Archiv der Kategorie: Buchmesse

Deutscher Buchpreis 2019 | #dbp19

105 Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz senden Romane ein / Jörg Magenau ist Sprecher der Jury / Preisverleihung am 14. Oktober 2019 im Kaisersaal des Frankfurter Römers

Mehr als einhundert deutschsprachige Verlage schicken ihre Romane ins Rennen um den Deutschen Buchpreis 2019: 105 Verlage schlugen insgesamt 173 Titel für den Roman des Jahres vor. 77 Verlage haben ihren Sitz in Deutschland, 15 in Österreich und 13 in der Schweiz.

Von den eingereichten Titeln stammen 84 aus dem aktuellen Frühjahrsprogramm, weitere 71 kommen im Herbst auf den Markt. 18 Titel sind bereits im Herbst 2018 erschienen. Jeder Verlag konnte maximal zwei Titel einsenden, die zwischen Oktober 2018 und dem 17. September 2019 (Bekanntgabe der Shortlist) erschienen sind bzw. erscheinen. Darüber hinaus konnte jeder Verlag bis zu fünf weitere Titel aus dem eigenen Programm empfehlen. Die Empfehlungsliste umfasst dieses Jahr 104 Romane. Aus dieser können die Jurorinnen und Juroren weitere Titel anfordern.

Bei ihrer ersten gemeinsamen Sitzung haben die Jury-Mitglieder Jörg Magenau (freier Literaturkritiker) als ihren Sprecher benannt. Der Jury gehören außerdem an: Petra Hartlieb (Hartliebs Bücher, Wien), Hauke Hückstädt (Literaturhaus Frankfurt am Main), Björn Lauer (Hugendubel Frankfurt), Alf Mentzer (Hessischer Rundfunk), Daniela Strigl (Literaturwissenschaftlerin) und Margarete von Schwarzkopf (Autorin und Literaturkritikerin).

Die Jury entscheidet über den Siegertitel in einem mehrstufigen Auswahlverfahren. Am 20. August 2019 erscheint die 20 Titel umfassende Longlist. Daraus wählen die Jurorinnen und Juroren sechs Titel für die Shortlist, die am 17. September 2019 veröffentlicht wird. Wer von ihnen den Deutschen Buchpreis gewonnen hat, erfahren die sechs Shortlist-Autorinnen und -Autoren erst am Abend der Preisverleihung.

Der Deutsche Buchpreis wird von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung vergeben. Förderer des Deutschen Buchpreises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland.

Informationen zum Deutschen Buchpreis 2019 können Interessierte unter www.deutscher-buchpreis.de abrufen.

Der Hashtag zum Deutschen Buchpreis 2019: #dbp19

Die Jury des Deutschen Buchpreises 2019 v.l.n.r.: Jörg Magenau (Jurysprecher), Daniela Strigl, Alf Mentzer, Margarete von Schwarzkopf, Björn Lauer, Petra Hartlieb, Hauke Hückstädt Copyright: Foto: Sascha Erdmann
Die Jury des Deutschen Buchpreises 2019 v.l.n.r.: Jörg Magenau (Jurysprecher), Daniela Strigl, Alf Mentzer, Margarete von Schwarzkopf, Björn Lauer, Petra Hartlieb, Hauke Hückstädt Copyright: Foto: Sascha Erdmann


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Ticketshop der Frankfurter Buchmesse öffnet

Ab dem 1. April 2019 können Privatbesucher Tickets für das kulturelle Großevent im Oktober erwerben

Literatur aus aller Welt entdecken, die Lieblingsautorinnen und -autoren treffen, mit Virtual Reality in neue Welten eintauchen und Gourmetköchinnen live erleben. Als internationales Großevent zieht die Frankfurter Buchmesse (16.-20. Oktober 2019) jedes Jahr Tausende von Besucherinnen und Besuchern nach Frankfurt, sie begeistert Literatur- und Kulturbegeisterte, Technologieinteressierte, Gourmetfans, Cosplayer und viele mehr. Ab dem 1. April 2019 sind Buchmesse-Tickets für Privatbesucher unter www.buchmesse.de/meinticket erhältlich. Der Vorverkauf für Fachbesuchertickets beginnt im Juni.

Mit über 7.500 Ausstellern aus mehr als 100 Ländern und über 4.000 Veranstaltungen ist die Frankfurter Buchmesse die größte internationale Messe für das Publishing und ein kulturelles Großevent. Unter dem Motto „Der Traum in uns“ wird Norwegen als Ehrengast seine Literatur und Kultur auf der Buchmesse 2019 präsentieren.

Ausgezeichnete Schriftstellerinnen und Schriftsteller stellen ihre Werke auf der Buchmesse vor und treffen ihre Fans. 2018 waren unter anderem Dörte Hansen, Maja Lunde, David Sedaris, Robert Seethaler, Chimamanda Ngozi Adichie, Martin Suter, Benedict Wells, Juli Zeh, Meg Wolitzer, Deniz Yücel, Paul Beatty, Dmitry Glukhovsky, Eckart von Hirschhausen, Paul Maar und Cixin Liu auf der Frankfurter Buchmesse zu Gast.

Ein Tagesticket, das für den Messebesuch an einem der beiden Wochenendtagen – Samstag, 19. Oktober, oder Sonntag, 20. Oktober 2019 – genutzt werden kann, kostet 22 Euro. Eine Wochenendkarte, gültig am Samstag und am Sonntag, ist für 30 Euro erhältlich. Eine Familien-Tageskarte, die für bis zu zwei Erwachsene mit bis zu drei Kindern gültig ist, kostet 46 Euro. Kinder bis einschließlich sechs Jahre erhalten freien Eintritt.

Wer als Privatbesucher unter der Woche an einem der Fachbesuchertage zur Messe möchte, kann eines der limitierten Freundeskreis-Tickets für 69 Euro erwerben. Das Ticket enthält eine Tageskarte, die an einem Fachbesuchertag (16., 17. oder 18. Oktober 2019) eingelöst werden kann, und eine geführte kostenlose Tour über die Messe (limitierte Plätze). Alle Informationen zu den Ticketangeboten unter: www.buchmesse.de/meinticket

Über die Frankfurter Buchmesse
Die Frankfurter Buchmesse ist mit über 7.500 Ausstellern aus 109 Ländern, rund 285.000 Besuchern, über 4.000 Veranstaltungen und rund 10.000 akkreditierten Journalisten und Bloggern die größte Fachmesse für das internationale Publishing. Darüber hinaus ist sie ein branchenübergreifender Treffpunkt für Player aus den Bereichen Bildung, Filmwirtschaft, Games, Wissenschaft und Fachinformation. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet seit 1976 der jährlich wechselnde Ehrengast, der dem Messepublikum auf vielfältige Weise seinen Buchmarkt, seine Literatur und Kultur präsentiert. Die Frankfurter Buchmesse organisiert die Beteiligung deutscher Verlage an rund 20 internationalen Buchmessen und veranstaltet ganzjährig Fachveranstaltungen in den wichtigen internationalen Märkten. Die Frankfurter Buchmesse ist ein Tochterunternehmen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. https://www.buchmesse.de/

Kontakt für die Medien:
Presse & Unternehmenskommunikation Frankfurter Buchmesse
Katja Böhne, Leitung Marketing & Kommunikation, Tel.: +49 (0) 69 2102-138, press@book-fair.com
Kathrin Grün, Leiterin Kommunikation, Tel.: +49 (0) 69 2102-170, gruen@book-fair.com
Ines Bachor, PR Manager, Tel.: +49 (0) 69 2102-189, bachor@book-fair.com


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Digitales Lernprojekt: Werkstatt+ auf der Leipziger Buchmesse

Forum Politik und Medienbildung mit noch mehr Vorträgen und eigener Werkstatt

Ist der Alltag von Kindern und Jugendlichen digital oder analog? Diese Frage stellte die aktuelle Kinder-Medien-Studie. Die Antwort ist verblüffend einfach. Für Kinder und Jugendliche gibt es kein „entweder/oder“ sondern ein klares digital UND analog. Egal ob bei der Freizeitgestaltung, beim Lernen oder der politischen Mitbestimmung wählen sie keinen Medienkanal, sondern den Weg, der zum Thema passt – und erobern sich damit ihre Welt. Das junge Forum Politik und Medienbildung der Leipziger Buchmesse in Halle 2 hat es sich als Aufgabe gesetzt, Kinder und Jugendliche im Umgang mit Medien zu bilden, um einen freien gesellschaftlichen Zugang zu erwirken. Mit experimentellen Formaten werden gesellschaftliche Themen vorgestellt und diskutiert. Neu in diesem Jahr ist die Werkstatt+ der Bildungsinitiative ELIG. Hier werden Kinder und Jugendliche selbst zu Meinungsmachern.

Alle fordern digitale Bildung für Schüler. Doch worin soll diese bestehen? Die Werkstatt+ zeigt in Workshops und Diskussionsrunden, dass es dabei eben nicht allein auf die Medienkanäle, sondern auf die jeweils passenden Inhalte ankommt. So lassen sich Spaß am Lesen, Kreativität, Medienkompetenz und das Entdecken gesellschaftspolitischer Themen fördern. Durch bewusste Einbeziehung der Jugendlichen werden Unterrichtsinhalte mit analogen und digitalen Techniken vermittelt. Während am Donnerstag und Freitag Schüler aktiv werden, sind am Wochenende alle Besucher eingeladen, sich als Medienmacher mit Themen der Zeit auseinanderzusetzen. Organisiert wird die Werkstatt+ von der European Learning Industry Group (ELIG) in Zusammenarbeit mit der Leipziger Buchmesse der Westermann Gruppe und dem Verband Bibliothek und Information Deutschland (BID).

Lernangebote mit Zukunft bietet auch das Digitale Lernlabor. Der Bildungsanbieter Helliwood zeigt, wie Lernen mit neuen Mitteln funktionieren kann. Während der Buchmesse entsteht mit den Besuchern ein interaktives Lehrbuch zum Thema Europa. Wie bei der Werksatt+ stehen am Donnerstag und Freitag Schulklassen im Fokus. Am Wochenende dürfen alle Besucher gewohnte Lernwege verlassen. Die Anmeldung für Schulklassen ist bis zum 8. Februar unter werkstatt@leipziger-buchmesse.de für Werkstatt+ sowie unter reinelt@helliwood.com (für das digitale Lernlabor) möglich.

Democracy Slam: Wettstreit der Worte für unsere Gesellschaft

Bühne frei für den Wettstreit der wahren Worte. Im Rahmen der Leipziger Buchmesse erlebt der Democracy Slam die zweite Auflage. Gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung entwickeln Kinder und Jugendliche unter Anleitung von erfahrenen Slamern ihre Texte. Diese drehen sich um Fremdenfeindlichkeit, Gerechtigkeit, Diversität und Ausgrenzung. Dank des frischen Formats haben Jugendliche die Möglichkeit, auf besondere Art und Weise ihre Gedanken und Zukunftswünsche auszudrücken. Das Besondere in diesem Jahr: Die Vorbereitung für den Slam findet nicht erst auf der Leipziger Buchmesse, sondern im Vorfeld an verschiedenen Schulen und außerschulischen Bildungseinrichtungen statt. Wer sich traut, darf auf die große Bühne: Am Messefreitag treten die mutigsten Demokratie-Dichter im Forum Politik und Medienbildung an und laden Besucher ein, ihre Sicht auf unsere Gesellschaft zu erleben. Die Anmeldung für den Democracy Slam ist bis zum 1. Februar unter kommunikation@bpb.de möglich.

„MrWissen2go“ Mirko Drotschmann besucht die Leipziger Buchmesse

Mit insgesamt 20 Veranstaltungen bietet die Reihe „Leipzig streamt“ der Bundeszentrale für politische Bildung spannende Gedankenanstöße zur Geschichte und Gegenwart unseres Miteinanders. Unter den Gästen ist YouTube-Star Mirko Drotschmann. Als „MrWissen2Go“ informiert er im Netz zu politischen Themen. Zur Buchmesse führt er am Messe-Freitag und -Samstag im Forum Politik und Medienbildung Live-Interviews durch. Weitere Themen beschäftigen sich mit dem „Politischen Witz in der DDR“, „Zehn Regeln für Demokratieretter“ oder aktuellen Büchern zum Nachdenken über Europa.

Nach Herzenslust schimpfen – das ist im ersten Meckertheater auf der Leipziger Buchmesse möglich. In Form eines Improvisationstheaters laden die Schauspieler des Theaters der Jungen Welt Besucher ein, ihren Sorgen, Nöten und Wünschen einmal richtig Luft zu machen. Die Gedanken der Besucher werden von den Schauspielern aufgegriffen und in kurzen Aufführungen wiedergegeben – eine künstlerische, satirische und zugleich ehrliche Form von Mitbestimmung.

Pop-Up-Tincon: Das Jugendkultur-Festival in Leipzig

Die Jugend interessiert sich nicht für unsere Gesellschaft? Das Gegenteil beweist die TINCON: Zweimal im Jahr treffen sich Jugendliche aus ganz Deutschland, um auf dem Festival für Jugendkultur jugendlichen Lebenswelten eine Stimme zu geben. Ausgewählte Redner sprechen im März auf der Leipziger Buchmesse. So präsentiert sich unter anderem OddNina. Die Gamerin und Bloggerin spricht über Sexualisierung von Frauen im Gaming-Bereich. Zu Gast ist auch Rayk Anders. Der Journalist und Regisseur hat den Film „Lösch Dich!“ über Hass im Netz gedreht und spricht über die dabei gemachten Erfahrungen. Für ein gemeinsames Miteinander setzt sich Thilo Buchholz ein. Er hat das Konzept des europäischen Zivildienstes entwickelt und stellt es in Leipzig vor. Wie lesen wir in Zukunft Bücher und wie gewinnen wir neue Literaturfans? Dem Leserschwund geht Lennart Schaefer ganz unkonventionell auf den Grund. Der Blogger zeigt neue Wege auf, um Leser zu begeistern. Mit einem ganz praktischen Vortrag präsentieren sich Mariella Hettich und Laura Langanke: Sie erklären, wie gute Instagram-Stories gelingen und wo GIFs nie fehlen dürfen.

Tickets und Öffnungszeiten

Die Leipziger Buchmesse findet vom 21. bis 24. März auf der Leipziger Messe statt. Lehrer, Erzieher und Pädagogen können Fachbesuchertickets erwerben. Dafür müssen sie sich zwischen dem 10. Januar bis 22. März unter www.leipziger-buchmesse.de/ticket registrieren. Damit erhalten sie vergünstigten Eintritt sowie Zugang zu Fachzentren und dem umfangreichen Programm von Fokus Bildung.

Über die Leipziger Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse ist der wichtigste Frühjahrstreff der Buch- und Medienbranche und versteht sich als Messe für Leser, Autoren und Verlage. Sie präsentiert die Neuerscheinungen des Frühjahrs, aktuelle Themen und Trends und zeigt neben junger deutschsprachiger Literatur auch Neues aus Mittel- und Osteuropa. Durch die einzigartige Verbindung von Messe und „Leipzig liest“ – dem größten europäischen Lesefest – hat sich die Buchmesse zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Im Verbund mit der Leipziger Buchmesse öffnet die Manga-Comic-Con (MCC) in Halle 1. Parallel dazu findet die 25. Leipziger Antiquariatsmesse statt.


Ansprechpartner für die Presse

PR / Pressesprecher
Frau Julia Lücke
Telefon: +49 341 678 65 55
Fax: +49 341 678 16 65 55
E-Mail: j.luecke@leipziger-messe.de


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Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2019

Börsenverein sucht Kandidatinnen und Kandidaten

17.01.2019

Bürgerinnen und Bürger können bis 1. März 2019 Vorschläge einreichen / Bekanntgabe des Preisträgers am 18. Juni 2019 / Preisverleihung am 20. Oktober 2019 in der Frankfurter Paulskirche

Die öffentliche Ausschreibung für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2019 beginnt: Bürgerinnen und Bürger können ab sofort Kandidatinnen und Kandidaten vorschlagen. Der Einsendeschluss für die Vorschläge ist der 1. März 2019.

Mit dem mit 25.000 Euro dotierten Preis würdigt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels seit 1950 alljährlich das Schaffen einer „Persönlichkeit, die in hervorragendem Maße vornehmlich durch ihre Tätigkeit auf den Gebieten der Literatur, Wissenschaft oder Kunst zur Verwirklichung des Friedensgedankens beigetragen hat“. 2018 wurden die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann und der Ägyptologe Jan Assmann ausgezeichnet. 2017 erhielt die Schriftstellerin Margaret Atwood den Preis, 2016 die Journalistin und Publizistin Carolin Emcke.

Bürgerinnen und Bürger können Vorschläge mit Angaben zu Leistungen und Veröffentlichungen der Persönlichkeit online oder per Post einreichen. Die Empfehlungen nimmt entgegen: Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Geschäftsstelle Friedenspreis, z. Hd. Martin Schult, Schiffbauerdamm 5, 10117 Berlin, E-Mail: m.schult@boev.de.
Selbstvorschläge sind nicht möglich.

Im Frühjahr 2019 wählt der Stiftungsrat des Friedenspreises aus den Vorschlägen die diesjährige Preisträgerin oder den diesjährigen Preisträger. Bekannt gegeben wird der Preisträger am 18. Juni 2019. Die Preisverleihung findet am 20. Oktober 2019 zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse in der Paulskirche in Frankfurt statt.

Weitere Informationen gibt es unter www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de.


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Buchmarkt 2018: Umsatz mit Büchern ist stabil

Jahresergebnis der zentralen Vertriebswege: +0,1 Prozent / Wachstum beim Sachbuch sowie Kinder- und Jugendbuch / Branchen-Monitor BUCH meldet erste Jahreszahlen

Der Buchmarkt konnte 2018 seinen Umsatz halten: Mit einem hauchdünnen Plus von 0,1 Prozent liegt das Jahresergebnis der zentralen Vertriebswege (Sortimentsbuchhandel, E-Commerce inkl. Amazon, Bahnhofsbuchhandel, Kauf-/Warenhäuser, Elektro- und Drogeriemärkte) leicht über dem Vorjahr. Auch der Buchhandel vor Ort hat sich mit seinem stationären Geschäft nach einem mageren Jahr 2017 (-3 Prozent) erholt und konnte 2018 seinen Rückstand zum Vorjahr auf -0,6 Prozent verringern. Das zeigt der Branchen-Monitor BUCH, der heute erscheint.

„Die Umsatzzahlen für 2018 sind ein positives Zeichen. Das Buch bleibt ein zentrales Medium der Unterhaltung, der Information und der Meinungsbildung. Trotz großer Medienkonkurrenz konnte sich der Buchmarkt über die zentralen Vertriebskanäle hinweg mit seinem Geschäft behaupten. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind: Angestoßen durch die Ergebnisse unserer Studie ,Buchkäufer – quo vadis?‘ arbeiten Verlage und Buchhandlungen intensiv daran, das Buch stärker zu den Menschen zu bringen, ihnen mehr Kontaktpunkte zu Büchern und mehr Orientierung beim Kauf zu bieten. Diesen Weg werden wir in diesem Jahr weiter verfolgen. Wir haben große und wichtige Aufgaben vor uns und gehen diese selbstbewusst und optimistisch an“, sagt Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Besonders gut entwickelten sich Sachbücher mit einem Plus von 5,5 Prozent. Kinder- und Jugendbücher konnten im Vergleich zum Vorjahr 3,2 Prozent an Umsatz hinzugewinnen. Die weiterhin bedeutendste Warengruppe, die Belletristik, liegt mit -0,9 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Rückläufig waren ebenso Reiseliteratur (-3,2 Prozent) und Ratgeber (-1,2 Prozent).

Der meistverkaufte Roman 2018 (Belletristik Hardcover) ist laut Media Control „Der Insasse“ von Sebastian Fitzek. Auf Rang 2 folgt „Die Tyrannei des Schmetterlings“ von Frank Schätzing, den dritten Platz belegt Dörte Hansens „Mittagsstunde“. Bei den Sachbüchern (Hardcover) liegt Michelle Obamas Autobiografie „Becoming“ vorn. Dahinter folgen auf Rang 2 „Kurze Antworten auf große Fragen“ von Stephen Hawking und auf Platz 3 „Der Ernährungskompass“ von Bas Kast.

Die jetzt veröffentlichten Daten für die Vertriebswege Sortimentsbuchhandel, E-Commerce inkl. Amazon, Bahnhofsbuchhandel, Kauf-/Warenhaus sowie Elektro- und Drogeriemärkte bieten eine erste Tendenzaussage für die Entwicklung des Buchmarkts 2018. Vollständige Buchmarktzahlen, die alle weiteren Vertriebswege (Verlage direkt, Versandbuchhandel, sonstige Verkaufsstellen, Buchgemeinschaften) sowie das Rechnungsgeschäft umfassen, liegen im Juni 2019 vor.

Der Branchen-Monitor BUCH wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels monatlich herausgegeben. Er basiert auf den Daten des Handelspanels von Media Control.


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Künstliche Intelligenz, Machine Learning und Virtual Reality: THE ARTS+ und das Publishers‘ Forum setzen Themenimpulse für mehr Innovation im Verlagswesen

Kooperation beim Publishers‘ Forum vom 9. bis 10. Mai 2019 in Berlin

Frankfurt, 26. November 2018 – Unter dem Motto „Going Full Circle“ geht es beim Publishers‘ Forum 2019 vor allem um den Strategiekonflikt in der Verlagsbranche: Mehr Vielfalt riskieren? Oder Konzentration auf das Kerngeschäft? Das Publishers‘ Forum will sich auf den Entscheidungsdruck, paradoxe Forderungen und umstrittene Optionen im Content-Geschäft konzentrieren und über die Grenzen des herkömmlichen Verlags und des Buchhandels hinaus auf andere relevante Branchen blicken.

„Der Blick über das Verlagswesen hinaus war für uns genau der richtige Anknüpfungspunkt, um eine programmatische Kooperation mit dem Publishers‘ Forum anzustreben. Denn mit THE ARTS+, unserem Festival zur Zukunft der Kreativ- und Kulturwirtschaft, bringen wir seit nunmehr drei Jahren die kreativen Köpfe und Pioniere des neuen, digitalen Ökosystems zusammen und beleuchten unter anderem die Themen AI und VR von allen Seiten der Kreativwirtschaft“, erklärt Holger Volland, Founder von THE ARTS+ und Vice President der Frankfurter Buchmesse den Entschluss.

NOT ALONE – HOW INNOVATION IN PUBLISHING IS INFLUENCED BY OTHER CREATIVE SECTORS – so lautet das Thema der programmatischen Kooperation der beiden Partner. Es geht darum, gemeinsam einen Fokus darauf zu setzen, wie Künstliche Intelligenz, Machine Learning und Virtual Reality die gesamten Kreativindustrien, und damit auch Buch und Verlag, verändern. An herausragenden Fall-Beispielen soll beim Publishers‘ Forum am 9. und 10. Mai 2019 die Innovationskraft dieser technologischen Impulse dargestellt und debattiert werden.

„Wir freuen uns, mit der Frankfurter Buchmesse einen international erfahrenen Partner gewonnen zu haben, der mit THE ARTS+ seit mehreren Jahren deutlich macht, wie Verlage und Creative Industries einander befruchten können“, sagt Rüdiger Wischenbart, der das Programm des Publishers‘ Forum verantwortet und die Kooperation angestoßen hat. Das Programm des Publishers‘ Forum 2019 wird Anfang des Jahres veröffentlicht. Weitere Informationen unter www.publishersforum.de

Über das Publishers‘ Forum
Das Publishers‘ Forum, welches 2019 zum nunmehr 16. Mal abgehalten wird, versammelt jährlich rund 250 internationale und deutschsprachige Entscheidungsträger*innen aus allen Sparten des Verlagsgeschäfts (aus Publikums-, Bildungs- wie auch Wissenschaftsverlagen) und spricht die gesamte Medienbranche an. Mit Plenums-Präsentationen und Hands-on-Workshops im kleinen Kreis, auf Deutsch und auf Englisch, vermittelt die Veranstaltung internationale Konzepte und Erfahrungen, um auf die Herausforderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt, tragfähige Antworten zu finden. 2013 feierte das Publishers‘ Forum sein 10-jähriges Bestehen. 2015 wurde das eigene Unternehmen „The Publishers‘ Forum GmbH“ gegründet, ein 100%-iges Tochterunternehmen von Klopotek, dem international führenden Anbieter von Verlagssoftware. www.publishersforum.de

Über THE ARTS+
THE ARTS+ – mit dem Untertitel „Future of Culture Festival“ – ist ein Festival zur Zukunft der Kreativ- und Kulturwirtschaft und findet im Rahmen der Frankfurter Buchmesse statt. THE ARTS+ versteht sich als Bindeglied zwischen den kulturellen Welten, möchte Netzwerke und Synergien schaffen. Dabei geht es um finanzielle Zusammenschlüsse, wirtschaftliche Gegenwart und die Zukunft der Kreativindustrie. Es geht um eine Neuordnung und damit auch neue Rahmenbedingungen – finanzieller Art, politisch, aber auch, was das Selbstverständnis und die Rechtfertigung der Bereiche angeht. THE ARTS+ wird im Rahmen von ALDUS – European Book Fairs’ Network (Netzwerk der europäischen Buchmessen) organisiert und ist cofinanziert durch das Programm Kreatives Europa der Europäischen Union. www.theartsplus.com

Über die Frankfurter Buchmesse
Die Frankfurter Buchmesse ist mit über 7.300 Ausstellern aus 102 Ländern, rund 286.000 Besuchern, über 4.000 Veranstaltungen und rund 10.000 akkreditierten Journalisten und Bloggern die größte Fachmesse für das internationale Publishing. Darüber hinaus ist sie ein branchenübergreifender Treffpunkt für Player aus den Bereichen Bildung, Filmwirtschaft, Games, Wissenschaft und Fachinformation. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet seit 1976 der jährlich wechselnde Ehrengast, der dem Messepublikum auf vielfältige Weise seinen Buchmarkt, seine Literatur und Kultur präsentiert. Die Frankfurter Buchmesse organisiert die Beteiligung deutscher Verlage an rund 20 internationalen Buchmessen und veranstaltet ganzjährig Fachveranstaltungen in den wichtigen internationalen Märkten. Der Business Club, mit Premium Service, Networking-Formaten und Konferenzen wie THE MARKETS, ist ausschließlich zugänglich mit dem Business Ticket, der Premium-Option für B2B-Besucher. Das 2016 entwickelte Format THE ARTS+ ist Messe, Business Festival und ein internationaler Treffpunkt der Kultur- und Kreativindustrie. Ziel ist es, die Potentiale der Digitalisierung für kreative Inhalte zu nutzen und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Frankfurt EDU, das internationale Bildungsformat der Frankfurter Buchmesse, präsentiert innovative Konzepte, Inhalte und Technologien für die Zukunft des Lernens. Das Campus Weekend ist das Wochenende für Studierende auf der Frankfurter Buchmesse. Die Frankfurter Buchmesse ist ein Tochterunternehmen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. https://www.buchmesse.de/

Kontakt für die Medien:
Presse & Unternehmenskommunikation Frankfurter Buchmesse
Katja Böhne, Leitung Marketing & Kommunikation, Tel.: +49 (0) 69 2102-138, press@book-fair.com
Kathrin Grün, Leiterin Kommunikation, Tel.: +49 (0) 69 2102-170, gruen@book-fair.com
Tina Pfeifer, PR Manager, Tel.: +49 (0) 69 2102-271, pfeifer@book-fair.com


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70. Frankfurter Buchmesse: internationale Beteiligung wächst | #fbm18

Frankfurt, 14.10.2018 – Mit einem Besucherplus von 0,8 Prozent am Messewochenende und einem leichten Rückgang von 1,8 Prozent an den Fachbesuchertagen ist die 70. Frankfurter Buchmesse zu Ende gegangen. Die Zahl der Fachbesucher, die aus dem Ausland nach Frankfurt anreisten, ist deutlich gestiegen. 285.024 (2017: 286.425) Besucherinnen und Besucher kamen auf das Messegelände, das entspricht einem Rückgang von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei den Ausstellern verzeichnete die Frankfurter Buchmesse einen leichten Anstieg: 7.503 Aussteller aus 109 Ländern nahmen in diesem Jahr teil. Das Literary Agents & Scouts Centre (LitAg) ist mit 528 gebuchten Tischen (2017: 500 Tische), 795 Agenten (788) und 337 Agenturen (321) aus 31 Ländern, davon 19 Neuaussteller, erneut gewachsen. 3000 Besucherinnen und Besucher nahmen an den Konferenzen und Workshops im THE ARTS+ Bereich teil, 125.000 Messegäste besuchten das innovative Areal in der Halle 4.1. Die Veranstaltungen des BOOKFEST im Frankfurt Pavilion und in der Stadt lockten 25.000 Besucherinnen und Besucher an.

„Als internationalste Veranstaltung ihrer Art ist die Frankfurter Buchmesse der ideale Ort um über globalgesellschaftliche Themen zu diskutieren. Wir beobachten ein erkennbar wachsendes Bedürfnis an politischer Teilhabe; der Wunsch, die eigene Position zu bestimmen und am gesellschaftlichen Diskurs teilzunehmen, nimmt zu. Gespräche über die Bedeutung der Menschenrechte, Flucht und Migration, Populismus und zivilgesellschaftliches Engagement prägten das Messegeschehen. An den Fachbesuchertagen standen internationale Buchmärkte und Branchentrends im Mittelpunkt“, sagte Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse.

Heinrich Riethmüller, der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels: „Die 70. Frankfurter Buchmesse war am Puls der Zeit. Die Buchbranche hat deutlich Flagge gezeigt für Menschenrechte, für Freiheit, Vielfalt und Respekt. Fünf Tage lang war Frankfurt der weltweit größte Handelsplatz für Inhalte und Geschichten. Die Buchmesse zeigte sich als ein Ort der Ideen und Debatten und ein großes Fest des Lesens zugleich. Die Begeisterung für Bücher und die Bedeutung der Literatur für die Menschen ließen sich deutlich erleben. Verlage und Buchhandlungen arbeiten intensiv an neuen Wegen zu den Kunden von heute, das war auf der Messe greifbar.“

Internationale Beachtung hat die Kampagne On The Same Page gefunden, die von der Frankfurter Buchmesse gemeinsam mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels initiiert wurde und in Kooperation mit ARTE/ZDF und DER SPIEGEL sowie mit Unterstützung der Vereinten Nationen und von Amnesty International durchgeführt wurde. Die Kampagne wird in den nächsten Monaten weiterentwickelt.

Zum Ehrengastauftritt Georgiens sagte Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse: „Georgiens Auftritt in Frankfurt hat die Herzen der Buchmessebesucher berührt. . Eine Präsentation, in der das georgische Alphabet mit Leichtigkeit und Eleganz raumgreifend inszeniert ist, Performances, Musik, kulinarische Entdeckungen, Lesungen und vor allem eine beeindruckende Vielfalt literarischer Stimmen. Das Team um Medea Metreveli hat ein fulminantes Programm auf die Beine gestellt und uns in wenigen Tagen Georgiens ‚Characters‘ und ihre jahrtausendealte Kultur nahegebracht. Georgien hat uns auf eine Entdeckungsreise eingeladen – wir sind dieser Einladung sehr gern gefolgt.“ Nach einem literarischen Gespräch mit dem georgischen Autor Zurab Karumidze und der norwegischen Autorin Åsne Seierstad wurde heute Nachmittag die Gastrolle an Norwegen übergeben. Die Musiker Mathias Eick, Kjetil Bjerkestrand und Herborg Kråkevik aus Norwegen bereicherten die feierliche Übergabe mit Klängen aus dem hohen Norden.

Ein Publikumsmagnet war der neue Frankfurt Pavilion, der von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnet wurde. Autoren von Weltrang machten die Frankfurter Buchmesse zu einem Fest für Literatur: Chimamanda Ngozi Adichie setzte den Ton mit ihrer eindrücklichen Rede zu brandaktuellen Themen wie Migration, Rassismus und Frauenrechten. An fünf Messetagen begeisterten Paul Beatty, Dmitry Glukhovsky, Ana Kordsaia-Samadischwili, Maja Lunde, Laksmi Pamuntiak, David Sedaris, Nguyen Ngoc Tu, Meg Wolitzer und viele andere Autoren ihr Publikum.


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Buchblog-Award: Das sind die besten Buchblogs 2018 | #bubla18 @BuchblogAward

Acht Buchblogs und ein Youtube-Kanal ausgezeichnet / 679 Blogs nominiert / Gewinnerinnen und Gewinner gestalten Büchertisch bei Dussmann das Kulturkaufhaus / Porträts der Ausgezeichneten ab 23. Oktober 2018 auf www.boersenblatt.net

Vom Fantasyblog bis zum Instagram-Account: NetGalley Deutschland und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels haben auf der Frankfurter Buchmesse mit dem Buchblog-Award die besten Buchblogs 2018 in neun Kategorien gekürt.

Die Gewinner-Blogs in den einzelnen Kategorien sind:

Die vollständigen Begründungen der Jury zu den einzelnen Gewinnern sind auf www.buchblog-award.de/news/bubla18-gewinner/ abrufbar.

Jurysprecherin Sarah Reul kommentiert die Auswahl: „Die deutschsprachige Buchblog-Szene ist groß und wächst ständig – das ist sehr erfreulich! Das Auswerten der 45 Finalisten hat uns viele neue Blogs entdecken lassen und gezeigt, dass jede Genre-Kategorie – von Thriller über Liebe & Herz bis zum Kinder- und Jugendbuch – ihre besonderen Eigenheiten und Stärken hat, sei es zum Beispiel im Hinblick auf Design und Usability oder eine besonders persönliche Buch-Auswahl. Beeindruckt hat uns auch die zunehmende Professionalisierung der BookTuber und Bookstagrammer. Wir sind froh, die enorme Vielfalt der Szene durch die Auszeichnung in neun Kategorien zeigen zu können.“

679 Buchblogs und -kanäle waren in den neun Kategorien um den Buchblog-Award 2018 ins Rennen gegangen. Aus einem Online-Voting gingen 45 Finalisten hervor, aus denen die Jury pro Kategorie einen Gewinner-Blog wählte. Teilnehmen konnten ausschließlich deutschsprachige Blogs und Kanäle, die sich überwiegend mit Literatur befassen und mindestens seit einem halben Jahr bestehen.

Der Jury gehörten neben der Jurysprecherin Sarah Reul (Buchhändlerin und Bloggerin) ebenfalls an: Felicitas von Lovenberg (Verlegerin, Piper Verlag), Dirk von Gehlen (Leiter Social Media / Innovation, Süddeutsche Zeitung), Elisabeth Rank (Programming Managerin, Audible und Autorin) und Frank Krings (PR-Manager, Frankfurter Buchmesse).

Die Siegerinnen und Sieger können Ende Oktober auf einem gemeinsamen Buchblogger-Büchertisch im Berliner Dussmann das KulturKaufhaus zwei aktuelle Buchempfehlungen vorstellen. Sie erhalten außerdem jeweils einen Bücherscheck über 100 Euro. Auf www.boersenblatt.net erscheinen ab 23. Oktober 2018 in Folge Porträts aller Gewinnerblogs und -kanäle

Sponsoren des Buchblog-Awards 2018 sind die Frankfurter Buchmesse, Dussmann das Kulturkaufhaus und „JETZT EIN BUCH!“, die Kampagne der deutschen Buchbranche.

Die Initiatoren

NetGalley ist eine Online-Plattform und ein Netzwerk für Buchverlage und professionelle Leserinnen und Leser. NetGalley ermöglicht Rezensentinnen und Rezensenten, Bloggerinnen und Bloggern, Journalistinnen und Journalisten, Buchhändlerinnen und Buchhändlern, Bibliothekarinnen und Bibliothekaren und Lehrenden kostenlosen Zugang zu digitalen Lese- und Rezensionsexemplaren und unterstützt Verlage beim Bekanntmachen neuer und noch unveröffentlichter Titel.

Ansprechpartnerin für den Award: Karina Elm, karina.elm@netgalley.com, +49 (0) 30 23456 340

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ist die Interessenvertretung der deutschen Buchbranche gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit. Er wurde 1825 gegründet und vertritt rund 5.000 Buchhandlungen, Verlage, Zwischenbuchhändler und andere Medienunternehmen. Er veranstaltet die Frankfurter Buchmesse, vergibt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels sowie den Deutschen Buchpreis, engagiert sich in der Leseförderung und für die Freiheit des Wortes.

Hashtag zum Award: #bubla18
Website: www.buchblog-award.de
Facebook: www.facebook.com/BuchblogAward
Twitter: @BuchblogAward

Ein Pressebild von den Gewinnerinnen und Gewinnern ist heute ab 15 Uhr abrufbar unter: www.boersenverein.de/pressefotos

Frankfurt am Main, 12. Oktober 2018

Kontakt für die Medien:

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Thomas Koch, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 (0) 69 1306-293, E-Mail: t.koch@boev.de
Cathrin Mund, PR-Managerin
Telefon +49 (0) 69 1306-292, E-Mail: mund@boev.de


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E-Books: EU macht Weg frei für steuerliche Gleichbehandlung | #debk #ebooks

Der Rat Wirtschaft und Finanzen (ECOFIN) der EU hat sich heute einstimmig für die steuerliche Gleichbehandlung von Büchern und E-Books ausgesprochen. Dieser Schritt ist entscheidend dafür, dass Mitgliedsstaaten künftig den ermäßigten Mehrwertsteuersatz für elektronische Buchangebote einführen können. In Deutschland würde sich der Steuersatz bei E-Books und anderen digitalen Medien wie etwa Hörbuch-Downloads dann von 19 Prozent auf 7 Prozent wie bei gedruckten Büchern reduzieren.

„Mit der heutigen Entscheidung ist der Weg für eine steuerliche Gleichbehandlung von Büchern und E-Books endlich frei. Die Finanzminister der EU-Mitgliedstaaten beseitigen damit eine lange bestehende, unverständliche Ungleichbehandlung. Bücher sind Kulturgüter und decken das Grundbedürfnis an Bildung und Wissen – ob analog oder digital. Die Entscheidung kann der Weiterentwicklung digitaler Buchangebote neuen Schwung verleihen und unterstützt Verlage dabei, gemeinsam mit Händlern und Autoren weiter an nutzerfreundlichen Lese- und Vertriebsmodellen zu arbeiten. Somit fördert die Entscheidung auch maßgeblich die Qualität und Vielfalt auf dem Buchmarkt“, sagt Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Die EU-Kommission hatte die steuerliche Gleichstellung bereits im Dezember 2016 vorgeschlagen. Im Juni 2017 hatte sich auch das Europäische Parlament mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen. Bisher war aber die erforderliche einstimmige Zustimmung im Rat Wirtschaft und Finanzen nicht zustande gekommen. Nach der Entscheidung der Finanzminister wird nun die Mehrwertsteuersystemrichtlinie entsprechend geändert. Wenn diese Änderung in Kraft getreten ist, kann der nationale Gesetzgeber den Anwendungsbereich des reduzierten Mehrwertsteuersatzes auf elektronische Verlagserzeugnisse erweitern. Die Bundesregierung hat sich in ihrem Koalitionsvertrag explizit für den ermäßigten Mehrwertsteuersatz ausgesprochen.


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Auftakt der Regionalbuchtage 2018: Das ist Deutschlands schönstes Regionalbuch | #Literatur

Auszeichnung für „Public Swimming“ von Gabi Schirrmacher / Bundesweite Regionalbuchtage „Heimat erlesen“ vom 15. bis 30. September 2018 / Lesungen, Vorträge und Events mit lokalem Bezug

Das schönste Regionalbuch Deutschlands ist Gabi Schirrmachers „Public Swimming“. Das hat die Jury des Preises bei ihrer öffentlichen Diskussion vergangenen Freitag bekannt gegeben. „Public Swimming“ porträtiert die schönsten 51 Freibäder, Naturbäder und Badeseen in den Regionen Aschaffenburg, Darmstadt, Frankfurt, Gießen und Wiesbaden. Der Titel aus dem Verlag Schirrmacher Editions konnte sich gegen vier weitere Titel der Shortlist durchsetzen. Das von Günther Dächert fotografierte Buch hat das Bureau Sandra Doeller gestaltet. Die Lagepläne stammen von Grit Bredemann.

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Stiftung Buchkunst vergeben den Preis zum ersten Mal.

Der Jury für „Deutschlands schönstes Regionalbuch“ gehören an: Dr. Ludger Claßen (ehem. Klartext-Verlag, Essen), Andreas Eggenwirth (gourmetConnect), Helga Heinicke-Krabbe (Buchhandlung Libra in Oberursel, IG Regionalia), Martin Schmitz-Kuhl (Agentur Schwarzburg) und Daniela Pichotta (S. Fischer Verlag).

Mit dem Preis „Deutschlands schönstes Regionalbuch“ zeichnet die Interessengruppe Regionalia im Börsenverein und die Stiftung Buchkunst Bücher aus, die einen regionalen Bezug haben, in Gestaltung und Aufmachung hervorstechen und Verkäuflichkeit im Buchhandel vor Ort versprechen.

Auftakt der Regionalbuchtage

Die Auszeichnung ist der Auftakt der bundesweiten Regionalbuchtage „Heimat erlesen“ vom 15. bis 30. September. Im Rahmen der Regionalbuchtage laden Buchhandlungen und Verlage in ganz Deutschland dazu ein, gemeinsam Heimat neu zu entdecken.

Unter dem Dach von JETZT EIN BUCH!, der bundesweiten Initiative der deutschen Buchbranche, und in Zusammenarbeit mit den im Börsenverein organisierten Regionalbuch-Verlagen stellen sich Buchhandlungen als Ort der Heimat vor und veranstalten Lesungen, Dinner, Filmabende, Vorträge oder auch Stadtführungen. Damit rücken sie regionale Titel und Autoren und Autorinnen in die öffentliche Aufmerksamkeit.

Weitere Infos und Veranstaltungsübersicht  unter www.regionalbuchtage.de.


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