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Leseförderung, Digitalisierung und politische Bildung im Fokus Bildung der Leipziger Buchmesse

Neu: Schwerpunkt #Weltentdecker und das Forum #Selberdenken Neue PISA-Studie, DigitalPakt Schule oder Informations- und Wahlverhalten: Deutschland diskutiert über die Verbesserung der Bildungslandschaft. „Die Steigerung der Lesekompetenz, also des verstehenden Lesens, ist die Grundlage für den Erwerb von Medienkompetenz, einem vertieften Verständnis der gesellschaftlichen Zusammenhänge sowie der Teilhabe an politischen Prozessen“, erklärt Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse. Genau hier setzt der Fokus Bildung der Leipziger Buchmesse als Deutschlands größte Leseförderungs- und Medienbildungsmesse vom 12. bis 15. März an.

Wie können Eltern, Erzieher und Lehrer die Lesekompetenz von Kindern und Jugendlichen fördern? Welche digitalen Instrumente stehen sinnvoll zur Wissensvermittlung zur Verfügung und wie können sie mithilfe des DigitalPaktes Schule in den Schulalltag integriert werden? Wie können sich Pädagogen und Schüler fit machen für den digitalen Medienalltag in Schule und Freizeit? Welche Formate gibt es aktuell für die aktive politische Teilhabe von Jugendlichen? Antworten darauf erhalten Schüler und Pädagogen im Fokus Bildung mit seinen Schwerpunkten zu Leseförderung, politischer, digitaler und Medienbildung. Insgesamt erwarten die Besucher rund 590 Aussteller im Bereich Bildung und Leseförderung, knapp 550 Vorträge und Workshops speziell für Lehrer und Erzieher und rund 500 Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche, im Klassenverband oder mit der Familie.

#Weltentdecker: Aktionen, Diskussionen, Projekte und Symposien zur Leseförderung

Lesend die (Buch-)Welt entdecken ist das Motto des diesjährigen Schwerpunktes zur Leseförderung. Unter der Überschrift #Weltentdecker bringt die Leipziger Buchmesse alle relevanten Akteure an einem Ort zusammen. In zahlreichen Symposien, Diskussionen, Aktionen und Projekten für Lehrkräfte, Eltern, Bildungsakteure sowie Kinder und Jugendliche – auf dem Messegelände und in der Stadt Leipzig – setzt die Leipziger Buchmesse nachhaltige Impulse zur Leseförderung. Hier gehen Motorradprinzessinnen für geschlechterbewussteres Vorlesen ebenso an den Start wie ein Gespräch mit Erwachsenen über die Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben oder Diskussionen und Forderungen nach einem nationalen Lesepakt. Symposien zur Lesemotivation oder phantasievollerem Lesen im Fremdsprachenunterricht, Live-Comic-Lesungen und vieles mehr ergänzen das #Weltentdecker-Programm.

Werkstatt+: Jetzt mit Fortbildungsangeboten für Lehrkräfte

Aufbauend auf der ersten erfolgreichen Werkstatt+ im Rahmen der Leipziger Buchmesse 2019 folgt am 12. und 13. März 2020 ein erweitertes Angebot: Erstmals gibt es Workshops speziell für Lehrkräfte zum Einsatz digitaler Medien und zur Gestaltung digitaler Projekte im Unterricht. Zudem können sich Schulklassen an vier Themenstationen zu Social Media & Journalismus, Gaming & Making, Storytelling & Film sowie Lesen & Digitales für Mitmach-Workshops anmelden. Angeleitet von Profis aus Social Media, Rundfunk und Fernsehen können sie vor Ort mitgestalten und sich neue Lerninhalte erschließen: Vom Comic-Handbuch über die Produktion eines Hörspiels oder eines eigenen Stop-Motion-Films bis hin zur „Fake oder Fakt?“-Recherche. An Lehrer richten sich unter anderem Workshops zum Umgang mit Cybermobbing und Hate Speech, Robotic oder zur Entwicklung schulischer Medienbildungskonzepte.

Digitalisierung und Bildung

Kinder und Jugendliche wachsen in einer zunehmend digitalen und vernetzten Welt auf. „Der digitale Wandel ist nicht nur ein technischer Wandel“, meint Oliver Zille. „Er beeinflusst auch unsere Kulturtechnik des Lesens“. Unter der Überschrift „Digitalisierung und Bildung“ finden Pädagogen und Schüler in den Veranstaltungen des Digitalen Lernlabors Angebote zum Thema.

Das Digitale Lernlabor: zeitgemäßes Lernen

Lehrkräfte, die sich vorab mit ihren Schulklassen anmelden, erhalten zudem im Digitalen Lernlabor des Bildungsdienstleisters Helliwood am 12. März einen praktischen Einblick, wie sie ihren Unterricht mit digitalen Medien bereichern können. Dabei werden die Möglichkeiten der vernetzten Kommunikation und Zusammenarbeit beim digitalen Lernen verdeutlicht, didaktische Möglichkeiten vorgestellt und eine Vision von der Zukunft des Lernens aufgezeigt.

Young Rebels zu Gast im neuen Forum #Selberdenken

Die Brücke von der digitalen zur politischen Bildung schlägt das Gespräch „Digitalisierung: Segen oder Fluch für unsere Demokratie?“ am 12. März. Experten zeigen an Hand von Praxisbeispielen und Ideen, wie die Digitale Demokratie gestärkt werden kann und stellen sie im „#Selberdenken: das junge Forum für Politik und Medien“ in Halle 2 zur Diskussion.
Das Forum dient als Ort des Austauschs junger Besucher mit Aktivisten und Experten. Hier finden Diskussion wie „Müssen wir in Zukunft noch selbst lesen können?“, „Mit der Digitalisierung zu einer anderen Sprachkultur?“ oder „Sind wir noch kompetent genug für unsere Kinder?“ statt. Besonderes Highlight in diesem Jahr: Unter dem Titel „Young Rebels“ geben am 14. März Christine und Benjamin Knödler Einblicke in das Engagement und Leben 25 jugendlicher Aktivisten, die die Welt verändern wollen. Außerdem diskutiert und streamt die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) live rund 15 Veranstaltungen mit spannenden Denkanstößen zum Miteinander in Vergangenheit und Gegenwart. Darunter auch die Beiträge zu den beiden Democracy Slams am 13. und 14. März, die die Teilnehmer zuvor mit erfahrenen Slammern wie Dominik Erhard und Malte Rosskopf gemeinsam erarbeiten können.

Tincon zu Gast

Jungen Menschen eine Stimme geben – darum geht es im Pop-Up-Auftritt der Tincon am 13. und 14. März: Sebastian Schröder und Johannes Filter stellen die Plattform für Behördentransparenz „FragDenStaat“ vor. Mit Lisa Marleen Allisat ist eine Akteurin der Leipziger Fridays For Future-Bewegung zu Gast und Jenny – alias limelu – bringt das Thema psychische Gesundheit zur Sprache. Unter der Überschrift Storycrafting erklärt Mik – alias darkviktory – wie eine animierte Youtube-Serie entsteht, während Journalist Ilyass Alaoui (Rocket Beans TV) das Thema Games in Japan beleuchtet. Die Tincon ist eine Konferenz für digitale Jugendkultur, die seit 2018 mit spannenden Speakern das Programm Fokus Bildung bereichert.

Praxisnahe Fortbildung von AKJ-Symposium bis Musiklehrertag

Zudem stehen klassische Fortbildungen für Lehrer auf dem Programm des Fokus Bildung. Hierzu gehören unter anderem der Deutsche Lehrertag 2020 „Gute Bildung mitgestalten“, der Musiklehrertag „Brubakers Beathoven“, das Symposium zur frühkindlichen Bildung „Kinder schützen – Prävention hat viele Gesichter“ und das Mathematiksymposium „Mathe-Unterricht mit Spaßfaktor“.

Das Programm Fokus Bildung ist seit 10. Januar online unter www.leipziger-buchmesse.de/Bildung/Programmuebersicht/ zu finden.

Öffnungszeiten und Preise

Die Leipziger Buchmesse in Verbund mit der Manga-Comic-Con öffnet vom 12. bis 15. März täglich von 10 bis 18 Uhr. Tickets gibt es im Online-Shop. Früh sein, lohnt sich, denn das spart gegenüber den Tageskarten nicht nur bares Geld, sondern auch Wartezeit beim Eintritt ins Messegelände. Lehrer und Erzieher können sich bis zum 13. März (17 Uhr) im Online-Ticketshop als Fachbesucher registrieren lassen und erhalten damit auch den Zutritt zum Fachzentrum Bildung in Halle 2/D402.

Über die Leipziger Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse ist der wichtigste Frühjahrstreff der Buch- und Medienbranche und versteht sich als Messe für Leser, Autoren und Verlage. Sie präsentiert die Neuerscheinungen des Frühjahrs, aktuelle Themen und Trends und zeigt neben junger deutschsprachiger Literatur auch Neues aus Mittel- und Osteuropa. Durch die einzigartige Verbindung von Messe und „Leipzig liest“ – dem größten europäischen Lesefest – hat sich die Buchmesse zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Im Verbund mit der Leipziger Buchmesse öffnet die Manga-Comic-Con (MCC) in Halle 1. Parallel dazu findet die 26. Leipziger Antiquariatsmesse statt.

Ansprechpartner für die Presse:

Julia Wick
Telefon: +49 341 678-6544
E-Mail: j.wick@leipziger-messe.de

Ruth Justen
Telefon: +49 341 678-6555
E-Mail: r.justen@leipziger-messe.de

Leipziger Buchmesse im Internet:

www.leipziger-buchmesse.de
www.leipziger-buchmesse.de/buecherleben


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„LesekünstlerIn des Jahres“ gesucht: Autoren vorschlagen und Lesung gewinnen

Wer wird Lesekünstler oder Lesekünstlerin des Jahres? Buchhandlungen können bis zum 21. Januar ihre Empfehlungen für Autorinnen und Autoren einsenden und eine Lesung gewinnen.

Welche Autorin, welcher Autor erzählt besonders lebendig und begeistert Kinder für Bücher und Geschichten? Die Interessengruppe (IG) Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels vergibt den Preis für die beste Vorleserin oder den besten Vorleser unter den Kinder- und Jugendbuchautoren. Buchhandlungen und Bibliotheken können bis zum 21. Januar 2020 ihre Empfehlungen für Autorinnen und Autoren einsenden. Die IG Leseförderung kürt den oder die „LesekünstlerIn des Jahres“ am 13. März 2020 auf der Leipziger Buchmesse. Alle teilnehmenden Buchhandlungen haben die Chance, eine Preisträger-Lesung zu gewinnen. Teilnehmende Bibliotheken können ein Buchpaket gewinnen.

Die IG Leseförderung wählt als unabhängige Jury aus allen Einsendungen die „LesekünstlerIn“. Bei der Preisverleihung auf der Leipziger Buchmesse lost die Gewinnerin oder der Gewinner eine Buchhandlung für die Lesung aus. Die Reise- und Honorarkosten für die Veranstaltung übernimmt der Verlag der Autorin oder des Autors. Auch der Gewinner des Buchpakets wird auf der Messe ausgewählt.

Die Preisverleihung findet am 13. März 2020 um 14 Uhr auf der Leipziger Buchmesse (Forum Literatur, Halle 4, Stand F 100) statt.

Buchhandlungen und Bibliotheken können Vorschläge über das Anmeldeformular per Brief, E-Mail oder Fax an die angegebene Adresse einreichen. Einsendeschluss ist der 21. Januar 2020. Eine Übersicht mit Informationen zum Wettbewerb und einer Liste aller Preisträger ist online abrufbar.

Für Rückfragen steht Birgit Koch, Fachausschüsse, Telefon +49 (0) 69 1306-511, E-Mail: koch@boev.de, zur Verfügung.


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Börsenverein zur PISA-Studie 2018: „Es ist höchste Zeit für einen bundesweiten Lesepakt“ | #PISA

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels fordert zur Bekanntgabe der Ergebnisse der aktuellen PISA-Studie erneut eine bundesweite Strategie zur Leseförderung. Die Ergebnisse der Studie offenbaren große Defizite bei den Lese- und Schreibkompetenzen deutscher Schülerinnen und Schüler.

Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins:
Zum zweiten Mal haben wir es schwarz auf weiß – in Sachen Lesekompetenz gibt es in Deutschland immensen Nachholbedarf. Die Ergebnisse der aktuellen PISA-Studie zeigen: Es steht höchst kritisch um die Lesekompetenz von Schülern in Deutschland. Gleichzeitig bestätigen die Resultate die dramatischen Ergebnisse der IGLU-Studie 2016, die zeigen, dass viele Kinder bereits in der Grundschule große Defizite im Textverständnis aufweisen. Ein Fünftel kann nicht sinnentnehmend lesen. Dies setzt sich PISA zufolge in späteren Jahren ihres Bildungswegs eins zu eins fort. Die Leistungsunterschiede zwischen den Schülern sind gravierend. Eine einheitliche bundesweite Strategie zur Leseförderung in Deutschland ist daher unabdingbar. Es ist höchste Zeit für einen Lesepakt, bei dem Politik, Bildungsinstitutionen sowie breite Teile der Zivilgesellschaft Hand in Hand arbeiten – eine Aufgabe, die wir maßgeblich mitgestalten wollen.

Bereits im vergangenen Jahr hat der Börsenverein gemeinsam mit der Autorin Kirsten Boie und dem PEN-Zentrum Deutschland im Rahmen der „Hamburger Erklärung“ von der Politik ein entschiedenes Handeln in der Leseförderung gefordert. Über 119.000 Unterstützer haben die Petition seither unterzeichnet. Die Forderung basiert auf den Ergebnissen der IGLU-Studie 2016, die feststellte, dass knapp ein Fünftel der Zehnjährigen in Deutschland nicht so lesen kann, dass der Text dabei auch verstanden wird. Im Dezember 2018 hatten die Partner die Petition an die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek sowie den damaligen Vorsitzenden der Kultusministerkonferenz Hartmut Holter übergeben.

Seit der Übergabe der Hamburger Erklärung an die Vertreter der Politik ist nichts passiert. Wir können das Nichtstun von Seiten der Politik nicht hinnehmen: Mangelnde Lesekompetenz schmälert nicht nur die Chancen jedes einzelnen Schülers auf einen erfolgreichen Bildungs- und Berufsweg und fördert soziale Ungleichheit, sie vermindert auch die Möglichkeit, an gesellschaftlichen Entscheidungs- und Meinungsbildungsprozessen teilzuhaben. Mehr denn je braucht unsere Gesellschaft jetzt und in Zukunft mündige und informierte Menschen, die politische Themen einordnen und Demokratie mitgestalten können“, sagt Skipis.

Kontakt für die Medien:

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Thomas Koch, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 (0) 69 1306-293, eMail: t.koch@boev.de
Cathrin Mund, PR-Managerin
Telefon +49 (0) 69 1306-292, eMail: mund@boev.de


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Die besten Vorleser Deutschlands gesucht: Der Vorlesewettbewerb 2019/2020 beginnt

Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels beginnt in den Schulen / Bundesweiter Meldeschluss für Schulsieger am 15. Dezember 2019 / experimenta gGmbH neuer bundesweiter Förderer / Vier Sparda-Banken sind regionale Förderer

„Durch ein Buch wird das Leben erst farbenreich“, rappte Eko Fresh zum 60-jährigen Jubiläum des Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels im vergangenen Jahr: Auch dieses Jahr lesen wieder Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen beim Vorlesewettbewerb um die Wette und tauchen in die Welt der Bücher und Geschichten ein. Rund 600.000 Kinder aus 7.000 Schulen aus dem ganzen Bundesgebiet nahmen in den letzten Jahren jeweils teil. Damit ist der Vorlesewettbewerb einer der ältesten und größten Schülerwettbewerbe und eine der bedeutendsten Leseförderungsinitiativen in Deutschland.

„Der Vorlesewettbewerb ist seit über 60 Jahren ein Gewinn, und das nicht allein für die Bundesiegerinnen und -sieger, sondern für alle Teilnehmenden und die Leseförderung in Deutschland obendrein. Hundertausende von Mädchen und Jungen tragen jedes Jahr den Zauber von Büchern in ihre Schulen, beweisen Mut, ihre Begeisterung für Geschichten weiterzugeben, springen über ihren Schatten, weil es ihnen darum geht, von ihren Helden zu erzählen. Der Vorlesewettbewerb vermittelt Freude am Lesen und schafft Zugang zu einer Kompetenz, die maßgeblich ist für die Entwicklung des Einzelnen und einen erfolgreichen Bildungsweg. Ich freue mich, dass wir auch dieses Jahr wieder mit starken Partnern diese Zugänge ermöglichen können“, sagt Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Seit diesem Wettbewerbsjahr ist die experimenta gGmbH in Heilbronn bundesweiter Förderer des Preises. Die Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg, die Sparda Bank Hamburg, der Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank Hessen und der Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank München e. V. fördern die Entscheide auf der regionalen Ebene.

Der Vorlesewettbewerb wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet. Er steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert den Wettbewerb. Medienpartner sind der rbb und das Kindermagazin „Dein SPIEGEL“.

Wettbewerbsunterlagen jetzt abrufbar

Unter www.vorlesewettbewerb.de können Veranstalterinnen und Veranstalter, Lehrkräfte und Teilnehmende Informationen und Formulare für das neue Wettbewerbsjahr abrufen. Rund 15.000 Schulen in Deutschland erhalten die aktuellen Unterlagen zudem per Post.

Alle Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen von teilnehmenden Schulen können beim Vorlesewettbewerb mitmachen; die Klassen- und Schulentscheide finden von Oktober bis Dezember 2019 statt. Bundesweiter Meldeschluss für Schulsieger ist der 15. Dezember 2019. Danach stehen die Entscheide auf Stadt- bzw. Kreis-, Bezirks- und Landesebene an. Höhepunkt ist das Finale mit den 16 Landessiegern am 24. Juni 2020 in Berlin.

Social Media
Facebook: www.facebook.com/vorlesewettbewerb.de
Instagram: www.instagram.com/vorlesewettbewerb

Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels

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experimenta fördert Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels

Gemeinsam Kompetenzen fürs Leben stärken: Die experimenta ist bundesweiter Förderer des Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels. Der Wettbewerb ist mit bundesweit rund 600.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern pro Jahr einer der größten Schülerwettbewerbe und eine der größten Leseförderaktionen Deutschlands. Die experimenta fördert den Vorlesewettbewerb mit vielfältigen Maßnahmen über das gesamte Wettbewerbsjahr: Sie richtet unter anderem den Bezirksentscheid im Science Center in Heilbronn aus, bietet pädagogische Angebote für Lehrkräfte und vergibt Preise für die Teilnehmenden und ihre Klassen.

Der Vorlesewettbewerb findet seit 1959 statt und wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und kulturellen Einrichtungen veranstaltet.


„Bücherlesen ist eine Kernkompetenz, die ein Leben lang Türen öffnet. Sie ist elementar für die persönliche wie berufliche Entwicklung. Mit dem Vorlesewettbewerb setzen wir uns seit 60 Jahren dafür ein, Schülerinnen und Schüler für das Lesen zu begeistern. Wir freuen uns, die experimenta als Unterstützer für diese Aufgabe mit bedeutender gesellschaftlicher Verantwortung gewonnen zu haben“, sagt Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.


„Der sichere Umgang mit Texten und Medien ist die unerlässliche Grundlage für eine erfolgreiche Bildungskarriere, nicht zuletzt in den Naturwissenschaften. Mit der Förderung des Vorlesewettbewerbs beteiligt sich die experimenta nachhaltig an der Ausbildung dieser Kompetenzen. Mit der bundesweiten Unterstützung verbunden sind Veranstaltungen und pädagogische Angebote, die auf die Ziele des Wettbewerbs in idealer Weise abgestimmt sind und diese bereichern“, erklärt Dr. Wolfgang Hansch, Geschäftsführer des Science Centers experimenta.


Die 2019 neu eröffnete Wissens- und Erlebniswelt experimenta in Heilbronn ist das größte Science Center Deutschlands. Ziel der experimenta gGmbH ist es, Wissen auf neue Art erlebbar zu machen und Bildung von Kindern und Jugendlichen insbesondere in den Naturwissenschaften und Technik zu fördern.


Der Vorlesewettbewerb steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Er wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Stiftungen der Sparda-Banken aus Hamburg, München, Baden-Württemberg und Hessen sind regionale Förderer des Wettbewerbs. Medienpartner sind der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und das Kindermagazin „Dein SPIEGEL“. Mehr unter: www.vorlesewettbewerb.de

Frankfurt am Main / Heilbronn, 2. Oktober 2019


Kontakt für die Medien:

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Thomas Koch, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 (0) 69 1306-293, E-Mail: t.koch@boev.de
Cathrin Mund, PR-Managerin
Telefon +49 (0) 69 1306-292, E-Mail: mund@boev.de

experimenta gGmbH
Thomas Rauh, PR Manager, Telefon: +49(0) 7131 88795-429, E-Mail: thomas.rauh@experimenta.science


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Sommerpause – Literaturtipps

Hallo ihr Lieben,

ich verabschiede mich in die Sommerpause. Ich wünsche Euch auch einen fantastischen Sommer, viel Erholung und tolle Bücher. Denn. Sommerzeit ist Lesezeit! 🙂

Falls Ihr keinen Plan habt, was Ihr lesen sollt, vielleicht helfen Euch diese Tipps:

https://www.instagram.com/schindegger/channel/

[…]

Liebe Grüße,

Euer Tobias Schindegger 🙂

Anton Naab aus Mecklenburg-Vorpommern gewinnt 60. Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels

Jubiläumsfinale beim rbb in Berlin / 16 Landessiegerinnen und -sieger lasen um den Wanderpokal / Rund 570.000 Teilnehmer aus 7.000 Schulen beim Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels 2018/19 / Sendung zum Finale am 6. Juli im KiKA

v.l.n.r.: Schauspieler Damian Hardung, Vorjahressiegerin Victoria Schaay, KiKA-Moderator Tim Gailus, Bundessieger 2019 Anton Naab, Hörbuchverlegerin Angelika Schaak, Börsenvereins-Vorsteher Heinrich Riethmüller, Journalistin und Moderatorin Katty Salié. Copyright: Monique Wüstenhagen
v.l.n.r.: Schauspieler Damian Hardung, Vorjahressiegerin Victoria Schaay, KiKA-Moderator Tim Gailus, Bundessieger 2019 Anton Naab, Hörbuchverlegerin Angelika Schaak, Börsenvereins-Vorsteher Heinrich Riethmüller, Journalistin und Moderatorin Katty Salié. Copyright: Monique Wüstenhagen

Deutschlands bester Vorleser 2019 ist Anton Naab, 11 Jahre, von der IGS Johann Wolfgang von Goethe in Wismar. Er setzte sich heute beim Bundesfinale des 60. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels gegen die 15 anderen Siegerinnen und Sieger der Landeswettbewerbe durch. Bei der Veranstaltung im Studio beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) in Berlin las er einen Drei-Minuten-Auszug aus „Als mein Bruder ein Wal wurde“ von Nina Weger (Oetinger Verlag) vor. Gäste des Jubiläumsfinales waren u.a. Bodo Sengebusch, erster Bundessieger des Vorlesewettbewerbs, sowie der Rapper Eko Fresh, der für das Finale eigens den Song „Jetzt ein Buch“ produzierte. Mit 21 Millionen Teilnehmenden seit 1959 ist der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels einer der größten und ältesten Schülerwettbewerbe Deutschlands.

Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, überreichte gemeinsam mit der Jury die Urkunden an die Finalistinnen und Finalisten. „Seit 60 Jahren begeistert der Vorlesewettbewerb Schülerinnen und Schüler und bringt Botschafterinnen und Botschafter für das Lesen hervor. Die Teilnehmenden vermitteln den Zauber, der Geschichten innewohnt.
Bücher schaffen bleibende Erlebnisse, sie erzeugen Momente der Identifikation, regen unsere Neugierde und das Lernen an“, sagte Riethmüller.

Rund 570.000 Schülerinnen und Schüler aus 7.000 Schulen haben in diesem Jahr am Vorlesewettbewerb teilgenommen. Nach den schulinternen Vorrunden im Herbst und Winter fanden bis Ende Mai über 600 Regionalwettbewerbe auf Stadt-, Kreis-, Bezirks- und Landesebene statt.

Die 16 Teilnehmenden des Finales in Berlin waren:

  • Emma Frank, Ravensburg (Baden-Württemberg)
  • Anna Denzler, Günzburg (Bayern)
  • Matthis Studtmann, Berlin (Berlin)
  • Leopold Ferdinand Schill, Kleinmachnow (Brandenburg)
  • Anton Scotland, Bremen (Bremen)
  • Pauline Martin, Hamburg (Hamburg)
  • Tamina Fohrmann, Vellmar (Hessen)
  • Anton Naab, Wismar (Mecklenburg-Vorpommern)
  • Tamina Zoe Hämke Rojas, Lüneburg (Niedersachsen)
  • Florentin Pathe, Neuss (Nordrhein-Westfalen)
  • Philomena Beetschen, Boppard (Rheinland-Pfalz)
  • Melissa Yi Fei Meiser, Saarbrücken (Saarland)
  • Lydia Gruner, Chemnitz (Sachsen)
  • Edgar Seifert, Salzwedel (Sachsen-Anhalt)
  • Mona Harbeck, Kellinghusen (Schleswig-Holstein)
  • Felix Rosenkranz, Rohrborn (Thüringen)

Der Jury beim Finale des Vorlesewettbewerbs 2018/19 gehörten an:
Tim Gailus (KiKA-Moderator), Damian Hardung (Schauspieler), Katty Salié (Journalistin und Moderatorin), Angelika Schaack (Hörbuchverlegerin) sowie die Vorjahressiegerin Victoria Schaay. Die Veranstaltung moderierte Felix Seibert-Daiker (Das Erste/KiKA).

Alle Finalistinnen und Finalisten erhalten ein Medienpaket mit Büchern und einem Hörbuch. Der Bundessieger gewinnt zusätzlich den Wanderpokal, eine Medaille, eine Lesung mit einem Jugendbuchautor an seiner Schule sowie einen BücherScheck im Wert von 50 Euro. Er wird zudem eingeladen, als Jurymitglied am Finale des nächsten Vorlesewettbewerbs teilzunehmen. Die Bibliothek der Schule des Bundessiegers erhält zusätzlich eine Auswahl von ca. 40 aktuellen Kinder- und Jugendbüchern, darunter auch die Titel, aus denen die Landessiegerinnen und -sieger beim Bundesfinale vorgelesen haben.

Der rbb hat das Finale aufgezeichnet und produziert eine Sendung, die am 6. Juli 2019 um 17 Uhr im KiKA ausgestrahlt wird. Das Erste zeigt zum Start des neuen Wettbewerbs 2019/20 eine weitere Sendung am 19. Oktober 2019 um 7.50 Uhr.

Der Vorlesewettbewerb wird ausgerichtet von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Er steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Stiftungen der Sparda-Banken aus Hamburg, Schleswig-Holstein, München, Baden-Württemberg und Hessen fördern den Wettbewerb. Medienpartner sind der rbb und das Kindermagazin „Dein SPIEGEL“.


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Kein digitales Lernen ohne Lesekompetenz | #digital #Lernen

Hamburger Erklärung für bessere Leseförderung mit über 110.000 Unterzeichnern an Bundesbildungsministerin und Kultusministerkonferenz übergeben

Übergabe der Erklärung heute in Berlin an Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek und Präsidenten der Kultusministerkonferenz Helmut Holter / Initiatoren fordern Einrichtung einer festen Expertenkommission Lesekompetenz / 

Berlin, 6. Dezember 2018 – Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, das PEN-Zentrum Deutschland und die Kinderbuchautorin Kirsten Boie haben von der Bildungspolitik in Bund und Ländern ein entschiedenes und nachhaltiges Handeln zur Förderung der Lesekompetenz bei Kindern gefordert. Die Autorin und Vertreter der beiden Organisationen übergaben heute die Hamburger Erklärung an die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek und den Präsidenten der Kultusministerkonferenz Helmut Holter. Mehr als 110.000 Menschen haben seit August 2018 den Aufruf auf der Plattform change.org (www.change.org/hamburger-erklaerung) unterzeichnet. Sie fordern angesichts der dramatischen Zahlen der aktuellen IGLU-Studie wirksame Konzepte zur Leseförderung. Laut der Studie können ein Fünftel der Viertklässler in Deutschland Texte nicht so lesen, dass sie den Inhalt auch verstehen. Damit ist Deutschland im internationalen Vergleich von Platz 5 auf Platz 21 abgerutscht. Zudem ist Deutschland das Land, bei dem das Ergebnis am stärksten von der sozialen Herkunft abhängt.

Expertenkommission der Bundesregierung gefordert

Die Initiatoren forderten im Gespräch mit den Politikern in Berlin die Einrichtung einer festen Expertenkommission Lesekompetenz der Bundesregierung unter Einbeziehung der Länder. Diese solle eine konkrete Strategie entwickeln, wie die bestehenden Projekte und neue Maßnahmen zu einer wirksamen Leseförderungsinitiative zusammengefasst und ausgebaut werden können. Die Entwicklung langfristiger Maßnahmen, um die Lesekompetenz im Kindesalter signifikant zu verbessern, müsse konsequent in den Fokus der Bildungspolitik rücken.

Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels:

„Wir brauchen jetzt sofort eine bundesweite Strategie zur Entwicklung der Lesekompetenz, die bestehende Formate und neue Maßnahmen zusammenführt. Flickschusterei führt uns nicht weiter. Die Bundesregierung und die Länder wollen gerade große Summen in die digitale Ausstattung und Bildung an den Schulen investieren. Dabei mangelt es bei einem großen Teil der Kinder an der Lesekompetenz, also der Fähigkeit, digitale wie analoge Texte überhaupt zu verstehen. Die Digitalisierung von Schulen muss dringend mit wirksamen Konzepten und langfristigen Maßnahmen zur Förderung der Lesefähigkeit einhergehen, sonst geht man den zweiten Schritt vor dem ersten. Lesekompetenz ist nicht nur grundlegend für die persönlichen Entwicklungschancen, sondern auch Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und damit für den gelingenden Meinungsbildungsprozess in einer lebendigen Demokratie.“

Kirsten Boie, Autorin:

„Lesen ist eine nationale Aufgabe. Es gibt in einzelnen Bundesländern durchaus Leseförderinitiativen. Diese Konzepte müssen evaluiert und bundesweit koordiniert werden. Auch der Elementarbereich und die Ausbildung der Erzieher und Erzieherinnen gehören dazu. Vor allem aber brauchen wir mehr Grundschullehrer, und das heißt: Wir brauchen mehr Studienplätze und ein Lehramtsstudium, das die neuesten Ergebnisse der Forschung zu erfolgreichen Lehrmethoden einbezieht. Und für die Lehrenden an den Schulen brauchen wir Fortbildungen dazu. Bevor die Länder aufgrund der Grenzen ihrer finanziellen Möglichkeiten auf entscheidende Bausteine verzichten, muss sich der Bund engagieren. Es wird sehr viel günstiger, jetzt in die Bildung zu investieren, als später die Folgekosten des Versäumten zu tragen. Das Thema Lesen erscheint im Vergleich zur Digitalisierung altmodisch – dabei ist es viel fundamentaler. Davon, ob die Menschen lesen können, hängt für uns alle sehr viel mehr ab.“

Regula Venske, Präsidentin des PEN-Zentrums Deutschland:

„Im internationalen Vergleich von Platz 5 auf Platz 21 abzurutschen – welch ein Armutszeugnis für ein reiches Land! Hier muss dringend gegengesteuert werden, denn die Auswirkungen und Folgekosten für die Gesellschaft werden sonst gravierend sein. Es gefährdet die Demokratie, wenn ein beträchtlicher Teil der Bürger unseres Landes nur noch unzureichend oder gar nicht mehr sinnentnehmend lesen und somit gar nicht oder unzureichend mitreden kann. Demokratie lebt nun einmal von Meinungsfreiheit, vom Recht auf Information und Teilhabe am kulturellen Leben sowie am wissenschaftlichen Fortschritt. Dass die soziale Herkunft, ein sogenannter ‚Migrationshintergrund‘ oder die männliche Geschlechtszugehörigkeit Risikofaktoren darstellen, wenn es um den Erwerb von Lesekompetenz geht, ist absolut nicht hinnehmbar. In keinem Land Europas ist der Reichtum so ungleich verteilt wie in Deutschland. Wenigstens in der Bildung sollten wir Chancengleichheit und Gerechtigkeit verwirklichen.“

Über den Börsenverein des Deutschen Buchhandels:
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ist die Interessenvertretung der deutschen Buchbranche gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit. Er wurde 1825 gegründet und vertritt die Interessen von rund 5. 000 Buchhandlungen, Verlagen, Zwischenbuchhändlern und anderen Medienunternehmen. Der Kultur- und Wirtschaftsverband veranstaltet die Frankfurter Buchmesse, vergibt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels sowie den Deutschen Buchpreis. Zudem setzt er sich für die Meinungs- und Publikationsfreiheit ein und engagiert sich in der Leseförderung. www.boersenverein.de

Über das PEN-Zentrum Deutschland:
Das PEN-Zentrum Deutschland ist eine der weltweit über 150 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International vereint sind. Die drei Buchstaben stehen für die Wörter Poets, Essayists, Novelists. Der PEN wurde 1921 in England als literarischer Freundeskreis gegründet. Schnell hat er sich über die Länder der Erde ausgebreitet und sich als Anwalt des freien Wortes etabliert – er gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftsteller und Schriftstellerinnen. www.pen-deutschland.de

Über Kirsten Boie:
Kirsten Boie ist Autorin von Kinder- und Jugendliteratur. 2007 erhielt sie den Deutschen Jugendliteraturpreis für das Gesamtwerk, 2008 den Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur und 2011 den Gustav-Heinemann-Friedenspreis und das Bundesverdienstkreuz erster Klasse. Sie engagiert sich seit Jahrzehnten für die Leseförderung.


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Ich lese aus meinen Büchern vor! – #Hörbuch

Um die Adventszeit noch angenehmer zu gestalten, hab ich eine Überraschung für meine Leserinnen und Leser meines Autoren-Blogs vorbereitet.

Ich lese aus meinen Kinder- / Jugendbüchern „Bollock und die gräulichen Drei“ und „Die gräulichen Drei und das X- Bollock“ vor:

Gute Unterhaltung und eine besinnliche Zeit wünscht,

Tobias Schindegger 🙂


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#debk – Welche Bücher Urlauber in den Koffer packen

Repräsentative Umfrage von Vorsicht Buch! unter 5.000 Menschen in Deutschland

Frankfurt am Main (ots) – Viel Buch und wenig Gewicht: Darauf legen Menschen in Deutschland bei ihrer Urlaubslektüre wert. Für knapp zwei Drittel der Urlauber, die mit Büchern verreisen, spielt beim Kofferpacken das Format die Hauptrolle. Bücher sollten nicht zu schwer und nicht zu dick sein, und nicht zu schade für den Kontakt mit Salzwasser, Sand und Sonnencreme. Durchschnittlich 64,6 Prozent ziehen daher das Taschenbuch dem wertigen Hardcover vor. Nur die ganz jungen Leserinnen und Leser ticken anders: Für mehr als die Hälfte der 14- bis 19-Jährigen sollte ein Buch für den Urlaub vor allem nicht zu dünn sein, damit der Lesestoff nicht ausgeht. Die Umfrage wurde von Vorsicht Buch!, der Initiative der deutschen Buchbranche, in Auftrag gegeben, befragt wurden 5.000 Personen in Deutschland über 14 Jahren.

obs/Börsenverein des Dt. Buchhandels e.V./Vorsicht Buch!, Grafik: studiostoks - fotolia.com

obs/Börsenverein des Dt. Buchhandels e.V./Vorsicht Buch!, Grafik: studiostoks – fotolia.com

Eher auf E-Books statt auf schweres Papier setzen im Urlaub 40 Prozent der Reisenden mit Büchern im Gepäck. Mit E-Reader oder Tablet im Liegestuhl haben die ganz Jungen wenig am Hut: Mit 42,5 Prozent ist das E-Book bei den 50- bis 59-Jährigen als Urlaubslektüre am beliebtesten.

Und der Inhalt? 39,1 Prozent wählen einfach zu lesende, unterhaltsame und eingängige Literatur. Eher komplexe, anspruchsvolle Texte ziehen im Urlaub nur 26,3 Prozent vor. Die meisten Fans des Taschenbuchs im Urlaub fanden die Forscher in Rheinland-Pfalz (73,2 Prozent), die wenigsten in Mecklenburg-Vorpommern (53,6 Prozent) – beide Länder weichen deutlich ab vom Durchschnitt. Vielleicht hängen die Rheinland-Pfälzer einfach zu sehr an edlen Büchern und haben daher besonders Angst vor Flecken und Eselsohren im schönen Hardcover?

Um das Saarland sollten sich Verleger und Bildungsforscher stärker kümmern: Dort lockt ein komplexer Buchinhalt im Urlaub nämlich auffallend wenig (13,2 Prozent). Anders als in Brandenburg, wo überdurchschnittlich viele Menschen sich grade in den Ferien gern mit einer anspruchsvollen Materie auseinandersetzen (34,1 Prozent).

Damit Urlaubsreisende in diesem Jahr nicht wegen des Gewichts am Lesestoff sparen müssen, haben Vorsicht Buch!, die Kampagne der deutschen Buchbranche, und der Ferienflieger Condor die Aktion „Buch an Bord“ konzipiert. Condor spendiert im Juli und August ein ganzes Kilo aufzugebendes Zusatzfreigepäck und macht damit Platz für noch mehr Urlaubslektüre. Einzige Bedingung: Den aufzugebenden Koffer schmückt der Aufkleber „BUCH AN BORD„, und den gibt es nur im stationären Buchhandel. Weitere Informationen zur Aktion sowie die Teilnahmebedingungen finden sich unter www.vorsichtbuch.de.

Downloads:

Die detaillierten Umfrageergebnisse nach Geschlechtern, Alter und Bundesländern sowie Pressefotos können abgerufen werden unter: http://ots.de/nqstY

Die Umfrage wurde im März/April 2016 im Rahmen der Kampagne Vorsicht Buch!, einer Initiative der deutschen Buchbranche, von Research Now® durchgeführt. Befragt wurden 5.000 Menschen in Deutschland ab 14 Jahren. Auftraggeber ist der Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.

Die Aktion BUCH AN BORD ist eine Kooperation von Vorsicht Buch! und Condor und läuft vom 1. Juli bis 31. August 2016. Mitmachen können alle Fluggäste, die in diesem Zeitraum mit dem Ferienflieger Condor unterwegs sind (Check-in für einzelnen Flug im Aktionszeitraum, gilt nicht für früheren Hin- oder späteren Rückflug). Die Teilnahme-Aufkleber gibt es ab sofort bundesweit in Buchhandlungen. Den Weg zur nächsten Buchhandlung zeigt die Suchmaschine http://www.buchhandlung-finden.de. Begleitend verlosen Condor und Vorsicht Buch! einen Fluggutschein für zwei Personen nach Ibiza hin und zurück, das Gewinnspiel findet sich unter http://www.facebook.com/vorsichtbuch.

Über die Initiative Vorsicht Buch!: Vorsicht Buch! ist eine bundesweite Initiative der gesamten deutschen Buchbranche, die im März 2013 auf der Leipziger Buchmesse startete. Verantwortlich für die Kampagne ist der Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. Ziel von Vorsicht Buch! ist es, Menschen für Bücher zu begeistern und den Buchhandel vor Ort zu stärken. http://www.vorsichtbuch.de | http://www.facebook.de/vorsichtbuch

Über Condor: Die Condor Flugdienst GmbH fliegt ihre Gäste seit 1956 an die schönsten Ferienziele der Welt. Jährlich fliegen über sieben Millionen Kunden mit Condor in rund 75 Destinationen in Europa, Asien, Afrika und Amerika. 2016 feiert der Ferienflieger mit zahlreichen Aktionen 60. Geburtstag. Regelmäßige Neuigkeiten zum runden Geburtstag finden Interessierte unter http://60jahre.condor.com/. Die Flotte der Condor besteht aus 43 Flugzeugen: Neun Airbus A320, sieben Airbus A321, dreizehn Boeing 757-300 und vierzehn Boeing 767-300. Im Mai 2015 hat sich der Ferienflieger bei einer Umfrage zum Thema Kundenzufriedenheit gegen sieben weitere Airlines durchgesetzt und wurde zur „Beliebtesten Airline der Deutschen“ gewählt.