Archiv der Kategorie: Allgemein

Verleger-Ausschuss: Verzicht auf Einschweißfolie schont die Umwelt | #Umwelt

Die Verunreinigung der Weltmeere durch Plastikabfälle ist eine drängende Herausforderung für den Handel. Die deutsche Verlagsbranche sollte verstärkt einen Beitrag zur Vermeidung von Plastikmüll leisten, so der Verleger-Ausschuss des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Das Gremium fordert Verlage dazu auf, Bücher ohne Einschweißfolien in den Handel zu geben.

„Angesichts der bedrohlichen Ausmaße, die die Verschmutzung unserer Meere und unserer Umwelt mit Plastikmüll annimmt, müssen wir als Branche handeln. Ein Großteil des Plastiks wird nicht recycelt, verschmutzt in hohem Maße die Weltmeere und führt zu einem massiven Tiersterben. Der Buchhandel hat die Abgabe von Plastiktüten bereits deutlich reduziert. Nun sind die Verlage gefordert. Wir appellieren an alle Verlage, bei Neuproduktionen soweit wie möglich auf Einschweißfolien zu verzichten“, sagt Nadja Kneissler, Vorsitzende des Verleger-Ausschusses des Börsenvereins.

Die deutschen Buchkäufer seien an die Einschweißfolie gewöhnt: Sie möchten ein originalverpacktes Buch mit nach Hause nehmen. „Dass ursprünglich der zum Buch gehörige Schutzumschlag die Funktion hatte, das Buch zu schützen, bis es zu Hause im Regal steht, ist in Vergessenheit geraten“, sagt Kneissler. „Wir bitten daher den Buchhandel, den Kunden die Hintergründe des Verzichts deutlich zu machen, um vermehrte Remissionen zu vermeiden.“

„Wir sind das einzige Land, das einen Großteil der Bücher in Plastikfolie eingeschweißt in den Handel bringt, das wollen wir ändern“, sagt Christian Schumacher-Gebler, Mitglied des Verleger-Ausschusses und CEO von Bonnier Media Deutschland. Einige Verlage, darunter die der Bonnier-Gruppe, Delius Klasing und Matthes & Seitz, haben angekündigt, ab Frühjahr 2019 weitestgehend auf Einschweißfolien zu verzichten.


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Kein digitales Lernen ohne Lesekompetenz | #digital #Lernen

Hamburger Erklärung für bessere Leseförderung mit über 110.000 Unterzeichnern an Bundesbildungsministerin und Kultusministerkonferenz übergeben

Übergabe der Erklärung heute in Berlin an Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek und Präsidenten der Kultusministerkonferenz Helmut Holter / Initiatoren fordern Einrichtung einer festen Expertenkommission Lesekompetenz / 

Berlin, 6. Dezember 2018 – Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, das PEN-Zentrum Deutschland und die Kinderbuchautorin Kirsten Boie haben von der Bildungspolitik in Bund und Ländern ein entschiedenes und nachhaltiges Handeln zur Förderung der Lesekompetenz bei Kindern gefordert. Die Autorin und Vertreter der beiden Organisationen übergaben heute die Hamburger Erklärung an die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek und den Präsidenten der Kultusministerkonferenz Helmut Holter. Mehr als 110.000 Menschen haben seit August 2018 den Aufruf auf der Plattform change.org (www.change.org/hamburger-erklaerung) unterzeichnet. Sie fordern angesichts der dramatischen Zahlen der aktuellen IGLU-Studie wirksame Konzepte zur Leseförderung. Laut der Studie können ein Fünftel der Viertklässler in Deutschland Texte nicht so lesen, dass sie den Inhalt auch verstehen. Damit ist Deutschland im internationalen Vergleich von Platz 5 auf Platz 21 abgerutscht. Zudem ist Deutschland das Land, bei dem das Ergebnis am stärksten von der sozialen Herkunft abhängt.

Expertenkommission der Bundesregierung gefordert

Die Initiatoren forderten im Gespräch mit den Politikern in Berlin die Einrichtung einer festen Expertenkommission Lesekompetenz der Bundesregierung unter Einbeziehung der Länder. Diese solle eine konkrete Strategie entwickeln, wie die bestehenden Projekte und neue Maßnahmen zu einer wirksamen Leseförderungsinitiative zusammengefasst und ausgebaut werden können. Die Entwicklung langfristiger Maßnahmen, um die Lesekompetenz im Kindesalter signifikant zu verbessern, müsse konsequent in den Fokus der Bildungspolitik rücken.

Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels:

„Wir brauchen jetzt sofort eine bundesweite Strategie zur Entwicklung der Lesekompetenz, die bestehende Formate und neue Maßnahmen zusammenführt. Flickschusterei führt uns nicht weiter. Die Bundesregierung und die Länder wollen gerade große Summen in die digitale Ausstattung und Bildung an den Schulen investieren. Dabei mangelt es bei einem großen Teil der Kinder an der Lesekompetenz, also der Fähigkeit, digitale wie analoge Texte überhaupt zu verstehen. Die Digitalisierung von Schulen muss dringend mit wirksamen Konzepten und langfristigen Maßnahmen zur Förderung der Lesefähigkeit einhergehen, sonst geht man den zweiten Schritt vor dem ersten. Lesekompetenz ist nicht nur grundlegend für die persönlichen Entwicklungschancen, sondern auch Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und damit für den gelingenden Meinungsbildungsprozess in einer lebendigen Demokratie.“

Kirsten Boie, Autorin:

„Lesen ist eine nationale Aufgabe. Es gibt in einzelnen Bundesländern durchaus Leseförderinitiativen. Diese Konzepte müssen evaluiert und bundesweit koordiniert werden. Auch der Elementarbereich und die Ausbildung der Erzieher und Erzieherinnen gehören dazu. Vor allem aber brauchen wir mehr Grundschullehrer, und das heißt: Wir brauchen mehr Studienplätze und ein Lehramtsstudium, das die neuesten Ergebnisse der Forschung zu erfolgreichen Lehrmethoden einbezieht. Und für die Lehrenden an den Schulen brauchen wir Fortbildungen dazu. Bevor die Länder aufgrund der Grenzen ihrer finanziellen Möglichkeiten auf entscheidende Bausteine verzichten, muss sich der Bund engagieren. Es wird sehr viel günstiger, jetzt in die Bildung zu investieren, als später die Folgekosten des Versäumten zu tragen. Das Thema Lesen erscheint im Vergleich zur Digitalisierung altmodisch – dabei ist es viel fundamentaler. Davon, ob die Menschen lesen können, hängt für uns alle sehr viel mehr ab.“

Regula Venske, Präsidentin des PEN-Zentrums Deutschland:

„Im internationalen Vergleich von Platz 5 auf Platz 21 abzurutschen – welch ein Armutszeugnis für ein reiches Land! Hier muss dringend gegengesteuert werden, denn die Auswirkungen und Folgekosten für die Gesellschaft werden sonst gravierend sein. Es gefährdet die Demokratie, wenn ein beträchtlicher Teil der Bürger unseres Landes nur noch unzureichend oder gar nicht mehr sinnentnehmend lesen und somit gar nicht oder unzureichend mitreden kann. Demokratie lebt nun einmal von Meinungsfreiheit, vom Recht auf Information und Teilhabe am kulturellen Leben sowie am wissenschaftlichen Fortschritt. Dass die soziale Herkunft, ein sogenannter ‚Migrationshintergrund‘ oder die männliche Geschlechtszugehörigkeit Risikofaktoren darstellen, wenn es um den Erwerb von Lesekompetenz geht, ist absolut nicht hinnehmbar. In keinem Land Europas ist der Reichtum so ungleich verteilt wie in Deutschland. Wenigstens in der Bildung sollten wir Chancengleichheit und Gerechtigkeit verwirklichen.“

Über den Börsenverein des Deutschen Buchhandels:
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ist die Interessenvertretung der deutschen Buchbranche gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit. Er wurde 1825 gegründet und vertritt die Interessen von rund 5. 000 Buchhandlungen, Verlagen, Zwischenbuchhändlern und anderen Medienunternehmen. Der Kultur- und Wirtschaftsverband veranstaltet die Frankfurter Buchmesse, vergibt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels sowie den Deutschen Buchpreis. Zudem setzt er sich für die Meinungs- und Publikationsfreiheit ein und engagiert sich in der Leseförderung. www.boersenverein.de

Über das PEN-Zentrum Deutschland:
Das PEN-Zentrum Deutschland ist eine der weltweit über 150 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International vereint sind. Die drei Buchstaben stehen für die Wörter Poets, Essayists, Novelists. Der PEN wurde 1921 in England als literarischer Freundeskreis gegründet. Schnell hat er sich über die Länder der Erde ausgebreitet und sich als Anwalt des freien Wortes etabliert – er gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftsteller und Schriftstellerinnen. www.pen-deutschland.de

Über Kirsten Boie:
Kirsten Boie ist Autorin von Kinder- und Jugendliteratur. 2007 erhielt sie den Deutschen Jugendliteraturpreis für das Gesamtwerk, 2008 den Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur und 2011 den Gustav-Heinemann-Friedenspreis und das Bundesverdienstkreuz erster Klasse. Sie engagiert sich seit Jahrzehnten für die Leseförderung.


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Aktion Lese-Reise: 83 Lesungen zum Welttag des Buches 2019 zu gewinnen

Kinder- und Jugendbuchautorinnen und -autoren packen ihre Koffer und gehen rund um den Welttag des Buches am 23. April 2019 zum zwölften Mal auf Lese-Reise. Mitgliedsbuchhandlungen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels können sich für eine von 83 Lesungen bewerben, die unter den Teilnehmenden verlost werden. Der Börsenverein und die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen e.V. (avj) organisieren die Aktion.

Buchhandlungen, die an der Verlosung teilnehmen möchten, senden bis 4. Januar 2019 das ausgefüllte Teilnahmeformular als Scan per E-Mail an koch@boev.de oder per Fax an +49 (0) 69 1306 17 392. Zahlreiche avj-Verlage unterstützen die Aktion: Sie stellen insgesamt 48 Autorinnen und Autoren für mindestens eine Lesung kostenfrei zur Verfügung. Die teilnehmenden Verlage übernehmen die Honorar- und Reisekosten ihrer Autorinnen und Autoren, die Buchhandlungen tragen in der Regel lediglich die Kosten der Lesung vor Ort.

Alle Informationen, eine Liste der teilnehmenden Autorinnen und Autoren sowie eine Checkliste für die Veranstaltungsplanung sind zusammen mit dem Bewerbungsformular online abrufbar.

Ansprechpartnerinnen für Rückfragen sind Birgit Koch (Börsenverein), Telefon: 069 / 1306-511, E-Mail: koch@boev.de und Margit Müller (avj), Telefon: 069 / 1306-248, E-Mail: margit.mueller@avj-online.de.


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Übergabe Hamburger Erklärung für bessere Leseförderung mit über 110.000 Unterzeichnern an Bundesbildungsministerin und Kultusministerkonferenz

Am 6. Dezember übergeben der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, das PEN-Zentrum Deutschland und die Kinderbuchautorin Kirsten Boie die Hamburger Erklärung an die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek und den Präsidenten der Kultusministerkonferenz Helmut Holter. Über 110.000 Unterzeichner fordern darin die Verantwortlichen in Bund und Ländern auf, sich stärker für die Förderung der Lesekompetenz bei Kindern einzusetzen. Rund ein Viertel der Zehnjährigen können einen Text nicht so lesen, dass sie ihn verstehen – ein alarmierendes Signal, bei dem dringend die Bildungspolitik gefordert ist (www.change.org/p/jedes-kind-muss-lesen-lernen).

Pressetermin für Bilder und O-Töne vor der Übergabe

Die Initiatoren stehen vor der Übergabe für Bilder und O-Töne zur Verfügung. Anwesend sein werden die Autorin Kirsten Boie, Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins, und Regula Venske, Präsidentin des PEN-Zentrums Deutschland.

Zeit und Ort: Donnerstag, 6. Dezember 2018 um 10.30 Uhr vor dem Büro der Kultusministerkonferenz (Taubenstraße 10, 10117 Berlin).

Ansprechpartner vor Ort ist Thomas Koch, Pressesprecher des Börsenvereins, Tel.: 0151/42626772, E-Mail: t.koch@boev.de.


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»SACHBUCH schreiben« – die Tagung für publiktionswillige Experten | #Sachbuch

Konferenz zeigt Möglichkeiten für Führungskräfte und Freiberufler zum Veröffentlichen von Sachbüchern

Die Tagung »SACHBUCH schreiben« ist eine Fachkonferenz für Expertinnen und Experten egal welcher Branche, die ein Sachbuch machen wollen. Die Konferenz tagt am 2. März 2019 im Marina Hotel in Bernried am Starnberger See.

Der Tagungsraum am Yachthafen in Bernried im Marina Hotel (openPR)

Der Tagungsraum am Yachthafen in Bernried im Marina Hotel (openPR)

Zielpublikum sind Manager, Führungskräfte, freiberufliche Berater, Coaches und Trainer, Webefachleute, Handwerker, Journalisten, Ingenieure und Gewerbetreibende sowie Wissenschaftler, die ihre Kompetenz durch ihr eigenes Sachbuch untermauern wollen. Auch Menschen, die ihre Lebensgeschichte als Autobiografie in einem Buch festhalten möchten, zählen dazu.

Jede Branche hat ihre Experten, die über riesiges Knowhow in ihrem Fachbereich verfügen. Viele haben den konkreten Wunsch, ein Sachbuch zu machen. Aber wie? Bei der Tagung »SACHBUCH schreiben« stehen die Teilnehmer und Ihr Fachwissen im Mittelpunkt. Ob ein Ratgeber, der ein bestimmtes Expertenwissen untermauert, oder eine Biografie, die eine Unternehmerpersönlichkeit unterstreicht, oder ein Handbuch, das der Kundenberatung dient: Die Tagung zeigt den Weg zum fertigen Buch, Schritt für Schritt, egal ob man sein Sachbuch über einen Verlag oder via Self-Publishing herausbringen möchte, das mittlerweile eine äußert attraktive Alternative zur Verlagssuche bietet.

Einen Verlag für Sachbücher und Biografien zu finden, ist sehr schwierig. Oft müssen Autoren bei Fachverlagen einen erheblichen Zuschuss beitragen, damit ihr Buch veröffentlicht wird. Als erfolgversprechende Alternative bietet sich das Self-Publishing an, das sich in den letzten Jahren stark professionalisiert hat. Mehr noch: Es hat sich zunehmend das Image erworben, dass gerade zupackende und engagierte Autoren diesen Weg wählen. Obendrein ist in der Regel die Verdienstspanne im Self-Publishing erheblich höher als im klassischen Verlagswesen.

Doch wie kann man den Wunsch nach einem eigenen Buch zielgerichtet in die Tat umsetzen, zumal dann, wenn man beruflich stark eingebunden und damit zeitlich eingeschränkt ist? Auch hier gibt die Tagung »SACHBUCH schreiben« Antworten. In Vorträgen und in Gesprächen mit Vertretern aus der SelfPublishing- und der Buchbranche wird der gesamte Workflow für ein Sachbuch abgebildet. Die Teilnehmer können entscheidende Kontakte mit den Sponsoren und mit Sachbuchexperten knüpfen.

„Viele unabhängige Sachbuchautorinnen und -autoren wünschen sich schon seit Längerem einen speziellen Fachkongress“, sagt Dr. Lutz Kreutzer, Veranstalter und selbst Sachbuchautor. „Wir haben daher die Tagung »SACHBUCH schreiben« ins Leben gerufen. Dazu konnten wir Vortragende und Sponsoren aus der Branche gewinnen, die den Teilnehmern einen ganzen Tag lang geballte Informationen und direkte Hilfe bieten werden.“ So zeigen zum Beispiel zwei sehr erfolgreiche Autoren aus dem Finanzsektor, die einen Bestseller nach dem anderen scheiben, wie sie aus ihren Sachbüchern zusätzliche Einnahmen generieren. Ein renommierter Sachbuchberater zeigt, womit ein Sachbuch gewürzt sein muss, um gut zu sein. Oder eine Sprechtrainerin von der ARD bringt den Teilnehmern nahe, wie man als Autor seine Stimme optimal einsetzt, um die Zuhörer bei Vorträgen und Lesungen zu fesseln. „Das alles gehört zum Buch- und Autoren-Marketing unbedingt dazu“, so Kreutzer, der an einer Bundesdienststelle das Büro für Öffentlichkeitsarbeit geleitet hat.

Die Tagung wird in einem außergewöhnlichen Ambiente stattfinden: im Marina-Hotel in Bernried direkt am Yachthafen des Starnberger Sees in unmittelbarer Nachbarschaft zum Buchheim Museum der Phantasie (vergünstigter Besuch über das Tagungsticket möglich). Für Studierende, Auszubildende und Schwerbehinderte gibt es einen erheblichen Preisnachlass zur Tagung.

Die Tagung »SACHBUCH schreiben« ist eine Veranstaltung des jährlich stattfindenden Self-Publishing-Day, der als größter Kongress für unabhängige Autorinnen und Autoren im deutschsprachigen Raum gilt.

Nähere Infos gibt es unter www.sachbuch-schreiben.de

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR im Presseportal München veröffentlicht.

Dr. Lutz Kreutzer | Buch. Training. Marketing | Putzbrunner Straße 9c | 81737 München | 089 45429056 | 0175 400 99 06 | | www.sachbuch-schreiben.de

Bei der Autorentagung »SACHBUCH schreiben« stehen Sie und Ihr Fachwissen im Mittelpunkt! Am 2. März 2019.
Sie wollen ein Sachbuch schreiben. Eine Biografie, die Ihre Persönlichkeit unterstreicht. Einen Ratgeber, der Ihr Expertenwissen beweist. Oder ein Handbuch, das Ihre Kunden berät. Aber Sie wissen nicht wie man das macht. Wir zeigen Ihnen den Workflow, Schritt für Schritt.


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Künstliche Intelligenz, Machine Learning und Virtual Reality: THE ARTS+ und das Publishers‘ Forum setzen Themenimpulse für mehr Innovation im Verlagswesen

Kooperation beim Publishers‘ Forum vom 9. bis 10. Mai 2019 in Berlin

Frankfurt, 26. November 2018 – Unter dem Motto „Going Full Circle“ geht es beim Publishers‘ Forum 2019 vor allem um den Strategiekonflikt in der Verlagsbranche: Mehr Vielfalt riskieren? Oder Konzentration auf das Kerngeschäft? Das Publishers‘ Forum will sich auf den Entscheidungsdruck, paradoxe Forderungen und umstrittene Optionen im Content-Geschäft konzentrieren und über die Grenzen des herkömmlichen Verlags und des Buchhandels hinaus auf andere relevante Branchen blicken.

„Der Blick über das Verlagswesen hinaus war für uns genau der richtige Anknüpfungspunkt, um eine programmatische Kooperation mit dem Publishers‘ Forum anzustreben. Denn mit THE ARTS+, unserem Festival zur Zukunft der Kreativ- und Kulturwirtschaft, bringen wir seit nunmehr drei Jahren die kreativen Köpfe und Pioniere des neuen, digitalen Ökosystems zusammen und beleuchten unter anderem die Themen AI und VR von allen Seiten der Kreativwirtschaft“, erklärt Holger Volland, Founder von THE ARTS+ und Vice President der Frankfurter Buchmesse den Entschluss.

NOT ALONE – HOW INNOVATION IN PUBLISHING IS INFLUENCED BY OTHER CREATIVE SECTORS – so lautet das Thema der programmatischen Kooperation der beiden Partner. Es geht darum, gemeinsam einen Fokus darauf zu setzen, wie Künstliche Intelligenz, Machine Learning und Virtual Reality die gesamten Kreativindustrien, und damit auch Buch und Verlag, verändern. An herausragenden Fall-Beispielen soll beim Publishers‘ Forum am 9. und 10. Mai 2019 die Innovationskraft dieser technologischen Impulse dargestellt und debattiert werden.

„Wir freuen uns, mit der Frankfurter Buchmesse einen international erfahrenen Partner gewonnen zu haben, der mit THE ARTS+ seit mehreren Jahren deutlich macht, wie Verlage und Creative Industries einander befruchten können“, sagt Rüdiger Wischenbart, der das Programm des Publishers‘ Forum verantwortet und die Kooperation angestoßen hat. Das Programm des Publishers‘ Forum 2019 wird Anfang des Jahres veröffentlicht. Weitere Informationen unter www.publishersforum.de

Über das Publishers‘ Forum
Das Publishers‘ Forum, welches 2019 zum nunmehr 16. Mal abgehalten wird, versammelt jährlich rund 250 internationale und deutschsprachige Entscheidungsträger*innen aus allen Sparten des Verlagsgeschäfts (aus Publikums-, Bildungs- wie auch Wissenschaftsverlagen) und spricht die gesamte Medienbranche an. Mit Plenums-Präsentationen und Hands-on-Workshops im kleinen Kreis, auf Deutsch und auf Englisch, vermittelt die Veranstaltung internationale Konzepte und Erfahrungen, um auf die Herausforderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt, tragfähige Antworten zu finden. 2013 feierte das Publishers‘ Forum sein 10-jähriges Bestehen. 2015 wurde das eigene Unternehmen „The Publishers‘ Forum GmbH“ gegründet, ein 100%-iges Tochterunternehmen von Klopotek, dem international führenden Anbieter von Verlagssoftware. www.publishersforum.de

Über THE ARTS+
THE ARTS+ – mit dem Untertitel „Future of Culture Festival“ – ist ein Festival zur Zukunft der Kreativ- und Kulturwirtschaft und findet im Rahmen der Frankfurter Buchmesse statt. THE ARTS+ versteht sich als Bindeglied zwischen den kulturellen Welten, möchte Netzwerke und Synergien schaffen. Dabei geht es um finanzielle Zusammenschlüsse, wirtschaftliche Gegenwart und die Zukunft der Kreativindustrie. Es geht um eine Neuordnung und damit auch neue Rahmenbedingungen – finanzieller Art, politisch, aber auch, was das Selbstverständnis und die Rechtfertigung der Bereiche angeht. THE ARTS+ wird im Rahmen von ALDUS – European Book Fairs’ Network (Netzwerk der europäischen Buchmessen) organisiert und ist cofinanziert durch das Programm Kreatives Europa der Europäischen Union. www.theartsplus.com

Über die Frankfurter Buchmesse
Die Frankfurter Buchmesse ist mit über 7.300 Ausstellern aus 102 Ländern, rund 286.000 Besuchern, über 4.000 Veranstaltungen und rund 10.000 akkreditierten Journalisten und Bloggern die größte Fachmesse für das internationale Publishing. Darüber hinaus ist sie ein branchenübergreifender Treffpunkt für Player aus den Bereichen Bildung, Filmwirtschaft, Games, Wissenschaft und Fachinformation. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet seit 1976 der jährlich wechselnde Ehrengast, der dem Messepublikum auf vielfältige Weise seinen Buchmarkt, seine Literatur und Kultur präsentiert. Die Frankfurter Buchmesse organisiert die Beteiligung deutscher Verlage an rund 20 internationalen Buchmessen und veranstaltet ganzjährig Fachveranstaltungen in den wichtigen internationalen Märkten. Der Business Club, mit Premium Service, Networking-Formaten und Konferenzen wie THE MARKETS, ist ausschließlich zugänglich mit dem Business Ticket, der Premium-Option für B2B-Besucher. Das 2016 entwickelte Format THE ARTS+ ist Messe, Business Festival und ein internationaler Treffpunkt der Kultur- und Kreativindustrie. Ziel ist es, die Potentiale der Digitalisierung für kreative Inhalte zu nutzen und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Frankfurt EDU, das internationale Bildungsformat der Frankfurter Buchmesse, präsentiert innovative Konzepte, Inhalte und Technologien für die Zukunft des Lernens. Das Campus Weekend ist das Wochenende für Studierende auf der Frankfurter Buchmesse. Die Frankfurter Buchmesse ist ein Tochterunternehmen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. https://www.buchmesse.de/

Kontakt für die Medien:
Presse & Unternehmenskommunikation Frankfurter Buchmesse
Katja Böhne, Leitung Marketing & Kommunikation, Tel.: +49 (0) 69 2102-138, press@book-fair.com
Kathrin Grün, Leiterin Kommunikation, Tel.: +49 (0) 69 2102-170, gruen@book-fair.com
Tina Pfeifer, PR Manager, Tel.: +49 (0) 69 2102-271, pfeifer@book-fair.com


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E-Book auf Wachstumskurs | #ebooks #debk

Die ersten drei Quartale beflügeln E-Book-Markt

Absatz bei E-Books am Publikumsmarkt nimmt in ersten drei Quartalen um 19 Prozent zu / Umsatz steigt um 14,9 Prozent / Börsenverein meldet vierteljährlich E-Book-Zahlen

In den ersten drei Quartalen 2018 stehen für das E-Book weiter alle Zeichen auf Wachstum. Der Absatz von E-Books am Publikumsmarkt (ohne Schul- und Fachbücher) stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19,0 Prozent auf 24,4 Millionen Stück. Auch der Umsatz nahm um 14,9 Prozent zu und lag mit Stand September bei insgesamt 148,3 Millionen Euro. Damit entfielen in den ersten drei Quartalen 5,8 Prozent der Umsätze am Publikums-Buchmarkt auf E-Books.

Ein leichtes Wachstum gibt es auch bei der Zahl der Käufer: Sie stieg um 1,6 Prozent. Die 3,1 Millionen Käufer der ersten drei Quartale 2018 legten dabei durchschnittlich 7,8 E-Books in den Warenkorb und gaben insgesamt durchschnittlich 47,51 Euro aus – 13,1 Prozent mehr als noch im Vorjahreszeitraum.

Der durchschnittlich bezahlte Preis geht weiter zurück: Während Käufer in den ersten drei Quartalen 2017 durchschnittlich 6,29 Euro für ein E-Book ausgaben, zahlten sie von Januar bis September des aktuellen Jahres nur noch 6,07 Euro.

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels meldet in Kooperation mit GfK Entertainment vierteljährlich die Entwicklung auf dem E-Book-Markt. Die Hochrechnungen der E-Book-Absätze und -Umsätze stammen aus dem GfK Consumer Panel Media*Scope Buch mit insgesamt 25.000 Personen. Sie sind repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab zehn Jahren, für insgesamt 67,4  Mio. Menschen.

Die Quartalszahlen sind als Infografiken auch unter www.boersenverein.de/ebook-markt zu finden.


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Buchverlosung: Gewinne den Fantasy-Roman „Gnom, unser“ | #Gewinnspiel

Hast Du Lust den Fantasy-Roman „Gnom, unser“ zu gewinnen? Dann schreibe einfach über Dein Instagram-Profil einen Kommentar unter das folgende Bild, warum Du das Buch gerne hättest.

Unter den schönsten Antworten prämiere ich den Gewinner.

Einsendeschluss ist der 30.11.2018

Viel Glück wünsche ich Dir,

Tobias Schindegger 🙂


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Buchblog-Award: Das sind die besten Buchblogs 2018 | #bubla18 @BuchblogAward

Acht Buchblogs und ein Youtube-Kanal ausgezeichnet / 679 Blogs nominiert / Gewinnerinnen und Gewinner gestalten Büchertisch bei Dussmann das Kulturkaufhaus / Porträts der Ausgezeichneten ab 23. Oktober 2018 auf www.boersenblatt.net

Vom Fantasyblog bis zum Instagram-Account: NetGalley Deutschland und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels haben auf der Frankfurter Buchmesse mit dem Buchblog-Award die besten Buchblogs 2018 in neun Kategorien gekürt.

Die Gewinner-Blogs in den einzelnen Kategorien sind:

Die vollständigen Begründungen der Jury zu den einzelnen Gewinnern sind auf www.buchblog-award.de/news/bubla18-gewinner/ abrufbar.

Jurysprecherin Sarah Reul kommentiert die Auswahl: „Die deutschsprachige Buchblog-Szene ist groß und wächst ständig – das ist sehr erfreulich! Das Auswerten der 45 Finalisten hat uns viele neue Blogs entdecken lassen und gezeigt, dass jede Genre-Kategorie – von Thriller über Liebe & Herz bis zum Kinder- und Jugendbuch – ihre besonderen Eigenheiten und Stärken hat, sei es zum Beispiel im Hinblick auf Design und Usability oder eine besonders persönliche Buch-Auswahl. Beeindruckt hat uns auch die zunehmende Professionalisierung der BookTuber und Bookstagrammer. Wir sind froh, die enorme Vielfalt der Szene durch die Auszeichnung in neun Kategorien zeigen zu können.“

679 Buchblogs und -kanäle waren in den neun Kategorien um den Buchblog-Award 2018 ins Rennen gegangen. Aus einem Online-Voting gingen 45 Finalisten hervor, aus denen die Jury pro Kategorie einen Gewinner-Blog wählte. Teilnehmen konnten ausschließlich deutschsprachige Blogs und Kanäle, die sich überwiegend mit Literatur befassen und mindestens seit einem halben Jahr bestehen.

Der Jury gehörten neben der Jurysprecherin Sarah Reul (Buchhändlerin und Bloggerin) ebenfalls an: Felicitas von Lovenberg (Verlegerin, Piper Verlag), Dirk von Gehlen (Leiter Social Media / Innovation, Süddeutsche Zeitung), Elisabeth Rank (Programming Managerin, Audible und Autorin) und Frank Krings (PR-Manager, Frankfurter Buchmesse).

Die Siegerinnen und Sieger können Ende Oktober auf einem gemeinsamen Buchblogger-Büchertisch im Berliner Dussmann das KulturKaufhaus zwei aktuelle Buchempfehlungen vorstellen. Sie erhalten außerdem jeweils einen Bücherscheck über 100 Euro. Auf www.boersenblatt.net erscheinen ab 23. Oktober 2018 in Folge Porträts aller Gewinnerblogs und -kanäle

Sponsoren des Buchblog-Awards 2018 sind die Frankfurter Buchmesse, Dussmann das Kulturkaufhaus und „JETZT EIN BUCH!“, die Kampagne der deutschen Buchbranche.

Die Initiatoren

NetGalley ist eine Online-Plattform und ein Netzwerk für Buchverlage und professionelle Leserinnen und Leser. NetGalley ermöglicht Rezensentinnen und Rezensenten, Bloggerinnen und Bloggern, Journalistinnen und Journalisten, Buchhändlerinnen und Buchhändlern, Bibliothekarinnen und Bibliothekaren und Lehrenden kostenlosen Zugang zu digitalen Lese- und Rezensionsexemplaren und unterstützt Verlage beim Bekanntmachen neuer und noch unveröffentlichter Titel.

Ansprechpartnerin für den Award: Karina Elm, karina.elm@netgalley.com, +49 (0) 30 23456 340

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ist die Interessenvertretung der deutschen Buchbranche gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit. Er wurde 1825 gegründet und vertritt rund 5.000 Buchhandlungen, Verlage, Zwischenbuchhändler und andere Medienunternehmen. Er veranstaltet die Frankfurter Buchmesse, vergibt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels sowie den Deutschen Buchpreis, engagiert sich in der Leseförderung und für die Freiheit des Wortes.

Hashtag zum Award: #bubla18
Website: www.buchblog-award.de
Facebook: www.facebook.com/BuchblogAward
Twitter: @BuchblogAward

Ein Pressebild von den Gewinnerinnen und Gewinnern ist heute ab 15 Uhr abrufbar unter: www.boersenverein.de/pressefotos

Frankfurt am Main, 12. Oktober 2018

Kontakt für die Medien:

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Thomas Koch, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 (0) 69 1306-293, E-Mail: t.koch@boev.de
Cathrin Mund, PR-Managerin
Telefon +49 (0) 69 1306-292, E-Mail: mund@boev.de


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E-Books: EU macht Weg frei für steuerliche Gleichbehandlung | #debk #ebooks

Der Rat Wirtschaft und Finanzen (ECOFIN) der EU hat sich heute einstimmig für die steuerliche Gleichbehandlung von Büchern und E-Books ausgesprochen. Dieser Schritt ist entscheidend dafür, dass Mitgliedsstaaten künftig den ermäßigten Mehrwertsteuersatz für elektronische Buchangebote einführen können. In Deutschland würde sich der Steuersatz bei E-Books und anderen digitalen Medien wie etwa Hörbuch-Downloads dann von 19 Prozent auf 7 Prozent wie bei gedruckten Büchern reduzieren.

„Mit der heutigen Entscheidung ist der Weg für eine steuerliche Gleichbehandlung von Büchern und E-Books endlich frei. Die Finanzminister der EU-Mitgliedstaaten beseitigen damit eine lange bestehende, unverständliche Ungleichbehandlung. Bücher sind Kulturgüter und decken das Grundbedürfnis an Bildung und Wissen – ob analog oder digital. Die Entscheidung kann der Weiterentwicklung digitaler Buchangebote neuen Schwung verleihen und unterstützt Verlage dabei, gemeinsam mit Händlern und Autoren weiter an nutzerfreundlichen Lese- und Vertriebsmodellen zu arbeiten. Somit fördert die Entscheidung auch maßgeblich die Qualität und Vielfalt auf dem Buchmarkt“, sagt Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Die EU-Kommission hatte die steuerliche Gleichstellung bereits im Dezember 2016 vorgeschlagen. Im Juni 2017 hatte sich auch das Europäische Parlament mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen. Bisher war aber die erforderliche einstimmige Zustimmung im Rat Wirtschaft und Finanzen nicht zustande gekommen. Nach der Entscheidung der Finanzminister wird nun die Mehrwertsteuersystemrichtlinie entsprechend geändert. Wenn diese Änderung in Kraft getreten ist, kann der nationale Gesetzgeber den Anwendungsbereich des reduzierten Mehrwertsteuersatzes auf elektronische Verlagserzeugnisse erweitern. Die Bundesregierung hat sich in ihrem Koalitionsvertrag explizit für den ermäßigten Mehrwertsteuersatz ausgesprochen.


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