Archiv der Kategorie: Allgemein

Buchmarkt 2017: Umsätze leicht rückläufig – #Bücher #Literatur

Jahresergebnis des Publikumsmarkts 2 Prozent unter dem Vorjahr / Wachsende Medienkonkurrenz, rückläufige Kundenfrequenz im Einzelhandel / Branchen-Monitor BUCH meldet erste Jahreszahlen

Der Buchmarkt ist in Bewegung: Nach einem Umsatzplus von 1 Prozent in 2016 kam der Umsatz mit Büchern 2017 nicht ganz an das starke Vorjahresergebnis heran. Rückläufige Kundenfrequenzen in den Innenstädten und eine zunehmende Medienkonkurrenz machten sich im Buchhandel verstärkt bemerkbar. Das Jahresergebnis des Publikumsmarkts (Sortimentsbuchhandel, E-Commerce inkl. Amazon, Bahnhofsbuchhandel, Kauf-/Warenhäuser, Elektro- und Drogeriemärkte) lag 2 Prozent unter dem Vorjahr, der Buchhandel vor Ort kam mit seinem stationären Geschäft auf minus 3 Prozent. Das zeigt der Branchen-Monitor BUCH, der heute erscheint.

2017 war für den Buchhandel ein herausforderndes Jahr. Das Buch behauptet sich in der Medienlandschaft, sieht sich aber in einem zunehmenden Wettbewerb um Zeit und Aufmerksamkeit der Menschen. Es zeichnet sich ab, dass gerade die sozialen Medien mit ihrer hohen Kommunikationsdichte die Zeitbudgets der Nutzer immer stärker beanspruchen. Rückläufige Kundenfrequenzen in den Innenstädten führten weniger Käufer in die Buchhandlungen vor Ort. Die Branche blickt dennoch optimistisch ins neue Jahr. Der Buchhandel reagiert auf die Wünsche der Kunden und betreibt inzwischen fast flächendeckend Cross-Channeling. Er kombiniert die Vorteile des Handels vor Ort mit denen des Online-Einkaufs. Buchhandlungen wie Verlage sind weiterhin gefragt, überzeugende Konzepte zur Kundenansprache und -bindung zu entwickeln, um den Stellenwert des Buches und des Lesens in der Gesellschaft zu festigen. Um die Kundenfrequenz in den Innenstädten langfristig zu verbessern, fordern die Händler von den Kommunen, dass sie sich verstärkt für vitale Innenstädte und einen starken Einzelhandel einsetzen“, sagt Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Die Umsätze waren über alle Warengruppen hinweg leicht rückläufig. Ein kleines Minus von 1 Prozent verzeichnete die weiterhin bedeutendste Warengruppe, die Belletristik. Das Kinder- und Jugendbuch hielt sich nach dem Umsatzsprung von +9 Prozent durch den Harry-Potter-Effekt in 2016 mit nur 2,3 Prozent weniger Umsatz weiter auf hohem Niveau. Einbußen gab es auch bei Reiseliteratur (-2 Prozent), Sachbüchern (-2,3 Prozent) und Ratgebern (-2,5 Prozent).

Der meistverkaufte Roman 2017 (Belletristik Hardcover) war laut Media Control „Die Geschichte der Bienen“ von Maja Lunde. Auf Rang 2 folgt „Origin“ von Dan Brown, den dritten Platz belegt Daniel Kehlmanns neuer Roman „Tyll“. Bei den Sachbüchern (Hardcover) dominierten Gesundheits- und Naturthemen: Platz 1 bei den Jahresbestellern belegt „Wunder wirken Wunder“ von Dr. Eckhart von Hirschhausen, „Das geheime Leben der Bäume“ von Peter Wohlleben schafft es auf Platz 2 und „Heilen mit der Kraft der Natur“ von Prof. Dr. Andreas Michalsen auf Platz 3.

Die jetzt veröffentlichten Daten für die Vertriebswege Sortimentsbuchhandel, E-Commerce inkl. Amazon, Bahnhofsbuchhandel, Kauf-/Warenhaus sowie Elektro- und Drogeriemärkte bieten eine erste Tendenzaussage für die Entwicklung des Buchmarkts 2017. Vollständige Buchmarktzahlen, die alle weiteren Vertriebswege (Verlage direkt, Versandbuchhandel, sonstige Verkaufsstellen, Buchgemeinschaften) umfassen, liegen im Juni 2018 vor.

Der Branchen-Monitor BUCH wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels monatlich herausgegeben. Er basiert auf den Daten des Handelspanels von Media Control.


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Gnom, unser … ein Fantasy-Roman – #Fantasy #Lesung

Ich lese aus meinem Fantasy-Roman „Gnom, unser“ vor:

Inhalt:

Ein Mann, der sich für einen Gnom hält, befindet sich in ärztlicher Behandlung. Er gibt sich seinen Wahnvorstellungen hin und bemerkt, dass diese sein Leben ziemlich aufregend gestalten. In diesem Leben hat er eine Mission. Er muss verschiedene Parallelwelten, welcher unserer ähnlich ist, vor einem bösen Wesen namens CLEANER retten. Dazu trifft er auf Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein können. Ausgestattet ist er mit einem Omeziometer, welches ihm ermöglicht, durch Raum und Zeit zu teleportieren. Dummerweise scheint auch dieses Omeziometer seinen ganz eigenen Willen zu haben …

Fantasy-Roman "Gnom, unser"

Fantasy-Roman „Gnom, unser“


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Die Bewerbungsphase für das Paris-Frankfurt Fellowship 2018 läuft

Junge Talente aus der Buchbranche können sich bis zum 30. Januar 2018 bewerben

Vom 30. Mai bis 12. Juni 2018 bietet das Paris-Frankfurt Fellowship jungen deutschen und französischen Talenten aus Buchhandel und Verlagen wieder die Möglichkeit, sich mit Kollegen auszutauschen und zu vernetzen und ihre Marktkenntnisse zu vertiefen. Das Nachwuchsförderprogramm richtet sich an besonders engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Branche, die starkes Interesse am jeweiligen Nachbarland haben. Im Buchhandel Tätige sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Bereichen des Verlagswesens können sich bewerben. Erstmals ist das Programm auch offen für Freischaffende und Influencer aus der Buchbranche wie z.B. Blogger und Youtuber.

„Das deutsch-französische Austauschprogramm haben wir nach dem Ehrengastauftritt Frankreichs im Jahr 1989 zusammen mit den französischen Kollegen von BIEF und DFJW ins Leben gerufen. Anlässlich des Ehrengastauftritts Frankreichs auf der Buchmesse 2017 haben wir das Austauschprogramm einem Relaunch unterzogen und ihm auch den neuen Namen Paris-Frankfurt Fellowship gegeben“, sagt Bärbel Becker, Leiterin Internationale Projekte bei der Frankfurter Buchmesse.

Lisa Paping, aktuell beim Suhrkamp Verlag, hat 2017 an dem Programm teilgenommen: „Das Paris-Frankfurt Fellowship ist ein tolles Programm, das ich sehr weiterempfehlen kann. Ich hatte eine wundervolle Zeit, habe zahlreiche Kontakte geknüpft und sowohl sprachlich als auch inhaltlich viel mitgenommen. So habe ich beispielsweise jede Menge über den französischen – und übrigens auch den deutschen – Buchmarkt erfahren und im Sprachkurs Vokabular und französische Umgangsformen gelernt, die mir im Arbeitsalltag sicherlich weiterhelfen werden.“

Die Kosten für den interkulturellen Vorbereitungskurs sowie für Unterkunft, Verpflegung und Reisen im Rahmen des Paris-Frankfurt Fellowship-Programms werden vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) zusammen mit den Programmpartnern Frankfurter Buchmesse und dem Bureau International de l’Édition Française (BIEF) getragen. Während des Programms erhalten die Teilnehmenden ein Stipendium des DFJW.

Programmablauf

Das zweiwöchige Programm (30. Mai bis 12. Juni 2018) teilt sich in drei Module von je vier Tagen auf. Im ersten Block lernen sich die Teilnehmer am mediacampus frankfurt kennen und besuchen einen sprachlichen und interkulturellen Vorbereitungskurs. Darauf folgen Studienreisen durch Deutschland und Frankreich mit Besuchen bei Verlagen, in Buchhandlungen und Distributionszentren.

Bewerbungsprozess

Für das Paris-Frankfurt Fellowship können sich junge Berufstätige im Buchhandel und in Verlagen sowie freischaffende Talente der Buchbranche aus Deutschland und Frankreich bewerben. Die Bewerberinnen und Bewerber dürfen maximal 30 Jahre, in Ausnahmefällen 35 Jahre, alt sein. Weitere Teilnahmevoraussetzungen sind eine abgeschlossene Ausbildung oder ein abgeschlossenes Studium sowie für Bewerberinnen und Bewerber aus Deutschland Französischkenntnisse bzw. Deutschkenntnisse für die französischen Interessenten.

Die Bewerbungsunterlagen, bestehend aus einem Motivationsschreiben, Lebenslauf und bei fest angestellten Interessenten einem Empfehlungsschreiben des Arbeitgebers, können bis 30. Januar 2018 per E-Mail an Nina Garde (garde@book-fair.com) geschickt werden.

Weitere Informationen unter http://www.buchmesse.de/ParisFrankfurtFellowship

 

Über die Frankfurter Buchmesse

Die Frankfurter Buchmesse ist mit über 7.300 Ausstellern aus 102 Ländern, rund 286.000 Besuchern, über 4.000 Veranstaltungen und rund 10.000 akkreditierten Journalisten und Bloggern die größte Fachmesse für das internationale Publishing. Darüber hinaus ist sie ein branchenübergreifender Treffpunkt für Player aus der Filmwirtschaft und der Gamesbranche. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet seit 1976 der jährlich wechselnde Ehrengast, der dem Messepublikum auf vielfältige Weise seinen Buchmarkt, seine Literatur und Kultur präsentiert. Die Frankfurter Buchmesse organisiert die Beteiligung deutscher Verlage an rund 20 internationalen Buchmessen und veranstaltet ganzjährig Fachveranstaltungen in den wichtigen internationalen Märkten. Mit der Gründung des Frankfurter Buchmesse Business Clubs bietet die Frankfurter Buchmesse Unternehmern, Verlegern, Gründern, Vordenkern, Experten und Visionären ideale Voraussetzungen für ihr Geschäft. Die Frankfurter Buchmesse ist ein Tochterunternehmen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. http://www.buchmesse.de

Über das Deutsch-Französische Jugendwerk

Das DFJW ist eine internationale Organisation im Dienst der deutsch-französischen Zusammenarbeit, die seit 1963 über 8,4 Millionen jungen Menschen aus Deutschland und Frankreich die Teilnahme an über 320.000 Austauschprogrammen und Begegnungen ermöglicht hat. http://www.dfjw.org

Kontakt für die Medien:

Presse & Unternehmenskommunikation Frankfurter Buchmesse
Katja Böhne, Geschäftsleitung Marketing & Kommunikation, Tel.: +49 (0) 69 2102-138, press@book-fair.com
Kathrin Grün, Leiterin Kommunikation, Tel.: +49 (0) 69 2102-170, gruen@book-fair.com
Julia Biermann, Volontärin Marketing & Kommunikation, Tel.: +49 (0) 69 2102-165, biermann@book-fair.com


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Ich lese aus meinen Büchern vor! – #Hörbuch

Um die Adventszeit noch angenehmer zu gestalten, hab ich eine Überraschung für meine Leserinnen und Leser meines Autoren-Blogs vorbereitet.

Ich lese aus meinen Kinder- / Jugendbüchern „Bollock und die gräulichen Drei“ und „Die gräulichen Drei und das X- Bollock“ vor:

Gute Unterhaltung und eine besinnliche Zeit wünscht,

Tobias Schindegger 🙂


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Welttag des Buches 2018: Wunschbuchhandlung werden, Lesen fördern

Den Welttag des Buches in die Buchhandlung holen: Buchhändlerinnen und Buchhändler können sich noch als Wunschbuchhandlung für den Welttag des Buches am 23. April 2018 registrieren und an der größten Leseförderungsaktion in Deutschland „Ich schenk dir eine Geschichte“ teilnehmen. Um Wunschbuchhandlung zu werden, melden sich Buchhandlungen per E-Mail an welttag@boev.de an.

Im Aktionszeitraum um den Welttag des Buches bekommen Schülerinnen und Schüler der vierten und fünften Klassen das Welttagsbuch „Ich schenk dir eine Geschichte“ bei einem Besuch in ihrer Wunschbuchhandlung geschenkt. Schulen können bis Ende Januar eine teilnehmende Buchhandlung in ihrer Nähe auswählen und Gutscheine für das Welttagsbuch bestellen. Am 6. Februar erfahren Buchhändlerinnen und Buchhändler, welche Schulen sie als Wunschbuchhandlung angegeben haben und wie viele Geschenkbücher sie benötigen. Den diesjährigen Welttagstitel „Lenny, Melina und die Sache mit dem Skateboard“ von Sabine Zett können Buchhandlungen beim cbj-Verlag zum Selbstkostenpreis von 80 Cent erwerben.

„Ich schenk dir eine Geschichte“ ist eine gemeinsame Aktion von Stiftung Lesen, Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Deutsche Post, cbj Verlag und ZDF und steht unter der Schirmherrschaft der Kultusminister der Länder. In Deutschland erhalten seit 1996 jährlich mehr als eine Million Schülerinnen und Schüler das Welttagsbuch „Ich schenk dir eine Geschichte“ in ihrer Wunschbuchhandlung. Rund 3.500 Buchhandlungen beteiligen sich jedes Jahr in ganz Deutschland an der Buchverschenk-Aktion.

Alle Informationen rund um den Welttag des Buches finden Buchhandlungen und Schulen auf der neugestalteten Website http://www.welttag-des-buches.de.

Ansprechpartner für Fragen zur Aktion ist Kaspar Pflaum, eMail: welttag@boev.de, Telefon: +49 (0) 69 1306-789.


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E-Books: Börsenverein begrüßt Einigung zum Geoblocking

22.11.2017

Das Verbot des Geoblockings innerhalb Europas kommt – allerdings zunächst nicht für E-Books. Der Rat der Europäischen Union, das EU-Parlament und die EU-Kommission haben am Montag eine zweijährige Ausnahme für urheberrechtlich geschützte Werke beschlossen. Während dieser Zeit will die Europäische Kommission eine Folgenabschätzung für den Buchmarkt durchführen. E-Books wurden erst im Laufe des Verfahrens auf Wunsch des Europaparlaments in die Verordnung aufgenommen. Eine Folgenabschätzung wie für andere betroffene Bereiche hatte deshalb zunächst nicht stattgefunden. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels sowie seine internationalen Dachverbände European and International Booksellers Federation (EIBF) und Federation of European Publishers (FEP) hatten sich intensiv für die Durchführung eines vollständigen Gesetzgebungsverfahrens eingesetzt.

Gilt das Verbot des Geoblockings auch für E-Books, müssen Buchhändler sicherstellen, dass sie digitale Bücher an Endabnehmer in jedem EU-Mitgliedstaat verkaufen können. Das schließt neben technischen und organisatorischen Komponenten auch die Berücksichtigung unterschiedlicher Mehrwertsteuersätze oder Verbraucherschutzregeln ein.

„Die Entscheidung aus Brüssel ist eine gute Nachricht für den Buchhandel. Buchhändlerinnen und Buchhändler wollen den europäischen digitalen Binnenmarkt und sind sehr daran interessiert, E-Books einer möglichst breiten Käuferschaft  anzubieten. Allerdings müssen die Besonderheiten des E-Book-Marktes berücksichtigt werden: Durch die für Bücher relevanten natürlichen Sprachräume ist die grenzüberschreitenden Nachfrage relativ gering. Wir begrüßen es daher sehr, dass der Rat, das EU-Parlament und die Kommission eine mögliche Erweiterung des Anwendungsbereichs der Verordnung erst in zwei Jahren auf solider Faktengrundlage vorsehen. Im Rahmen der Folgenabschätzung können wir die Anforderungen vonseiten des Buchhandels einbringen“, sagt Jan Orthey, Vorsitzender des Sortimenter-Ausschusses des Börsenvereins.

Die Geoblocking-Verordnung wird voraussichtlich in den ersten Monaten 2018 im Amtsblatt der EU veröffentlicht und neun Monate später in Kraft treten. Die zwei Jahre, nach denen über die Anwendung auf urheberrechtlich geschützte Werke entschieden werden soll, beginnen mit dem Inkrafttreten zu laufen, d.h. eine Entscheidung fällt nicht vor Herbst 2020.

„Der E-Book-Markt ist jung und wächst noch. Um die Systeme und Abläufe für den grenzüberschreitenden Verkauf einzurichten, sind hohe Investitionen nötig. Gerade für kleinere Händler und ihre Dienstleister ist es wichtig, sich ausreichend auf die neuen Anforderungen vorbereiten zu können. Sonst bestünde die Gefahr, dass viele, gerade kleinere Händler ganz aus dem Geschäft mit E-Books aussteigen würden, weil es nicht rentabel und zu risikoreich ist. Profiteure einer solchen Entwicklung wären die großen Plattformbetreiber“, sagt Jan Orthey.

Quelle: http://www.boersenverein.de


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Bestsellerautorin Cornelia Funke und Audioproduktion „German Wahnsinn“ gründen eigenen Hörbuchverlag.

Ihre Bücher wie „Herr der Diebe“, „Drachenreiter“ und „Tintenherz“ sind weltweit in mehr als 40 Sprachen erschienen. Nun gründete die in LA lebende, deutsche Kinder- und Jugendbuchautorin zusammen mit dem Hamburger Tonstudio German Wahnsinn ihr eigenes, deutsches Hörbuch-Label.

Hamburg – Los Angeles: Nach erfolgreicher Zusammenarbeit entscheiden sich Cornelia Funke und das Team von German Wahnsinn gemeinsam den Schritt zu einem eigenen Hörbuchverlag zu wagen. Das neue Independent-Label wird sämtliche neue Stoffe von Cornelia Funke produzieren. Dabei greift das neue Unternehmen auf die langjährige Expertise der Hörbuch-Schmiede in Regie und Sprachproduktion zurück.

Cornelia Funke zur Labelgründung: „Ich hatte schon immer eine Leidenschaft für das klingende Wort. Da ist es natürlich nur ein kleiner Schritt zum Traum, meine Worte selbst in klingende Bücher zu verwandeln. Dass German Wahnsinn dafür die perfekten Partner sind, wusste ich als ich zum ersten Mal die Bühne für eine Lesung mit Musik von German Wahnsinn betrat. Es war, als wären diese Melodien schon immer Teil meiner Geschichten gewesen.“

Philipp Feit, Kreativgeschäftsführer von German Wahnsinn: „Cornelia ist eine sehr inspirierende Persönlichkeit. Ihre Bücher bewegen tagtäglich Millionen von Menschen. Wir freuen uns sehr darüber, ihre wunderbaren Geschichten für die Leser – bzw. Hörer – akustisch in Szene zu setzen.“

Eduardo Garcia, Geschäftsführer Produktion von German Wahnsinn ergänzt: „Seit unserer ersten Zusammenarbeit haben wir mit Cornelia bereits viel Neues ausprobiert, so z.B. unsere ersten interkontinentalen Live-Hörbuchaufnahmen zwischen LA und Hamburg. Für uns ist bei der Produktion von jeher der direkte Austausch mit dem Künstler entscheidend und Cornelia gibt uns immer wieder Raum für neue Ideen.“

Kennengelernt haben sich die Autorin und die Hamburger Kreativen hinter der Bühne. Begeistert von ihrer Arbeit ging Funke auf die Musiker zu. Es folgten kleinere Projekte und eine gemeinsame Kollaboration mit der Hollywood Produktionsfirma Mirada. Nun der Schritt zum eigenen Label.

Jährlich plant das Team zwei bis drei Produktionen zu veröffentlichen. Die ersten zwei akustischen Geschichten hat das junge Label bereits herausgegeben: Das Hörbuch zu „Die Feder eines Greifs“ schaffte es dabei bereits mehrere Wochen in die Spiegel-Bestsellerlisten und das Hörspiel zu „Die Vulkan-Mission“ ist seit kurzer Zeit im Handel erhältlich.

Über Cornelia Funke:

Cornelia Funke ist die international erfolgreichste deutsche Kinder- und Jugendbuchautorin. Ihre Bücher sind weltweit in mehr als 40 Sprachen erschienen. Zu ihren bekanntesten Titeln zählen „Herr der Diebe“, „Drachenreiter“, die „Tintenwelt“-Trilogie sowie ihre aktuelle „Reckless“-Reihe. Die Autorin lebte bis 2005 in Hamburg bis sie mit ihrer Familie nach Los Angeles zog.

Über German Wahnsinn:

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German Wahnsinn ist eine Hamburger Audioproduktion. Das 2010 gegründete Unternehmen produziert Audio-Content für Werbetreibende, die Industrie sowie die Entertainment-Branche. Das Portfolio der Kreativen reicht von Studioproduktionen mit Bruno Mars über Musik-Kompositionen und Sounddesign für Marken wie Audi, Volkswagen, IKEA, McDonald’s und Jägermeister bis hin zu diversen TV-, Kino-, Hörspiel- und Hörbuch-Produktionen. Ansässig ist das mittlerweile zwölfköpfige Team im Herzen von St. Pauli. Auf zwei Stockwerken mit 500 Quadratmetern befinden sich hier 6 Regie- und 4 Aufnahmeräume, ein Bechstein-Flügel, zehn goldene Schallplatten, diverse Cannes Löwen und unzählige Star Wars Reliquien.

Kontakt:

Julia Meier
presse@germanwahnsinn.de
German Wahnsinn GmbH,
Kastanienallee 9,
20359 Hamburg

+49 40 – 32 53 62 44

Original-Content von: German Wahnsinn GmbH, übermittelt durch news aktuell


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E-Book-Quartalsbericht: Absatz steigt, Umsatz schwächelt – #debk

Absatz bei E-Books am Publikumsmarkt nimmt in ersten drei Quartalen 2017 um 1,7 Prozent zu / Umsatz sinkt um 4,6 Prozent / Kaufintensität steigt um 10,4 Prozent / Börsenverein meldet vierteljährlich E-Book-Zahlen

Mehr E-Book-Käufe, weniger Umsatz: In den ersten drei Quartalen 2017 stieg der Absatz von E-Books am Publikumsmarkt (ohne Schul- und Fachbücher) erneut. 20,5 Millionen E-Books landeten im Warenkorb, 1,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz ging allerdings im selben Zeitraum um 4,6 Prozent zurück. Der Umsatzanteil von E-Books am Publikumsmarkt sank von 5,2 auf 5 Prozent.

Der Umsatzrückgang bei gleichzeitigem Absatzplus kommt dadurch zustande, dass sowohl die Zahl der Käufer als auch der durchschnittlich von ihnen bezahlte Preis sinken. Nur noch 3,1 Millionen Menschen – und damit 7,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum – kauften E-Books. Durchschnittlich gaben Käufer nur noch 6,29 Euro für ein E-Book aus – 6,1 Prozent weniger als in den ersten drei Quartalen 2016.

Wer E-Books kauft, erwirbt allerdings mehr Bücher. Die durchschnittliche Kaufintensität steigt nun bereits mehrmals in Folge, in den ersten neun Monaten 2017 um 10,4 Prozent im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2016. Im Schnitt landeten im bisherigen Jahr 6,7 E-Books auf den Readern der Käufer, im Vergleichszeitraum waren es 6,1 Stück.

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels meldet in Kooperation mit GfK Entertainment vierteljährlich die Entwicklung auf dem E-Book-Markt. Die Hochrechnungen der E-Book-Absätze und -Umsätze stammen aus dem GfK Consumer Panel Media*Scope Buch mit insgesamt 25.000 Personen. Sie sind repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab zehn Jahren, für insgesamt 67,7 Mio. Menschen.

Die Quartalszahlen sind als Infografiken auch unter http://www.boersenverein.de/ebook-markt zu finden.


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„Baden-Württemberg braucht mündige und freie Wissenschaftler“

Börsenverein zu Open-Access-Regelung:

09.11.2017 Börsenverein fordert Streichung der Zweitveröffentlichungsregelung im Landeshochschulgesetz Baden-Württemberg / Reaktion auf Gerichtsurteil / Appell an Landesregierung und Landtagsfraktionen

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels appelliert an die baden-württembergische Landesregierung und die Abgeordneten des baden-württembergischen Landtags, eine umstrittene Vorschrift im Hochschulgesetz des Landes ersatzlos zu streichen. In einem in dieser Woche veröffentlichten Beschluss hat der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) eine Norm im baden-württembergischen Landeshochschulgesetz als verfassungswidrig eingestuft, nach der Hochschulangehörige durch eine Satzung ihrer Hochschule gezwungen werden können, Beiträge zu Fachzeitschriften oder Festschriften in sogenannten Open-Access-Repositorien ein zweites Mal zu veröffentlichen. Die Klage von 17 Wissenschaftlern der Universität Konstanz gegen die entsprechende Regelung ihrer Hochschule wurde ausgesetzt, um eine Beurteilung durch das Bundesverfassungsgericht zu ermöglichen.

„Der Hochschulstandort Baden-Württemberg braucht ebenso wie die Fachverlage des Landes mündige und freie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Wer ihnen die freie Entscheidung nimmt, Forschungsergebnisse so zu veröffentlichen, wie sie es selbst für richtig halten, setzt Zwang an die Stelle von Wissenschaftsfreiheit und Urheberrecht“, sagt der Vorsitzende des Verleger-Ausschusses des Börsenvereins, der Stuttgarter Verleger Matthias Ulmer. „Die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker in Baden-Württemberg sollten die Entscheidung des VGH zum Anlass nehmen, ihre bei der Verabschiedung des Landeshochschulgesetzes getroffene Entscheidung zu revidieren, noch bevor das Bundesverfassungsgericht die Regelung ohnehin für nichtig erklären wird.“

Abgesehen von den Verstößen der Vorschrift gegen Verfassungs- und Europarecht sei es das falsche Signal für den Wissenschaftsstandort Baden-Württemberg, die Freiheit und Selbstbestimmung des wissenschaftlichen Personals an den Hochschulen zu missachten.

Bereits während des Gesetzgebungsverfahrens im Jahr 2014 hatte der Börsenverein gemeinsam mit dem Deutschen Hochschulverband, der jetzt die Klage der 17 Konstanzer Hochschullehrer unterstützt hat, in einer ausführlichen Stellungnahme auf die Defizite der umstrittenen Regelung hingewiesen: Die Stellungnahme als PDF.

Presseerklärung des VGH Baden-Württemberg zu seiner Entscheidung


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E-Book-Konferenz: FUTURE READING – Leser, Produkte und Geschäftsmodelle

Die Akademie der Deutschen Medien veranstaltet am 6. Dezember 2017 in München die 10. E-Book-Konferenz. Unter der Headline „FUTURE READING – Leser, Produkte und Geschäftsmodelle“ dreht sich in diesem Jahr alles um den Leser. Internationale Experten aus Verlagen, Digital-Unternehmen und Branchendisruptoren diskutieren die Bedürfnisse der Leser, Produktformen, Discoverability und die Monetarisierung im E-Book-Business.

Der digitale Kunde liest anders, sucht seine Inhalte anders und kauft anders. Er konsumiert Produkte, die in puncto Inhalte und Technologien das beste Leseerlebnis garantieren: schnell, einfach und spannend. Die Inhalte bereitzustellen, ist dabei nicht das Problem – das ist die Kernkompetenz von Verlagen. Den Content digital und vor allem kundenorientiert aufzubereiten und zu vermarkten, ist die spannende Herausforderung.

Aber wer ist der Kunde überhaupt? Welche Bedürfnisse hat er? Wann ist der Kunde bereit, für digitales Lesen zu zahlen? Welche multimedialen Wachstumsstrategien sind zukunftsweisend? Und welche neuen Vermarktungsstrategien und Vertriebsmodelle – vom Kuratieren bis zum Abo-Angebot – sind erfolgsversprechend? Nur wer diese Frage beantworten kann, schaffte es, gute Produkte, digitale Erlösquellen, aber auch neue Distributionskanäle und den Verkauf über Nebenmärkte auf den Weg zu bringen.

Es erwarten Sie hochkarätige Speaker, die diese und weitere Fragen in Visionary Keynotes und Praxisvorträgen ausführlich behandeln. Zudem bieten die Roundtable-Workshops viel Raum für individuelle Fragestellungen und Diskussionen.

Referenten sind u. a. Lija Kresowaty (Head of International Publishing, Bookchoice), Dominic Myers (European Publishing Director, Amazon), Philipp Ortmaier (Geschäftsführer, readfy), Andrew Rhomberg (CEO, Jellybooks), Dr. Florian Sochatzy (Geschäftsführer, Cornelsen mBook), Dr. Niels Peter Thomas (Chief Book Strategist, Springer Nature), Eliane Wurzer, (Leiterin Digiale Imprints, Piper Verlag). Moderation: Dr. Werner-Christian Guggemos (Geschäftsführer, Ciando).

Online-Anmeldung und weitere Informationen unter: http://e-book-konferenz.de/

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR im Presseportal München veröffentlicht.

Leonie Rouenhoff
Leitung Konferenzen
Akademie der Deutschen Medien
Salvatorplatz 1 | 80333 München
Tel. 089 / 29 19 53-55

Über die Akademie der Deutschen Medien

Die gemeinnützige Akademie der Deutschen Medien zählt mit rund 4.000 Teilnehmern pro Jahr zu den führenden Medienakademien in Deutschland. Mit ihrem Seminar- und Tagungsprogramm hat sie sich als zentraler Ansprechpartner für qualifizierte Weiterbildung rund um Medien, Medienmanagement, Digitalisierung, E-Business und Online-Marketing etabliert. Zu den Gesellschaftern der Akademie der Deutschen Medien gehören Bertelsmann SE & Co. KGaA, Bonnier Media Deutschland GmbH, Ernst Klett Verlag GmbH, Franz Cornelsen Bildungsholding GmbH & Co. KG, Springer Verlag GmbH, Verlagsgruppe Beltz | Julius Beltz GmbH & Co. KG, Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck GmbH, Verlagsgruppe Random House GmbH, VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und WEKA Holding GmbH & Co. KG. Zudem unterstützt das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst die Akademie. Diese breite Trägerschaft bietet Freiraum für differenzierte Programmarbeit und umfassende Seminarangebote in allen Kernbereichen des Media- und E-Business. http://www.medien-akademie.de


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