Archiv der Kategorie: Marketing

Landgericht Wiesbaden: Rabattaktion von Ebay verstößt gegen Buchpreisbindung

Eine Rabattaktion auf preisgebundene Bücher der Online-Plattform Ebay im vergangenen Dezember verstieß gemäß einer Entscheidung des Landesgerichts Wiesbaden gegen das Buchpreisbindungsgesetz.

Ebay darf keine Rabatte beim Kauf preisgebundener Bücher anbieten. Das Landgericht Wiesbaden hat dazu auf Antrag des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels eine einstweilige Verfügung gegen die Online-Plattform erlassen. Ebay hatte am 8. Dezember 2019 auf seinem Marktplatz mit „10 Prozent Adventsrabatt“ geworben und diesen auch auf preisgebundene Bücher gewährt. Dies verstieß gemäß der Entscheidung des Landgerichts Wiesbaden gegen das Buchpreisbindungsgesetz.

Die Online-Plattform hatte ihr Vorgehen unter anderem mit dem Argument verteidigt, dass sie selbst die rabattierten 10 Prozent des Kaufpreises gegenüber dem oder der Verkäufer*in ausgleiche. Diese*r erhalte deshalb den vollständigen gebundenen Kaufpreis. Das Landgericht Wiesbaden folgte jedoch der Argumentation des Preisbindungstreuhänders Prof. Dr. Christian Russ als anwaltlichem Vertreter des Börsenvereins. Danach sei es nicht entscheidend, dass der oder die Verkäufer*in den gebundenen Ladenpreis erhalte, sondern dass der oder die Käufer*in diesen entrichte. Mit dem Beschluss bestätigt zum wiederholten Male ein Gericht die Unzulässigkeit von Rabattaktionen im Zusammenhang mit preisgebunden Büchern.

„Die Entscheidung des Landgerichts Wiesbaden ist eine gute Nachricht für die Buchbranche gleich zu Jahresbeginn. Rabattaktionen wie die von Ebay sind eine Form des Preiswettbewerbs, der durch das Buchpreisbindungsgesetz gerade unterbunden werden soll. Der Gerichtsbeschluss verdeutlicht, dass sich auch die großen Online-Plattformen an die Buchpreisbindung halten müssen“, sagt Prof. Dr. Christian Sprang, Justiziar des Börsenvereins.

Die Buchpreisbindung ist in Deutschland seit 2002 gesetzlich geregelt. Sie sorgt dafür, dass ein bestimmtes Buch an jeder Verkaufsstelle vor Ort oder im Internet denselben Verkaufspreis hat. Die positiven Effekte der Buchpreisbindung auf die Verbreitung von Büchern sowie die Qualität und Vielfalt des Buchangebots wurden jüngst durch unabhängige wissenschaftliche Studien belegt. Mehr dazu unter www.boersenverein.de/preisbindung   

Gegen die Entscheidung des Landgerichts kann Ebay Widerspruch einlegen.

BörsenVerein des Deutschen Buchhandels
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Braubachstraße 16
60311 Frankfurt am Main

Telefon +49 69 13 06 292
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E-Book-Markt leicht rückläufig: Erste drei Quartale 2019 bleiben hinter Vorjahr zurück | #debk #ebook

Absatz bei E-Books am Publikumsmarkt nimmt in ersten drei Quartalen um 3,9 Prozent ab / Umsatz sinkt um 0,6 Prozent / Käuferzahl steigt um 0,8 Prozent / Börsenverein meldet vierteljährlich E-Book-Zahlen

Verglichen mit dem sehr starken Vorjahreszeitraum ist der E-Book-Markt in den ersten drei Quartalen 2019 leicht rückläufig: Der Absatz von E-Books am Publikumsmarkt (ohne Schul- und Fachbücher) nahm im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2018 um 3,9 Prozent ab. Damit gingen nur noch 23,5 Millionen E-Books über die virtuelle Ladentheke. Zugleich fiel der Umsatz leicht um 0,6 Prozent und lag mit Stand September bei insgesamt 147,3 Millionen Euro. Damit entfielen in den ersten drei Quartalen 5,7 Prozent der Umsätze am Publikums-Buchmarkt auf E-Books.

Leicht gewachsen hingegen ist die Zahl der Käufer: Sie stieg um 0,8 Prozent. Die 3,1 Millionen Käufer der ersten drei Quartale 2019 legten dabei durchschnittlich 7,5 E-Books in den Warenkorb – 4,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Der durchschnittlich bezahlte Preis steigt weiterhin leicht an und erreicht nach den niedrigen Werten von 2018 wieder das Niveau von 2017: Käufer zahlten 3,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und gaben damit durchschnittlich 6,28 Euro für ein E-Book aus.
 
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels meldet in Kooperation mit GfK Entertainment vierteljährlich die Entwicklung auf dem E-Book-Markt. Die Hochrechnungen der E-Book-Absätze und -Umsätze stammen aus dem GfK Consumer Panel Media*Scope Buch mit insgesamt 20.000 Personen. Sie sind repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab zehn Jahren, für insgesamt 67,1 Mio. Menschen. Erfasst werden alle Käufe einzelner E-Books ab einem Verkaufspreis von 0,49 Euro.

Die Quartalszahlen sind als Infografiken auch unter www.boersenverein.de/ebook-markt zu finden.


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Buchpreisbindung: Garant für Qualität und Vielfalt auf dem Buchmarkt – Neue Studienergebnisse vorgestellt

Unabhängige wissenschaftliche Untersuchungen auf bislang größter Datenbasis / Ökonomische Analysen zeigen positive Effekte der Buchpreisbindung auf Verbreitung von Büchern und Angebotsvielfalt / Rechtsgutachten bestätigt Vereinbarkeit mit EU-Recht

Die Buchpreisbindung und die durch sie geförderte breite Buchhandelslandschaft spielen eine zentrale Rolle bei der Verbreitung des Kulturguts Buch und fördern Qualität und Vielfalt des Buchangebots. Die gesetzliche Buchpreisbindung in Deutschland steht außerdem im Einklang mit der Warenverkehrsfreiheit und dem europäischen Wettbewerbsrecht. Im Auftrag des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels haben eine Forschergruppe von Ökonomen und ein Rechtswissenschaftler Auswirkungen und Legitimität der deutschen Buchpreisbindung unabhängig, umfassend und auf aktuellem Stand untersucht. Die Kernergebnisse haben die leitenden Wissenschaftler heute in Berlin vorgestellt.

Prof. Dr. Georg Götz, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Justus-Liebig-Universität Gießen: „Auf Grundlage einer umfassenden, bisher so nicht verfügbaren Datenmenge aus zahlreichen Ländern konnten wir die wirtschaftlichen Auswirkungen der Buchpreisbindung auf den Buchmarkt tiefgehend analysieren. Wir haben viele positive Effekte der Preisbindung auf den Buchmarkt festgesellt. So fördert die Preisbindung die Verbreitung von Büchern, indem sie eine große Zahl an Buchhandlungen ermöglicht, die ihrerseits die Nachfrage nach Büchern fördern. Zudem konnten wir nachweisen, dass Buchhandlungen eine entscheidende Rolle bei der Förderung weniger bekannter Autorinnen und Autoren und unbekannter Titel spielen.“

Prof. Dr. Andreas Fuchs, geschäftsführender Direktor des Instituts für Handels- und Wirtschaftsrecht an der Universität Osnabrück: „Das deutsche Buchpreisbindungsgesetz ist mit dem EU-Recht vereinbar. Ausländischen Versandunternehmen wird der Zugang zum deutschen Buchmarkt nicht erschwert. Zudem ist der Schutz des Kulturguts Buch ein ausreichender Rechtfertigungsgrund für die Ausschaltung des Preiswettbewerbs auf der Handelsstufe. Zudem kompensieren die positiven Auswirkungen der Preisbindung auf den Buchmarkt und für die Verbraucher die Einschränkung des Wettbewerbs.“

Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins, zu den Ergebnissen: „Wir haben es erneut Schwarz auf Weiß: Die Buchpreisbindung ist Garant für Qualität und Vielfalt auf dem Buchmarkt. Sie ist eine wichtige Grundlage dafür, dass Deutschland als zweitgrößter Buchmarkt weltweit Vorbildcharakter hat. Die Studienergebnisse zeigen deutlich, dass die Buchpreisbindung gerade in der heutigen Marktsituation ihren Schutzzweck erfüllt und mit dem europäischen Recht vereinbar ist. Seit fast 150 Jahren gibt es für Bücher in Deutschland gebundene Preise. Die Preisbindung garantiert ein engmaschiges Netz an Buchhandlungen, die wichtige Orte der Literaturvermittlung und unverzichtbarer Vertriebskanal gerade für kleine und mittelgroße Verlage sind. Aufgrund dieser wichtigen Funktion findet die Preisbindung auch in der Politik breite Unterstützung.“

Annerose Beurich, Inhaberin der Buchhandlung stories! in Hamburg und Vorstandsmitglied des Börsenvereins: „Die Forschungsergebnisse belegen, wie unverzichtbar gerade der stationäre Buchhandel für die kulturelle Vielfalt in unserem Land ist. Mit dem Verschwinden von Buchhandlungen verlieren Menschen Kontaktpunkte und somit Zugänge zu Büchern. Buchhandlungen sind Orte der Begegnung und des Austauschs, sie betreiben engagiert Literaturvermittlung, Kulturarbeit und Leseförderung. Darüber hinaus wäre ohne den Buchhandel so mancher interessante Titel oder Autor nie entdeckt worden.“

Die Kernergebnisse im Überblick

Ökonomische Untersuchungen der Forschergruppe von Prof. Dr. Georg Götz (Justus-Liebig-Universität Gießen)

Die Preisbindung erhält ein breites Netz an unabhängigen Buchhandlungen.
Während in Großbritannien und Nordirland (UK) nach Abschaffung der Buchpreisbindung die Zahl der unabhängigen Buchhandlungen von 1995 bis 2001 um rund 12 Prozent gefallen ist, liegt in Deutschland im Zeitraum 1995-2002 lediglich ein Rückgang von 3 Prozent vor. In Deutschland ist zudem die Marktkonzentration deutlich geringer. In UK hat allein Amazon einen Marktanteil von rund 45-50 Prozent, kleine Buchhandlungen nur etwa von 5-10 Prozent. In Deutschland entfällt auf den gesamten Online-Buchhandel nur etwa 20 Prozent des Umsatzes, während rund 30 Prozent im unabhängigen Buchhandel und rund 20 Prozent bei den Filialisten erwirtschaftet werden.

Der stationäre Buchhandel fördert die Buchnachfrage: Schließen Buchhandlungen, geht der Buchabsatz deutlich zurück.
Schließt in Deutschland eine Buchhandlung, werden dadurch jährlich im Schnitt etwa 6.100 Bücher weniger abgesetzt. Es kommt somit nur teilweise zu einer Abwanderung der Käuferinnen und Käufer in den Online-Handel und zu E-Books. Insgesamt sind durch den Wegfall von Buchhandlungen bundesweit von 2014 bis 2017 rund 3,5 Millionen Bücher weniger verkauft worden – das entspricht rund 56 Prozent des gesamten Absatzrückgangs. Der Absatzrückgang von Büchern in Deutschland hat sich zwischen 2014 und 2017 durch den Effekt der Schließung von Buchhandlungen verdoppelt (2 Prozent statt hypothetisch bei gleichbleibender Anzahl an Buchhandlungen 1 Prozent).

Die Buchpreisbindung macht Bücher im Schnitt billiger.
Der Durchschnittspreis für Bücher ist in UK nach Abschaffung der Preisbindung zwischen 1996 und 2018 um 80 Prozent gestiegen; der Anstieg ist wesentlich stärker als im selben Zeitraum in Ländern mit Preisbindung wie Frankreich (+24 Prozent) und Deutschland (+29 Prozent). Nur Bestseller sind in UK günstiger als in Deutschland. Bei etwa gleichem Absatzanteil machen die 500 umsatzstärksten Titel in Deutschland rund 26,6 Prozent, in UK 21,5 Prozent am Gesamtumsatz aus. Die Analyse der 50.000 meistverkauften Titel in UK von 2005 bis 2018 zeigt: Je besser der Verkaufsrang, desto höher ist der Rabatt, den die Händler im Durchschnitt auf die unverbindliche Preisempfehlung der Verlage geben und desto günstiger ist damit das Buch für den Kunden.

Die Buchpreisbindung fördert den Absatz von Titeln jenseits der Bestseller.
In Deutschland ist die Nachfrage nach Büchern breiter über das gesamte Buchangebot verteilt. Betrachtet man die Titel auf den Verkaufsrängen 15.000 bis 50.000, so haben diese in Deutschland mit 20,5 Prozent einen deutlich höheren Anteil an den im Markt verkauften Büchern als in UK (15,3 Prozent).

Der stationäre Buchhandel fördert die Entdeckung von unbekannten Titeln und Autoren.
Bei einem großen Teil weniger bekannter Titel oder Autoren fördert der Absatz im stationären Buchhandel den künftigen Erfolg. Von 420 Belletristik-Titeln, die zwischen 2011 und 2018 erst nach drei Wochen oder später auf den zwanzig vordersten Plätzen der Bestsellerlisten eingestiegen sind, waren bei 237 (56,4 Prozent) die Verkäufe im Buchhandel vor Ort für den Einstieg allein entscheidend, bei 171 weiteren (40,7 Prozent) maßgeblich mitverantwortlich.

Das Forschungsprojekt von Prof. Dr. Götz und seinem Team wird fortgeführt. Die Ergebnisse werden kumulativ in Form von Aufsätzen in Fachmagazinen veröffentlicht.

Rechtsgutachten von Prof. Dr. Andreas Fuchs (Universität Osnabrück)

Die Buchpreisbindung in Deutschland behindert nicht den Marktzugang für ausländische Versandbuchhändler.
Versandbuchhandlungen haben neben dem Preiswettbewerb ausreichende andere Wettbewerbsmöglichkeiten, um auf dem deutschen Buchmarkt Fuß zu fassen und konkurrenzfähig zu bleiben. Das zeigt etwa der kontinuierliche Anstieg des Marktanteils des Versandhandels am Buchmarkt auf zuletzt 20,7 Prozent in 2018 und insbesondere der wirtschaftliche Erfolg des Online-Händlers Amazon, der zum größten Bucheinzelhändler in Deutschland wurde und einen Anteil von rund 50 Prozent am Onlinegeschäft mit Büchern hat.

Ein etwaiger dennoch vorliegender Eingriff in den freien Warenverkehr wäre durch den Schutz des Buches als Kulturgut gerechtfertigt.
Der Schutz des Buches als Kulturgut ist auch vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) grundsätzlich als ein zwingendes Erfordernis des Allgemeininteresses anerkannt, das Beschränkungen der Warenverkehrsfreiheit rechtfertigen kann, sofern diese geeignet und erforderlich sind, um das vom Gesetzgeber verfolgte Schutzziel zu erreichen. Die Preisbindung für Bücher erfüllt die ihr zugeschriebenen positiven Wirkungen auf die Verbreitung von Büchern und die kulturelle Vielfalt. Das belegen wissenschaftliche Studien wie die der Forschergruppe von Prof. Dr. Georg Götz. Der Ersatz der Buchpreisbindung durch alternative Fördermaßnahmen, z.B. flächendeckende staatliche Subventionen, wäre nicht nur mit immensen Kosten verbunden, sondern auch verfassungs- und ordnungspolitisch bedenklich.

Die Buchpreisbindung in Deutschland ist mit europäischem Kartellrecht vereinbar.
Das deutsche Buchpreisbindungsgesetz führt nicht zu einer Beeinträchtigung der praktischen Wirksamkeit der europäischen Wettbewerbsregeln. Es fällt unter keine der vom EuGH in seiner sog. „effet utile“-Rechtsprechung anerkannten Fallgruppen für einen Verstoß gegen die mitgliedstaatliche Loyalitätspflicht. Selbst wenn der EuGH seine Rechtsprechung in Zukunft ausweiten und auf staatliche Maßnahmen ohne Anknüpfung an ein wettbewerbswidriges Verhalten von Unter¬nehmen erstrecken würde, läge kein Wettbewerbsverstoß vor. Denn die positiven Auswirkungen der Preisbindung für den Markt und die Verbraucher kompensieren die nachteiligen Wirkungen der Ausschaltung des „produktinternen“ Preiswettbewerbs auf der Handelsebene. Die gesetzliche Buchpreisbindung führt zu überwiegenden Effizienzgewinnen (z.B. Beitrag zur Erhaltung einer flächendeckenden Buchhandelsstruktur, Steigerung der Nachfrage und des Absatzes von Büchern, Verbesserung des Serviceangebots, niedrigeres durchschnittliches Preisniveau für Bücher, Reduktion von Transaktionskosten, Verbesserung des Marktzugangs für kleine Verlage und unbekannte Autoren). Zudem wird der Wettbewerb nicht gänzlich ausgeschaltet, vielmehr herrscht sowohl zwischen den Verlagen als auch den Buchhändlern weiterhin ein intensiver Wettbewerb, z.B. über den Service (Beratung, Sortimentsgestaltung und -präsentation, Durchführung von Autorenlesungen, Bestell- und Lieferservice).

Das Gutachten von Prof. Fuchs wird 2020 in Buchform veröffentlicht.

Hintergrund Buchpreisbindung:

Die Buchpreisbindung in Deutschland sorgt dafür, dass ein bestimmtes Buch an jeder Verkaufsstelle vor Ort oder im Internet denselben Verkaufspreis hat. Der Verlag legt für jedes Format (Hardcover, Taschenbuch, E-Book) einen verbindlichen Ladenpreis fest. Nach 18 Monaten kann der Verlag den gebundenen Preis aufheben, daneben gibt es Ausnahmen etwa bei Mängelexemplaren oder Mengenpreisen. Die Preisbindung für Bücher gibt es in Deutschland seit Ende des 19. Jahrhunderts. Seit 2002 ist sie gesetzlich geregelt. In insgesamt 13 europäischen Ländern ist eine Buchpreisbindung gesetzlich oder durch Branchenvereinbarungen vorgeschrieben, etwa in Österreich, Spanien, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Slowenien, Belgien oder Ungarn. Auch in Ländern wie Mexiko, Argentinien und Japan gibt es gebundene Bücherpreise.

Mehr Informationen:

Ausführlichere Kernergebnisse sind abrufbar unter www.boersenverein.de/preisbindung


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Ermäßigte Mehrwertsteuer auf E-Books und digitale Verlagserzeugnisse kommt | #debk #ebooks

Der Deutsche Bundestag hat heute die steuerliche Gleichbehandlung von digitalen und gedruckten Verlagserzeugnissen beschlossen.

Damit setzt der deutsche Gesetzgeber eine EU-Richtlinie aus dem Jahr 2018 um, nach der die Mehrwertsteuer auch für digitale Zeitungen, Zeitschriften und Bücher ermäßigt werden kann. Im Gegensatz zum Regierungsentwurf berücksichtigt die vom Bundestag verabschiedete Regelung ausdrücklich auch Zugänge zu Datenbanken.

Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels: „Mit seiner heutigen Entscheidung beendet der Deutsche Bundestag die lange bestehende steuerliche Ungleichbehandlung analoger und digitaler Medien und stärkt damit eine vielfältige und zukunftsfähige Publikationslandschaft. Ein Buch ist ein Kulturgut, egal, in welcher Form es vorliegt. Insbesondere freuen wir uns, dass der Deutsche Bundestag sich für eine umfangreiche Regelung ausgesprochen hat, die Datenbanken, Apps und Websites einschließt. Damit erkennt er die Realität des digitalen Publikationswesens an. Wir danken allen, die sich für die Umsetzung der Regelung eingesetzt haben. Die reduzierte Mehrwertsteuer unterstützt Verlage dabei, ihr digitales Buchangebot weiterzuentwickeln und gemeinsam mit Händlern und Autorinnen und Autoren weiter an nutzerfreundlichen Leseangeboten und Vertriebsmodellen zu arbeiten. Wir danken allen, die sich für die Umsetzung der Regelung eingesetzt haben, insbesondere Kulturstaatsministerin Monika Grütters.

Die neue Vorschrift wird voraussichtlich noch dieses Jahr in Kraft treten. Nach Auffassung des Börsenvereins sei für einen gewissen Zeitraum eine Nichtbeanstandungsregelung nötig, um Verlage und Buchhandlungen nicht durch nachträgliche Umsatzsteuerkorrekturen zu belasten. Hier sei das Bundesministerium der Finanzen gefordert, mit den Finanzbehörden der Länder eine entsprechende Regelung zu finden.

Der Börsenverein stellt seinen Mitgliedern in Kürze einen Leitfaden mit den wichtigsten Fragen und Antworten zur Handhabung der neuen steuerlichen Regeln zur Verfügung.


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E-Book-Markt: Leichte Zuwächse im ersten Halbjahr 2019

Umsatz von E-Books am Publikumsmarkt steigt in den ersten beiden Quartalen 2019 um 1,0 Prozent / Absatz sinkt um 2,3 Prozent / Käuferzahl nimmt um 0,9 Prozent zu / Börsenverein meldet vierteljährlich E-Book-Zahlen

Der E-Book-Markt wächst weiter, wenn auch mit verminderter Kraft: Das erste Halbjahr 2019 zeigt leichte Umsatzzuwächse bei erstmals steigenden durchschnittlich bezahlten Preisen. Der Umsatz von E-Books am Publikumsmarkt – d.h. ohne Schul- und Fachbücher – steigt in den ersten beiden Quartalen 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,0 Prozent.

Zwar legt die Käuferzahl um 0,9 Prozent leicht zu und liegt damit bei  2,7 Millionen Personen, aber sowohl Kaufintensität als auch die gesamte Menge gekaufter E-Books sinkt: Von Januar bis Juni legten sich die Käufer durchschnittlich nur noch 6,0 E-Books in den Warenkorb, 3,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. So sank auch der Absatz der verkauften E-Books um 2,3 Prozent von 16,7 auf 16,3 Millionen Stück.

Erstmals seit 2015 stieg der durchschnittlich bezahlte Preis für ein E-Book. Die Käufer waren also bereit, etwas mehr in ihre Digitallektüre zu investieren und zahlten durchschnittlich 6,24 Euro. Das sind 3,4 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2018.

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels meldet in Kooperation mit GfK Entertainment vierteljährlich die Entwicklung auf dem E-Book-Markt. Die Hochrechnungen der E-Book-Absätze und -Umsätze stammen aus dem GfK Consumer Panel Media*Scope Buch mit insgesamt 20.000 Personen. Sie sind repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab zehn Jahren, für insgesamt 67,1 Mio. Menschen. Erfasst werden alle Käufe einzelner E-Books ab einem Verkaufspreis von 0,49 Euro.

Die Quartalszahlen sind als Infografiken auch unter www.boersenverein.de/ebook-markt zu finden.


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E-Book-Quartalsbericht: Spätes Ostern sorgt für schwachen Markt

Absatz, Umsatz und Kaufintensität von E-Books am Publikumsmarkt sinken im ersten Quartal 2019 / Umsatzanteil konstant / Börsenverein meldet vierteljährlich E-Book-Zahlen

Ohne Osterferien weniger Lesezeit im ersten Quartal: Die in allen Bundesländern weit in den April gerutschten freien Tage führen dazu, dass der E-Book-Markt im März und damit im gesamten ersten Quartal nicht ganz an das Ergebnis des Vorjahreszeitraums herankommt. Der Absatz von E-Books am Publikumsmarkt (ausgenommen sind Schul- und Fachbücher) geht im ersten Quartal 2019 um 7,1 Prozent zurück. Der Umsatz liegt mit 1,4 Prozent unter dem Vorjahresquartal. Der Umsatzanteil am Publikumsmarkt bleibt mit 5,7 Prozent dennoch konstant zum ersten Quartal 2018. Das liegt daran, dass wegen der kalendarischen Verschiebung von Ostern auch der Gesamtmarkt im ersten Quartal ein Minus verzeichnet.

Wer E-Book-Käufer ist, erwarb im ersten Quartal 2019 1,3 Prozent weniger E-Books aus dem Publikumsbereich. Auch die Zahl der E-Book-Käufer geht zurück: 1,9 Millionen Kundinnen und Kunden kauften im ersten Quartal 2019 mindestens ein E-Book, im Vorjahreszeitraum waren es 2,1 Millionen. Derweil stieg im ersten Quartal der durchschnittlich bezahlte Preis für ein E-Book um 6,1 Prozent.

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels meldet in Kooperation mit GfK Entertainment vierteljährlich die Entwicklung auf dem E-Book-Markt. Die Hochrechnungen der E-Book-Absätze und -Umsätze stammen aus dem GfK Consumer Panel Media*Scope Buch mit insgesamt 20.000 Personen. Sie sind repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab zehn Jahren, für insgesamt 67,4 Mio. Menschen. Erfasst werden alle Käufe einzelner E-Books ab einem Verkaufspreis von 0,49 Euro.

Die Quartalszahlen sind als Infografiken auch unter www.boersenverein.de/ebook-markt abrufbar.


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Buchmarkt 2018: Umsatz mit Büchern ist stabil

Jahresergebnis der zentralen Vertriebswege: +0,1 Prozent / Wachstum beim Sachbuch sowie Kinder- und Jugendbuch / Branchen-Monitor BUCH meldet erste Jahreszahlen

Der Buchmarkt konnte 2018 seinen Umsatz halten: Mit einem hauchdünnen Plus von 0,1 Prozent liegt das Jahresergebnis der zentralen Vertriebswege (Sortimentsbuchhandel, E-Commerce inkl. Amazon, Bahnhofsbuchhandel, Kauf-/Warenhäuser, Elektro- und Drogeriemärkte) leicht über dem Vorjahr. Auch der Buchhandel vor Ort hat sich mit seinem stationären Geschäft nach einem mageren Jahr 2017 (-3 Prozent) erholt und konnte 2018 seinen Rückstand zum Vorjahr auf -0,6 Prozent verringern. Das zeigt der Branchen-Monitor BUCH, der heute erscheint.

„Die Umsatzzahlen für 2018 sind ein positives Zeichen. Das Buch bleibt ein zentrales Medium der Unterhaltung, der Information und der Meinungsbildung. Trotz großer Medienkonkurrenz konnte sich der Buchmarkt über die zentralen Vertriebskanäle hinweg mit seinem Geschäft behaupten. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind: Angestoßen durch die Ergebnisse unserer Studie ,Buchkäufer – quo vadis?‘ arbeiten Verlage und Buchhandlungen intensiv daran, das Buch stärker zu den Menschen zu bringen, ihnen mehr Kontaktpunkte zu Büchern und mehr Orientierung beim Kauf zu bieten. Diesen Weg werden wir in diesem Jahr weiter verfolgen. Wir haben große und wichtige Aufgaben vor uns und gehen diese selbstbewusst und optimistisch an“, sagt Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Besonders gut entwickelten sich Sachbücher mit einem Plus von 5,5 Prozent. Kinder- und Jugendbücher konnten im Vergleich zum Vorjahr 3,2 Prozent an Umsatz hinzugewinnen. Die weiterhin bedeutendste Warengruppe, die Belletristik, liegt mit -0,9 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Rückläufig waren ebenso Reiseliteratur (-3,2 Prozent) und Ratgeber (-1,2 Prozent).

Der meistverkaufte Roman 2018 (Belletristik Hardcover) ist laut Media Control „Der Insasse“ von Sebastian Fitzek. Auf Rang 2 folgt „Die Tyrannei des Schmetterlings“ von Frank Schätzing, den dritten Platz belegt Dörte Hansens „Mittagsstunde“. Bei den Sachbüchern (Hardcover) liegt Michelle Obamas Autobiografie „Becoming“ vorn. Dahinter folgen auf Rang 2 „Kurze Antworten auf große Fragen“ von Stephen Hawking und auf Platz 3 „Der Ernährungskompass“ von Bas Kast.

Die jetzt veröffentlichten Daten für die Vertriebswege Sortimentsbuchhandel, E-Commerce inkl. Amazon, Bahnhofsbuchhandel, Kauf-/Warenhaus sowie Elektro- und Drogeriemärkte bieten eine erste Tendenzaussage für die Entwicklung des Buchmarkts 2018. Vollständige Buchmarktzahlen, die alle weiteren Vertriebswege (Verlage direkt, Versandbuchhandel, sonstige Verkaufsstellen, Buchgemeinschaften) sowie das Rechnungsgeschäft umfassen, liegen im Juni 2019 vor.

Der Branchen-Monitor BUCH wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels monatlich herausgegeben. Er basiert auf den Daten des Handelspanels von Media Control.


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E-Book auf Wachstumskurs | #ebooks #debk

Die ersten drei Quartale beflügeln E-Book-Markt

Absatz bei E-Books am Publikumsmarkt nimmt in ersten drei Quartalen um 19 Prozent zu / Umsatz steigt um 14,9 Prozent / Börsenverein meldet vierteljährlich E-Book-Zahlen

In den ersten drei Quartalen 2018 stehen für das E-Book weiter alle Zeichen auf Wachstum. Der Absatz von E-Books am Publikumsmarkt (ohne Schul- und Fachbücher) stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19,0 Prozent auf 24,4 Millionen Stück. Auch der Umsatz nahm um 14,9 Prozent zu und lag mit Stand September bei insgesamt 148,3 Millionen Euro. Damit entfielen in den ersten drei Quartalen 5,8 Prozent der Umsätze am Publikums-Buchmarkt auf E-Books.

Ein leichtes Wachstum gibt es auch bei der Zahl der Käufer: Sie stieg um 1,6 Prozent. Die 3,1 Millionen Käufer der ersten drei Quartale 2018 legten dabei durchschnittlich 7,8 E-Books in den Warenkorb und gaben insgesamt durchschnittlich 47,51 Euro aus – 13,1 Prozent mehr als noch im Vorjahreszeitraum.

Der durchschnittlich bezahlte Preis geht weiter zurück: Während Käufer in den ersten drei Quartalen 2017 durchschnittlich 6,29 Euro für ein E-Book ausgaben, zahlten sie von Januar bis September des aktuellen Jahres nur noch 6,07 Euro.

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels meldet in Kooperation mit GfK Entertainment vierteljährlich die Entwicklung auf dem E-Book-Markt. Die Hochrechnungen der E-Book-Absätze und -Umsätze stammen aus dem GfK Consumer Panel Media*Scope Buch mit insgesamt 25.000 Personen. Sie sind repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab zehn Jahren, für insgesamt 67,4  Mio. Menschen.

Die Quartalszahlen sind als Infografiken auch unter www.boersenverein.de/ebook-markt zu finden.


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Buchvorstellung zum Thema Suchmaschinenoptimierung | #SEO

Suchmaschinen-Optimierung ist ein Thema, das für Unternehmen gleich welcher Größe immer wichtiger wird. Der Vertriebsweg Online-Handel ist der Markt der Zukunft und heiß umkämpft. Jeder hat eine Website und jeder möchte von seinen Kunden gefunden werden.

Nur wer die richtigen Inhalte auf die Suchanfragen der Kunden hat, wird auch oben in der Trefferliste landen und wahrgenommen.

Gerade für kleinere Unternehmen, wie Mittelständler, Handwerker und Fach- und Einzelhändler bietet sich hier die Gelegenheit, den „Global Playern“ Paroli zu bieten.

Voraussetzung ist, dass man weiß; wie man SEO erfolgreich anwendet, um den Kunden genau die Inhalte zu liefern, nach denen diese suchen.

Genau hier setzt Suchmaschinen-Optimierung für Dummies an.

Mit Julian Dziki konnte die … für Dummies-Reihe einen echten Pionier der Szene als Autor gewinnen.

Sein Blog Seokratie ist eine der wichtigsten Anlaufstellen für Marketing-Leute in Sachen Suchmaschinen Optimierung. Sogar börsennotierte Unternehmen suchen seine Hilfe.

Wer suchet der findet - aber wer optimiert wird gefunden. Suchmaschinen-Optimierung für Dummies, ISBN 978-3-527-71452-0

Wer suchet der findet – aber wer optimiert wird gefunden. Suchmaschinen-Optimierung für Dummies, ISBN 978-3-527-71452-0

In diesem Buch stellt er sein Wissen den Unternehmen zur Verfügung, die nicht über die Marketing-Budgets verfügen, um sich teure Agenturen leisten zu können, die einen schnellen und praktischen Zugang zu dem Thema wollen, den sie direkt in ihrer beruflichen Praxis einsetzen können. Dziki zeigt, wie die Google-Suche funktioniert und wie man das Wissen nutzen kann, um das Ranking der eigenen Seite zu verbessern. Er erklärt, wie man die richtigen Keywords für die eigenen Themen findet und sie auf seine Website-Inhalte abstimmt. Er beantwortet Fragen wie:

Welche technischen Anforderungen sind nötig?

Wie bringt man sich durch richtige Inhalte bei Googlebot nach vorne?

Wie überprüft man die Wirksamkeit seiner Maßnahmen und verbessert sie weiter?

Darüber hinaus bleibt auch Dziki selbstverständlich der Tradition der … für Dummies-Autoren treu und liefert mit seinem Stil ein kurzweiliges Lesevergnügen, was jedem den Zugang zu anspruchsvollen Themen wesentlich erleichtert.

Wir möchten Ihnen dieses Buch gerne vorstellen und laden Sie ein, sich ein Bild zu machen. Bei näherem Interesse senden wir Ihnen gerne ein kostenloses Rezensionsexemplar. Gerne können Sie auch einige Exemplare verlosen, wenn Sie das möchten.
Viele Grüße
Kai Zöllig
Professional Development
Marketing
Wiley-VCH GmbH & Co. KGaA
Boschstrasse 12
69469 Weinheim
Telefon: +49 (6201) 606-486
Telefax: +49 (6201) 606-615
email: kzoellig@wiley.com
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E-Books: EU macht Weg frei für steuerliche Gleichbehandlung | #debk #ebooks

Der Rat Wirtschaft und Finanzen (ECOFIN) der EU hat sich heute einstimmig für die steuerliche Gleichbehandlung von Büchern und E-Books ausgesprochen. Dieser Schritt ist entscheidend dafür, dass Mitgliedsstaaten künftig den ermäßigten Mehrwertsteuersatz für elektronische Buchangebote einführen können. In Deutschland würde sich der Steuersatz bei E-Books und anderen digitalen Medien wie etwa Hörbuch-Downloads dann von 19 Prozent auf 7 Prozent wie bei gedruckten Büchern reduzieren.

„Mit der heutigen Entscheidung ist der Weg für eine steuerliche Gleichbehandlung von Büchern und E-Books endlich frei. Die Finanzminister der EU-Mitgliedstaaten beseitigen damit eine lange bestehende, unverständliche Ungleichbehandlung. Bücher sind Kulturgüter und decken das Grundbedürfnis an Bildung und Wissen – ob analog oder digital. Die Entscheidung kann der Weiterentwicklung digitaler Buchangebote neuen Schwung verleihen und unterstützt Verlage dabei, gemeinsam mit Händlern und Autoren weiter an nutzerfreundlichen Lese- und Vertriebsmodellen zu arbeiten. Somit fördert die Entscheidung auch maßgeblich die Qualität und Vielfalt auf dem Buchmarkt“, sagt Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Die EU-Kommission hatte die steuerliche Gleichstellung bereits im Dezember 2016 vorgeschlagen. Im Juni 2017 hatte sich auch das Europäische Parlament mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen. Bisher war aber die erforderliche einstimmige Zustimmung im Rat Wirtschaft und Finanzen nicht zustande gekommen. Nach der Entscheidung der Finanzminister wird nun die Mehrwertsteuersystemrichtlinie entsprechend geändert. Wenn diese Änderung in Kraft getreten ist, kann der nationale Gesetzgeber den Anwendungsbereich des reduzierten Mehrwertsteuersatzes auf elektronische Verlagserzeugnisse erweitern. Die Bundesregierung hat sich in ihrem Koalitionsvertrag explizit für den ermäßigten Mehrwertsteuersatz ausgesprochen.


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