für ein Buchprojekt verwendet. Passend zum Inhalt ihres Buches können Autoren ihr Cover aus insgesamt sechs Genres wählen: Krimi & Thriller, Science-Fiction & Fantasy, Liebesroman & Erotik, Romane & Erzählungen, Kinder- & Jugendbücher, Sachbuch & Ratgeber. Ausgesuchte Motive sind bis zu vier Wochen für einen Titel reservierbar und für 129 Euro erhältlich.

Über BoD:

BoD – Books on Demand ist europäischer Markt- und Technologieführer im Bereich der digitalen Buchpublikation und das Original im Self-Publishing. Seit 1997 ist BoD die Anlaufstelle für das Publizieren von Büchern und E-Books ab einem Exemplar und der erfahrene Partner für über 35.000 Autoren und mehr als 2.000 Verlage. BoD bietet seinen Kunden die professionelle Komplettlösung für Produktion und Vertrieb von Büchern und E-Books – in bester Qualität und zu 100 Prozent „Made in Germany“. Kunden profitieren dabei vom weltweit größten Vertriebsnetz, das alle Onlinekanäle und den stationären Buchhandel umfasst. Dabei behalten sie die maximale Freiheit bei der Gestaltung von Inhalt, Layout, Form und Preis. Nach persönlichem Bedarf gibt BoD professionelle Hilfestellung und Beratung. BoD-Kunden treten einfach und schnell in die professionelle Autorenwelt ein und veröffentlichen ihr Buch risikolos und verlagsunabhängig.

Weitere Infos unter http://www.bod.de


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Steigendes Interesse an Self-Publishing-Titeln im Buchhandel – #selfpub #selfpublishing

Großes Titelinteresse, breite Präsenz im Sortiment – Self-Publishing-Titel etablieren sich zunehmend im stationären Buchhandel. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage unter 361 Buchhändlern, die BoD, die führende deutsche Self-Publishing-Plattform, in Zusammenarbeit mit dem Fachmagazin buchreport und dessen Informationsdienst Indie Publishing nach 2016 zum zweiten Mal durchgeführt hat.

Self-Publishing-Titel feiern heute vielfach Bestsellererfolge. Profitiert hat vom Erfolg bisher vor allem der Online-Buchhandel. Nun zeigt sich auch der stationäre Buchhandel immer offener für selbstverlegte Titel. So informiert sich jeder fünfte Buchhändler heute aktiv über Self-Publishing-Titel für sein Sortiment. 78 Prozent werden über persönliche Empfehlungen, 44 Prozent über Blogs und Social Media und 38 Prozent über Bestsellerlisten aufmerksam. Im Ergebnis führen mit 52 Prozent die Hälfte der an der Umfrage teilnehmenden Buchhändler Self-Publishing-Titel in ihrem Sortiment. Damit liegt das Resultat sogar noch über den 49 Prozent Zuspruch aus der Vorjahresumfrage. 8 Prozent gaben an, nicht aktuell aber in der Vergangenheit selbstverlegte Titel geführt zu haben.

Regionaltitel mit besonders viel Potenzial und Bestsellerlisten für bessere Orientierung

Mit 54 Prozent sehen Buchhändler vor allem bei Self-Publishing-Titeln mit einem regionalen Bezug Potenzial für das eigene Sortiment. Es folgen Bücher aus den Kategorien Genreliteratur (Krimi, Thriller, Fantasy, Science-Fiction, Liebesromane) mit 22 Prozent, Ratgeber und Erfahrungsberichte mit 18 Prozent, Belletristik mit 17 Prozent und Sach- und Fachbücher mit 16 Prozent.

„Self-Publishing erweitert das verlegerische Spektrum und ist eine große Chance für den stationären Buchhandel. Die Titel werden zunehmend professionell erstellt, bieten eine enorme inhaltliche Vielfalt, bedienen frühzeitig Nischen- und Trendthemen und begeistern zahllose Leser“, erklärt Dr. Gerd Robertz, Sprecher der Geschäftsführung von BoD. „Beim Vertrieb von BoD-Titeln haben wir mit der Barsortimentslistung und attraktiven Konditionen die Grundlagen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit gelegt. Gleichzeitig sehen wir ein wachsendes Interesse von Seiten der Buchhändler und viel erfolgreiche Zusammenarbeit mit Self-Publishern bei Events und Lesungen. Der nächste Schritt ist nun, Buchhändlern die Möglichkeit zu eröffnen, sich einfacher und schneller über passende Self-Publishing-Titel für ihr Sortiment zu informieren.“

Für mehr Übersichtlichkeit und Transparenz erstellt und versendet BoD daher künftig monatliche Bestsellerlisten in den Kategorien Belletristik und Sachbuch. Interessierte Buchhändler, Medien und Blogger können sich hierfür unter presse@bod.de registrieren.

Jeder dritte Buchhändler veranstaltet Lesungen mit Self-Publishern

Das große Interesse der Leser an selbstverlegten Büchern zeigt sich auch in der Nachfrage über den stationären Buchhandel. Jeder dritte Sortimenter (34 Prozent) berichtet, dass sich Kunden ein- oder mehrmals pro Woche nach Self-Publishing-Titeln erkundigen. 2016 war es nur jeder vierte Buchhändler (26 Prozent). Noch keine Kundenanfrage haben nur 4 Prozent erhalten.

Die Annäherung zwischen stationärem Buchhandel und Self-Publishern spiegelt sich auch in der Zusammenarbeit bei Lesungen wider. So veranstalteten 24 Prozent der Umfrageteilnehmer schon Lesungen mit Self-Publishing-Autoren.10 Prozent planen dies noch zu tun.

Barsortimentsanbindung und Qualität sind entscheidend für den stationären Buchhandel

Entscheidende Voraussetzung für den Vertrieb von Self-Publishing-Titeln über den stationären Buchhandel ist für die Mehrheit der Buchhändler die Lieferbarkeit über das Barsortiment. 53 Prozent bestellen auf Kundenwunsch unter dieser Bedingung. Bei 35 Prozent genügt eine Listung im Verzeichnis lieferbarer Bücher. Jeder zehnte Buchhändler (11 Prozent) bezieht Titel für Leser sogar dann, wenn diese allein über Amazon erhältlich sind. Nur 1 Prozent bestellt auch auf Kundennachfrage keine Self-Publishing-Titel.

Um künftig noch attraktiver für den stationären Buchhandel zu werden, wünschen sich die befragten Sortimenter auf vertrieblicher Seite mehr Self-Publishing-Titel mit Barsortimentsanbindung (78 Prozent) sowie Verbesserungen bei den Buchhandelskonditionen (65 Prozent) – hierzu zählt auch das Remittieren von Exemplaren. Qualitativ sehen Buchhändler noch Potenzial bei der Gestaltung (73 Prozent) und dem Inhalt (61 Prozent) der Bücher.

Die Umfrage war als Online-Erhebung mit halbstandardisiertem Fragebogen konzipiert. Bereits im Oktober 2016 haben BoD und der buchreport eine erste Umfrage unter Buchhändlern zum Thema Self-Publishing durchgeführt.

Über BoD:

BoD – Books on Demand ist europäischer Markt- und Technologieführer im Bereich der digitalen Buchpublikation und das Original im Self-Publishing. Seit 1997 ist BoD die Anlaufstelle für das Publizieren von Büchern und E-Books ab einem Exemplar und der erfahrene Partner für über 35.000 Autoren und mehr als 2.000 Verlage. BoD bietet seinen Kunden die professionelle Komplettlösung für Produktion und Vertrieb von Büchern und E-Books – in bester Qualität und zu 100 Prozent „Made in Germany“. Kunden profitieren dabei vom weltweit größten Vertriebsnetz, das alle Onlinekanäle und den stationären Buchhandel umfasst. Dabei behalten sie die maximale Freiheit bei der Gestaltung von Inhalt, Layout, Form und Preis. Nach persönlichem Bedarf gibt BoD professionelle Hilfestellung und Beratung. BoD-Kunden treten einfach und schnell in die professionelle Autorenwelt ein und veröffentlichen ihr Buch risikolos und verlagsunabhängig.

Weitere Infos unter http://www.bod.de


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In eigener Sache: „Bollock und die gräulichen Drei“ – #Literatur für Kinder, Jugendliche

Liene Blog-Leserinnen und -Leser,

vor einiger Zeit veröffentlichte ich mein erstes Kinder- und Jugendbuch „Bollock und die gräulichen Drei„.
Da ich ein Hobby-Autor bin und keinen Verlag im Hintergrund habe, benötige ich Eure Hilfe.
Jegliche Verbreitung, Rezension, ein Kommentar oder gar ein Kauf hilft mir, mein Werk zu verbreiten.

Hier ein Auszug aus einer Live-Lesung im Café Yúcale in Second Life.

Falls euch die Lesung gefallen hat, unterstützt mich bitte. Danke schön 🙂

https://www.amazon.de/dp/B00GMLX7YW

Liebe Grüße,
Tobias Schindegger

Deutscher Buchpreis 2017: Sechs Romane im Finale – #dbp17

Die Finalisten stehen fest. Die Jury hat sechs Romane für die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2017 ausgewählt:

  • Gerhard Falkner: Romeo oder Julia
    (Berlin Verlag, September 2017)
  • Franzobel: Das Floß der Medusa
    (Paul Zsolnay, Januar 2017)
  • Thomas Lehr: Schlafende Sonne
    (Carl Hanser, August 2017)
  • Robert Menasse: Die Hauptstadt
    (Suhrkamp, September 2017)
  • Marion Poschmann: Die Kieferninseln
    (Suhrkamp, September 2017)
  • Sasha Marianna Salzmann: Außer sich
    (Suhrkamp, September 2017)
Sechs Titel im Finale. Copyright: Petra Gass / Börsenverein des Deutschen Buchhandels

Sechs Titel im Finale. Copyright: Petra Gass / Börsenverein des Deutschen Buchhandels

Angesichts unserer Endlichkeit seien wir verpflichtet, kühn zu denken, hat Imre Kertész einmal geschrieben. Kühnes Denken: das ist es, was die Texte der Shortlist miteinander verbindet – bei aller thematischen und ästhetischen Unterschiedlichkeit. Allen gemeinsam ist das Bewusstsein, dass ernsthaftes literarisches Tun immer auch ein Brechen mit herrschenden Ordnungen im Sprechen, Denken und Fühlen bedeutet. Thematisch ist es die Frage danach, wer ‚wir‘ sind und wer ‚wir‘ sein wollen, die viele der Texte zusammenhält – womit auch Europa auf den Plan kommt. Und es besteht nach der Lektüre kein Zweifel: die Idee Europa, sie steht immer, im Besonderen gegenwärtig, auf dem Spiel, und es ist an uns Zeitgenossen, verantwortlich, und das heißt auch kühn, zu handeln“, sagt Katja Gasser (Österreichischer Rundfunk), Sprecherin der Jury des Deutschen Buchpreises 2017.

Die sieben Jurymitglieder haben seit Ausschreibungsbeginn 200 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2016 und dem 12. September 2017 erschienen sind.

Der Jury für den Deutschen Buchpreis 2017 gehören neben Katja Gasser an: Silke Behl (Radio Bremen), Mara Delius (Die Welt), Christian Dunker (autorenbuchhandlung berlin), Maria Gazzetti (Casa di Goethe, Rom), Tobias Lehmkuhl (freier Kritiker, Berlin) und Lothar Schröder (Rheinische Post).

Mit dem Deutschen Buchpreis 2017 zeichnet die Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung den deutschsprachigen Roman des Jahres aus. Der Preisträger oder die Preisträgerin erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalistinnen und Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro. Die Preisverleihung findet am 9. Oktober 2017 zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt.

Der Deutsche Buchpreis wird von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung vergeben. Förderer des Deutschen Buchpreises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland. Interessierte können die Preisverleihung per Live-Stream unter www.deutscher-buchpreis.de verfolgen. Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur übertragen die Preisverleihung im Rahmen von „Dokumente und Debatten“ im Digitalradio und als Livestream im Internet unter http://www.deutschlandfunk.de.

Ab 27. September 2017 werden Auszüge aus den Shortlist-Titeln in englischer Übersetzung und ein englischsprachiges Dossier zur Shortlist auf dem Internetportal www.new-books-in-german.com präsentiert. „Die Buchpreisblogger“ stellen auf www.deutscher-buchpreis-blog.de die nominierten Titel vor. Die Bloggerinnen und Blogger lesen die 20 Bücher der Longlist, setzen sich mit ihnen auseinander, bieten Hintergrundinformationen und kritische Debattenbeiträge. Zusammengeführt werden die Beiträge auch auf der Facebook-Seite des Deutschen Buchpreises www.facebook.com/DeutscherBuchpreis sowie unter dem Hashtag #dbp17.

Weitere Informationen zum Deutschen Buchpreis 2017 können abgerufen werden unter http://www.deutscher-buchpreis.de.

Frankfurt am Main, 12. September 2017


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10 Jahre Independent Publishing

Periplaneta Verlag Berlin wird 10 Jahre alt.

Ab September 2017 wird im Periplaneta Verlag Berlin das 10-jährige Jubiläum gefeiert. Die Geburtstagsfeier wird am 15. September 2017 ab 19.00 Uhr im eigenen Literaturcafé zelebriert. Neben Sektempfang, Laudatio und Dia-Show gibt es auch ein kulturelles Abendprogramm mit Beiträgen der Verleger selbst, sowie hauseigener Autoren und Berliner Singer/Songwriter.

Die Verleger: Marion Alexa Müller, Thomas Manegold, Sarah Strehle
Die Autoren: Robert Rescue, Matthias Niklas, Johannes Krätschell
Sie Singer/Songwriter: VERA, Josias Ender

Die Feier beginnt 19.00 Uhr im Periplaneta Literatucafé (Bornholmer Straße 81a, 10439 Berlin Prenzlauer Berg). Der Eintritt ist frei.

http://www.berlin.periplaneta.com

Der Verlag:

Seit 2007 veröffentlicht der Independent Verlag ein breites Spektrum an Literatur in insgesamt 7 unterschiedlichen Editionen. Die Bandbreite reicht von gesellschaftsrelevanter Belletristik, Spoken-Word-Literatur und schwarzhumorigen Krimis über unkonventionelle Fantasy bis hin zu biopoetischer Lyrik. Dazu kommt ein eigenes Imprint namens Subkultur, das sich sowohl der Szelenliteratur, als auch Debütautoren verschrieben hat. Der Fokus lag und liegt auf inhaltlicher Relevanz und Qualität.
Insgesamt unterschrieben rund 120 Autoren bei dem Berliner Verlag. Es erschienen über 200 Titel, darunter auch viele multimedial mit CD.

http://www.periplaneta.com

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Sarah Strehle

Tel: 030 44673433
Fax: 030 43720956
http://www.periplaneta.com

Periplaneta – Verlag und Mediengruppe
Bornholmer Str. 81a
10439 Berlin

 

Periplaneta Verlag wird 10 Jahre alt (openPR)

Periplaneta Verlag wird 10 Jahre alt (openPR)

Periplaneta ist ein unabhängiger Berliner Verlag, der im Oktober 2007 gegründet wurde. Die verlegten Titel werden in gedruckter Form, als eBooks oder als Hörbücher veröffentlicht. Das inhaltliche Spektrum umfasst Gegenwartsromane, NonFiction, Krimi, Thriller, Fantasy, Lesebühnen- und Szene-Literatur in entsprechenden Editionen.
Die Periplaneta Mediengruppe unterhält zudem ein eigenes Studio für Hörbuchproduktionen, PoetryClips, Podcasts und Videos. Außerdem gehört zu Periplaneta ein Musiklabel, unter dem auch Musikalben produziert werden. Das verlagseigene Literaturcafé in Berlin / Prenzlauer Berg ist Verlagssitz, Kneipe, Bühne und Kreativzentrum und hat Mo- Sa 11-23 Uhr geöffnet.

Periplaneta – Verlag und Mediengruppe
Bornholmer Str. 81a
10439 Berlin
http://www.periplaneta.com


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E-Book-Quartalsbericht: Kaufintensität steigt weiter, Käuferzahl geht zurück – #debk #ebook

Kaufintensität bei E-Books am Publikumsmarkt nimmt in ersten beiden Quartalen 2017 um 15,2 Prozent zu / Käuferzahl geht um 12,3 Prozent zurück / Absatz steigt um 1 Prozent / Umsatz sinkt um 3,4 Prozent / Börsenverein meldet vierteljährlich E-Book-Zahlen

E-Book-Käufer legten im ersten Halbjahr 2017 erneut mehr Titel in ihren Warenkorb als im Vorjahreszeitraum. Die Kaufintensität bei E-Books am Publikumsmarkt (ohne Schul- und Fachbücher) stieg im Vergleich zu den ersten beiden Quartalen 2016 um 15,2 Prozent. Wer E-Book-Käufer ist, erwarb in der ersten Jahreshälfte 2017 5,7 E-Books (2016: 4,9; 2015: 4,8). Zugleich ging die Käuferzahl um 12,3 Prozent auf nun 2,5 Mio. Käufer zurück.

Durch die hohe Kaufintensität stieg der Absatz leicht um 1 Prozent. Die Umsätze mit E-Books am Publikumsmarkt gingen in den ersten beiden Quartalen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,4 Prozent zurück. Das liegt unter anderem daran, dass Käufer durchschnittlich 4,4 Prozent weniger pro E-Book bezahlten. Der Umsatzanteil bleibt mit 5,4 Prozent konstant.

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels meldet in Kooperation mit GfK Entertainment vierteljährlich die Entwicklung auf dem E-Book-Markt. Die Hochrechnungen der E-Book-Absätze und -Umsätze stammen aus dem GfK Consumer Panel Media*Scope Buch mit insgesamt 25.000 Personen. Sie sind repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab zehn Jahren, für insgesamt 67,7 Mio. Menschen.

Die Quartalszahlen sind als Infografiken auch unter http://www.boersenverein.de/ebook-markt zu finden.

Frankfurt am Main, 16. August 2017

Kontakt für die Medien:

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Thomas Koch, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 (0) 69 1306-293, eMail: t.koch@boev.de
Alexander Vieß, PR-Manager
Telefon +49 (0) 69 1306-296, eMail: viess@boev.de


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Buchblog-Award: Börsenverein und NetGalley suchen den besten Buchblog #bubla17

Einreichungen bis 30. August 2017 / Sonderpreis für Videoblogs, Instagram-Accounts und Podcasts / Preisverleihung auf der Frankfurter Buchmesse am 13. Oktober

NetGalley Deutschland und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels suchen den besten deutschsprachigen Buchblog. Mit dem Buchblog-Award, der ersten genreübergreifenden Auszeichnung für Buchblogs im deutschsprachigen Raum, starten sie einen Wettbewerb für Blogs, die aktiven Einfluss auf das öffentliche Gespräch über Bücher nehmen und ihre Zielgruppen charakteristisch ansprechen. Instagram-Accounts, Videoblogs und Podcasts können einen Sonderpreis gewinnen. Die Preisverleihung findet auf der Frankfurter Buchmesse 2017 statt. Bis zum 30. August kann jeder unter www.buchblog-award.de seinen eigenen Blog für die Longlist vorschlagen.

Seit fast 10 Jahren unterstützt NetGalley weltweit BloggerInnen in ihrer Zusammenarbeit mit den Verlagen. Unseren Wunsch, das herausragende Engagement der deutschsprachigen BuchbloggerInnen aktiv und öffentlich zu honorieren, setzen wir mit dem Buchblog-Award in die Tat um“, sagt die Projektmanagerin des Buchblog-Awards, Karina Elm von NetGalley Deutschland.

Die Vielfalt und Lebendigkeit des deutschen Buchmarkts wird im Internet besonders sichtbar: Hunderte Buchblogs allein in Deutschland besprechen Bücher von Bestsellern über Indie-Titel bis hin zu Klassikern. Das zeigt die feste Verankerung des Buches in unserer Gesellschaft. Blogs übernehmen dabei eine wichtige Funktion im Literaturbetrieb: Gespräche über Literatur und ihre Inhalte zu befördern. Mit dem Buchblog-Award wollen wir auf das breite Spektrum der Literaturblog-Landschaft aufmerksam machen“, sagt Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins.

Zwischen dem 1. und 11. September können alle Interessierten öffentlich über ihre Favoriten abstimmen. Aus den jeweils sieben Shortlist-Kandidaten wählt eine Jury den besten Buchblog sowie den Gewinner des Sonderpreises. Ausgezeichnet werden ausschließlich deutschsprachige Blogs und Accounts, die sich hauptsächlich mit Literatur befassen und mindestens 15 Beiträge zwischen Januar und Juli 2017 veröffentlicht haben. Der letzte Beitrag darf zur Zeit des Einreichungsstarts nicht älter als ein Monat sein. Das Mindestalter zur Teilnahme beträgt 16 Jahre.

Die unabhängige Jury setzt sich zusammen aus Felicitas von Lovenberg (Verlegerin, Piper Verlag), Sarah Reul (Buchhändlerin und Bloggerin, Buchladen am Freiheitsplatz, Hanau / pinkfisch.net), Dirk von Gehlen (Leiter Social Media / Innovation, Süddeutsche Zeitung), Elisabeth Rank (Redakteurin und Autorin) und Frank Krings (PR-Manager, Frankfurter Buchmesse).

Den Siegerinnen und Siegern winkt je eine Übernachtung im Literaturhotel Wedina in Hamburg inkl. Fahrtkosten und jeweils ein Bücherscheck über 100 Euro. Außerdem können sie bei den Buchpreisbloggern zum Deutschen Buchpreis 2018 teilnehmen.

Der Preis für den besten deutschsprachigen Buchblog und den besten Podcast, Videoblog oder Instagram-Account zum Thema Bücher wird während der Frankfurter Buchmesse am 13. Oktober 2017, 12 Uhr im Forum Börsenverein, Halle 3.1 H65, verliehen.

Die Initiatoren

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ist die Interessenvertretung der deutschen Buchbranche gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit. Er wurde 1825 gegründet und vertritt rund 5.000 Buchhandlungen, Verlage, Zwischenbuchhändler und andere Medienunternehmen. Er veranstaltet die Frankfurter Buchmesse, vergibt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels sowie den Deutschen Buchpreis, engagiert sich in der Leseförderung und für die Freiheit des Wortes.

NetGalley ist eine Online-Plattform und ein Netzwerk für Buchverlage und professionelle Leser. NetGalley ermöglicht Rezensenten, Bloggern, Journalisten, Buchhändlern, Bibliothekaren und Lehrenden kostenlosen Zugang zu digitalen Lese- und Rezensionsexemplaren und unterstützt Verlage beim Bekanntmachen neuer und noch unveröffentlichter Titel.

Ansprechpartnerin: Karina Elm, karina.elm@netgalley.com, +49 (0) 30 23456 340

Hashtag zum Award: #bubla17
Website: www.buchblog-award.de
Facebook: www.facebook.com/BuchblogAward

Frankfurt am Main, 2. August 2017

 

Kontakt für die Medien:

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Thomas Koch, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 (0) 69 1306-293, eMail: t.koch@boev.de
Alexander Vieß, PR-Manager
Telefon +49 (0) 69 1306-296, eMail: viess@boev.de


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In-Book-Marketing 3.0: readbox baut Verlagssoftware aus

Dortmund, 28. Juli 2017 – readbox hat seine Verlagssoftware meine.readbox um neue Funktionen für das In-Book-Marketing ergänzt. Verlage können damit in ihren E-Books ihre Leser jetzt noch gezielter ansprechen.

readbox (www.readbox.net), führender Anbieter von Automatisierungslösungen für Verlagsmarketing und -vertrieb, hat die In-Book-Marketing-Lösung seiner Verlagssoftware meine.readbox um neue Funktionen erweitert. Damit können Verlage nun Titelanzeigen noch effektiver einsetzen und die Reichweite ihres Digitalvertriebs wesentlich verbessern.

Die neue Version 3.0 bietet neben einer verbesserten Benutzerführung vor allem mehr Möglichkeiten, Regeln für das automatisierte Einfügen von Anzeigen oder Verweisen zu formulieren. So können unter anderem Regeln auf Basis von Schlagwörtern oder von im ONIX-Standard hinterlegten Meta-Daten formuliert werden. Darüber hinaus lassen sich erweiterte Regeln nun auch mit Qualifiern wie Alter, Geografie oder Genre bilden. Verlage können damit das In-Book-Marketing sehr genau auf bestimmte Zielgruppen ausrichten und die Vorteile der Automatisierung nutzen.

Weitere Neuerungen im In-Book-Marketing von meine.readbox:

  • Möglichkeit Anzeigen und Texte für einzelne Produkte individuell zu gestalten;
  • Optionale Platzierung von Anzeigen gleich nach dem Buchcover;
  • Abstimmung von Anzeigen auf Marketing-Kampagnen;
  • Optimierter Freigabeprozess vor Auslieferung zur Überprüfung der Anzeigenauswahl;
  • Möglichkeit bestimmte Titel als Anzeigen oder als Werbeträger zu sperren;
  • In-Book-Marketing-Affiliate-Links für Google und Kobo;
  • Erweiterte Auswertungsmöglichkeiten für eine genauere Erfolgskontrolle.

Das Modul In-Book-Marketing von meine.readbox ermöglicht es, auch große Mengen von E-Books manuell oder regelbasiert mit Anzeigen zu versehen. Verlage können beispielsweise Leseempfehlungen mit direkten Kauflinks in ihren Büchern platzieren, so dass dem Leser direkt ein passender anderer Titel aus dem Verlagsprogramm angezeigt wird. Die Einbindung solcher Anzeigen erfolgt vollautomatisch innerhalb der meine.readbox-Plattform. Werbeanzeigen können so innerhalb weniger Minuten zielgenau und Conversion-optimiert ausgespielt werden.

In-Book-Marketing hat sich als wichtiger Erfolgsfaktor für den Digitalvertrieb etabliert und erreicht nachweislich hohe Conversion-Raten„, erklärt Ralf Biesemeier, Geschäftsführer von readbox in Dortmund. „Verlage können damit Leser sehr gezielt ansprechen und die Kundenbindung deutlich verbessern. readbox war der erste Hersteller, der eine In-Book-Marketing-Lösung für Verlage angeboten hat. Mit den neuen Features unterstreichen wir in diesem Bereich jetzt noch einmal unsere führende Position.“

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR im Presseportal Dortmund veröffentlicht.

Pressekontakt

Ralf Biesemeier
readbox publishing GmbH
Ruhrallee 9
44139 Dortmund
Tel: 0231-586933-75

Christina Achtert
PR-COM GmbH
Sendlinger-Tor-Platz 6
80336 München
Tel. 089-59997-702

readbox entwickelt software- und technologiebasierte Lösungen, die das Marketing und den Vertrieb von Verlagen und anderen Content-Anbietern automatisieren. Durch die Nutzung der Verlagssoftware meine.readbox, unter anderem mit Datenanalyse-, Inbook-Marketing- und Leseprobenmodulen, steigern readbox-Kunden ihre Reichweite im Markt und damit ihren Umsatz. Gleichzeitig sinken die Prozesskosten durch effizientere und automatisierte Abläufe.

Das Unternehmen bündelt Marketing-Kompetenz und Technologie-Know-how. Auf dieser Basis werden zukunftsfähige Lösungen als Antwort auf das sich verändernde digitale Medienkonsum- und -nutzungsverhalten entwickelt. Mit readbox unipress bietet das Unternehmen seit Ende 2016 eine Komplettlösung für das akademische Self Publishing an Hochschulen und anderen Institutionen an. Zurzeit nutzen rund 30 Hochschulen dieses Angebot. Monatlich verkauft readbox für seine Kunden über eine Million E-Books im Handel und Direktgeschäft.


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Börsenverein zur Entscheidung beim Urheberrechtsgesetz: „Schwerer Rückschlag für Bildung und Wissenschaft in Deutschland“

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels wertet die heutige Entscheidung des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz des Deutschen Bundestags zum Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz als großen Fehler mit erheblichen Konsequenzen für Bildung und Wissenschaft in Deutschland.

Heute ist ein schwarzer Tag für Bildung und Wissenschaft in Deutschland. Die Entscheidung des federführenden Bundestags-Ausschusses ist ein Armutszeugnis für die deutsche Bildungspolitik. Ein Gesetz ohne wesentliche Änderungen durchzuwinken, das offensichtlich verfassungswidrig ist und weltweit vorbildliche Publikationsstrukturen, die Garant für Qualität und Vielfalt sind, massiv bedroht, ist höchst fahrlässig und unverantwortlich. Der Gesetzgeber hat mit dieser einseitigen Entscheidung gezeigt, dass er auf die Interessen der Urheberinnen und Urheber wissenschaftlicher Werke und ihrer Verlage keine Rücksicht nimmt. Dieser kurzsichtige Schritt ist ein schwerer Rückschlag für den Bildungs- und Wissenschaftsstandort Deutschland“, so Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins.

Die vom Ausschuss beschlossene Befristung der zentralen Vorschriften des Gesetzes auf fünf Jahre sei kein geeigneter Interessensausgleich. Da das Gesetz am 1. März 2018 in Kraft treten soll, endet die Frist erst im Jahr 2023: „Die Regierungskoalition macht es sich einfach und verschiebt die Verantwortung nicht nur in die nächste, sondern gleich in die übernächste Legislaturperiode. Dabei zeigt bereits die Befristung als solche, dass der Gesetzgeber selbst erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Vorschriften hat. Im Jahr 2023 kann die wissenschaftliche Publikationslandschaft bereits irreversibel beschädigt sein. Sehenden Auges peitscht die Bundesregierung ein Gesetz durch, dessen dramatische Folgen für Bildung und Wissenschaft im Lande sie sehr genau sieht.“ Bemerkenswert sei die Haltung der SPD, die sich für das Gesetz besonders stark gemacht habe: „Sonntags erzählen einem Sozialdemokraten, wie sehr ihnen Autoren und Verlage am Herzen liegen, wochentags entziehen sie ihnen die Existenzgrundlage. Leider hat aber auch Bundeskanzlerin Angela Merkel in keiner Weise die berechtigten Belange wissenschaftlicher Urheber und ihrer Verlage berücksichtigt. Sie verabschiedet sich von einem erfolgreichen marktwirtschaftlichen Publikationssystem mit rund 600 meist kleinen und mittelgroßen Verlagen, sodass am Ende der Staat die Veröffentlichung wissenschaftlicher Werke organisieren und mit Steuergeld bezahlen muss.

Der Börsenverein wird alle rechtlichen Möglichkeiten prüfen, gegen das Gesetz vorzugehen. Zudem wird der Verband die laufenden Arbeiten an einem leistungsfähigen Online-Lizenzierungsportal vorantreiben, über das Bibliotheken und Bildungseinrichtungen Lehrbücher und andere Lehrmedien der Verlage lizenzieren können. „Wir werden die Politik nicht aus der Verantwortung entlassen und in jedem Fall an die heute gegebenen Zusagen erinnern“, sagt Skipis. Dies gelte auch für die Ankündigung finanzieller Kompensationen für Verlage, die durch das beschlossene Gesetz faktisch enteignet würden.

Am Freitag soll der Deutsche Bundestag das Gesetz in zweiter und dritter Lesung verabschieden.

Hintergründe zum Gesetzesvorhaben sind im Medien-Dossier abrufbar unter http://www.boersenverein.de/pressemappen.

Frankfurt am Main, 28. Juni 2017

Kontakt für die Medien:

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Thomas Koch, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 (0) 69 1306-293, eMail: t.koch@boev.de
Cathrin Mund, PR-Managerin
Telefon +49 (0) 69 1306-292, eMail: mund@boev.de


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