Archiv der Kategorie: Lesungen

Oh … Gedichte (Ein wenig Lyrik meiner Wenigkeit)

Servus meine lieben Schnuckel. Ich hoffe Ihr steht auf Lyrik, denn ich habe einen kleinen Gedichtband herausgegeben. SelbstverstĂ€ndlich könnt Ihr einige ausgewĂ€hlte Gedichte auch in der Playlist anhören … Podcast erfreuen sich immer grĂ¶ĂŸerer Beliebtheit. Also Vorhang und Ohren auf, BĂŒhne frei … es geht los …

Viel Spaß wĂŒnsche ich Euch … 🙂

  • Gedanken
  • Gedichte
  • Verworrenes
  • Romantisches
  • Nachdenkliches

Zum Buch:

Oh 
 Gedichte Taschenbuch – 4. Juni 2020
von Tobias Schindegger (Autor)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Taschenbuch ‏ : ‎ 24 Seiten
ISBN-13 ‏ : ‎ 979-8651083275

[Zum Buch]

Der Wald vor lauter BĂ€umen nicht (Kurzgeschichte)

ORT: Karpaten, irgendwo an der Grenze zwischen RumÀnien und der Ukraine

„Mein Auto fĂ€hrt auch ohne Wald“ gluckste ich, Arbeiter 4314 genannt Alvin.

MĂŒrrisch sah mich mein Kollege an. Da er nicht weiter reagierte, redete ich einfach weiter.

„Kaum zu glauben, dass die frĂŒher solche SprĂŒche auf ihre Autos geklebt haben. Wobei, sie hatten recht. Die damaligen Autos fuhren tatsĂ€chlich ohne Wald. Erst fuhren sie mit Verbrennungsmotoren, spĂ€ter mit Strom, den sie allerdings aus Kohle- und Atomkraft gewonnen hatten.“

„Immerhin fuhren Sie!“ murrte mein Kompagnon, auf dessen Schutzanzug die 9308 stand zurĂŒck.

„Das ist richtig. Aber irgendwann hatten sie so viele Fahrzeuge, dass sie nicht mehr wussten wohin, da sich alles auf den Straßen staute. Außerdem begann nach und nach der Smog. Auf Grund der zunehmenden Lungenerkrankungen Ende des 21. Jahrhunderts konnten einige ĂŒberhaupt nicht mehr aus ihren Wohnungen raus.“

Schweigend gingen wir beide ĂŒber die verdorrte Landschaft der Karpaten. Einst ein stolzes Hochgebirge Europas mit beeindruckenden, fruchtbaren FlusstĂ€lern. Jetzt sah man ĂŒberall nur den Tod. Ohne unsere SchutzanzĂŒge mit Helm, Filtern und kĂŒnstlicher Sauerstoffversorgung wĂŒrden wir keine 5 Minuten ĂŒberleben können. WĂ€hrend wir schwiegen, konnte man dennoch unser schweres Atmen in der Funkverbindung hören. Über uns am Himmel, wo einst die Sonne schien, der Regen nicht tödlich war und vereinzelt Vögel flogen, schwirrten jetzt nur noch Drohnen. Und sie alle hatten nur ein Ziel. Sie wollten Überbleibsel von BĂ€umen finden. Jede noch so kleine lebendige Zelle brauchten wir. Und zwar dringend. Mission Control benötigte sie.

Letzten Monat waren wir in einem grĂ¶ĂŸeren Außentrupp gewesen. In der NĂ€he der ehemals nordeuropĂ€ischen Nadelwaldregion, welches weite Teile von Fennoskandiens umschließt. Dort, wo einst Kiefern, Fichten und Birken wuchsen. Ich erinnerte mich. Als Kind hatte ich mit meinem Opa oft in der holografischen Projektion SpaziergĂ€nge gemacht. Mein Opa, der die WĂ€lder noch in echt erlebt hatte meinte, die Luft und die GerĂŒche wĂ€ren viel intensiver gewesen, als es mit unseren knappen LuftvorrĂ€ten und kĂŒnstlich erzeugten Waldaromen hĂ€tte je erzeugt werden können. Ich konnte mir das gar nicht vorstellen, denn ich kenne von klein auf nur den kĂŒnstlichen Sauerstoff. Aber ich wĂŒnschte, ich hĂ€tte meinem Opa, bevor er starb, noch einmal einen echten gesunden Wald zeigen können.

Von der stolzen nordeuropĂ€ischen Nadelwaldregion war nur noch die hĂŒgelige Landschaft ĂŒbrig. Wir hatten nichts gefunden. Jetzt hier in den Karpaten war unsere letzte Hoffnung. Wir hatten bereits ĂŒberall in Europa gesucht. Die amerikanischen und russischen Teams hatten bereits aufgegeben. Sie hatten sich in ihrer Basis verschanzt und warteten auf Mission Control, dass diese sie endlich aus dem All abholten und sich in ihrer Arche auf den Weg machten, in einem anderen Sonnensystem einen erdĂ€hnlichen Planeten zu finden. Welch‘ aussichtslose Situation. Die Sauerstoffressourcen waren viel zu knapp. Daher die Idee, kĂŒnstliche WĂ€lder anzulegen, die sie ĂŒber viele Generationen hinweg in der Arche mit Sauerstoff versorgten. Es war buchstĂ€blich ein dĂŒnner Grashalm, an dem sie sich klammerten.

Mein Kollege 9308 meldete sich ĂŒber Funk: „Eine Drohne hat etwas in ca. 100 Metern Entfernung von hier entdeckt. Warte, ich schicke es Dir in Dein Helmdisplay rĂŒber!“

TatsĂ€chlich, eine der Drohnen hatte eine biologische Signatur aufgefangen, die dem lebenden Organismus eines Baumes recht nahe kam. Uns genĂŒgten nur wenige Zellen um einen Baum mit Hilfe der anderen Proben auf der Arche zu klonen. Mein Herz raste wie wild. Hoffnung keimte in mir auf. Ich ließ die Navigationssoftware die schnellste Route berechnen, da meldete sich mein Kollege 9308 erneut: „Wir mĂŒssen morgen gehen. Lass uns zur Basis zurĂŒckkehren.“

„Um Himmels willen wieso? Wir haben doch darauf so lange gewartet!“

„Sauerstoff reicht nicht.“

„Was?“ Ich ging die Daten durch. Mist, er hatte recht.

„Sauerstoff reicht nur fĂŒr Hinweg. FĂŒr RĂŒckweg zu knapp!“

„Aber es könnte gehen. Du gehst zurĂŒck zu unserer Basis, tankst Deinen Sauerstoff und den eines Ersatzkanisters auf und holst mich ab!“

„Das ist gegen die Vorschrift. Mindestens zwei Mitarbeiter bei Außenmissionen.“

„Du verstehst nicht. Ich muss da hin. Bis morgen könnten die Zellen abgestorben sein. Ich lasse mich von einer der Drohnen begleiten. Die kann mögliche Gefahren abchecken und meinen Gesundheitszustand analysieren. Wenn irgendetwas sein sollte, holst Du mich ab. Anschließend löschen wir das letzte Protokoll und Mission Control bekommt nichts von dem Regelverstoß mit. Wir können Sie sowieso erst in 12 Stunden wieder kontaktieren.“

Mein Kollege 9308 schwieg eine Weile. Scheinbar wĂ€gte er ab. Dann meinte er: „Gut. Machen wir es so. Gebe Dir Drohne KP-32L mit.“ Er gab etwas ĂŒber die Armbandtastatur seines Anzuges ein. Schließlich bemerkte ich das SchwirrgerĂ€usch und den Schatten der Drohne KP32L ĂŒber mir. In meinem Helmdisplay erschien eine VerknĂŒpfung direkt zu den Befehlen der Drohne. Dann nickte mir 9308 zu und marschierte in Richtung unseres Hubs zurĂŒck. Ich hatte ehrlich gesagt mit mehr Widerstand gerechnet. Vielleicht hatte ich insgeheim gewĂŒnscht, er hĂ€tte es mir dennoch ausgeredet. Schließlich hing ich an meinem Leben, auch wenn es auf Grund dieser katastrophalen Umweltbedingungen nicht gerade lebenswert war. Ich war so sauer auf meine Vorfahren. Diese hatten genug Vorzeichen des katastrophalen Ausmaßes gehabt. Aber diese wurden ĂŒber die wirtschaftlichen Interessen gestellt. Und ich war jetzt ein Teil der Generation die diese Fehlentscheidungen ausbaden mussten. Ich war es meinem Opa und den Generationen danach schuldig, das Risiko einzugehen und die Probe zu finden. Mit etwas weniger weichen Knien ging ich in die Richtung, die mir meine FußgĂ€ngernavigation anzeigte. Die Drohne KP32L folgte mir leise surrend.

Nachdem ich eine Weile ging, entschied ich mich, meinen Kompagnon nĂ€her kennenzulernen. Ich rief die VerknĂŒpfung in meinem Helmdisplay auf. Sofort erschien ein MenĂŒ verschiedenster Befehle. Da ich nicht alles per Armband-Tastatur tippen wollte, aktivierte ich die Sprachsteuerung. Ich wollte nicht die Drohne stĂ€ndig KP32L rufen. Ich gab ihr einen Namen: Steve.

„Hey Steve, irgendwelche Hindernisse voraus?“ fragte ich.

„Einen Augenblick, ich scanne.“ Dann surrte sie kurz voraus und kam schnell wieder. „Es befinden sich einige kleiner Krater und instabiler Boden, der evtl. nachgeben könnte. Ich berechne eine alternative Route, Mitarbeiter 4314.“

„Du kannst mich ruhig Alvin nennen. Wird das unsere bisherige Reisezeit deutlich verringern?“

„In Ordnung Alvin. Die Route wird bisher lediglich um 2,3 Minuten verzögert. Allerdings muss ich Sie warnen. Falls sie von dem Zielpunkt zur Basis zurĂŒckkehren wollen, mĂŒssten sie ihr Atmung etwas verflachen und dĂŒrften sich nur 3,46 Minuten dort aufhalten.“

„Ich danke Dir Steve. Das hat mein Kollege 9308 auch schon erwĂ€hnt. Entschuldige die schnelle Atmung. Ich bin ein wenig nervös.“

„Soll ich etwas Musik zu ihrer Beruhigung abspielen? Nach ihrem Benutzerprofil hören Sie gerne zu ihrer Beruhigung Metal aus dem 20. Jhd. Wie wĂ€re es mit Slayer?“

Faszinierend, was diese Drohne so alles ĂŒber mich wusste: „Ja, sehr gern.“

Die Playlist wurde gestartet. Und tatsĂ€chlich. Meine Atmung wurde flacher. Ich entspannte mich. Mein neuer Freund Steve blendete in meinem Helm seine Ansicht mit WĂ€rmebild-Signaturen ein. So konnte ich dank ihm das GelĂ€nde, welches vor mir lag, erkunden. So war es mir ein leichtes, den Hindernissen wie Kratern, Erdlöchern oder Treibsand auszuweichen. Ein Wahnsinn, dass meine Vorfahren Fracking betrieben. Fracking war die bescheuerte Idee meiner Vorfahren, Giftstoffe in den Boden zu pumpen, dass sich die damals fĂŒr die Wirtschaft entscheidende Rohstoffe schneller und effektiver abpumpen ließen. Anschließend wunderten Sie sich, dass der Boden nachgab und nach und nach Dörfer verschluckte.

Der Rest des Weges verlief mĂŒhelos. Ich konnte mich Dank der Musik wirklich ein wenig entspannen und meine Atmung verlangsamen, welches sich positiv auf die Sauerstoffanzeige auswirkte. Dennoch war die Anzeige fĂŒr den voraussichtlichen Verbrauch fĂŒr eine RĂŒckkehr zum Hub wirklich bedenklich. Die Warnmeldungen bzgl. dessen hatte ich abgeschaltet, um meine Nerven zu schonen. Die Drohne Steve meldete sich mit einem akustischen Signal. Ich machte die Musik aus.

„Ja Steve, was gibt’s?“

„Wir haben in wenigen Minuten das Ziel erreicht. Wir mĂŒssen auf eine leichte Anhöhe. Das markierte Objekt befindet sich in einer Höhle.“

„Kannst Du schon erkennen was es ist?“

„Bedaure nein, die Tiefenscans sind auf Grund von Erzvorkommnissen im Gestein nicht möglich. Soll ich vorrausfliegen und es innerhalb der Höhle erneut versuchen?“

„Das ist eine gute Idee. Das erspart uns Zeit. Ich komme nach. Du kannst ja dann auf dem Höhleneingang warten.“

„Wie Sie es wĂŒnschen, Alvin.“

Damit surrte die Drohne voraus und verschwand hinter der felsigen Anhöhe. Die Anhöhe war sehr steil. BuchstĂ€blich erschwerend kam noch das Gewicht des Schutzanzuges hinzu. Ich ĂŒberlegte kurz, die eingebauten HilfsdĂŒsen zu verwenden, hatte aber bedenken, dass die austretenden Gase aus den Rissen im Boden entzĂŒndlich sein könnten und ich mich oder schlimmer noch das einzige ĂŒberlebende Erbmaterial der Flora und Fauna verbrennen konnte. Es half nichts … ich musste mich nach oben schleppen. Dadurch verbrauchte ich natĂŒrlich auch mehr Sauerstoff. Aber es ließ sich nicht Ă€ndern. Nur noch wenige Meter waren vor mir. Nur nicht abrutschen dachte ich. Geschafft. Endlich erreichte ich die felsige Anhöhe. Ich sah den Höhleneingang. Ich funkte Steve an.

„Steve, ich bin am Eingang. Wo bist Du?“ Es war nur Rauschen im Funk zu hören. Vielleicht lag es an den Mineralien im Gestein die nicht nur den Scan, sondern auch den Funk erschwerten. Vorsichtig betrat ich die dunkle Höhle. Ich aktivierte die Scheinwerfer im Helm. Je tiefer ich in die Höhle eindrang, desto feuchter wurden die Felsen. Voller Hoffnung scannte ich die NĂ€sse. Als ich das Ergebnis sah, konnte ich es kaum glauben. Ich wiederholte die Scans. Die Feuchtigkeit besaß nahezu keine SĂ€ure. Der ansonsten tödliche Regen schien hier in der Höhle nahezu reingewaschen zu werden. Vielleicht konnte dadurch eine Pflanze ĂŒberleben. Aber sie musste irgendwie konserviert sein, denn wie sollte ein Baum in dieser Dunkelheit gedeihen? Ich rief erneut Steve ĂŒber Funk. Keine Reaktion. Aber ich hatte wieder ein schwaches Signal. Sowohl von Steve als auch von dem Erbmaterial. Ein Blick auf den Sauerstoffgehalt setzte mir zu. Wenn ich den Hub wieder erreichen wollte, hatte ich nur noch 3 Minuten, die Probe einzusammeln und den RĂŒckweg anzutreten. Ich musste jetzt auf volles Risiko gehen. Ich rannte immer tiefer in die Höhle hinein. Die Batterien der Scheinwerfer waren wenigstens voll aufgeladen, so dass diese mich auf Grund des mangelnden Sauerstoffgehaltes um LĂ€ngen ĂŒberleben wĂŒrden. Ich lief buchstĂ€blich um mein Leben. Überall verwinkelte Gassen, die mich immer tiefer fĂŒhrten. Ich erinnerte mich an einen alten Film, den mir mein Opa immer gezeigt hatte. Der Held des Films, ein gewisser Indiana Jones begab sich auch immer an gefĂ€hrliche Orte, um einen Schatz zu entdecken. So fĂŒhlte ich mich gerade auch. Die Neugier und der Mut fĂŒhrten mich an, dennoch hatte ich das GefĂŒhl, dass ich bald eine Falle auslösen und von einem großen ballförmigen Stein verfolgt werden wĂŒrde. Kurz vor der letzten Biegung sah ich ein helles Leuchten. Ich blieb stehen und schaute vorsichtig um die Ecke. Ein strahlender Glanz ließ mich meine Augen abrupt schließen. Die Scheinwerfer an meinem Anzug schalteten sich auf Grund der plötzlich eintretenden Helligkeit automatisch aus. Als sich meine Augen langsam an das Helle gewöhnt hatten, konnte ich nicht glauben, was ich sah.

Die Höhle war ĂŒber und ĂŒber mit riesigen Kristallen versehen. Diese schienen durch irgendeine entferne Öffnung das Sonnenlicht direkt in diese Höhle zu ĂŒbertragen. Die Kristalle bildeten einen Kreis. Im Zentrum dieses Komplexes stand ein gigantisch großer Laubbaum. Solch‘ ein riesiges Exemplar hatte ich bisher nur in der holografischen Projektion meines Opas oder in Filmen gesehen. Es war ĂŒberwĂ€ltigend. Mir stockte er Atem. Atem – wie konnte das sein? Wie konnte dieser Baum in der giftigen AtmosphĂ€re existieren!? Die Kristalle versorgten ihn mit gefiltertem Sonnenlicht und die Minerale in den WĂ€nden filterten den sauren Regen. So konnte dieser Baum gedeihen. Das waren alles wilde Spekulationen, aber so musste es sein. Schade, dass ich so wenig Zeit hatte. Ich hĂ€tte gerne Untersuchungen durchgefĂŒhrt. Aber falls ich den RĂŒckweg schaffen oder sie mich hier finden wĂŒrden, konnten unsere Wissenschaftler diesen Ort untersuchen. Dieser Ort bedeutete Hoffnung. Die Interferenzen waren leider zum Funken immer noch zu stark. Aber vielleicht konnte ich hier drin Steve erreichen.

„Steve bitte kommen, wo bist Du?“

Ich erhielt keine Antwort. Nach den Anzeigen in meinem Display war er aber noch intakt. Ich aktivierte an meinem Tastaturenarmband den RĂŒckholbefehl. Damit sollte er zu mir kommen.

Egal, ich durfte keine Zeit verlieren. Ich musste eine Probe nehmen und von hier verschwinden. Nervös kramte ich aus meiner Seitentasche das Skalpell und das Reagenzglas hervor. EhrfĂŒrchtig ging ich zum Baum. Behutsam hob ich ein StĂŒck Rinde hervor und entnahm die Probe es Stammes. Die Scans zeigte hervorragendes Erbmaterial. Mit meine SteuerungsdĂŒsen flog ich ein StĂŒck empor und sammelte eine weitere Probe in Form eines Blattes. Schließlich landete ich sanft und nahm noch ein wenig Moos mit. Mehr ReagenzglĂ€ser hatte ich nicht bei mir. Behutsam verstaute ich alles. Ich hoffte die Polsterung in meiner Tasche reichte aus um diesen Schatz sicher in den Hub zu bringen.

Gerade als ich den RĂŒckweg antreten wollte hörte ich ein vertrautes Summen hinter mir. Freudig drehte ich mich um:

„Steve, da bist Du ja endlich. Wo warst Du denn alter Freund?“

Steve sah merkwĂŒrdig angeschlagen aus. Anscheinend tat ihm die von den Mineralien verĂ€nderte Feuchtigkeit in diesen Höhlen nicht gut. Seine Legierung schien durchfressen zu sein. MerkwĂŒrdig, auf sauren Regen war Steve vorbereitet, aber dieses Klima in der Höhle machte ihm zu schaffen. Die AußenhĂŒlle war stark korrodiert. Es waren hie und da grausame rostige Stellen zu erblicken und an den Seiten war bereits ein Loch, das den Blick auf seine Platinen freigab. Anscheinend kam noch ein Steinschlag o. Ă€. hinzu.

„Armer Steve“ sagte ich zu ihm. „Das bekommen wir wieder hin. Aber jetzt mĂŒssen wir zum Ausgang.“

Ich ging auf ihn zu. Anscheinend war sein Sprachmodul betroffen. In meinem Display erschien von ihm die Meldung Gefahr. Er aktivierte seine Verteidigungssysteme. Erschrocken sah ich mich um. War es möglich, dass ein mutiertes gefĂ€hrliches Tier im Hintergrund auf mich lauerte? Aber ich konnte nichts sehen. Ich drehte mich zu ihm um: „He Steve, was hast Du?“

Dann sah ich im Display meines Helmes, wen er in seiner Zielerfassung hatte. Das war ich!

„He Steve, was machst Du da?“ Beschwichtigend hob ich die HĂ€nde. „Ich bin’s doch!“

Anscheinend war der Schaden in seinen Systemen so groß, dass er mich als Bedrohung einstufte.

Vorsichtig ging ich die Befehle durch. „Oh Steve, es tut mir leid.“ Ich sank vorsichtig meine HĂ€nde und gab auf der Tastatur den Befehl zur Abschaltung meiner Drohne ein. Auf dem Display stand: „Sind sie sicher?“ Doch ehe ich die Eingabe beenden konnte, sah ich bereits das Geschoß auf mich zufliegen.

Ich schloss die Augen. Ich spĂŒrte den Flug der Rakete. Doch sie sauste an mir vorbei. Gott sei Dank schien auch die Zielerfassung defekt. Sie schlug hinter mir mit einem ohrenbetĂ€ubenden LĂ€rm ein. Meine Ohren klingelten. Der Schmerz blieb aus, aber wahrscheinlich war dies der Schock. Erneut wollte ich den Befehl bestĂ€tigen und zum Ausgang rennen. Meinem Beitrag zur Rettung der Menschheit so nah … doch der Einschlag hatte folgen. Die Höhle bebte. Felsen krachten hernieder. Kristalle zerbersteten. Ich hörte den Baum knacken. Auch er blieb von den herabstĂŒrzenden Felsbrocken nicht verschont. Ich rannte zum Ausgang. Dank der Navigation in meinem Display war es mir ein leichtes den Weg zurĂŒckzufinden. Ich floh mit aller Kraft durch die HöhlengĂ€nge. Überall fielen Steinbrocken hernieder. Dieses Tunnelsystem war sehr instabil. Meine Lungen brannten vor Anstrengung. Doch ich wusste dass mein Stillstand den Tod fĂŒr mich und dem Scheitern der Mission bedeutet hĂ€tte. Da, nur noch wenige Meter. Ich konnte den Ausgang bereits erblicken. Ich geriet ins Stolpern. Verdammt, dies wĂŒrde meinen Tod bedeuten und ich und die lebensspendende Probe wĂ€ren unter diesem Geröll verloren. Ich schlug hart auf dem Boden auf. Irgendetwas knackte. Mein Helmdisplay beschlug. Ich hörte ĂŒber mir einen gigantischen Felsbrocken herabstĂŒrzen. Schnell aktivierte ich die SteuerungsdĂŒsen. Ich gab vollen Schub. Auf dem Boden schleifend schoss ich aus dem Höhleneingang hinaus. Um wenige Millimeter verfehlte mich der riesige Stein und versiegelte den Höhleneingang. Noch ehe ich den Schub abbremsen konnte, segelte ich ĂŒber das Ziel hinaus und fiel in die Tiefe. Ich versuchte mich in der Luft zu drehen. Erneut aktivierte ich die DĂŒsen um den Fall zu bremsen, ich schlug hart auf. Meine Beine knackten. Trotz des Schockzustandes verspĂŒrte ich riesige Schmerzen. Nun gab das Visier des Helms vollends nach und die Scheibe zerbrach. Die giftigen Gase der AtmosphĂ€re strömten in meine Lungen ein. Sie brannten. Alles schmeckte so metallisch. Ich spĂŒrte, wie ich Blut zu wĂŒrgen und spucken begann. Schließlich war mein Organismus gnĂ€dig und ich verlor das Bewusstsein. Dennoch hatte ich ein LĂ€cheln auf den Lippen. Sie wĂŒrden mich anhand des Peilsenders im Anzug finden und die Probe retten. Sie konnten von Mission Control geholt werden, viele BĂ€ume fĂŒr die Sauerstoffversorgung zĂŒchten können und sich im All aufmachen, einen bewohnbaren Planeten finden. Es musste einfach so kommen.

Kurz bevor ich das Bewusstsein verlor, spĂŒrte ich, wie jemand meine Hand nahm. Es war mein Opa. Er half mir beim Aufstehen, lĂ€chelte mich an und meinte: „Komm Alvin. Hast Du Lust auf einen Waldspaziergang?“ Ich sah uns beiden von der Ferne zu, wie wir genĂŒsslich ĂŒber grĂŒne Wiesen liefen. Wie wir auf einen Feldweg trafen. Wie wir in einen Waldweg einbogen und die gesunde Luft einatmeten. Der Geruch von feuchtem Moos lag in der Luft. Am Wegesrand befanden sich Beeren. Die Vögel zwitscherten und Bienen summten.

Als das Außen-Team meinen Leichnam fand, sahen sie in ein zufriedenes, glĂŒckliches Gesicht. Zu ihrer Überraschung entdeckten sie auch die exzellent erhaltene Probe. Einer der Arbeiter hatte das erste Mal einen heiteren Klang in seiner Stimme als er ins FunkgerĂ€t sprach: „Mission Control, hier Mitarbeiter 9308, ihr glaubt nicht was wir gefunden haben…“

Bollock und die grÀulichen Drei als Podcast

Hallo meine Lieben,

ich habe mir etwas Zeit genommen und aus Bollock und die grÀulichen Drei vorgelesen. Ihr könnt den Kinder-/Jugend-Roman jetzt auch als Podcast / Hörbuch hören:

Liebe GrĂŒĂŸe und viel Spaß wĂŒnscht

Euer Tobias Schindegger 😉

Den Wald vor lauter BĂ€umen nicht | #Kurzgeschichte

Eine Sci-Fi-Kurzgeschichte zum Thema „Waldsterben“

Viel Spaß,
wĂŒnscht Euch Euer Tobias 🙂


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Den Wald vor lauter BĂ€umen nicht | #Kurzgeschichte

Heute trage ich Euch meine Kurzgeschichte „Den Wald vor lauter BĂ€umen nicht“ vor. Die Vorgabe beim Schreiben war, etwas ĂŒber europĂ€ische WĂ€lder und VerĂ€nderungen in der Umwelt zu schreiben. Ich wĂŒnsche Euch viel Spaß.NatĂŒrlich freue ich mich ĂŒber Likes, Daumen hoch, teilen, Kommentare, etc. …

Liebe GrĂŒĂŸe, Tobias 🙂


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Veranstaltungen zum Welttag des Buches am 23. April

Bundesweite Leseförderungsaktionen / Buchgeschenk fĂŒr rund 1 Million Kinder / Postbotenaktion, Lesungen, Schnitzeljagden und VerlagsfĂŒhrungen in ganz Deutschland

Bonn/Frankfurt a.M./Mainz/MĂŒnchen, 17. Februar 2020. In ganz Deutschland laufen die Vorbereitungen fĂŒr das bundesweit grĂ¶ĂŸte Lesefest. Buchhandlungen, Verlage, Schulen und Bibliotheken bereiten sich auf den Welttag des Buches am 23. April vor, an dem das Lesen und die Freude an Geschichten im Mittelpunkt stehen. Die zentralen Aktionen von Stiftung Lesen, Börsenverein des Deutschen Buchhandels, cbj Verlag, Deutsche Post und ihren Partnern auf einen Blick:

„Ich schenk dir eine Geschichte“: Buchgeschenk fĂŒr 1 Million Kinder

Rund 1 Million Kinder der 4. und 5. Klassen sowie aus Förderschul- und Übergangsklassen bekommen zum Welttag des Buches den Roman „Abenteuer in der Megaworld“ des Autors Sven Gerhardt und Illustrators Timo Grubing von einer zuvor ausgewĂ€hlten Buchhandlung geschenkt. Vom 20. April bis 29. Mai erhalten sie ihr persönliches Exemplar gegen Vorlage eines Gutscheins bei einem Klassenbesuch in einer der 3.500 teilnehmenden Buchhandlungen. „Ich schenk dir eine Geschichte“ steht unter der Schirmherrschaft der Kultusminister*innen der LĂ€nder. Weitere Informationen unter: www.welttag-des-buches.de

SchĂŒler*innenlesungen aus „Abenteuer in der Megaworld“

Literarische Überraschung an der HaustĂŒr
Zwischen 10. und 28. April ĂŒberreichen zahlreiche Zustellerinnen der Deutschen Post Kundinnen in ganz Deutschland kostenfrei BĂŒcher mit dem Ziel, Lesefreude zu vermitteln. Mit dem Geschenk ist der Aufruf verbunden, sich ebenfalls am Welttag des Buches zu beteiligen. Informationen zu Aktionen in Ihrem Verbreitungsgebiet erhalten Sie unter pressestelle.duesseldorf@dpdhl.com

Aktionen im Buchhandel
Viele der 3.500 teilnehmenden Buchhandlungen organisieren literarische Schnitzeljagden, Lesungen und Buchvorstellungen mit den SchĂŒler*innen aus ihrer Nachbarschaft. Informationen ĂŒber Veranstaltungen in Ihrem Verbreitungsgebiet erhalten Sie per E-Mail: presse@boev.de.

Lese-Abenteuer fĂŒr Kinder und Jugendliche
Im Rahmen der „Lese-Reise“ nehmen Kinder- und Jugendbuchautor*innen bei rund 100 Lesungen in Buchhandlungen ihre Zuhörer mit in ferne Welten. Die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen e.V. (avj) und der Börsenverein organisieren die Aktion zum dreizehnten Mal. Weitere Informationen zu Terminen per E-Mail: info@avj-online.de

verlagebesuchen: Blick hinter die Kulissen

Verlagsluft schnuppern und mehr ĂŒber das BĂŒchermachen erfahren: Verlage öffnen bei der Aktion #verlagebesuchen vom 23. bis 26. April ihre TĂŒren und bieten Lesungen, WerkstattgesprĂ€che, FĂŒhrungen und Veranstaltungen zum Mitmachen an. Die LandesverbĂ€nde des Börsenvereins koordinieren die Aktion. Weitere Informationen zur Aktion per E-Mail: info@verlagebesuchen.de

wildesBuch: BĂŒcher an ungewöhnliche Orte bringen

Auf der Parkbank, in der Bahn oder im Fitnessstudio – Buchhandlungen, Verlage und Buchfans sind dazu aufgerufen, rund um den Welttag des Buches ihr Lieblingsbuch in ihrer Umgebung auszulegen, sprich „auszuwildern“. Wenn sie ein Foto davon mit dem Hashtag #wildesBuch teilen, können andere das Buch finden. Eine Aktion von JETZT EIN BUCH!, der Initiative der deutschen Buchbranche. Weitere Infos per E-Mail an: presse@boev.de

Pressekontakte:

Stiftung Lesen
Franziska Hedrich
Kommunikation & Public Affairs | PR-Managerin
Römerwall 40
55131 Mainz
Tel. (06131) 2 88 90 28
franziska.hedrich@stiftunglesen.de

Börsenverein des Deutschen Buchhandels

Thomas Koch
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Braubachstraße 16
60311 Frankfurt
Tel. (069) 13 06 29 3
T.Koch@boev.de

Verlagsgruppe Random House GmbH
Thomas Wolff
Teamleitung Presse cbj Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 MĂŒnchen
Tel. (089) 41 36 33 23
thomas.wolff@randomhouse.de

Deutsche Post DHL Group
Britta Töllner
Media Relations
Bonner Straße 29
40589 DĂŒsseldorf
Tel. (0211) 98 89 92 54
b.toellner@dpdhl.com


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experimenta fördert Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels

Gemeinsam Kompetenzen fĂŒrs Leben stĂ€rken: Die experimenta ist bundesweiter Förderer des Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels. Der Wettbewerb ist mit bundesweit rund 600.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern pro Jahr einer der grĂ¶ĂŸten SchĂŒlerwettbewerbe und eine der grĂ¶ĂŸten Leseförderaktionen Deutschlands. Die experimenta fördert den Vorlesewettbewerb mit vielfĂ€ltigen Maßnahmen ĂŒber das gesamte Wettbewerbsjahr: Sie richtet unter anderem den Bezirksentscheid im Science Center in Heilbronn aus, bietet pĂ€dagogische Angebote fĂŒr LehrkrĂ€fte und vergibt Preise fĂŒr die Teilnehmenden und ihre Klassen.

Der Vorlesewettbewerb findet seit 1959 statt und wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und kulturellen Einrichtungen veranstaltet.


„BĂŒcherlesen ist eine Kernkompetenz, die ein Leben lang TĂŒren öffnet. Sie ist elementar fĂŒr die persönliche wie berufliche Entwicklung. Mit dem Vorlesewettbewerb setzen wir uns seit 60 Jahren dafĂŒr ein, SchĂŒlerinnen und SchĂŒler fĂŒr das Lesen zu begeistern. Wir freuen uns, die experimenta als UnterstĂŒtzer fĂŒr diese Aufgabe mit bedeutender gesellschaftlicher Verantwortung gewonnen zu haben“, sagt Heinrich RiethmĂŒller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.


„Der sichere Umgang mit Texten und Medien ist die unerlĂ€ssliche Grundlage fĂŒr eine erfolgreiche Bildungskarriere, nicht zuletzt in den Naturwissenschaften. Mit der Förderung des Vorlesewettbewerbs beteiligt sich die experimenta nachhaltig an der Ausbildung dieser Kompetenzen. Mit der bundesweiten UnterstĂŒtzung verbunden sind Veranstaltungen und pĂ€dagogische Angebote, die auf die Ziele des Wettbewerbs in idealer Weise abgestimmt sind und diese bereichern“, erklĂ€rt Dr. Wolfgang Hansch, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Science Centers experimenta.


Die 2019 neu eröffnete Wissens- und Erlebniswelt experimenta in Heilbronn ist das grĂ¶ĂŸte Science Center Deutschlands. Ziel der experimenta gGmbH ist es, Wissen auf neue Art erlebbar zu machen und Bildung von Kindern und Jugendlichen insbesondere in den Naturwissenschaften und Technik zu fördern.


Der Vorlesewettbewerb steht unter der Schirmherrschaft von BundesprĂ€sident Frank-Walter Steinmeier. Er wird gefördert vom Bundesministerium fĂŒr Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Stiftungen der Sparda-Banken aus Hamburg, MĂŒnchen, Baden-WĂŒrttemberg und Hessen sind regionale Förderer des Wettbewerbs. Medienpartner sind der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und das Kindermagazin „Dein SPIEGEL“. Mehr unter: www.vorlesewettbewerb.de

Frankfurt am Main / Heilbronn, 2. Oktober 2019


Kontakt fĂŒr die Medien:

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Thomas Koch, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 (0) 69 1306-293, E-Mail: t.koch@boev.de
Cathrin Mund, PR-Managerin
Telefon +49 (0) 69 1306-292, E-Mail: mund@boev.de

experimenta gGmbH
Thomas Rauh, PR Manager, Telefon: +49(0) 7131 88795-429, E-Mail: thomas.rauh@experimenta.science


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Buchblog-Award 2019: Die Finalisten stehen fest | #bubla19 @BuchblogAward

30 Blogs im Finale / Insgesamt 652 Einreichungen / Auszeichnung der Sieger-Blogs am 18. Oktober 2019 auf der Frankfurter Buchmesse

Buchblogs, Videoblogs, Instagram-Accounts und Podcasts – 30 Online-BuchkanĂ€le stehen im Rennen um den Buchblog-Award 2019. Alle Finalisten sind abrufbar unter www.buchblog-award.de/news/finalisten2019. Insgesamt wurden 652 Blogs und Accounts in vier verschiedenen Kategorien von Buchblogfans und Bloggenden nominiert. Zum ersten Mal zeichnet der Buchblog-Award auch Verlagsblogs und Buchhandlungsblogs aus.

Nominierungen waren in den Kategorien „Bester Buchblog“, „Bester Newcomer“ sowie „Bester Verlagsblog“ und „Bester Buchhandlungsblog“ möglich. Bloggerinnen und Leserinnen konnten Instagram-Accounts, Video-Blogs, Podcasts und Facebook-Seiten nominieren. Über die Finalteilnahme entschied die Anzahl der Nominierungen im öffentlichen Online-Voting. In den Kategorien „Bester Buchblog“ und „Bester Newcomer“ ziehen die zehn Blogs mit den meisten Stimmen ins Finale ein. Aus den Finalisten kĂŒrt eine Jury die Gewinnerblogs der beiden Kategorien.

Der Jury des Buchblog-Awards 2019 gehören an: Antonia Baum (freie Autorin, ZEIT), Jo Lendle (Verleger, Carl Hanser Verlag), Tina Lurz (MitrĂŒnderin, Agentur ehrlich&anders), Carolin Wolf (Inhaberin Buchhandlung Carolin Wolf) und Torsten Woywod (Online-PR und Social-Media-Manager, DuMont Verlag).

Über die besten Verlags- und Buchhandlungsblogs entscheidet allein das abgeschlossene Online-Voting. Welcher Verlags- und welcher Buchhandlungsblog aus dem Kreis der jeweils fĂŒnf Finalisten die Nase vorne hat, wird gemeinsam mit den durch die Jury ermittelten Gewinnerblogs auf der Frankfurter Buchmesse bekannt gegeben.

Die Kategorie „Bester Buchblog“ erhielt insgesamt 448 Nominierungen. 161 Blogs wurden in der Kategorie „Bester Newcomer“ nominiert. Über 3.000 Personen stimmten insgesamt ĂŒber ihre Lieblingsblogs ab.

Der Award

NetGalley Deutschland und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels suchen mit dem Buchblog-Award die besten deutschsprachigen Buchblogs. Die einzige genreĂŒbergreifende Auszeichnung fĂŒr Buchblogs im deutschsprachigen Raum zeichnet Blogs aus, die aktiven Einfluss auf das öffentliche GesprĂ€ch ĂŒber BĂŒcher nehmen und ihre Zielgruppen charakteristisch ansprechen. Der Buchblog-Award wird 2019 zum dritten Mal verliehen.

Die Auszeichnung der besten Buchblogs findet wÀhrend der Frankfurter Buchmesse am Freitag, 12. Oktober 2018, 12 Uhr, im Frankfurt Pavilion auf der Agora statt.

Sponsoren des Buchblog-Awards 2019 sind JETZT EIN BUCH!, die Initiative der deutschen Buchbranche, und die Frankfurter Buchmesse.

Die Initiatoren

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ist die Interessenvertretung der deutschen Buchbranche gegenĂŒber der Politik und der Öffentlichkeit. Er wurde 1825 gegrĂŒndet und vertritt rund 4.500 Buchhandlungen, Verlage, ZwischenbuchhĂ€ndler und andere Medienunternehmen. Er veranstaltet die Frankfurter Buchmesse, vergibt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels sowie den Deutschen Buchpreis, engagiert sich in der Leseförderung und fĂŒr die Freiheit des Wortes.

NetGalley ist eine Online-Plattform fĂŒr digitale Leseexemplare und den Austausch zwischen Buchverlagen und professionelle Leserinnen. Verlage haben die Möglichkeit, neue oder noch unveröffentlichte Titel bekannt zu machen. Rezensentinnen, Bloggerinnen, Journalistinnen, BuchhĂ€ndlerinnen, Bibliothekarinnen sowie Lehrende erhalten kostenfreien Zugang zu digitalen Lese- und Rezensionsexemplaren. Die Plattform ist seit MĂ€rz 2016 auf Deutsch verfĂŒgbar und wird von knapp 14.000 professionellen Leser*innen sowie zahlreichen großen und kleinen Verlagen genutzt.

Ansprechpartnerin fĂŒr Fragen zum Wettbewerb: Karina Elm, info@buchblog-award.de,
+49 (0) 30 23456 340

Hashtag zum Award: #bubla19
Website: www.buchblog-award.de
Facebook: www.facebook.com/BuchblogAward
Twitter: @BuchblogAward


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