Archiv der Kategorie: Marketing

E-Book-Quartalsbericht: Absatz steigt, Umsatz schwächelt – #debk

Absatz bei E-Books am Publikumsmarkt nimmt in ersten drei Quartalen 2017 um 1,7 Prozent zu / Umsatz sinkt um 4,6 Prozent / Kaufintensität steigt um 10,4 Prozent / Börsenverein meldet vierteljährlich E-Book-Zahlen

Mehr E-Book-Käufe, weniger Umsatz: In den ersten drei Quartalen 2017 stieg der Absatz von E-Books am Publikumsmarkt (ohne Schul- und Fachbücher) erneut. 20,5 Millionen E-Books landeten im Warenkorb, 1,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz ging allerdings im selben Zeitraum um 4,6 Prozent zurück. Der Umsatzanteil von E-Books am Publikumsmarkt sank von 5,2 auf 5 Prozent.

Der Umsatzrückgang bei gleichzeitigem Absatzplus kommt dadurch zustande, dass sowohl die Zahl der Käufer als auch der durchschnittlich von ihnen bezahlte Preis sinken. Nur noch 3,1 Millionen Menschen – und damit 7,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum – kauften E-Books. Durchschnittlich gaben Käufer nur noch 6,29 Euro für ein E-Book aus – 6,1 Prozent weniger als in den ersten drei Quartalen 2016.

Wer E-Books kauft, erwirbt allerdings mehr Bücher. Die durchschnittliche Kaufintensität steigt nun bereits mehrmals in Folge, in den ersten neun Monaten 2017 um 10,4 Prozent im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2016. Im Schnitt landeten im bisherigen Jahr 6,7 E-Books auf den Readern der Käufer, im Vergleichszeitraum waren es 6,1 Stück.

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels meldet in Kooperation mit GfK Entertainment vierteljährlich die Entwicklung auf dem E-Book-Markt. Die Hochrechnungen der E-Book-Absätze und -Umsätze stammen aus dem GfK Consumer Panel Media*Scope Buch mit insgesamt 25.000 Personen. Sie sind repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab zehn Jahren, für insgesamt 67,7 Mio. Menschen.

Die Quartalszahlen sind als Infografiken auch unter http://www.boersenverein.de/ebook-markt zu finden.


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Ratgeber: Geld verdienen und Eigenmarketing mit Sachbüchern – #selfpub

Eigenmarketing kostet Geld? Das muss nicht sein. Der Oldenburger Publizist und Medienfachmann Torsten Cordes beschreibt in seinem neuen Ratgeber „Geschäftsmodell Sachbücher – Mit Wissen Geld verdienen“, wie es auch anders geht: mit Sachbüchern im Self-Publishing. Er sagt: „Themenexperten haben mit selbst veröffentlichten Sachbüchern ideale Voraussetzungen nicht nur ihr Eigenmarketing zu stärken, sondern mit dieser Art Marketing sogar Erlöse zu erzielen, anstatt Kosten zu erzeugen.“

Band 1 der zweiteiligen Reihe beschreibt detailliert den Businessaufbau mit Sachbüchern. Das Buch erklärt das Geschäftsmodell und zeigt, wie Schritt für Schritt das erste Ratgeber-E-Book von der Konzeption bis zur Veröffentlichung entsteht. Der Ratgeber verrät wie man – ohne nennenswertes Startkapital – ein Business mit Sachbüchern aufbauen kann. Der Autor gibt dazu Tipps und Tricks aus der traditionellen Verlagsbranche und beschreibt typische Herangehensweisen von ortsunabhängigen Online-Unternehmern. Fallstricke und Risiken werden ebenfalls offen genannt und mit Empfehlungen ergänzt.

Eine Übersicht der zentralen Themen (Band 1):

  • Self-Publishing, Mindset und Themenfindung
  • Beschreibung der Konzeptions- und Produktionskette
  • Tipps zum Schreibprozess
  • Formatierung und Produktion
  • Outsourcing, Ghostwriting, Pseudonymisierung, PLR-Lizenzen
  • Urheberrecht und Presserecht
  • KDP und E-Book-Preise

Für diese Personengruppen ist das Buch besonders geeignet:

Insbesondere für Selbständige, Experten, Coaches und Berater, die sich ein Experten-Business mit Ratgeber-E-Books aufbauen oder ihr Content-Marketing stärken möchten. Auch für Angestellte, die in nebenberuflicher Selbstständigkeit einen Zusatzverdienst erreichen wollen, ist dieses Buch geeignet.

Buchdetails:

„Geschäftsmodell Sachbücher – Mit Wissen Geld verdienen“
2017, Torsten Cordes
109 Seiten
Taschenbuch ISBN 1973172895, 12,99 Euro
E-Book ASIN B07581MZLB, 6,99 Euro

Der Ratgeber ist über diesen Link bei Amazon als Taschenbuch und als E-Book erhältlich: http://amzn.to/2xg3kgx

Das E-Book kann auf sämtlichen Kindle-Geräten oder – mit der kostenlosen Kindle-App – auf jedem PC, Mac, Smartphone oder Tablet gelesen werden.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR im Presseportal Oldenburg veröffentlicht.

Pressekontakt:

Torsten Cordes
Der CONTENTist – Digital- und Print-Publishing
c/o kreativ:Labor
Bahnhofstraße 11
26122 Oldenburg
http://www.contentist.de

Über den Autor:

Mit Wissen Geld verdienen (openPR)

Mit Wissen Geld verdienen (openPR)

Torsten Cordes ist seit über 25 Jahren ein begeisterter Publizist. Er begann seine berufliche Laufbahn als Verlagsangestellter in dem bis heute führenden deutschen Humorverlag Lappan. Anschließend genoss er fundierte Ausbildungen zum Verlagskaufmann und später zum Redakteur in der Mediengruppe der Nordwest-Zeitung (NWZ).

Seitdem ist der Oldenburger Medienunternehmer stets als Verlags- und Redaktionsleiter tätig gewesen und konnte sich eine umfangreiche Berufserfahrung mit detailliertem Fachwissen aufbauen – darunter die Konzeption, Produktion und Vermarktung von Internetportalen, Webseiten, Zeitschriften, Zeitungen, E-Books und Büchern, Video- und Audioprojekten.

Heute ist er als selbstständiger Publizist und als Coach im Bereich Digital- und Print-Publishing tätig.


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Buchblog-Award: Öffentliches Voting für den besten Buchblog beginnt – #bubla17 via @BuchblogAward

Longlist steht: 400 Nominierte / Öffentliche Abstimmung bis 11. September / Preisverleihung auf der Frankfurter Buchmesse am 13. Oktober

400 Buchblogs, Videoblogs, Instagram-Accounts und Podcasts sind im Rennen um den Buchblog-Award 2017. Sie wurden in den vergangenen vier Wochen von deutschsprachigen Bloggerinnen und Bloggern eingereicht. Heute beginnt die öffentliche Abstimmung: Bis zum 11. September kann jeder unter www.buchblog-award.de/abstimmen seine Stimme abgeben und dabei mehrere Lieblingsblogs wählen. Pro Blog kann nur eine Stimme vergeben werden. Die Longlist kann auf der Seite anhand der Kategorien Krimi & Thriller, Romance, Fantasy, Literatur, Kinder-, Jugend- und Sachbuch durchsucht werden.

Aus den resultierenden 14 Shortlist-Kandidaten – sieben für den besten Buchblog, sieben für den besten Podcast, Videoblog oder Instagram-Account – wählt eine Jury die Gewinner des Haupt- und Sonderpreises aus. Der Jury gehören an: Felicitas von Lovenberg (Verlegerin, Piper Verlag), Sarah Reul (Buchhändlerin und Bloggerin, Buchladen am Freiheitsplatz, Hanau / pinkfisch.net), Dirk von Gehlen (Leiter Social Media / Innovation, Süddeutsche Zeitung), Elisabeth Rank (Redakteurin und Autorin) und Frank Krings (PR-Manager, Frankfurter Buchmesse).

Der Award

NetGalley Deutschland und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels suchen mit dem Buchblog-Award den besten deutschsprachigen Buchblog. Die erste genreübergreifende Auszeichnung für Buchblogs im deutschsprachigen Raum zeichnet Blogs aus, die aktiven Einfluss auf das öffentliche Gespräch über Bücher nehmen und ihre Zielgruppen charakteristisch ansprechen. Die Preisverleihung findet auf der Frankfurter Buchmesse 2017 statt.

Der Preis für den besten deutschsprachigen Buchblog und den besten Podcast, Videoblog oder Instagram-Account zum Thema Bücher wird auf der Frankfurter Buchmesse am 13. Oktober 2017, 12 Uhr im Forum Börsenverein, Halle 3.1 H85, verliehen.

Die Initiatoren

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ist die Interessenvertretung der deutschen Buchbranche gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit. Er wurde 1825 gegründet und vertritt rund 5.000 Buchhandlungen, Verlage, Zwischenbuchhändler und andere Medienunternehmen. Er veranstaltet die Frankfurter Buchmesse, vergibt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels sowie den Deutschen Buchpreis, engagiert sich in der Leseförderung und für die Freiheit des Wortes.

NetGalley ist eine Online-Plattform und ein Netzwerk für Buchverlage und professionelle Leser. NetGalley ermöglicht Rezensenten, Bloggern, Journalisten, Buchhändlern, Bibliothekaren und Lehrenden kostenlosen Zugang zu digitalen Lese- und Rezensionsexemplaren und unterstützt Verlage beim Bekanntmachen neuer und noch unveröffentlichter Titel.

Ansprechpartnerin: Karina Elm, karina.u.elm@netgalley.com, +49 (0) 30 23456 340

Frankfurt am Main, 1. September 2017

Kontakt für die Medien:

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Thomas Koch, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 (0) 69 1306-293, eMail: t.koch@boev.de
Alexander Vieß, PR-Manager
Telefon +49 (0) 69 1306-296, eMail: viess@boev.de


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31. Frankfurt Rights Meeting steht im Zeichen des Wandels – #fbm17

Schwerpunkt: „A close-up on East Asia, audio, and creating a buzz“

Frankfurt, 30.8.2017 – Tiefer gehende Diskussionen, mehr Zeit zum Netzwerken und einen intensiveren Erfahrungs- und Informationsaustausch – das alles verspricht das überarbeitete Format des Frankfurt Rights Meetings, das am Vortag der Frankfurter Buchmesse (11.-15. Oktober 2017) stattfindet. Auch thematisch steht das 31. Frankfurt Rights Meeting mit dem Motto „Change is the new constant” (Veränderung ist die neue Konstante) im Zeichen des Wandels. Der Fokus liegt auf Bereichen, in denen große Veränderungen zu beobachten sind. Es geht unter anderem um die japanische Lizenzbranche, den internationalen Audiomarkt und die Rolle von Social-Media-Kanälen im Rechtehandel.

Die ersten zwei Stunden der internationalen Leitkonferenz für die Rechte- und Lizenzbranche bestehen aus Präsentationen von Branchenexperten. Neu sind die anschließenden Round-Table-Sessions, in denen die Sprecher für Fragen und weiterführende Diskussionen zur Verfügung stehen. Das neue Format bietet den Teilnehmern dadurch einen intensiveren Wissensaustausch wie auch die Möglichkeit, das internationale Netzwerk weiter auszubauen.

Die Sprecher

Audio-Markt:

  • Helena Gustafsson, CEO von Storyside (Schweden), gibt einen Überblick über den internationalen Audio-Bereich.
  • Kate Song, Associate Director, Rights & Licensing (Asia) bei John Wiley & Sons (China), wird den Aufschwung des chinesischen Audio-Marktes beleuchten.
  • Die Erfolgsgeschichte des deutschen Audio-Marktes wird Kilian Kissling, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing beim Argon Verlag (Deutschland), vorstellen.

Japan:

  • Manami Tamaoki, General Manager der Tuttle-Mori Agency (Japan), wird Zahlen und Fakten des japanischen Buchmarktes präsentieren. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion mit japanischen Lektoren zum Thema statt, die Lance Fitzgerald, Vice President Subsidiary Rights bei Crown Publishing (USA), moderieren wird.

Social Media:

  • Zusammenhänge zwischen Social Media und dem Rechtehandel werden Lisanne Matthijsen-van Hoorn, Lektorin bei Harper Collins (Niederlande), und Maria Cardona Serra, Literaturagentin bei der Pontas Agency (Spanien), beleuchten.

Seit 30 Jahren bringt das Frankfurt Rights Meeting den internationalen Rechte- und Lizenzmarkt der Verlagsbranche zusammen. Rechte- und Lizenzmanager, Literaturagenten, Scouts, Verleger, Lektoren, Business Development Manager und Exportmanager nutzen die Konferenz, um sich untereinander auszutauschen und ein internationales Netzwerk aufzubauen.

Das diesjährige Frankfurt Rights Meeting findet am Dienstag, 10. Oktober 2017, von 14.00-17.00 Uhr im Business Club der Frankfurter Buchmesse auf dem Messegelände (Halle 4.0, Raum Europa) statt. Bis 31. August 2017 gilt der Frühbucherrabatt.

Tickets und weitere Informationen unter: http://www.buchmesse.de/rights-meeting

Das Copyright Clearance Center ist offizieller Premium Partner des Frankfurt Rights Meetings; IPR License ist offizieller Partner der Konferenz; Medienpartner der Veranstaltung ist BookBrunch.

Über Copyright Clearance Center

Copyright Clearance Center (http://www.copyright.com), einschließlich der Tochterorganisationen RightsDirect (http://www.rightsdirect.com) und Ixxus (http://www.ixxus.com), ist weltweit marktführend in den Bereichen Content Workflow, Dokumentenbereitstellung, Text- und Data-Mining sowie Recht- und Lizenzlösungen für eine Vielzahl von Verlagshäusern, Unternehmen und akademischen Institutionen. Die Lösungen von CCC bieten jederzeit und überall den Zugang zu Inhalten, Nutzungsrechten und zum Management von Informationen und schützen hierbei die Interessen der Rechteinhaber. CCC arbeitet für mehr als 35.000 Kunden und 12.000 Rechteinhaber weltweit und verwaltet mehr als 950 Millionen Rechte der weltweit gefragtesten Zeitschriften, Bücher, Blogs, Filme etc. Seit 2008 wird CCC vom EContent Magazine zu den 100 einflussreichsten Unternehmen der Industrie für digitale Informationsinhalte gezählt. Das Unternehmen hat Standorte in den USA, im Vereinigten Königreich, in den Niederlanden, in Spanien, Rumänien und Japan.

Über IPR License

IPR License ist der erste Online-Marktplatz für Rechte und Lizenzen in der Verlagsbranche, der alle Transaktionen vollständig abbilden kann. IPR License wurde im Jahr 2012 gegründet, als eine entsprechende Marktlücke für eine Plattform identifiziert wurde, auf der Rechtehändler aus der Verlagswelt nationale und internationale Lizenzgeschäfte komplett und digital abwickeln können. Im Mai 2015 hat die Frankfurter Buchmesse bedeutend in IPR License investiert und im April 2016 die Mehrheitsanteile am Unternehmen erworben, wobei das Copyright Clearance Center (CCC) weiterhin eine Minderheitsbeteiligung innehat. IPR License hat inzwischen über 500 Mitglieder, die ihre Rechte online einsehbar machen, und einen großen, internationalen Abonnentenbestand an Lizenznehmern. Im Jahr 2015 wurden Rechtekataloge von Verlagshäusern aus 201 Ländern eingesehen, über 168 verschiedene Sprachen hinweg. Lizenznehmer können hier recherchieren, Angebote abgeben, verhandeln und ihre Lizenzgeschäfte für sowohl Bücher als auch Zeitschriften abschließen. Rechtehändler können ihre Verkäufe von Neuerscheinungen und Backlist-Titeln leicht, schnell und kosteneffizient steigern. IPR License entwickelt die Technologie dabei kontinuierlich weiter. So wird sichergestellt, dass eine Komplettlösung für die Rechteabwicklung im Publishing bereitgestellt und neue Geschäftsoptionen für die Mitglieder generiert werden.

http://www.iprlicens.com

Über BookBrunch

BookBrunch ist eine Informationswebsite und täglicher Nachrichtenservice für die Buchbranche. Die Seite wurde von Liz Thomson und Nicholas Clee gegründet und wird nun von Nicholas Clee und Neill Denny herausgegeben. http://www.bookbrunch.co.uk

Über die Frankfurter Buchmesse

Die Frankfurter Buchmesse ist mit über 7.150 Ausstellern aus 106 Ländern, rund 278.000 Besuchern, über 4.000 Veranstaltungen und rund 10.000 akkreditierten Journalisten, davon 2.400 Blogger, die größte Fachmesse für das internationale Publishing. Darüber hinaus ist sie ein branchenübergreifender Treffpunkt für Player aus der Filmwirtschaft und der Gamesbranche. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet seit 1976 der jährlich wechselnde Ehrengast, der dem Messepublikum auf vielfältige Weise seinen Buchmarkt, seine Literatur und Kultur präsentiert. Die Frankfurter Buchmesse organisiert die Beteiligung deutscher Verlage an rund 20 internationalen Buchmessen und veranstaltet ganzjährig Fachveranstaltungen in den wichtigen internationalen Märkten. Mit der Gründung des Frankfurter Buchmesse Business Clubs bietet die Frankfurter Buchmesse Unternehmern, Verlegern, Gründern, Vordenkern, Experten und Visionären ideale Voraussetzungen für ihr Geschäft. Die Frankfurter Buchmesse ist ein Tochterunternehmen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. http://www.buchmesse.de

Kontakt für die Medien:

Presse & Unternehmenskommunikation Frankfurter Buchmesse
Katja Böhne, Leitung Marketing & Kommunikation, Tel.: +49 (0) 69 2102-138,
press@book-fair.com
Kathrin Grün, Leitung Kommunikation, Tel.: +49 (0) 69 2102-170,
gruen@book-fair.com


Buchtipps:

Wie sieht eine Pressemappe aus – kostenloses Musterexemplar erhältlich #marketing

Eine Pressemappe sollte zu den Standardunterlagen im Marketing gehören. Sie enthält alle wichtigen Informationen in Kürze über das Unternehmen. Jonathan Sander Marketing stellt eine kostenlose Musterpressemappe zum Download bereit.

Zu einer guten Marketingarbeit gehört die Beziehungspflege zu Journalisten. Ein Artikel über das eigene Unternehmen in der Presse ist eine gute Werbung. Das Zielpublikum wird direkt von unabhängiger Seite angesprochen. Um den Journalisten die Arbeit zu erleichtern, sollte eine Pressemappe jederzeit abrufbereit sein. Eine Musterpressemappe steht auf der Homepage von Jonathan Sander Marketing zum kostenlosen Download bereit http://jonathansander-marketing.com/pressemappe-beispiel-zum-kostenlosen-download .

Diese Unterlagen gehören in die Mappe:

  1. Deckblatt
    Hier stehen der Firmenname, Logo, Ansprechpartner der eigenen Firma mit Adresse und Kontaktdaten. Falls ein Pressevertreter die Mappe anfordert, stehen hier dessen Name und der Name der Zeitschrift/Sender/o.ä. Ein gutes Bild in guter Auflösung kann ebenfalls integriert werden. Das Deckblatt soll Lust auf weitere Informationen wecken.
  2. Kurzübersicht mit Fakten
    Hier sollte der Journalist alles Wichtige über das Unternehmen finden. In Kurzform sollten alle Daten übersichtlich auf einer Seite präsentiert werden. Dazu gehören die Kurzpräsentation des Unternehmens auf ca. 5 Zeilen, Angaben zum Umsatz und der Mitarbeiterzahl als Diagramm, wichtigste Meilensteine oder Produkte als Chart und ein Bild des wichtigsten Produkts mit wenigen Fakten und einer Kurzbeschreibung.
  3. Presseartikel
    Maximal 8-10 Presseartikel sollten im Anschluss zu finden sein. Die Sortierung erfolgt nach Aktualität und Priorität. Falls Bilder vorhanden sind, sollten diese enthalten sein und Informationen zum Download mit Beschriftung und evtl. QR-Code enthalten sein.
  4. Weitere Unterlagen
    Dazu gehört eine Übersicht mit den Produkten des Unternehmens. Bilder sollten eindeutig beschriftet sein und der Downloadort mit angegeben werden. Ausgewählte Broschüren, ein Datenstick mit Bildern, Artikeln oder Videos kann ebenfalls mit dazu gepackt werden. Wichtig ist, dass alle Unterlagen online bereitstehen. Ein Ansprechpartner mit allen Kontaktdaten muss der Journalist leicht finden können.

Ein gut zu findender Pressebereich auf der Homepage erleichtert dem Journalisten die Arbeit. Wenn er schnell News und Informationen findet, steigt auch die Bereitschaft, über das Unternehmen zu berichten.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Jonathan Sander Marketing
Körnerstraße
71720 Oberstenfeld
http://www.jonathansander-marketing.com

Jonathan Sander ist Autor des Buches „CROSSOVER MARKETING, oder Social Media, mein Chef und andere Katastrophen“, Verlag 100 Fans. Erhältlich bei Amazon, Thalia, Google play, u.a. Sein Buch hat es bereits im Segment Direktmarketing in die Amazon Bestsellerliste auf Platz 1 und ebenfalls auf Platz 1 der Empfehlungen der Bild Bestsellerliste bei Amazon gebracht. Strategisches Marketing gehört zu seiner Lieblingsdisziplin. Langjährige Erfahrung in Marketing, PR, Strategie, Controlling, Personal und Unternehmensführung in großen und kleinen Unternehmen machen ihn zu einem Spezialisten, der über den Tellerrand hinausschaut. Mit seinem Weg Marketing umzusetzen hat er bereits viele Erfolge erzielt. Diese Erfahrungen gibt er praxisnah und zur direkten Umsetzung in seinem Buch wieder.


Buchtipps:

Was die Verbraucher von Content Marketing halten – #marketing

Aktuelle Trendstudie von HEUTE UND MORGEN analysiert Akzeptanz, Wirkung und Potentiale von „Content Marketing“ und von „Influencer Marketing

Verbraucher offen für neue Werbeformate, es gibt aber auch Fallstricke

Das Interesse der Verbraucher an „reiner“ Werbung ist seit Jahren rückläufig. Vor allem wenn diese als wenig nützlich, langweilig, störend oder aufgezwungen erscheint. Weit verbreitete „Gegenmaßnahmen“ sind dann wegblättern, wegzappen, wegklicken und wegblocken. Unternehmen versuchen daher zunehmend, ihre werbenden Inhalte auch auf neuen und subtileren Wegen an ihre Zielgruppe zu bringen als über Anzeigen, Spots oder Popups. Einen regelrechten Boom erlebt derzeit das „Content Marketing“ (deutsch: Marketing mit Mehrwert). Produkte und Marken werden hier in journalistisch aufbereiteter und eingebetteter Form als gebrandete und gesponserte Artikel oder Filme dargeboten (Advertorials, Markenmagazine, Anwendervideos etc.). Die Grundidee ist nicht neu: im Vergleich zu „plumper“ Werbung soll Content Marketing den Verbrauchern größere Mehrwerte in Form zusätzlicher Information, Beratung und Unterhaltung liefern.
Doch was halten die Verbraucher selbst von dieser Form der Werbung? Wird Content Marketing akzeptiert und wirkt in die gewünschte Richtung? Wird Content Marketing anderen Werbeformen vorgezogen? Was ist bei der Umsetzung zu beachten? Und welche Chancen und Risiken ergeben sich für Auftraggeber und für die Medien als Werbeträger?
Diesen und weiteren Fragen ist jetzt das Marktforschungs- und Beratungsinstitut HEUTE UND MORGEN gemeinsam mit der Kommunikationsberatung „As im Ärmel“ in seiner aktuellen Trendstudie «Verführ mich gerne, aber gut – Akzeptanz und Wirkung von Content Marketing und Influencer Marketing» nachgegangen. Über 1.000 Bundesbürger im Alter zwischen 18 und 65 Jahren wurden repräsentativ befragt. Vergleichend getestet wurden dabei auch fünf unterschiedliche Werbeformen: Content Marketing (inkl. Native Advertising), Influencer Marketing, Werbespots vor Youtube-Videos, Popup-Werbung im Internet und klassische Printanzeigen. Zur Vertiefung der Analyse des Werbeerlebens und der Werbewirkung wurden zudem ausführliche qualitative Einzelinterviews mit unterschiedlichen Verbrauchertypen durchgeführt.

Verbraucher beurteilen Content Marketing generell positiv

Dabei zeigt sich: Content Marketing bietet Unternehmen als Baustein des Marketing-Mix zahlreiche Möglichkeiten, die Verbraucher anzuregen, zu involvieren und auch zum Kauf zu animieren. Insgesamt wird diese Werbeform von den Verbrauchern gut angenommen, die Akzeptanzwerte liegen verglichen mit anderen Werbeformen im oberen Bereich. Zugleich erreicht das Content Marketing auch sonst weniger werbeaffine Kunden. Geachtet werden sollte dabei auf die richtige Passung der Werbeinhalte zum jeweiligen Kommunikationskanal und zum jeweiligen Werbeträger. Hier fehlt es den Verbrauchern teils noch an Stimmigkeit. Zudem sollten werbende Inhalte aus Verbrauchersicht klar als solche erkennbar sein (ausführlicher dazu weiter unten).

Im direkten Vergleich mit anderen Werbeformen wird Content Marketing von den Verbrauchern überwiegend als gefällig, inspirierend, sympathisch, glaubwürdig, seriös und nützlich beurteilt – freilich noch mit einiger Luft nach oben. Sehr deutliche Akzeptanzvorteile zeigen sich insbesondere gegenüber „aufgezwungenen“ Werbeformaten (Popups, Werbung vor Youtube-Videos etc.). Im Geschlechtervergleich zeigen sich Frauen für das Content Marketing generell empfänglicher als Männer. Auch in puncto Alter zeigen sich Unterschiede: die besten Akzeptanzwerte werden in der Gruppe der 18-25-jährigen erzielt.

Verbraucher möchten im Alltag gerne geführt, umworben und verführt werden – dies aber gut und glaubhaft“, sagt Tanja Höllger Geschäftsführerin bei HEUTE UND MORGEN. „Content Marketing liefert hierzu zahlreiche Möglichkeiten und Chancen. Zugleich gilt es, Fallstricke zu beachten.

Content Marketing ist kein Wunder- oder Allheilmittel

Trotz zahlreicher Chancen und Vorteile von Content Marketing zeigen aber auch andere Werbeformen weiterhin ihre Stärken und verlieren im Marketing-Mix nicht an Berechtigung. Eine generelle Überlegenheit des Content Marketing gegenüber anderen Werbetypen kann auf Basis der Studienergebnisse nicht festgestellt werden (insbesondere auch nicht gegenüber Printanzeigen). Wunder- oder Allheilmittel ist das Content Marketing daher nicht. Letztlich kommt es gerade beim Content Management auf die konkrete Qualität und Attraktivität der dargebotenen und werbenden Inhalte und Stories an. Hier nehmen die Verbraucher im Alltag noch deutliche Unterschiede bei den Werbetreibenden wahr.

Fallstricke mangelnder Kennzeichnung vermeiden

Zugleich zeigt sich, dass manche Form des Content Marketing für die Verbraucher auf den ersten Blick oft nicht als Werbung identifizierbar ist – und mittlerweile die Grenzen zwischen unabhängigen redaktionellen Inhalten, Themen-Sponsoring, zulässiger journalistischer Aufbereitung und Einbettung werblicher Inhalte und „Schleichwerbung“ verschwimmen.
Dabei gilt: je seriöser die Verbraucher ein Medium einstufen, desto stärker nehmen diese dem Werbeträger die mangelnde Kennzeichnung werblicher und gesponserter Inhalte übel. Negative Folgen sind Verärgerung und Reaktanz bis hin zur grundsätzlichen Infragestellung der der Seriosität und Glaubwürdigkeit.
Ebenso wichtig: verantwortlich für solche als „unseriös“ wahrgenommene Werbung machen die Verbraucher die Medien – nicht die werbetreibenden Unternehmen (denen freilich oft bereits hoher Eigennutz statt Verbraucherorientierung unterstellt wird). Gerade in Zeiten politischer Kampfbegriffe wie „Lügenpresse“ oder „Fake-News“ haben die Medien hier weiter an Ruf zu verlieren. Die Unternehmen, die Content Marketing bzw. Native Advertising ohne ausreichende Kennzeichnung nutzen, haben im Vergleich deutlich weniger zu verlieren als die Werbeträger. Freilich kann eine Beschädigung des Images der Medien auch nicht im langfristigen Interesse der Unternehmen liegen.

Fazit: Chancen des Content Marketing noch besser nutzen

Im Ganzen zeigt die Studie: Werbung hat hierzulande keinen einfachen Stand. Akzeptanz und Interesse zu erzielen, ist bereits ein großes Ziel. Echte Begeisterung bleibt eher noch die Ausnahme; Nichtbeachtung und Misstrauen sind recht weit verbreitet (was natürlich auch einer minderen oder unseriösen Werbequalität geschuldet ist, nicht der Werbung an sich).
Davon bleibt auch das Content Marketing nicht verschont. Umso wichtiger ist es, sich hier an klaren Leitlinien und Best Practices zu orientieren, Qualität, Mehrwerte und Interaktion zu steigern. Das lohnt sich: denn grundsätzlich mögen die Bundesbürger gut gemachte Werbung, nehmen das Content Marketing als Werbeform insgesamt gut an.

Content Marketing bietet gerade in den Onlinemedien und sozialen Netzwerken ein Füllhorn neuer Chancen; allerdings trifft man dort auch auf eine besonders aktive und kritische Öffentlichkeit“, sagt Marko Petersohn von „As im Ärmel„.
Herausforderung bleibt daher, das Leitmotto „Content is King“ in Marketing und Medien noch stärker zu etablieren und konkret einzulösen.
Tanja Höllger resümiert: „Content Management unterstützt Markenpositionierung und Kundengewinnung; den Medien bietet es zugleich gute und neue Einnahmequellen. Dabei muss der Spagat zwischen Verbraucherorientierung und berechtigten Eigeninteressen gelingen. Mehr Orientierung, Begeisterung und die Kunst der Verführung sind in der Werbung gefragt, nicht Langeweile, Verschleierung oder Irreführung.

Weitere Studieninformationen und Bestellmöglichkeiten

Die komplette rund 220-seitige Trendstudie «Akzeptanz und Wirkung von Content Marketing und Influencer Marketing» kann direkt über HEUTE UND MORGEN bezogen werden.
Geliefert werden umfangreiche Detailergebnisse zum Werbeerleben und Medienverhalten der Bundesbürger, zu unterschiedlichen Werbetypen, zum ausführlichen Vergleich der Akzeptanz unterschiedlicher Werbeformen, zur Passung von Advertorials zu unterschiedlichen Medien, zahlreiche soziodemographischen Differenzierungen sowie konkrete Empfehlungen für die Praxis von Marketing und Medien.

Weitere Studieninformationen (PDF):

http://heuteundmorgen.de/wp-content/uploads/2017/07/HUM-Studienflyer-CIM.pdf

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR im Presseportal Köln veröffentlicht.

Kontakt für Rückfragen

Tanja Höllger
Geschäftsführerin
HEUTE UND MORGEN GmbH
Von-Werth-Str. 33-35
50670 Köln

Telefon: +49 221 99 500 512
Internet: http://www.heuteundmorgen.de

Die HEUTE UND MORGEN GmbH ist ein unabhängiges Marktforschungs- und Beratungsinstitut mit Sitz in Köln. Kerngeschäftsfelder sind Kundenbegeisterung und Kundenbindung, Marken- und Kommunikationsforschung, Kundensegmentierung, Produkt- und Preisforschung sowie Organisationsforschung und Beratung. HEUTE UND MORGEN zeichnet sich in seinen Forschungs- und Beratungsleistungen durch hohe Qualitätsstandards, Praxisrelevanz und Zukunftsorientierung aus.

Geschäftsführende Gesellschafter des 2009 gegründeten Unternehmens sind die langjährigen Marktforschungsexperten Dr. Michaela Brocke, Tanja Höllger, Robert Quinke und Axel Stempel.

Weitere Info: http://www.heuteundmorgen.de


Buchtipps:

Corporate Publishing-Projekte erfolgreich managen – #Publishing

Intensivkurs „Corporate Publishing Manager“ im November in München

Die Akademie der Deutschen Medien veranstaltet vom 27. November bis 1. Dezember 2017 den Zertifikatskurs „Corporate Publishing Manager“ in München. Das fünftägige Programm liefert einen fundierten Überblick über alle relevanten Themenbereiche im Corporate Publishing – von Print bis digital. Die Teilnehmer erfahren, wie sie CP-Projekte professionell planen und durchführen.

Logo Akademie der Deutschen Medien (openPR)

Logo Akademie der Deutschen Medien (openPR)

Unsere Experten Jan Leiskau (Kaufmännischer Leiter, planet c), Sibylle Bauschinger (Sales & Marketing Director, Bilandia), Bernhard Buchner (Fachanwalt für Medienrecht), Alexander Jank (Designer), Rafael Mroz (Head of Digital Business, Mirum Agency), Andreas Schneider (CP-Experte) und Olaf Wolff (Managing Director, Publicis Pixelpark) beantworten dazu im Seminar u.a. folgende Fragen: Was sind die aktuellen Herausforderungen auf dem Corporate Publishing-Markt? Wie können Kunden- und Mitarbeitermedien zielgruppengerecht konzipiert und gestaltet werden und welche Rolle spielt dabei Content Marketing? Welche Faktoren müssen bei der Projekt- und Budgetplanung für CP-Medien beachtet werden? Wie sieht gelungenes Digital und Mobile Publishing aus? Wie können CP-Projekte erfolgreich gepitcht werden? Und welche Rechtsfragen müssen im Corporate Publishing beachtet werden – Stichwort Bild- und Urheberrechte?

Das Intensivseminar richtet sich an (angehende) Objekt- und Projektleiter im Corporate Publishing, Redakteure, Journalisten, Mitarbeiter von Verlagen, Unternehmen und Agenturen sowie Quereinsteiger aus anderen Branchen, die eine Führungsaufgabe im CP-Bereich übernehmen.

Weitere Informationen und Anmeldung:
http://www.medien-akademie.de/zertifikate/corporate_publishing_manager_ein_intensivkurs_mit_zertifikat.php

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR im Presseportal München veröffentlicht.

Ansprechpartnerin

Tina Findeiß
Leitung Programm & Inhouse
Akademie der Deutschen Medien
80333 München
Tel. 089-29 19 53-64

Über die Akademie:

Die Akademie der Deutschen Medien zählt mit rund 3.700 Teilnehmern pro Jahr seit 1993 zu den führenden Medienakademien in Deutschland. Mit ihrem Seminar- und Konferenzprogramm hat sie sich als zentraler Ansprechpartner für qualifizierte Weiterbildung rund um Medienmanagement und die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Print- und digitalen Medien etabliert. Als gemeinnützige GmbH ist die Akademie nicht primär von kommerziellen Faktoren getrieben, sondern dient dem gemeinnützigen Zweck der Weiterbildung.


Buchtipps:

Bühne frei für die Buchpreisblogger 2017 – in diesem Jahr mit eigenem „Deutscher-Buchpreis-Blog“ #dbp17

Sechs Blogger diskutieren die Titel der Longlist / Offizieller Start am 15. August 2017 / „Deutscher-Buchpreis-Blogwww.deutscher-buchpreis-blog.de gelauncht / Vorstellung des neuen Bloggerteams ab 20. Juni / Hashtag: #dbp17

© Jochen Kienbaum

© Jochen Kienbaum

Sechs Blogger, zwanzig Bücher, alles auf einen Blick: Ab dem 15. August stellen wieder sechs „Buchpreisblogger“ die nominierten Titel des Deutschen Buchpreises vor. Die Buchpreisblogger lesen die 20 Bücher der Longlist, stellen sie zur Diskussion und bieten Hintergrundinformationen sowie kritische Debattenbeiträge.

Zum ersten Mal erscheinen alle Aktivitäten der Bloggerinnen und Blogger gebündelt auf dem „Deutscher-Buchpreis-Blogwww.deutscher-buchpreis-blog.de. Auf dem Blog werden künftig auch weitere spannende Hintergrund-Artikel zum Deutschen Buchpreis veröffentlicht.

Auch das Team der Buchpreisblogger ist 2017 komplett neu aufgestellt. Neben fünf neuen Bloggerinnen und Bloggern ist mit Ilke Sayan (BuchGeschichten) auch zum zweiten Mal eine Booktuberin mit an Bord. Die Mitglieder stellen sich in den kommenden Wochen auf dem „Deutscher-Buchpreis-Blog“ vor.

Die Blogger 2017 sind:

  • Sandro Abbate novelero
  • Isabella Caldart novellieren
  • Mareike Fallwickl Bücherwurmloch
  • Sarah Reul Pinkfisch
  • Frank Rudkoffsky Frank O. Rudkoffsky
  • Ilke Sayan (Booktuberin) BuchGeschichten

Die Original-Posts veröffentlichen die Influencer weiterhin unter dem Hashtag #dbp17 über ihre eigenen Kanäle. Die Beiträge der Blogger werden zudem auf der Facebook-Seite des Deutschen Buchpreises zusammengeführt.

Der Deutsche Buchpreis wird von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung vergeben. Förderer des Deutschen Buchpreises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind zudem die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland.

Die Preisverleihung findet am 9. Oktober 2017 zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt. Interessierte können die Preisverleihung per Live-Stream unter www.deutscher-buchpreis.de mitverfolgen.

Frankfurt am Main, 20. Juni 2017

Kontakt für die Medien:

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Thomas Koch, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 (0) 69 1306-293, eMail: t.koch@boev.de
Cathrin Mund, PR-Managerin
Telefon +49 (0) 69 1306-292, eMail: mund@boev.de


Buchtipps:

Buchtage starten mit Berliner Erklärung der deutschen und französischen Buchhandelsverbände #btb17

Vertreter der deutschen und französischen Buchbranche fordern nachhaltige Strategien bei Gesetzesreformen im digitalen Zeitalter / Berliner Erklärung von Syndicat national de l’édition, Syndicat de la Librairie Française, Syndicat des Distributeurs de Loisirs Culturels und Börsenverein des Deutschen Buchhandels / Buchtage in Berlin mit 700 Verlegern, Buchhändlern und Partnern

Gemeinsam für eine zukunftsweisende europäische Buchpolitik: Zum Auftakt der Buchtage Berlin 2017 haben Vertreter der französischen und deutschen Buchhandelsverbände einen Appell an die politischen Entscheidungsträger in Berlin, Paris und Brüssel gerichtet. Vertreter der französischen Verbände Syndicat national de l’édition (SNE), Syndicat de la Librairie Française (SLF) und Syndicat des Distributeurs de Loisirs Culturels (SDLC) sowie des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels stellten eine gemeinsame Berliner Erklärung vor, in der sie nachhaltige Strategien für die Buchkultur im digitalen Zeitalter fordern.

Mit den diesjährigen Buchtagen Berlin möchten wir einen deutsch-französischen Schwerpunkt in der Interessenvertretung gegenüber den politischen Entscheidungsträgern in Frankreich, Deutschland und auf EU-Ebene setzen. Im Austausch über Strategien und Lösungen und im gemeinsamen Eintreten für die Rechte von Buchhandlungen und Verlagen, aber auch für freiheitliche, demokratische Werte können wir viel erreichen. Gemeinsam können wir Europa gestalten“, sagte Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins, heute zum Auftakt der Buchtage.

In Zeiten, in denen sich einige Länder der Welt zunehmend ins Nationale zurückziehen und isolieren, kann Europa mit einer Dynamik der Offenheit antworten. Hier spielt das Buch eine entscheidende Rolle: Es ist die tragende Säule unserer Bildung, wichtiger Motor für Integration und Grundlage des gesellschaftlichen Lebens. Die deutsch-französische Zusammenarbeit kann und sollte einen wichtigen Beitrag bei diesem Bestreben leisten“, ergänzte Vincent Montagne, Präsident des französischen Verlegerverbandes SNE.

Berliner Erklärung für eine zukunftsweisende europäische Buchpolitik

Hintergrund der Erklärung sind die zahlreichen Reformvorhaben auf nationaler wie europäischer Ebene, die die Rahmenbedingungen der Buchbranche grundlegend betreffen. Mit dem Reformpaket für den Digitalen Binnenmarkt etwa stelle die Europäische Kommission derzeit Weichen, die den Zugang zu Inhalten im digitalen Zeitalter vereinfachen sollen. Die Vertreter der deutschen und französischen Buchbranche begrüßten die Pläne grundsätzlich, sehen allerdings den deutlichen Bedarf nach einer ausgewogenen und verhältnismäßigen Prüfung durch die Mitgliedsstaaten und das Europäische Parlament.

Innovative und gut funktionierende Publikationsstrukturen, die wir in Frankreich und Deutschland und in vielen anderen EU-Mitgliedstaaten kennen, sind über Jahrhunderte gewachsen. Der Wunsch nach einem einheitlichen Digitalen Binnenmarkt darf diese Strukturen und zugleich wesentlichen Garanten für kulturelle Vielfalt und Identität in Europa nicht opfern. Die Zukunftsfähigkeit der europäischen Buchbranche kann nur durch eine weitsichtige und bedachte Herangehensweise an den Reformprozess garantiert werden“, sagte Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins, heute bei der Vorstellung der Berliner Erklärung. Nur so könne die Buchbranche ihren Anspruch, einen wichtigen Beitrag zum Gelingen eine freien und demokratischen Gesellschaft beizutragen, erfüllen: „Leistungen von Autoren, Verlagen und Buchhandlungen verdienen Respekt und Rahmenbedingungen, die Arbeit und Investitionen, Kreativität und unternehmerisches Handeln auch ökonomisch ermöglichen.

In der Erklärung stellen die deutschen und französischen Verbände konkrete Forderungen zu nationalen und europäischen Themen auf. So fordern sie etwa, die gemeinsame Rechtewahrnehmung durch Verlage und Autoren zu sichern, Bildungs- und Wissenschaftsverlage in der aktuellen Urheberrechtsdebatte zu stärken und Lizenzangeboten grundsätzlich den Vorrang vor Schrankenregelungen zu geben. Der Appell enthält auch den Wunsch nach einem klaren Bekenntnis zur Buchpreisbindung, einem intensiven Einsatz für den reduzierten Mehrwertsteuersatz für E-Books sowie praxisgerechte Strategien für Interoperabilität und Barrierefreiheit für digitale Buchformate.

Buchtage Berlin mit deutsch-französischem Schwerpunkt

Im Jahr des Ehrengastauftritts Frankreichs auf der Frankfurter Buchmesse steht die Jahrestagung der deutschen Buchbranche im Zeichen des deutsch-französischen Austauschs. Noch bis morgen diskutieren bei den Buchtagen Berlin rund 700 Vertreterinnen und Vertreter von Verlagen, Buchhandlungen und ihren Partnern unter dem Motto „Werte – Wandel – Verantwortung“ im bcc Berlin Congress Centrum am Alexanderplatz aktuelle Fragen aus Branche und Gesellschaft.

Berliner Erklärung der deutschen und französischen Buchhandelsverbände im Wortlaut (PDF)

Pressefoto: Vorstellung der Berliner Erklärung bei der Eröffnung der Buchtage Berlin 2017. v.l.n.r.: Vincent Montagne (SNE), Pierre Dutilleul (SNE), Alexander Skipis (Börsenverein), Matthieu de Montchalin (SLF), Heinrich Riethmüller (Börsenverein), Jean Luc Treutenaere (SDLC).

Berlin, 13. Juni 2017

Kontakt für die Medien:

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Thomas Koch, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 (0) 69 1306-293, eMail: t.koch@boev.de
Cathrin Mund, PR-Managerin
Telefon +49 (0) 69 1306-292, eMail: mund@boev.de

Syndicat national de l’édition
Véronique Stéphan, Leiterin Kommunikation
Telefon : +33 1 44 41 40 88, eMail : vstephan@sne.fr

Syndicat de la librairie française
Guillaume Husson, Délégué général
Telefon : +33 1 53 62 23 10, eMail : g.husson@syndicat-librairie.fr

Syndicat des Distributeurs des loisirs culturels
Jean Luc Treutenaere, Präsident
Telefon : +33 6 87 73 51 86, eMail: jl.treutenaere@syndicat-sdlc.fr


Buchtipps:

Buchmarkt 2016: Verlage und Buchhandlungen stabile Größen im Medienwandel – #Bücher

Umsatzwachstum von 1 Prozent / Rückläufige Kundenfrequenz im Einzel- und Buchhandel: Börsenverein fordert von Städten und Gemeinden wirksame Konzepte für vitale Innenstädte / Wissenschaftsverlage durch geplante Urheberrechtseinschränkung stark gefährdet / Marktzahlen unter http://www.boersenverein.de/buchmarkt2016

Das Geschäft der Buchhandlungen und Verlage bleibt in Zeiten großer Medienumbrüche stabil. Das letzte Jahr schloss der Buchmarkt mit einem Umsatzplus ab: Mit 9,28 Milliarden Euro erwirtschaftete die Buchbranche 1 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr. Das Online-Geschäft der Buchhandlungen gewinnt weiter an Bedeutung. Rückläufige Kundenfrequenzen im Einzelhandel brachten weniger Käufer in den Buchhandel. Gleichzeitig kauften Kunden mehr Titel pro Kopf und gaben mehr Geld für Bücher aus. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels stellte heute in Frankfurt am Main die Wirtschaftszahlen der Buchbranche für das vergangene Jahr vor.

„Trotz großer Veränderungen in der Medienlandschaft zeigt sich der Buchmarkt stabil und innovationsfreudig. Buchhandlungen und Verlage in Deutschland meistern den digitalen Wandel sehr erfolgreich. Über zwei Drittel der Buchhandlungen in Deutschland verkaufen mittlerweile Bücher auch online. Digitale Angebote gehören inzwischen zum Standardrepertoire der Verlage, das sie kontinuierlich weiter ausbauen. Buchhandlungen und Verlage garantieren damit weiterhin Meinungsvielfalt und eine lebendige Kulturlandschaft in Deutschland“, sagt Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins. „Mit Besorgnis beobachten wir allerdings – wie auch im Einzelhandel insgesamt – einen Rückgang der Kundenfrequenz, was sich auch in sinkenden Käuferzahlen niederschlägt. Mit dem zunehmenden Verschwinden inhabergeführter Geschäfte hat die Attraktivität vieler Innenstädte abgenommen. Das hat nun auch Auswirkungen auf den Buchhandel.“

Buchhandlungen reagieren auf die veränderte Lage, indem sie Ansprache und Bindung von Kunden noch mehr in den Fokus rücken. „Viele Buchhandlungen sind dabei, ihren Service zu perfektionieren und setzen noch stärker auf Kundenkontakt und Beratung. Mit ihrer Multi-Channel-Strategie können Buchhandlungen dem Kunden heute alle Vorzüge des Einkaufs vor Ort und des Online-Shoppings aus einer Hand bieten“, sagt Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins. „Um das Einkaufen in den Innenstädten insgesamt attraktiver zu machen, sind aber besonders die Städte und Gemeinden gefragt: Wir brauchen wirksame Konzepte für eine attraktive Einkaufslandschaft und einen ausgewogenen Geschäfte-Mix, um lebendige Innenstädte zu erhalten oder Einkaufsorte wieder neu zu beleben. Auch der Einzelhandel selbst muss aktiv werden und an Lösungen arbeiten, um das Einkaufen vor Ort wieder interessanter zu machen.“ Auch im laufenden Jahr sind die Umsätze im Sortimentsbuchhandel bisher leicht rückläufig. Nach den ersten fünf Monaten in 2017 liegt der Umsatz im Sortimentsbuchhandel mit 1,6 Prozent unter Vorjahr, der Gesamtmarkt mit -0,3 Prozent auf etwa stabilem Niveau.

Auch die Verlage stünden unter großem Druck, so Alexander Skipis. Noch geschwächt durch die Rückzahlungen an die VG Wort, die Verlage aufgrund eines Urteils des Bundesgerichtshofs (BGH) in diesem Jahr leisten müssen, erwarte gerade kleine und mittlere Häuser die nächste Hiobsbotschaft: Wenige Wochen vor Ende der Legislaturperiode wolle die Bundesregierung noch das sogenannte Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz durch den Bundestag bringen. „Das Gesetz in der geplanten Form wäre ein schwerer Schlag für den Bildungsstandort Deutschland. Um weiterhin vielfältige und qualitativ hochwertige Bücher und Medien auf den Markt bringen zu können, müssen Verlage für ihre Leistungen marktgerecht und fair vergütet werden. Das Gesetz würde sie aber faktisch enteignen: Ihre Lehrbücher und andere wissenschaftliche Publikationen dürften zu großen Teilen kostenlos digital verbreitet und ausgedruckt werden. Auf die Vergütung über Verwertungsgesellschaften, die das Gesetz vorsieht, haben Verlage aufgrund des VG-Wort-Urteils momentan gar keinen Rechtsanspruch. Deshalb verstößt das Gesetz unserer Ansicht nach auch gegen die Verfassung. Eine angemessene Vergütung können Verlage nur über Lizenzverträge erhalten“, sagt Skipis.

Das E-Book bleibt für Verlage und Buchhandlungen eine verlässliche Größe. „Die Nachfrage nach E-Books steigt weiter an und auch die Kaufintensität wächst kontinuierlich. Da die Zahl der Käufer etwas zurückging und diese vermehrt auf günstigere Angebote setzen, stieg der Umsatz im letzten Jahr nur verhalten“, sagt Matthias Heinrich, Vorstandsmitglied des Börsenvereins. „Das E-Book wird sicherlich weiter an Bedeutung gewinnen. Verlage arbeiten intensiv an neuen digitalen Formaten und nutzerfreundlichen Vertriebsformen. In der Branche herrscht ein ausgeprägter Innovationsgeist. Start-ups werden zu immer selbstverständlicheren Partnern bei der Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen.“

Die Wirtschaftszahlen 2016

Der größte Vertriebsweg ist weiterhin der stationäre Buchhandel, der 2016 4,39 Mrd. Euro Umsatz gemacht hat. Das waren 0,8 Prozent weniger als im Jahr davor. Der Anteil am Gesamtmarkt ging von 48,2 Prozent zurück auf 47,3 Prozent. Der Umsatz des Internet-Buchhandels, zu dem auch das Online-Geschäft der stationären Händler gezählt wird, stieg deutlich um 5,3 Prozent. Entsprechend wuchs auch der Umsatzanteil auf 18,2 Prozent an (Anteil 2015: 17,4 Prozent), das entspricht einem Gesamtumsatz von 1,69 Milliarden Euro. Der klassische Versandbuchhandel via Katalog, Mailing oder Telefon, der in den vergangenen Jahren große Einbußen zu verzeichnen hatte, entwickelte sich erstmals wieder positiv. Der Umsatz stieg um 37,5 Prozent auf 162 Millionen Euro (Anteil am Gesamtmarkt: 1,7 Prozent). Auch die Buchabteilungen der Warenhäuser (Karstadt, Kaufhof usw.) verzeichnen erstmals wieder ein Wachstum. Der Umsatz stieg um 16,3 Prozent auf 131 Millionen Euro. Leicht im Plus liegt das Direktgeschäft der Verlage, unter anderem mit Unternehmen und staatlichen Institutionen: Die Verlage erwirtschafteten hier mit 1,94 Milliarden Euro 1,2 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr, bei gleichbleibendem Marktanteil von 20,9 Prozent.

Die Zahl der Buchkäufer am Publikumsbuchmarkt (für privaten Bedarf, ohne Schul- und Fachbücher) lag 2016 bei 30,8 Millionen. Im Vergleich zum Vorjahr ging sie um 2,3 Millionen zurück. Demgegenüber nahm die Kaufintensität zu: 2016 erwarben Kunden durchschnittlich 12,2 Bücher pro Jahr und Kopf, 2015 waren es 11,5. Die Ausgaben für Bücher pro Käufer am Publikumsbuchmarkt nahmen von 122,78 Euro auf 134,29 Euro zu (+9,4 Prozent), der durchschnittlich pro Buch bezahlte Preis stieg hier um 2,6 Prozent.

Umsatz und Produktion: Warengruppen, Titelproduktion, Übersetzungen, Lizenzen

Den größten Sprung bei den Warengruppen im Publikumsbereich machten 2016 die Kinder- und Jugendbücher mit einem Umsatzwachstum von 9,0 Prozent. Der Umsatzanteil stieg entsprechend von 15,3 Prozent auf 16,5 Prozent. Ebenfalls ein Wachstum verzeichneten Bücher im Bereich Schule und Lernen (+6,1 Prozent auf einen Anteil von 10,9 Prozent). Die traditionell stärkste Warengruppe, die Belletristik, blieb weitgehend stabil. Der Umsatz ging leicht um 0,5 Prozent zurück. Damit erzielte die Belletristik einen Umsatzanteil von 31,5 Prozent. Wenig Veränderungen gab es bei den Ratgebern (-0,1 Prozent, Anteil 14,5 Prozent) und der Reiseliteratur (+0,2 Prozent, Anteil: 5,7 Prozent). Das Sachbuch musste nach einigen starken Jahren 2016 einen Rückgang von 2,7 Prozent verkraften. Der Umsatzanteil lag bei 9,8 Prozent des Gesamtmarkts.
Die Titelproduktion (Erstauflagen) der Verlage sank 2016 um rund 5 Prozent auf 72.820 Titel (2015: 76.547 Titel). Damit ist die Titelproduktion über die letzten zehn Jahre betrachtet rückläufig. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr erfolgte zum größten Teil bei Fachliteratur. Deutlich weniger Titel gab es in den Obersachgruppen Künste und Unterhaltung (2016: 9.918, 2015: 11.659), Geschichte und Geografie (2016: 6.488, 2015: 7.532), Sozialwissenschaften (2016: 12.997, 2015: 14.144) und Technik, Medizin und angewandte Wissenschaften (2016: 12.164, 2015: 12.815). Die Titel in der Obersachgruppe Literatur stiegen leicht von 29.685 auf 29.706.

Der Anteil der Übersetzungen an den Erstauflagen hat wieder zugenommen. Gab es 2015 9.454 Übersetzungen (Anteil an allen Erstauflagen 12,4 Prozent), waren es 2016 9.882 (Anteil: 13,6 Prozent). Ausschlaggebend dafür ist vor allem ein Anstieg der Literatur-Übersetzungen, die im vergangenen Jahr noch stark zurückgegangen waren (2016: 5.737, 2015: 5.400, 2014: 5.847). Die wichtigsten Ursprungssprachen bleiben Englisch, Französisch und Japanisch.

Der Lizenzverkauf lief mit 7.310 Abschlüssen 2016 etwas schwächer als im Jahr zuvor (2015: 7.521). Die hier wichtigste Warengruppe, das Kinder- und Jugendbuch, gewinnt weiter an Bedeutung. 2.883 Lizenzen wurden in diesem Bereich verkauft (2015: 2.677 Lizenzen), der Anteil stieg auf 39,4 Prozent (2015: 35,6 Prozent). Wichtigster Abnehmer ist mit großem Abstand weiter der chinesische Sprachraum (782 Lizenzen). Zweitwichtigste Warengruppe bleibt die Belletristik mit 1.157 Lizenzen (15,8 Prozent). Nach dem starken Anstieg der Lizenzverkäufe insgesamt in den chinesischen Sprachraum im Jahr zuvor ist die Zahl wieder etwas zurückgegangen. Mit 1.425 Abschlüssen wurden zwar weniger als 2015 erzielt (1.514), chinesische Verlage liegen aber nach wie vor auf Platz 1 der Lizenzkäufer. Es folgen der englischsprachige Raum mit 481 Lizenzen (2015: 574) und der spanischsprachige mit 441 Lizenzen (2015: 439).

Buchkäufer und das E-Book

Das E-Book hat sich bei seinen Nutzerinnen und Nutzern etabliert. Während der Umsatz im Publikumsmarkt (ohne Schul- und Fachbücher) nur noch verhalten wächst, steigen Absatz und Kaufintensität weiterhin kontinuierlich an. Der Umsatzzuwachs war mit 2,6 Prozent erneut schwächer als im Vorjahr (2015: 4,7 Prozent, 2014: 7,6 Prozent). Der Umsatzanteil am Publikumsmarkt stieg leicht von 4,5 Prozent auf 4,6 Prozent in 2016. Etwas deutlicher als der Umsatz ist im vergangenen Jahr der Absatz gestiegen: Am Publikumsmarkt wurden 28,1 Millionen E-Books verkauft, das sind 4,1 Prozent mehr als 2015. Dabei ist zwar die Anzahl der Käufer um 2,2 Prozent von 3,9 Millionen auf 3,8 Millionen gesunken, die Kaufintensivität aber gestiegen: 2016 hat jeder Käufer in Deutschland im Schnitt 7,4, das heißt 0,4 mehr E-Books gekauft als im Vorjahr. Der Anteil der Kinder- und Jugendbücher am E-Book-Umsatz lag 2016 mit 8 Prozent doppelt so hoch wie 2015, was vor allem auf den im letzten Jahr erschienenen Harry-Potter-Band zurückzuführen ist. Aber auch bei der älteren Zielgruppe wird das E-Book tendenziell immer beliebter: 21 Prozent der Käufer waren 2016 Über-60-Jährige, 2011 lag ihr Anteil noch bei 10 Prozent.

Weitere Informationen

Die Zahlen zu den Anteilen und Umsatzveränderungen der Warengruppen stammen aus dem Handelspanel von Media Control. Das Panel umfasst die Abverkäufe von 4.189 Händlern in den Vertriebswegen Sortimentsbuchhandel, E-Commerce inklusive Amazon, Bahnhofsbuchhandel, Kauf- / Warenhäuser und Nebenmärkte (Elektro- und Drogeriemärkte). Die Hochrechnungen der E-Book-Absätze und -Umsätze und die Käuferzahlen stammen aus dem GfK Consumer Panel Media*Scope Buch mit insgesamt 25.000 Personen. Sie sind repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab zehn Jahren, für insgesamt 67,7 Millionen Menschen.

Alle Zahlen und Daten des Buchmarkts werden zusammengefasst in der Publikation „Buch und Buchhandel in Zahlen 2017“, die vom Börsenverein herausgegeben wird. Sie ist ab August im Buchhandel oder bei der MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH erhältlich.

Frankfurt am Main, 8. Juni 2017

Service

Alle aktuellen Zahlen zum deutschen Buchmarkt sind unter http://www.boersenverein.de/buchmarkt2016 abrufbar.

Kontakt für die Medien
Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Thomas Koch, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 (0) 69 1306-293, eMail: t.koch@boev.de
Cathrin Mund, PR-Managerin
Telefon +49 (0) 69 1306-292, eMail: mund@boev.de


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