Archiv der Kategorie: Allgemein

Ein Festtag für das Lesen: UNESCO-Welttag des Buches und des Urheberrechts am 23. April

Lesungen, Verlagsführungen und Buchverschenk-Aktionen zum Welttag des Buches / Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken und Schulen in ganz Deutschland beteiligen sich
Freude am Lesen verbreiten, Geschichten teilen: Am 23. April begehen Lesebegeisterte in über 100 Ländern den UNESCO-Welttag des Buches und des Urheberrechts. Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken und Schulen laden zum Mitfeiern ein und veranstalten deutschlandweit zahlreiche Aktionen und Lesungen. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Stiftung Lesen koordinieren den Welttag in Deutschland. Informationen zu den Veranstaltungen sind auf der Seite www.welttag-des-buches.de abrufbar.
„Bücher sind ein Tor zur Welt. Sie ermöglichen den Dialog zwischen unterschiedlichen Generationen und Kulturen. Das Lesen oder Hören eines Buches hilft uns, andere Menschen über kulturelle und geographische Grenzen hinweg zu verstehen. In einer Zeit zunehmender Verunsicherung und sich vertiefender Grenzziehungen ist diese Fähigkeit wichtiger denn je. Sie ist zentral für die persönliche und gesellschaftliche Entwicklung“, sagt Dr. Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission.
„Bücher haben Fähigkeiten, die heute mehr denn je gefragt sind: Sie vermitteln Bildung und Wissen, fördern Verständnis und Kritikfähigkeit und ermöglichen es, Themen aus vielfältigen Perspektiven zu sehen. Gleichzeitig entführen sie in fremde Welten und bieten einen Ruhepol in unserer Multitasking-Gesellschaft, nach dem sich viele Menschen sehnen. Umso wichtiger ist der Welttag des Buches, der seit mehr als 20 Jahren die Bedeutung und das Potenzial von Büchern und vom Lesen in den Blick rückt“, sagt Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.
„Lesen eröffnet Bildungs- und Lebensperspektiven. Daher verschenken wir gemeinsam mit unseren Partnern am 23. April mehr als eine Million Bücher an Kinder der vierten und fünften Klassen. Mit dieser und anderen guten Geschichten begeistern wir jedes Jahr Schülerinnen und Schüler fürs Lesen – oft zum ersten Mal in ihrem Leben“, so Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen.
Bundesweite Aktionen zum Welttag des Buches
Über eine Million Kinder bekommen zum Welttag den Abenteuerroman „Lenny, Melina und die Sache mit dem Skateboard“ von Sabine Zett, mit Illustrationen von Timo Grubing, geschenkt. Im Rahmen der Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“ können sich Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 4 und 5 sowie von Integrations-, Förder- und Willkommensklassen ihr persönliches Exemplar gegen Vorlage eines Gutscheins in einer der 3.500 teilnehmenden Buchhandlungen abholen. „Ich schenk dir eine Geschichte“ ist eine gemeinsame Aktion von Stiftung Lesen, Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Deutsche Post, cbj Verlag und ZDF und steht unter der Schirmherrschaft der Kultusminister der Länder.
Auch zahlreiche Zusteller der Deutschen Post überreichen Menschen in ganz Deutschland kostenlos Bücher. Mit dem Geschenk erhalten die Empfänger den Aufruf, sich ebenfalls am Welttag des Buches zu beteiligen.
Verlagsluft schnuppern und mehr über das Büchermachen erfahren: Zum zweiten Mal öffnen Verlage vom 20. bis 23. April in ganz Deutschland ihre Türen und bieten Lesungen, Werkstattgespräche, Führungen und Veranstaltungen zum Mitmachen an. Die Landesverbände des Börsenvereins koordinieren die Aktion. Alle Veranstaltungen sind abrufbar unter www.verlagebesuchen.de.
Im Rahmen der „Lese-Reise“ nehmen Kinder- und Jugendbuchautoren bei rund 100 Lesungen in Buchhandlungen ihre Zuhörer mit in ferne Welten. Die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen e.V. (avj) und der Sortimenter-Ausschuss des Börsenvereins organisieren die deutschlandweite Aktion zum elften Mal.
Die UNESCO-Generalkonferenz hat 1995 den 23. April zum „Welttag des Buches und des Urheberrechts“ ausgerufen. Das Datum geht auf eine Tradition in Katalonien zurück: Zum Namenstag des Schutzheiligen St. Georg werden dort Rosen und Bücher verschenkt. Der 23. April ist zudem der Todestag von William Shakespeare und Miguel de Cervantes.
Weitere Informationen lassen sich auf www.welttag-des-buches.de finden.
Bonn / Frankfurt am Main / Mainz, 12. April 2018
Kontakt für die Medien:
Börsenverein des Deutschen Buchhandels
Thomas Koch
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon 069 1306-293
t.koch@boev.de
Stiftung Lesen
Franziska Hedrich
PR-Managerin
Telefon 06131 28890-28
franziska.hedrich@stiftunglesen.de
Deutsche UNESCO-Kommission
Katja Römer
Pressesprecherin
Telefon 0228-60497-42
roemer@unesco.de

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Lerian’s Buchkritik zu meinem Fantasy-Roman „Gnom, unser“

Vielen Dank an Lerian für seine Rezension! 🙂

Gnom, unser – ein Fantasy-Roman von Tobias Schindegger. (Illustration: Katharina Obermaier)

Ein Mann, der sich für einen Gnom hält, befindet sich in ärztlicher Behandlung. Er gibt sich seinen Wahnvorstellungen hin und bemerkt, dass diese sein Leben ziemlich aufregend gestalten. In diesem Leben hat er eine Mission. Er muss verschiedene Parallelwelten, welcher unserer ähnlich ist, vor einem bösen Wesen namens CLEANER retten. Dazu trifft er auf einige Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein können. Ausgestattet ist er mit einem Omeziometer, welches ihm ermöglicht, durch Raum und Zeit zu teleportieren. Dummerweise scheint auch dieses Omeziometer seinen ganz eigenen Willen zu haben …

Buchtage Berlin 2018: Der Kunde von morgen – Strategien für die Zukunft des Buches #btb18

Jahreskongress der Buchbranche richtet Fokus auf Kunden / Hauptversammlung des Börsenvereins / Keynotes von Heike Scholz, Harald Welzer und Alexander Markowetz / 12. bis 13. Juni im Ellington Hotel Berlin / Anmeldung unter www.buchtage-berlin.de

Frequenz- und Käuferrückgänge fordern Buchhandlungen und Verlage heraus. Bei den Buchtagen Berlin 2018 diskutieren am 12. und 13. Juni Verleger, Buchhändler, Zwischenbuchhändler und Branchenpartner über Wege zum Käufer und die Leser von morgen. Warum kaufen weniger Menschen Bücher? Auf welche Entwicklungen muss sich die Branche einstellen? Was sind die Strategien, um Käufer zurückzugewinnen und auch in Zukunft Menschen zu überzeugen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Kongresstages am 12. Juni. Die Buchtage Berlin finden dieses Jahr erstmals im Ellington Hotel Berlin, in der Nähe des Kurfürstendamms, statt.

Beim Kongress präsentieren Börsenverein und GfK zum ersten Mal die kompletten Ergebnisse der Studie „Buchkäufer – quo vadis?“. Die Studie analysiert den Käuferrückgang auf dem Buchmarkt und untersucht, warum weniger Menschen Bücher kaufen. Dazu hat der Börsenverein gemeinsam mit der GfK umfassend Daten analysiert und Fokusgruppengespräche in Frankfurt und Leipzig durchgeführt.

Heike Scholz, Gründerin des Onlinemagazins mobile zeitgeist und Beraterin für Digitalisierung im stationären Handel, wirft in ihrem Gastvortrag einen Blick auf den „antizipierbaren Kunden“ und das Potenzial von Künstlicher Intelligenz im Handel. Der Soziologe und Bestseller-Autor Harald Welzer sieht im Einfluss der großen Internetkonzerne eine „smarte Diktatur“. In seinem Vortrag plädiert er für aktive Gegenwehr und eine Rückkehr zur selbstbestimmten Freiheit. Informatiker Alexander Markowetz warnt vor unterbewussten Automatismen. Er diagnostiziert den „Digitalen Burnout“.

Nach dem Kongressprogramm am Dienstag, den 12. Juni, treffen sich die Mitglieder zu den Fachgruppenversammlungen. Dort stehen unter anderem die Wahlen der Fachausschüsse auf der Agenda. Die 194. Hauptversammlung am Mittwoch, den 13. Juni, nimmt das Verbandsgeschehen in den Fokus.

Am Abend des 12. Juni trifft sich die Branche zum Mitgliederfest im Hotel Ellington.

Auch der Branchenachwuchs ist wieder bei den Buchtagen Berlin dabei: Beim Nachwuchsparlament vom 11. bis 13. Juni tauschen sich junge Köpfe der Branche über aktuelle Aspekte aus Beruf, Branche und Gesellschaft aus und tragen ihre Ideen und Anregungen an die Hauptversammlung heran. Darüber hinaus warten Workshops, Diskussionen und Exkursionen zu Buchhandlungen, Verlagen und Startups auf die Teilnehmer.

Am 11. Juni, dem Vortag der Buchtage Berlin, findet die Jahresversammlung der IG Digital mit einem umfangreichem Workshop- und Diskussionsangebot zu Themen wie Marketing-Automation, künstlicher Intelligenz und digitaler Distribution statt.

Das Programm der Buchtage Berlin, weitere Informationen und Anmeldung unter: www.buchtage-berlin.de

Die Tagesordnung der Hauptversammlung ist Ende April unter www.boersenverein.de/hauptversammlung abrufbar.

Der Hashtag der Buchtage Berlin lautet #btb18.


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Leipziger Buchmesse: Literatur für alle Sinne #lbm18

Literatur ist mehr als der klassische Text. Literatur ist Kultur, ist Kunst, ist Musik, ist Fantasie. Wenn sich in zwei Wochen der Vorhang hebt und die Leipziger Buchmesse 2018 öffnet, gibt es neben zahlreichen Lesungen und Podiumsdiskussionen auch Veranstaltungen abseits des klassischen Buchmessebetriebes. Literaturliebhaber, die einen Blick über den Tellerrand werfen wollen, sind hier genau richtig.

Buchkunst & Grafik

Einen wahren Augenschmaus bietet der Ausstellungsbereich Buchkunst & Grafik in Halle 3 mit der Ausstellung „Schönste Bücher aus aller Welt“ der Stiftung Buchkunst, der „Buchwerksatt“ der Stiftung Werkstattmuseum und dem „Marktplatz Druckgraphik“ der Leipziger Buchmesse. Rund um den „Marktplatz Druckgraphik“ sind ästhetisch ansprechende Bücher als Sinnbild hochwertigen Kulturguts zu sehen. Besucher finden hier Künstlerbücher in limitierter Auflage, Graphiken, Handpressendrucke sowie künstlerische Buchprojekte, aber auch außergewöhnliche Projektarbeiten von ausstellenden Kunsthochschulen.

Comic, Chor und Klassik

Die Leipziger Buchmesse knüpft an die große Musiktradition der Stadt Leipzig an und macht mit ihrem Ausstellungsbereich der Musik in Messehalle 4 auf Innovationen und kreative Entwicklungen der Branche aufmerksam. Musikfans können neue Musik-Apps testen, sich über Notenblätter informieren oder Live-Konzerte erleben. Am 18. März verwandelt etwa der Buchmessechor die Glashalle zwischen 14:00 und 14:30 Uhr erneut in einen Konzertsaal. In Zusammenarbeit mit dem MDR KLASSIK lässt der Buchmessechor ausgewählte Chorwerke aus der Filmmusik erklingen. Der Komponist und Pianist Itay Dvori bringt mit seinem Comic-Concert am 17. März ein neues Format nach Leipzig. Der Israeli vertont in seinem Programm Comic-Werke aus und über sein Heimatland. Ein weiteres besonderes Highlight: Die Sängerin Veronika Fischer präsentiert unter dem Titel „Woher Wohin“ ihre Lebenserinnerungen. An den Musiknachwuchs richten sich die zahlreichen Mitmachangebote des MDR KLASSIK.

Leipzigpremiere für den Deutschen Karikaturenpreis

Der Deutsche Karikaturenpreis verleiht erstmalig auf der Leipziger Buchmesse seinen Publikumspreis. Am 16. März vergibt der Jurysprecher des Deutschen Karikaturenpreises, Dr. Peter Ufer, in Halle 3 den „Geflügelten Bleistift“ aus Ton an Mario Lars. Der Publikumsliebling des 18. Wettbewerbsdurchgangs wird für sein Werk „Handy-Garten“ ausgezeichnet. Der Künstler signiert im Anschluss das Karikaturenbuch „Menschen sind auch keine Lösung“ mit den besten Einsendungen zum 18. Wettbewerbsdurchgang aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Besucher der Wettbewerbsausstellung in Dresden konnten vor Ort oder über Facebook für den Publikumspreis voten, der bereits zum fünften Mal den Deutschen Karikaturenpreis begleitet. Die Ausstellung ist während der Messelaufzeit im Eingangsbereich der Halle 5 zu sehen. Bereits im November vergab die Jury den Deutschen Karikaturenpreis in den Kategorien „Beste Einzelkarikatur“, „Gesamtperformance“, „Besondere Leistung“ und „Newcomer“.

Mit fantastischer Literatur auf die Insel

Fans fantastischer Literatur kommen in Halle 2 auf ihre Kosten: Rund um die Leseinsel Fantasy zeigen ca. 40 Verlage ihre neuesten Werke aus den Genre Fantasy, Science-Fiction und Horrer. Fantastische Autoren aller auf der Messe präsenter Aussteller lesen auf der Leseinsel Fantasy aus ihren Büchern vor und laden zum Eintauchen in abenteuerliche Welten ein. Besucher der Leipziger Buchmesse können sich unter anderem auf die Begegnung mit Christian von Aster, Markus Heitz, Erin Hunter, Derek Landy, Michael Peinkofer oder Ursula Poznanski und Vivian Summer freuen.

Wer sich von der Begeisterung anstecken lässt, findet in der benachbarten Phantastik Buchhandlung das gesamte neue Sortiment der Saison. Dafür sorgen die Experten der Berliner Science Fiction- und Fantasy-Buchhandlung „Otherland“. Mit der Phantastik-Lounge bietet die Leipziger Buchmesse gemeinsam mit dem Phantastik-Autoren-Netzwerk (PAN) e.V. einen Raum für die Vernetzung der Autoren untereinander. Wie groß das Interesse des Publikums an fantastischer Literatur ist, zeigt auch „Der große Fantasy-Leseabend der Leipziger Buchmesse“. Um möglichst vielen Fans Einlass zu gewähren, findet die Veranstaltung erstmals in der Halle A im Werk 2 statt.

Ausgezeichnete Fantasie

Zum dritten Mal in Folge verleiht die Phantastische Akademie in Kooperation mit der Leipziger Buchmesse am 15. März den SERAPH 2018. Die Gewinner in den Kategorien „Bestes Buch“ und „Bestes Debüt“ der Saison werden um 17 Uhr auf der Leseinsel Fantasy geehrt. Welche Autoren sich Hoffnung auf den Preis machen können, steht mit der gestern veröffentlichten Shortlist fest. Der Jurypreis hat es sich zur Aufgabe gemacht, die besten deutschsprachigen Romane des Phantastik-Genres auszuzeichnen.

Über die Leipziger Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse ist der wichtigste Frühjahrstreff der Buch- und Medienbranche und versteht sich als Messe für Leser, Autoren und Verlage. Sie präsentiert die Neuerscheinungen des Frühjahrs, aktuelle Themen und Trends und zeigt neben junger deutschsprachiger Literatur auch Neues aus Mittel- und Osteuropa. Durch die einzigartige Verbindung von Messe und „Leipzig liest“ – dem größten europäischen Lesefest – hat sich die Buchmesse zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Im Verbund mit der Leipziger Buchmesse öffnet die Manga-Comic-Con (MCC) in Halle 1. Parallel dazu findet die 24. Leipziger Antiquariatsmesse statt.


Ansprechpartner für die Presse

PR / Pressesprecher
Frau Julia Lücke
Telefon: +49 341 678 65 55
Fax: +49 341 678 16 65 55
E-Mail: j.luecke@leipziger-messe.de


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Neues Urheberrecht tritt in Kraft: „Verlage gehen leer aus – Bundesregierung muss handeln“

Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz tritt am 1. März in Kraft / Entgegen Zusage der Bundesregierung keine Vergütung für Verlage – rechtliche Grundlage für Verlegerbeteiligung fehlt weiterhin / Börsenverein: Zustand ist verfassungswidrig

Der Gesetzgeber hat für Verlage eine „angemessene Vergütung“ vorgesehen – nun erhalten sie gar nichts, wenn ab Donnerstag Teile ihrer Bücher und Lehrwerke ohne Rücksprache und Lizenzierung für Unterrichts- und Forschungszwecke vervielfältigt und öffentlich zugänglich gemacht werden dürfen. Am 1. März 2018 tritt das Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz (kurz: UrhWissG) in Kraft, das das Urheberrecht im Bereich Bildung und Wissenschaft deutlich einschränkt. Eine – wenn auch unzulängliche – pauschale Vergütung von Urhebern und Verlagen für die erlaubnisfreie Nutzung ihrer Werke sollte laut Gesetz über die Verwertungsgesellschaften erfolgen. Nur: Die dafür notwendige Rechtsgrundlage fehlt hinsichtlich der Verlage nach wie vor. Die VG Wort darf nicht an Verlage ausschütten.

Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels: „Wenn am Donnerstag das neue Wissenschafts-Urheberrecht in Kraft tritt, gehen Verlage leer aus. Ihre Eigentumsrechte werden beschnitten, ohne dass sie eine Entschädigung dafür erhalten. Das verstößt gegen Artikel 14 des Grundgesetzes. Verlage sorgen dafür, dass Studierenden hochwertige Lehrwerke und Fachliteratur zur Verfügung stehen. Diese Leistung kann jetzt nicht einmal mehr pauschal vergütet werden. Das ist inakzeptabel. Wann die gesetzliche Grundlage für die Verlegerbeteiligung auf EU-Ebene zustande kommt, ist weiterhin überhaupt nicht absehbar. Das EU-Gesetzespaket, in dem die entsprechende Regelung enthalten ist, verzögert sich weiter. Wir appellieren an die kommende Bundesregierung, ihren in den Koalitionsvertrag aufgenommenen Vorsatz zu verwirklichen und hier umgehend tätig zu werden.

Seit Urteilen des Europäischen Gerichtshofs 2015 und des Bundesgerichtshofs 2016 fehlt die Rechtsgrundlage dafür, dass Verlage wie früher an den Ausschüttungen der Verwertungsgesellschaften wie der VG Wort beteiligt werden. Seitdem bekommen ausschließlich Autoren die Einnahmen aus gesetzlich erlaubten Nutzungen – es sei denn, ein Urheber stimmt nach Veröffentlichung eines Werks in einem administrativ aufwändigen Verfahren der Ausschüttung eines Verlagsanteils ausdrücklich zu. Eine Klarstellung, dass auch Verlage per se an Erlösen aus gesetzlichen Vergütungsansprüchen beteiligt werden können, ist im Rahmen der EU-Richtlinie zum Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt geplant. Ob diese noch in dieser Legislaturperiode des Europäischen Parlaments verabschiedet wird, ist unklar. Ein neueres Urteil des Europäischen Gerichtshofs würde es dem deutschen Gesetzgeber allerdings auch erlauben, die Verlegerbeteiligung an den Ausschüttungen der Verwertungsgesellschaften in Deutschland ohne EU-Gesetz wieder einzuführen.

Die Folgen des neuen Urheberrechts-Gesetzes sind, auch mit einer pauschalen Vergütung, insbesondere für kleine und mittelgroße Verlage dramatisch. Bildungseinrichtungen – vom Kindergarten bis zur Hochschule – müssen erhebliche Anteile von Lehrwerken und sonstigen Medien künftig nicht mehr lizenzieren, sondern können sich das, was sie für Unterrichts- oder Forschungszwecke brauchen, unter einer gesetzlichen Erlaubnis portionsweise zusammenstellen. Das Lizenzgeschäft vieler Verlage wird dadurch auf Dauer unrentabel. Alexander Skipis: „Damit verschwindet der Anreiz für rund 600 unabhängige deutsche Bildungs- und Wissenschaftsverlage, in hochwertige Lehr- und Forschungsliteratur zu investieren und diese auf den Markt zu bringen. Im Koalitionsvertrag hat die künftige Bundesregierung ihren Willen bekundet, einen Dialog zum Aufbau einer zentralen Online-Lizenzierungsplattform als mögliche Alternative zu der jetzt in Kraft tretenden Regelung in Gang zu setzen. Das ist dringend notwendig. Nur so kann ein wissenschaftlicher Publikationsmarkt innovativ weiterentwickelt werden, der für Bildung und Wissenschaft Vielfalt, Qualität und Unabhängigkeit garantiert.


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Digitale Bildung: E-Books an Schulen vor dem Durchbruch #debk #Bildung

Düsseldorf (ots) – Laut einer PwC-Studie könnte der Anteil von E-Books an den Gesamterlösen im Schulbuchmarkt bis 2021 auf fast 40 Prozent steigen / 53 Prozent der Bundesbürger zeigen sich inzwischen offen für elektronische Schulbücher / In Haushalten mit schulpflichtigen Kindern liegt die Zustimmung sogar bei 59 Prozent / Befragte sehen geringeres Gewicht und ständige Aktualität des Lehrmaterials als wichtige Vorteile / PwC-Experte Ballhaus: „Die Frage, wann das E-Book in die Schulen kommt, ist für viele Verlage hierzulande existenziell“

An vielen deutschen Schulen könnte der Einsatz elektronischer Lehr- und Lernmaterialien schon bald der Normalfall sein – das geht aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervor. Demnach könnte der digitale Anteil an den Gesamterlösen im Schulbuchmarkt von derzeit 4,3 Prozent bis 2021 auf fast 40 Prozent steigen. Eltern signalisieren Unterstützung für die Umstellung: So zeigt eine separat durchgeführte repräsentative PwC-Umfrage unter 1.000 Bundesbürgern, dass 53 Prozent einen zunehmenden Einsatz von E-Books an Schulen begrüßen würden. In Haushalten mit schulpflichtigen Kindern liegt die Zustimmung bei 59 Prozent – und Erwachsene, die selber E-Books lesen, halten elektronische Schulbücher sogar in 68 Prozent aller Fälle für sinnvoll…

Den kompletten Artikel finden Sie unter http://kindermund.blogspot.de/2018/02/digitale-bildung-e-books-schulen-vor.html


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Deutscher Hörbuchpreis 2018 – #Hörbuch

18 Nominierte im Finale

Preisverleihung am 6. März 2018 im WDR Funkhaus

Köln (ots) – 18 Hörbücher stehen im Finale des Deutschen Hörbuchpreises 2018: Jeweils drei Produktionen in sechs Kategorien sind nominiert. Aus insgesamt 279 eingereichten Hörbüchern wählte die Nominierungsjury diese Titel für die Endrunde aus:

Um die Auszeichnung als Beste Interpretin wetteifern die Schauspielerinnen Sandra Hüller (mit Mariana Lekys Roman „Was man von hier aus sehen kann“), Wiebke Puls (mit Marina Abramovic‘ Autobiografie „Durch Mauern gehen“) und Valery Tscheplanowa (mit Paulus Hochgatterers Erzählung „Der Tag, an dem mein Großvater ein Held war“).

Drei Schauspielkollegen konkurrieren um den Preis in der Kategorie Bester Interpret: Christian Berkel liest „Die Hauptstadt“ von Buchpreisgewinner Robert Menasse, Andreas Fröhlich das neue Zamonien-Abenteuer von Walter Moers („Prinzessin Insomnia & der
alptraumfarbene Nachtmahr“) und Heiko Ruprecht die Erzählung „Ein Monat auf dem Land“ aus der Feder des britischen Schriftstellers J.L. Carr.

Nominiert in der Kategorie Bestes Hörspiel ist mit „Dienstbare Geister“ von Paul Plamper ein Hörspiel zur Kolonialgeschichte und Migration, außerdem Kai Grehns Adaption von Jack Londons letztem Roman „Die Zwangsjacke“ und „Georg Horvath ist verstimmt“, ein Stück von Regisseur Oliver Sturm mit einer Figur aus Sasa Stanisic Erzählband „Der Fallensteller“.

Als Bestes Sachhörbuch wird eine der folgenden Produktionen ausgezeichnet: „Fritz Bauer. Sein Leben, sein Denken, sein Wirken“ porträtiert den Initiator der Auschwitz-Prozesse, „Die Welt im Rücken“ ist die vom Autor Thomas Melle gelesene Chronik einer manisch-depressiven Erkrankung und mit „Gotthold Ephraim Lessing. Dichter, Kritiker…Spieler. Facetten eines ruhelosen Lebens“ wirft Beate Herfurth-Uber ein neues Licht auf den großen Aufklärer.

In der Kategorie Bestes Kinderhörbuch entschied sich die Nominierungsjury für das Hörspiel „Käferkumpel“ nach der Buchvorlage von M.G. Leonard, für Verena Reinhardts Zirkuskrimi „Die furchtlose Nelli, die tollkühne Trude und der geheimnisvolle Nachtflieger“,
gelesen von Franziska Hartmann, und für Stefanie Taschinskis Buch „Caspar und der Meister des Vergessens“ in der Interpretation von Simon Jäger.

Die Finalisten in der Kategorie Beste Unterhaltung sind „COOKIE. Sieben Takes aus ihrem Leben“, eine Hommage von Michael Farin an die Underground-Ikone Cookie Mueller, Takis Würgers Debütroman „Der Club“ in einer aufwändigen Inszenierung und schließlich „QualityLand“, die Vision einer durchdigitalisierten Welt von und mit Marc-Uwe Kling.

Eine Kinderjury des Ulla-Hahn-Hauses in Monheim entscheidet diesmal über das „Beste Kinderhörbuch“, die Preisträgerjury wählt die anderen fünf Gewinner aus. Die Entscheidungen beider Jurys werden Ende Januar bzw. Anfang Februar bekannt gegeben.

Der Deutsche Hörbuchpreis wird am 6. März 2018 im WDR Funkhaus am Wallrafplatz verliehen. Wie in den Vorjahren eröffnet die Preisverleihung das internationale Literaturfest lit.COLOGNE.

Weitere Informationen zu den Nominierten mit Kurzinhalt, Jurybegründung und Hörprobe unter:
http://www.deutscher-hoerbuchpreis.de/dhp-2018/die-nominierungen

Pressekontakt:

Geschäftsstelle Deutscher Hörbuchpreis e.V.
Henrike Wenschkewitz
Ludwigstraße 11
50667 Köln
Fon: +49 221 – 2035 – 2121 / 2127
hoerbuchpreis@wdr-mediagroup.com

Original-Content von: WDR Westdeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell


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Buchmarkt 2017: Umsätze leicht rückläufig – #Bücher #Literatur

Jahresergebnis des Publikumsmarkts 2 Prozent unter dem Vorjahr / Wachsende Medienkonkurrenz, rückläufige Kundenfrequenz im Einzelhandel / Branchen-Monitor BUCH meldet erste Jahreszahlen

Der Buchmarkt ist in Bewegung: Nach einem Umsatzplus von 1 Prozent in 2016 kam der Umsatz mit Büchern 2017 nicht ganz an das starke Vorjahresergebnis heran. Rückläufige Kundenfrequenzen in den Innenstädten und eine zunehmende Medienkonkurrenz machten sich im Buchhandel verstärkt bemerkbar. Das Jahresergebnis des Publikumsmarkts (Sortimentsbuchhandel, E-Commerce inkl. Amazon, Bahnhofsbuchhandel, Kauf-/Warenhäuser, Elektro- und Drogeriemärkte) lag 2 Prozent unter dem Vorjahr, der Buchhandel vor Ort kam mit seinem stationären Geschäft auf minus 3 Prozent. Das zeigt der Branchen-Monitor BUCH, der heute erscheint.

2017 war für den Buchhandel ein herausforderndes Jahr. Das Buch behauptet sich in der Medienlandschaft, sieht sich aber in einem zunehmenden Wettbewerb um Zeit und Aufmerksamkeit der Menschen. Es zeichnet sich ab, dass gerade die sozialen Medien mit ihrer hohen Kommunikationsdichte die Zeitbudgets der Nutzer immer stärker beanspruchen. Rückläufige Kundenfrequenzen in den Innenstädten führten weniger Käufer in die Buchhandlungen vor Ort. Die Branche blickt dennoch optimistisch ins neue Jahr. Der Buchhandel reagiert auf die Wünsche der Kunden und betreibt inzwischen fast flächendeckend Cross-Channeling. Er kombiniert die Vorteile des Handels vor Ort mit denen des Online-Einkaufs. Buchhandlungen wie Verlage sind weiterhin gefragt, überzeugende Konzepte zur Kundenansprache und -bindung zu entwickeln, um den Stellenwert des Buches und des Lesens in der Gesellschaft zu festigen. Um die Kundenfrequenz in den Innenstädten langfristig zu verbessern, fordern die Händler von den Kommunen, dass sie sich verstärkt für vitale Innenstädte und einen starken Einzelhandel einsetzen“, sagt Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Die Umsätze waren über alle Warengruppen hinweg leicht rückläufig. Ein kleines Minus von 1 Prozent verzeichnete die weiterhin bedeutendste Warengruppe, die Belletristik. Das Kinder- und Jugendbuch hielt sich nach dem Umsatzsprung von +9 Prozent durch den Harry-Potter-Effekt in 2016 mit nur 2,3 Prozent weniger Umsatz weiter auf hohem Niveau. Einbußen gab es auch bei Reiseliteratur (-2 Prozent), Sachbüchern (-2,3 Prozent) und Ratgebern (-2,5 Prozent).

Der meistverkaufte Roman 2017 (Belletristik Hardcover) war laut Media Control „Die Geschichte der Bienen“ von Maja Lunde. Auf Rang 2 folgt „Origin“ von Dan Brown, den dritten Platz belegt Daniel Kehlmanns neuer Roman „Tyll“. Bei den Sachbüchern (Hardcover) dominierten Gesundheits- und Naturthemen: Platz 1 bei den Jahresbestellern belegt „Wunder wirken Wunder“ von Dr. Eckhart von Hirschhausen, „Das geheime Leben der Bäume“ von Peter Wohlleben schafft es auf Platz 2 und „Heilen mit der Kraft der Natur“ von Prof. Dr. Andreas Michalsen auf Platz 3.

Die jetzt veröffentlichten Daten für die Vertriebswege Sortimentsbuchhandel, E-Commerce inkl. Amazon, Bahnhofsbuchhandel, Kauf-/Warenhaus sowie Elektro- und Drogeriemärkte bieten eine erste Tendenzaussage für die Entwicklung des Buchmarkts 2017. Vollständige Buchmarktzahlen, die alle weiteren Vertriebswege (Verlage direkt, Versandbuchhandel, sonstige Verkaufsstellen, Buchgemeinschaften) umfassen, liegen im Juni 2018 vor.

Der Branchen-Monitor BUCH wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels monatlich herausgegeben. Er basiert auf den Daten des Handelspanels von Media Control.


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Gnom, unser … ein Fantasy-Roman – #Fantasy #Lesung

Ich lese aus meinem Fantasy-Roman „Gnom, unser“ vor:

Inhalt:

Ein Mann, der sich für einen Gnom hält, befindet sich in ärztlicher Behandlung. Er gibt sich seinen Wahnvorstellungen hin und bemerkt, dass diese sein Leben ziemlich aufregend gestalten. In diesem Leben hat er eine Mission. Er muss verschiedene Parallelwelten, welcher unserer ähnlich ist, vor einem bösen Wesen namens CLEANER retten. Dazu trifft er auf Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein können. Ausgestattet ist er mit einem Omeziometer, welches ihm ermöglicht, durch Raum und Zeit zu teleportieren. Dummerweise scheint auch dieses Omeziometer seinen ganz eigenen Willen zu haben …

Fantasy-Roman "Gnom, unser"

Fantasy-Roman „Gnom, unser“


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Die Bewerbungsphase für das Paris-Frankfurt Fellowship 2018 läuft

Junge Talente aus der Buchbranche können sich bis zum 30. Januar 2018 bewerben

Vom 30. Mai bis 12. Juni 2018 bietet das Paris-Frankfurt Fellowship jungen deutschen und französischen Talenten aus Buchhandel und Verlagen wieder die Möglichkeit, sich mit Kollegen auszutauschen und zu vernetzen und ihre Marktkenntnisse zu vertiefen. Das Nachwuchsförderprogramm richtet sich an besonders engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Branche, die starkes Interesse am jeweiligen Nachbarland haben. Im Buchhandel Tätige sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Bereichen des Verlagswesens können sich bewerben. Erstmals ist das Programm auch offen für Freischaffende und Influencer aus der Buchbranche wie z.B. Blogger und Youtuber.

„Das deutsch-französische Austauschprogramm haben wir nach dem Ehrengastauftritt Frankreichs im Jahr 1989 zusammen mit den französischen Kollegen von BIEF und DFJW ins Leben gerufen. Anlässlich des Ehrengastauftritts Frankreichs auf der Buchmesse 2017 haben wir das Austauschprogramm einem Relaunch unterzogen und ihm auch den neuen Namen Paris-Frankfurt Fellowship gegeben“, sagt Bärbel Becker, Leiterin Internationale Projekte bei der Frankfurter Buchmesse.

Lisa Paping, aktuell beim Suhrkamp Verlag, hat 2017 an dem Programm teilgenommen: „Das Paris-Frankfurt Fellowship ist ein tolles Programm, das ich sehr weiterempfehlen kann. Ich hatte eine wundervolle Zeit, habe zahlreiche Kontakte geknüpft und sowohl sprachlich als auch inhaltlich viel mitgenommen. So habe ich beispielsweise jede Menge über den französischen – und übrigens auch den deutschen – Buchmarkt erfahren und im Sprachkurs Vokabular und französische Umgangsformen gelernt, die mir im Arbeitsalltag sicherlich weiterhelfen werden.“

Die Kosten für den interkulturellen Vorbereitungskurs sowie für Unterkunft, Verpflegung und Reisen im Rahmen des Paris-Frankfurt Fellowship-Programms werden vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) zusammen mit den Programmpartnern Frankfurter Buchmesse und dem Bureau International de l’Édition Française (BIEF) getragen. Während des Programms erhalten die Teilnehmenden ein Stipendium des DFJW.

Programmablauf

Das zweiwöchige Programm (30. Mai bis 12. Juni 2018) teilt sich in drei Module von je vier Tagen auf. Im ersten Block lernen sich die Teilnehmer am mediacampus frankfurt kennen und besuchen einen sprachlichen und interkulturellen Vorbereitungskurs. Darauf folgen Studienreisen durch Deutschland und Frankreich mit Besuchen bei Verlagen, in Buchhandlungen und Distributionszentren.

Bewerbungsprozess

Für das Paris-Frankfurt Fellowship können sich junge Berufstätige im Buchhandel und in Verlagen sowie freischaffende Talente der Buchbranche aus Deutschland und Frankreich bewerben. Die Bewerberinnen und Bewerber dürfen maximal 30 Jahre, in Ausnahmefällen 35 Jahre, alt sein. Weitere Teilnahmevoraussetzungen sind eine abgeschlossene Ausbildung oder ein abgeschlossenes Studium sowie für Bewerberinnen und Bewerber aus Deutschland Französischkenntnisse bzw. Deutschkenntnisse für die französischen Interessenten.

Die Bewerbungsunterlagen, bestehend aus einem Motivationsschreiben, Lebenslauf und bei fest angestellten Interessenten einem Empfehlungsschreiben des Arbeitgebers, können bis 30. Januar 2018 per E-Mail an Nina Garde (garde@book-fair.com) geschickt werden.

Weitere Informationen unter http://www.buchmesse.de/ParisFrankfurtFellowship

 

Über die Frankfurter Buchmesse

Die Frankfurter Buchmesse ist mit über 7.300 Ausstellern aus 102 Ländern, rund 286.000 Besuchern, über 4.000 Veranstaltungen und rund 10.000 akkreditierten Journalisten und Bloggern die größte Fachmesse für das internationale Publishing. Darüber hinaus ist sie ein branchenübergreifender Treffpunkt für Player aus der Filmwirtschaft und der Gamesbranche. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet seit 1976 der jährlich wechselnde Ehrengast, der dem Messepublikum auf vielfältige Weise seinen Buchmarkt, seine Literatur und Kultur präsentiert. Die Frankfurter Buchmesse organisiert die Beteiligung deutscher Verlage an rund 20 internationalen Buchmessen und veranstaltet ganzjährig Fachveranstaltungen in den wichtigen internationalen Märkten. Mit der Gründung des Frankfurter Buchmesse Business Clubs bietet die Frankfurter Buchmesse Unternehmern, Verlegern, Gründern, Vordenkern, Experten und Visionären ideale Voraussetzungen für ihr Geschäft. Die Frankfurter Buchmesse ist ein Tochterunternehmen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. http://www.buchmesse.de

Über das Deutsch-Französische Jugendwerk

Das DFJW ist eine internationale Organisation im Dienst der deutsch-französischen Zusammenarbeit, die seit 1963 über 8,4 Millionen jungen Menschen aus Deutschland und Frankreich die Teilnahme an über 320.000 Austauschprogrammen und Begegnungen ermöglicht hat. http://www.dfjw.org

Kontakt für die Medien:

Presse & Unternehmenskommunikation Frankfurter Buchmesse
Katja Böhne, Geschäftsleitung Marketing & Kommunikation, Tel.: +49 (0) 69 2102-138, press@book-fair.com
Kathrin Grün, Leiterin Kommunikation, Tel.: +49 (0) 69 2102-170, gruen@book-fair.com
Julia Biermann, Volontärin Marketing & Kommunikation, Tel.: +49 (0) 69 2102-165, biermann@book-fair.com


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