Archiv der Kategorie: Pressemitteilungen

Coronavirus: Deutscher Sachbuchpreis 2020 wird nicht vergeben | #DSP20

Erste Verleihung der Auszeichnung mit dem Preisjahr 2021

Der Deutsche Sachbuchpreis wird aufgrund der unklaren Entwicklungen im Hinblick auf das Coronavirus in diesem Jahr nicht vergeben. Das hat der Vorstand der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels nach Beratung mit dem Vorstand des Börsenvereins entschieden. Der Deutsche Sachbuchpreis wird somit mit dem Preisjahr 2021 das erste Mal verliehen werden.

Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins: „Mit der Eindämmung des Coronavirus stehen wir aktuell vor einer gesamtgesellschaftlichen Herausforderung immensen Ausmaßes. Die damit verbundenen Unwägbarkeiten und die sich laufend verändernde Lage verhindern eine zuverlässige Planung, sodass wir eine angemessene Durchführung des Deutschen Sachbuchpreises in diesem Jahr nicht gewährleisten können. Wir bedauern es sehr, in diesem Jahr nicht das Sachbuch des Jahres auszeichnen zu können. Wir freuen uns schon jetzt auf den Deutschen Sachbuchpreis 2021, auf die nominierten Titel und vielfältige Debatten über gesellschaftlich relevante Themen.“

Die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels verleiht den mit insgesamt 42.500 Euro dotierten Deutschen Sachbuchpreis an ein herausragendes, in deutscher Sprache verfasstes Sachbuch, das Impulse für die gesellschaftliche Auseinandersetzung gibt. Hauptförderer des Preises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Unterstützer sind der Technologie- und Informationsanbieter MVB und die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss.

Weitere Informationen: www.deutscher-sachbuchpreis.de

Börsenverein des Deutschen Buchhandels
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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60311 Frankfurt am Main

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Corona-Krise: Staatliche Soforthilfe wichtige Unterstützung für Buchbranche

Das Bundeskabinett hat heute umfangreiche Sofortmaßnahmen beschlossen, um Unternehmen und Selbständige zu unterstützen, die durch die Coronakrise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels begrüßt die Maßnahmen.
 
„Wir freuen uns, dass die Bundesregierung so schnell Unterstützung für Unternehmen in der Corona-Krise auf den Weg gebracht hat. Die umfassenden Schließungen von Buchhandlungen führen bei den größtenteils Klein- und Kleinstunternehmen, aber auch den wenigen größeren Unternehmen der Branche zu massiven wirtschaftlichen Einbußen. Die heute verabschiedeten Soforthilfen in Form von unbürokratisch zu beantragenden Zuschüssen sind gerade für kleine Buchhandlungen und Verlage wichtig und können existenzentscheidend sein. Wir danken allen beteiligten politischen Verantwortlichen und besonders Kulturstaatsministerin Monika Grütters für ihren Einsatz für die Kultur- und Buchbranche“, sagt Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins. 
 
Bis vorrausichtlich Mitte April bleiben, außer in Berlin und Sachsen-Anhalt, alle Buchhandlungen in Deutschland geschlossen. Der Börsenverein rechnet aufgrund der umfangreichen Ladenschließungen in der gesamten Branche mit einem Umsatzausfall von insgesamt einer halben Milliarde Euro pro Monat. Zwar verkaufen fast alle Buchhandlungen auch Bücher über ihren Webshop und bauen Lieferservices vor Ort zum Beispiel per Fahrradkurier aus, dies wird allerdings nicht die Umsatzausfälle im stationären Geschäft ausgleichen können. Der Börsenverein fordert die Politik daher weiterhin auf, gesundheitspolitisch vertretbare Ausnahmeregelungen für Buchhandlungen zu prüfen, zum Beispiel einen Abholservice bestellter Bücher an der Buchhandlung.
 
Das Soforthilfe-Paket der Bundesregierung sieht Betriebsmittelzuschüsse für Solo-Selbständige und Kleinstbetriebe mit bis zu 10 Beschäftigten vor, die durch die Corona-Pandemie in einen Liquiditätsengpass geraten sind. Die Mittel sollen von den einzelnen Ländern und Kommunen bereitgestellt werden, die genauen Modalitäten werden derzeit noch geregelt. Außerdem soll gewerblichen und privaten Mieter*innen, die aufgrund der Coronakrise ihre Miete nicht mehr bezahlen können, durch Vermieter*innen nicht gekündigt werden dürfen. Die KfW hat darüber hinaus ein Sonder-Kreditprogramm aufgelegt, das auch mittlere und große Unternehmen der Buchbranche nutzen können. Bundestag und Bundesrat werden die Maßnahmen in dieser Woche gesetzlich auf den Weg bringen. 
 
Pressemitteilung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Soforthilfe
 
Eine Übersicht über Buchhandlungen in Deutschland mit Kontaktangaben und Link zum Onlineshop ist abrufbar unter www.buchhandlung-finden.de.
 

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E-Book-Markt 2019 mit leichtem Umsatzplus | #debk

2019 ist der Umsatz mit E-Books am Publikumsmarkt um 0,6 Prozent gestiegen. Die Zahl der E-Book-Käufer*innen stieg um 1,9 Prozent, der Absatz sank um 1,5 Prozent.

Umsatz mit E-Books am Publikumsmarkt steigt um 0,6 Prozent / Zahl der Käufer*innen nimmt um 1,9 Prozent zu / Absatz sinkt um 1,5 Prozent / Börsenverein meldet halbjährlich E-Book-Zahlen

2019 haben mehr Menschen E-Books gekauft und durchschnittlich mehr für einen Titel ausgegeben. Daher stieg der Umsatz mit E-Books auf dem Publikumsmarkt leicht um 0,6 Prozent. Die Zahl der E-Book-Käufer*innen hat 2019 um 1,9 Prozent zugenommen und lag bei 3,6 Millionen. Durchschnittlich gaben diese 6,32 Euro für ein E-Book aus. Damit ist der bezahlte Preis pro E-Book erstmal seit Beginn der Zeitreihe 2010 gestiegen (+2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Der Umsatzanteil der E-Books am gesamten Publikumsbuchmarkt liegt unverändert bei 5,0 Prozent.

Die Käufer*innen erwarben im vergangenen Jahr allerdings weniger E-Books und gaben pro Kopf auch weniger dafür aus: Mit 8,9 E-Books legten sie im Schnitt etwas weniger Titel in den Warenkorb als 2018 (9,2 Stück). Insgesamt wurden auf dem Publikumsbuchmarkt 32,4 Millionen E-Books verkauft, 1,5 Prozent weniger als 2018. Die Ausgaben insgesamt pro Käufer*in sanken um 1,2 Prozent auf 56,32 Euro.

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels meldet in Kooperation mit GfK Entertainment halbjährlich die Entwicklung auf dem E-Book-Markt. Die Hochrechnungen der E-Book-Absätze und -Umsätze stammen aus dem GfK Consumer Panel Media*Scope Buch mit insgesamt 20.000 Personen. Sie sind repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab zehn Jahren, für insgesamt 67,1 Mio. Menschen. Erfasst werden alle Käufe einzelner E-Books ab einem Verkaufspreis von 0,49 Euro.

Eine Übersicht über die Zahlen ist abrufbar unter www.boersenverein.de/ebook-markt.

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Buchversand: Bundeskartellamt sieht keinen Kartellrechtsverstoß in Preiserhöhungen – Gesetzliche Regelung jetzt dringend nötig

Die erheblichen Preiserhöhungen beim Versand von Büchern stuft das Bundeskartellamt als nicht kartellrechtswidrig ein. Nach eingehenden Ermittlungen wird die deutsche Kartellbehörde die vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels im Juni 2019 gegen die Deutsche Post AG eingelegte Beschwerde nicht weiter verfolgen. Das Bundeskartellamt fand keine ausreichendenden Anhaltspunkte dafür, dass die Preissteigerungen missbräuchlich im Sinne des Kartellrechts seien oder kleine und mittlere Buchhandlungen und Verlage in den Konditionen ohne sachlichen Grund gegenüber anderen Unternehmen diskriminiert werden. Der Börsenverein konzentriert sich nun auf seine Bemühungen, im Rahmen der derzeit laufenden Novellierung des Postgesetzes günstige Versandkonditionen für das Kulturgut Buch gesetzlich zu verankern.

„Wir würdigen das Engagement des Bundeskartellamts, das sich intensiv mit der von uns eingelegten Beschwerde beschäftigt hat, gleichwohl bedauern wir das erreichte Ergebnis. Kleine und mittlere Buchhandlungen und Verlage werden durch die beträchtlichen Konditionenveränderungen – Preiserhöhungen von bis zu 60 Prozent und die Verringerung der Höchstmaße der Büchersendung – in ihrer Wettbewerbsfähigkeit gegenüber großen Versendern stark beeinträchtigt. Wir bleiben in Kontakt mit dem Bundeskartellamt und werden es über weitere Entwicklungen auf dem Laufenden halten. Zugleich setzen wir alles daran, über eine gesetzliche Regelung angemessene Versandkonditionen für Bücher langfristig zu verankern. Stationäre Buchhändler benötigen eine bezahlbare Möglichkeit Bücher zu versenden, um sich gegenüber dem reinen Online-Handel zu behaupten. Für kleine und mittlere Verlage ist der Postweg elementar, um Bücher zu versenden, die im Buchhandel in der Breite nicht vorkommen“, sagt Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins.

Das Bundeskartellamt erkennt zwar in seiner Begründung das Ziel an, „die Versorgung der Bevölkerung mit Büchern – über eine Unterstützung auch kleiner und mittlerer Buchhandlungen und des mittelständischen Versandbuchhandels sicherzustellen“. Kulturpolitische Ziele fielen aber nur dann ins Gewicht, wenn auch tatsächlich ein Kartellrechtsverstoß vorliege. Im Rahmen seiner Untersuchungen hat das Bundeskartellamt zahlreiche Auskünfte eingeholt, sich insbesondere Großkundenverträge der Deutschen Post AG vorlegen lassen und Gespräche mit der Deutschen Post AG sowie verschiedenen Marktteilnehmern geführt. Zudem hat sich das Bundeskartellamt mit der Bundesnetzagentur ausgetauscht.

Der Referentenentwurf zur Novellierung des Postgesetzes wird in Kürze erwartet. Der Börsenverein wird den Gesetzgebungsprozess eng begleiten.

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Podcast „Leipzig liest“: Die Leipziger Buchmesse zum Nachhören

Die Leipziger Buchmesse gibt es ab sofort das ganze Jahr über zum Anhören. In Zusammenarbeit mit detektor.fm wird ein Podcast angeboten und damit die Vielfalt von Gesprächen über Literatur, Kultur und Gesellschaft auch nach der Buchmesse erlebbar gemacht.

„Wir laden im März zu vier Tagen mit 3.700 Veranstaltungen ein“, sagt Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse. „Auch mit der besten Vorbereitung kann ein einzelner Besucher nur einen kleinen Ausschnitt dieses Programms erleben. Der Podcast ‚Leipzig liest‘ macht es möglich, auch nachträglich noch Inhalte zu entdecken und Themen über die Messezeit hinaus zu vertiefen.“

Die ersten Folgen des neuen Audioangebotes werden die Wartezeit auf den Bücherfrühling 2020 verkürzen. Folge 1 gibt einen Ausblick auf die inhaltlichen Schwerpunkte und Highlights der Leipziger Buchmesse. Sie wurde bei der Vorab-Pressekonferenz im Februar aufgezeichnet und ist seit heute auf allen Podcast-Plattformen verfügbar. Moderiert von Claudius Nießen kommen darin Kateryna Stetsevych, Kuratorin des Programmschwerpunkts der Bundeszentrale für politische Bildung und der Leipziger Buchmesse „The Years of Change 1989-1991. Mittel-, Ost- und Südosteuropa 30 Jahre danach“; Schauspieler, Musiker und Autor Max von Thun sowie Oliver Zille ins Gespräch.

Zur literarischen Einstimmung werden ab Folge 2 bis zum 11. März täglich Gespräche in den Foren während der Leipziger Buchmesse 2019 veröffentlicht. Während der diesjährigen Buchmesse produziert das Podcast-Radio detektor.fm live vor Ort neue Folgen. Am Stand C600 in Halle 3 können Messebesucher vom 12. bis 15. März live im Publikum dabei sein. Insgesamt 25 Folgen sind geplant. Sie werden alle zwei Wochen veröffentlicht, so dass es für die Zuhörer das ganze Jahr über einen Hauch Leipziger Buchmesse gibt. „Literatur ist bereits ein wichtiges Thema für Podcasts und die Gespräche über Literatur, Kultur und Gesellschaft, die auf der Buchmesse mit Autoren geführt werden, sind meist zeitlos relevant“, sagt detektor.fm-Moderator und Literat Claudius Nießen.

„Leipzig liest – Der Podcast der Leipziger Buchmesse produziert von detektor.fm“ ist überall zu hören, wo es Podcasts gibt. Er erscheint auch direkt auf den Audio-Plattformen Apple Podcasts, Google Pocasts, Deezer und Spotify. Alle Informationen und aktuellen Folgen gibt es auf der Homepage der Leipziger Buchmesse: https://www.leipziger-buchmesse.de/leipzig-liest/podcast/

Über die Leipziger Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse ist der wichtigste Frühjahrstreff der Buch- und Medienbranche und versteht sich als Messe für Leser, Autoren und Verlage. Sie präsentiert die Neuerscheinungen des Frühjahrs, aktuelle Themen und Trends und zeigt neben junger deutschsprachiger Literatur auch Neues aus Mittel- und Osteuropa. Durch die einzigartige Verbindung von Messe und „Leipzig liest“ – dem größten europäischen Lesefest – hat sich die Buchmesse zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Im Verbund mit der Leipziger Buchmesse öffnet die Manga-Comic-Con (MCC) in Halle 1. Parallel dazu findet die 26. Leipziger Antiquariatsmesse statt.

Ansprechpartner für die Presse:

Julia Wick
Telefon: +49 341 678-6544
E-Mail: j.wick@leipziger-messe.de

Ruth Justen
Telefon: +49 341 678-6555
E-Mail: r.justen@leipziger-messe.de

Leipziger Buchmesse im Internet:

http://www.leipziger-buchmesse.de
http://www.leipziger-buchmesse.de/buecherleben

Leipziger Buchmesse im Social Web:

http://www.facebook.com/leipzigerbuchmesse
http://twitter.com/buchmesse
http://www.instagram.com/leipzigerbuchmesse


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Deutscher Sachbuchpreis: Verleihung in diesem Jahr im WECC | #DSP20

Der erste Deutsche Sachbuchpreis wird am 16. Juni 2020 im WECC am Westhafen in Berlin verliehen. In den kommenden Jahren findet die Verleihung im Humboldt Forum im Berliner Schloss statt.


Die Verleihung des Deutschen Sachbuchpreises am 16. Juni 2020 findet in diesem Jahr einmalig im WECC am Westhafen in Berlin statt. Ab dem kommenden Jahr wird die Auszeichnung im Humboldt Forum im Berliner Schloss vergeben.

„Die Kooperation mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels für den Deutschen Sachbuchpreis ist uns ein großes Anliegen, um die Diskussion über gesellschaftlich relevante Themen zu fördern. Wir freuen uns, dass wir mit dem WECC einen würdigen Rahmen für die Verleihung des Deutschen Sachbuchpreises in diesem Jahr gefunden haben. Mit dem Beginn des Eröffnungsjahres im Humboldt Forum im kommenden September kann die Auszeichnung dann ab 2021 in unseren Räumen vergeben werden“, sagt Lavinia Frey, Geschäftsführerin Programm und Projekte der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss.

„Mit ihrem Fokus auf den Austausch von Ideen und dem Anspruch, Wissen an eine breite Öffentlichkeit zu vermitteln, ist die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss ein wichtiger Partner für den Deutschen Sachbuchpreis. Wir freuen uns darauf, gemeinsam Impulse für den gesellschaftlichen Diskurs zu setzen“, sagt Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Die Preisverleihung moderieren Katja Gasser (ORF) und René Aguigah (Deutschlandfunk Kultur). Am 21. April 2020 gibt die unabhängige Jury die acht Titel umfassende Nominierungsliste bekannt. Aus dieser Auswahl küren sie das Sachbuch des Jahres, das während der Preisverleihung verkündet wird.

Die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels vergibt die mit insgesamt 42.500 Euro dotierte Auszeichnung an ein herausragendes, in deutscher Sprache verfasstes Sachbuch, das Impulse für die gesellschaftliche Auseinandersetzung gibt. Der oder die Preisträger*in erhält 25.000 Euro, die sieben Nominierten erhalten je 2.500 Euro.

Hauptförderer des Preises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Unterstützer sind der Technologie- und Informationsanbieter MVB und die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss.

Alle Informationen können abgerufen werden unter www.deutscher-sachbuchpreis.de.

Der Hashtag lautet: #DSP20

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#BooksForFuture – Welche Rolle spielen Bücher für Jugendbewegungen?

Welches Potential steckt im Kinder- und Jugendbuch, um für politische Themen zu mobilisieren?

Weltweit engagieren sich Schüler*innen und demonstrieren für eine klimafreundliche Politik. Gleichzeitig veröffentlichen immer mehr Verlage Bücher zu den Themen Klima- und Umweltschutz, Buchhandlungen nehmen vermehrt Titel zu Nachhaltigkeit ins Sortiment. Gibt es eine positive Wechselwirkung zwischen der Bewegung und dem Medienmarkt? Welche Ziele und Zielgruppen verfolgen die Verlage mit ihren Angeboten? Welches Potential steckt im Kinder- und Jugendbuch, um Jugendliche für politische Themen zu mobilisieren? Und wie schätzen junge Aktivist*innen selbst das Medienangebot ein? Nutzen Sie das Medium Buch, um sich mit aktuellen Themen auseinanderzusetzen und Anregungen für ihr Engagement zu erhalten? Zu diesen Fragen organisieren die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen (avj), der Arbeitskreis für Jugendliteratur (AKJ), der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Stiftung Lesen eine Podiumsdiskussion auf der Leipziger Buchmesse 2020.

Podiumsdiskussion
#BooksForFuture
Welche Rolle spielen Bücher für Jugendbewegungen?

Teilnehmer*innen:

  • Kristin Franke, Fridays For Future Leipzig
  • Katja Meinecke-Meurer, Geschäftsführerin des Tessloff Verlags
  • Lennart Schaefer, Nachwuchssprecher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels
  • Annie Vollmers, Literaturvermittlerin und pädagogische Leitung der Wortwerkstatt/ Kulturenwerkstatt Limburg

Moderatorin: Britta Selle, MDR KULTUR

Zeit:     Freitag, 13. März 2020, 10.30 bis 11.30 Uhr
Ort:      Leipziger Buchmesse, Trendforum Bildung: Lernen weiter denken, Halle 2, Stand B 600

Service für Medien:

Interviewwünsche gerne vorab per E-Mail an presse@boev.de.

Begleitend zu der Veranstaltung stehen weitere Informationen zur Verfügung:

www.boersenverein.de/presse/digitale-pressemappen/

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White Paper zum Download: Social Media und Crowdfunding für Autoren

Was ist eigentlich Instapoetry und wie gründe ich einen Online-Lesekreis? Lohnt sich Werbung auf Pinterest? Und wie funktioniert Crowdfunding?

Das neue White Paper „Plattformökonomie und die Buchbranche. Chancen und Best Practices für Buchhandlungen und Verlage.“ informiert darüber, wie Unternehmen der Buchbranche Crowdfunding und Social Media optimal in ihre Unternehmensstrategie und ihr Marketing integrieren können. Es gibt Tipps zu Crowdfunding-Plattformen und der Ansprache von Unterstützer*innen und erklärt, wie Buchunternehmen auf Youtube, Instagram, Pinterest und Facebook ihre Kund*innen erreichen können. Darüber hinaus bietet das Paper zahlreiche Beispiele für erfolgreiches Online-Marketing von Verlagen und Buchhandlungen.

Autorinnen des White Papers sind Isabella Caldart und Ilke Sayan. Es wird von der Arbeitsgruppe Unternehmensentwicklung der Börsenvereinsgruppe herausgegeben und ist ab sofort kostenlos abrufbar unter: www.contentshift.de/know-how/

In der Arbeitsgruppe Unternehmensentwicklung der Börsenvereinsgruppe arbeiten seit 2017 Business Developer der Frankfurter Buchmesse, MVB, des mediacampus frankfurt und Börsenvereins zusammen. Ziel der Unternehmensentwicklung ist es, Veränderungen im Buchmarkt zu begleiten und neue Geschäftsfelder zu erschließen sowie bestehende Produkte und Strategien der Unternehmensgruppe unternehmensübergreifend weiterzuentwickeln.

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Veranstaltungen zum Welttag des Buches am 23. April

Bundesweite Leseförderungsaktionen / Buchgeschenk für rund 1 Million Kinder / Postbotenaktion, Lesungen, Schnitzeljagden und Verlagsführungen in ganz Deutschland

Bonn/Frankfurt a.M./Mainz/München, 17. Februar 2020. In ganz Deutschland laufen die Vorbereitungen für das bundesweit größte Lesefest. Buchhandlungen, Verlage, Schulen und Bibliotheken bereiten sich auf den Welttag des Buches am 23. April vor, an dem das Lesen und die Freude an Geschichten im Mittelpunkt stehen. Die zentralen Aktionen von Stiftung Lesen, Börsenverein des Deutschen Buchhandels, cbj Verlag, Deutsche Post und ihren Partnern auf einen Blick:

„Ich schenk dir eine Geschichte“: Buchgeschenk für 1 Million Kinder

Rund 1 Million Kinder der 4. und 5. Klassen sowie aus Förderschul- und Übergangsklassen bekommen zum Welttag des Buches den Roman „Abenteuer in der Megaworld“ des Autors Sven Gerhardt und Illustrators Timo Grubing von einer zuvor ausgewählten Buchhandlung geschenkt. Vom 20. April bis 29. Mai erhalten sie ihr persönliches Exemplar gegen Vorlage eines Gutscheins bei einem Klassenbesuch in einer der 3.500 teilnehmenden Buchhandlungen. „Ich schenk dir eine Geschichte“ steht unter der Schirmherrschaft der Kultusminister*innen der Länder. Weitere Informationen unter: www.welttag-des-buches.de

Schüler*innenlesungen aus „Abenteuer in der Megaworld“

Literarische Überraschung an der Haustür
Zwischen 10. und 28. April überreichen zahlreiche Zustellerinnen der Deutschen Post Kundinnen in ganz Deutschland kostenfrei Bücher mit dem Ziel, Lesefreude zu vermitteln. Mit dem Geschenk ist der Aufruf verbunden, sich ebenfalls am Welttag des Buches zu beteiligen. Informationen zu Aktionen in Ihrem Verbreitungsgebiet erhalten Sie unter pressestelle.duesseldorf@dpdhl.com

Aktionen im Buchhandel
Viele der 3.500 teilnehmenden Buchhandlungen organisieren literarische Schnitzeljagden, Lesungen und Buchvorstellungen mit den Schüler*innen aus ihrer Nachbarschaft. Informationen über Veranstaltungen in Ihrem Verbreitungsgebiet erhalten Sie per E-Mail: presse@boev.de.

Lese-Abenteuer für Kinder und Jugendliche
Im Rahmen der „Lese-Reise“ nehmen Kinder- und Jugendbuchautor*innen bei rund 100 Lesungen in Buchhandlungen ihre Zuhörer mit in ferne Welten. Die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen e.V. (avj) und der Börsenverein organisieren die Aktion zum dreizehnten Mal. Weitere Informationen zu Terminen per E-Mail: info@avj-online.de

verlagebesuchen: Blick hinter die Kulissen

Verlagsluft schnuppern und mehr über das Büchermachen erfahren: Verlage öffnen bei der Aktion #verlagebesuchen vom 23. bis 26. April ihre Türen und bieten Lesungen, Werkstattgespräche, Führungen und Veranstaltungen zum Mitmachen an. Die Landesverbände des Börsenvereins koordinieren die Aktion. Weitere Informationen zur Aktion per E-Mail: info@verlagebesuchen.de

wildesBuch: Bücher an ungewöhnliche Orte bringen

Auf der Parkbank, in der Bahn oder im Fitnessstudio – Buchhandlungen, Verlage und Buchfans sind dazu aufgerufen, rund um den Welttag des Buches ihr Lieblingsbuch in ihrer Umgebung auszulegen, sprich „auszuwildern“. Wenn sie ein Foto davon mit dem Hashtag #wildesBuch teilen, können andere das Buch finden. Eine Aktion von JETZT EIN BUCH!, der Initiative der deutschen Buchbranche. Weitere Infos per E-Mail an: presse@boev.de

Pressekontakte:

Stiftung Lesen
Franziska Hedrich
Kommunikation & Public Affairs | PR-Managerin
Römerwall 40
55131 Mainz
Tel. (06131) 2 88 90 28
franziska.hedrich@stiftunglesen.de

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Thomas Koch
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Tel. (069) 13 06 29 3
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Verlagsgruppe Random House GmbH
Thomas Wolff
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Den Deutschen Sachbuchpreis in die Buchhandlung holen

Lese- und Notizbuch zu den nominierten Titeln / Dekopakete mit Plakaten, Lesezeichen und Aufklebern / Bestellbar unter: www.mvb-online.de/deutschersachbuchpreis / Tipps für Veranstaltungen

Ab 21. April können Buchhandlungen ihren Kund*innen die acht für den Deutschen Sachbuchpreis 2020 nominierten Titel präsentieren. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und MVB stellen dafür Material zur Verfügung, das ab jetzt unter www.mvb-online.de/deutschersachbuchpreis bestellbar ist.

Einblick in die acht nominierten Titel sowie Platz für eigene Gedanken bietet das Lese- und Notizbuch zum Deutschen Sachbuchpreis 2020 unter dem Motto „Lesen. Denken. Notieren.“ Es wird vom Technologie- und Informationsanbieter MVB herausgegeben, der Unterstützer des Deutschen Sachbuchpreises ist. Das 96-seitige Buch beinhaltet Informationen und eine kurze Leseprobe zu jedem der nominierten Titel sowie reichlich Platz für eigene Notizen. Buchhandlungen können das Lese- und Notizbuch in Einheiten von zehn, 25 oder 50 Exemplaren zum Staffelpreis ab einem Euro pro Stück bestellen.

Außerdem können Buchhändler*innen Dekopakete mit Plakaten, Lesezeichen und Aufklebern zur Auszeichnung der nominierten Titel sowie für Büchertische und Schaufenster nutzen. Bei Bestellung des Lese- und Notizbuchs ist ein Dekopaket ohne Aufpreis inklusive, für alle anderen Bestellungen gilt der Preis von fünf Euro pro Paket für Börsenvereinsmitglieder bzw. zehn Euro für Nicht-Mitglieder. Das Buch und die Dekopakete werden nach Bekanntgabe der von der unabhängigen Jury ausgewählten Titel am 21. April ausgeliefert.

Diskussionen in der Buchhandlung planen

Das Dekopaket beinhaltet Informationen, mit denen sich interessante Veranstaltungsformate mit wenig Vorlauf und auch ohne Beteiligung von Autor*innen realisieren lassen. Das Papier wird nach Fertigstellung auf der Webseite des Deutschen Sachbuchpreises abrufbar sein und zudem dem Dekopaket beiliegen.

In Kooperation mit dem Börsenverein führen Partner zudem vor und nach der Preisverleihung Lesungen und Gespräche durch, die die nominierten Sachbücher und ihre Themen bundesweit ins Gespräch bringen sollen.

Die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins vergibt die mit insgesamt 42.500 Euro dotierte Auszeichnung an ein herausragendes, in deutscher Sprache verfasstes Sachbuch, das Impulse für die gesellschaftliche Auseinandersetzung gibt. Aus den acht nominierten Titeln kürt die Jury das Sachbuch des Jahres, das am 16. Juni 2020 verkündet wird. Der oder die Preisträger*in erhält 25.000 Euro, die sieben Nominierten erhalten je 2.500 Euro.

Hauptförderer des Preises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Unterstützer sind der Technologie- und Informationsanbieter MVB und die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss.

Mehr Informationen zum Preis können abgerufen werden unter www.deutscher-sachbuchpreis.de.

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