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Bühne frei für die Buchpreisblogger 2017 – in diesem Jahr mit eigenem „Deutscher-Buchpreis-Blog“ #dbp17

Sechs Blogger diskutieren die Titel der Longlist / Offizieller Start am 15. August 2017 / „Deutscher-Buchpreis-Blogwww.deutscher-buchpreis-blog.de gelauncht / Vorstellung des neuen Bloggerteams ab 20. Juni / Hashtag: #dbp17

© Jochen Kienbaum

© Jochen Kienbaum

Sechs Blogger, zwanzig Bücher, alles auf einen Blick: Ab dem 15. August stellen wieder sechs „Buchpreisblogger“ die nominierten Titel des Deutschen Buchpreises vor. Die Buchpreisblogger lesen die 20 Bücher der Longlist, stellen sie zur Diskussion und bieten Hintergrundinformationen sowie kritische Debattenbeiträge.

Zum ersten Mal erscheinen alle Aktivitäten der Bloggerinnen und Blogger gebündelt auf dem „Deutscher-Buchpreis-Blogwww.deutscher-buchpreis-blog.de. Auf dem Blog werden künftig auch weitere spannende Hintergrund-Artikel zum Deutschen Buchpreis veröffentlicht.

Auch das Team der Buchpreisblogger ist 2017 komplett neu aufgestellt. Neben fünf neuen Bloggerinnen und Bloggern ist mit Ilke Sayan (BuchGeschichten) auch zum zweiten Mal eine Booktuberin mit an Bord. Die Mitglieder stellen sich in den kommenden Wochen auf dem „Deutscher-Buchpreis-Blog“ vor.

Die Blogger 2017 sind:

  • Sandro Abbate novelero
  • Isabella Caldart novellieren
  • Mareike Fallwickl Bücherwurmloch
  • Sarah Reul Pinkfisch
  • Frank Rudkoffsky Frank O. Rudkoffsky
  • Ilke Sayan (Booktuberin) BuchGeschichten

Die Original-Posts veröffentlichen die Influencer weiterhin unter dem Hashtag #dbp17 über ihre eigenen Kanäle. Die Beiträge der Blogger werden zudem auf der Facebook-Seite des Deutschen Buchpreises zusammengeführt.

Der Deutsche Buchpreis wird von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung vergeben. Förderer des Deutschen Buchpreises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind zudem die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland.

Die Preisverleihung findet am 9. Oktober 2017 zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt. Interessierte können die Preisverleihung per Live-Stream unter www.deutscher-buchpreis.de mitverfolgen.

Frankfurt am Main, 20. Juni 2017

Kontakt für die Medien:

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Thomas Koch, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 (0) 69 1306-293, eMail: t.koch@boev.de
Cathrin Mund, PR-Managerin
Telefon +49 (0) 69 1306-292, eMail: mund@boev.de


Buchtipps:

Buchtage starten mit Berliner Erklärung der deutschen und französischen Buchhandelsverbände #btb17

Vertreter der deutschen und französischen Buchbranche fordern nachhaltige Strategien bei Gesetzesreformen im digitalen Zeitalter / Berliner Erklärung von Syndicat national de l’édition, Syndicat de la Librairie Française, Syndicat des Distributeurs de Loisirs Culturels und Börsenverein des Deutschen Buchhandels / Buchtage in Berlin mit 700 Verlegern, Buchhändlern und Partnern

Gemeinsam für eine zukunftsweisende europäische Buchpolitik: Zum Auftakt der Buchtage Berlin 2017 haben Vertreter der französischen und deutschen Buchhandelsverbände einen Appell an die politischen Entscheidungsträger in Berlin, Paris und Brüssel gerichtet. Vertreter der französischen Verbände Syndicat national de l’édition (SNE), Syndicat de la Librairie Française (SLF) und Syndicat des Distributeurs de Loisirs Culturels (SDLC) sowie des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels stellten eine gemeinsame Berliner Erklärung vor, in der sie nachhaltige Strategien für die Buchkultur im digitalen Zeitalter fordern.

Mit den diesjährigen Buchtagen Berlin möchten wir einen deutsch-französischen Schwerpunkt in der Interessenvertretung gegenüber den politischen Entscheidungsträgern in Frankreich, Deutschland und auf EU-Ebene setzen. Im Austausch über Strategien und Lösungen und im gemeinsamen Eintreten für die Rechte von Buchhandlungen und Verlagen, aber auch für freiheitliche, demokratische Werte können wir viel erreichen. Gemeinsam können wir Europa gestalten“, sagte Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins, heute zum Auftakt der Buchtage.

In Zeiten, in denen sich einige Länder der Welt zunehmend ins Nationale zurückziehen und isolieren, kann Europa mit einer Dynamik der Offenheit antworten. Hier spielt das Buch eine entscheidende Rolle: Es ist die tragende Säule unserer Bildung, wichtiger Motor für Integration und Grundlage des gesellschaftlichen Lebens. Die deutsch-französische Zusammenarbeit kann und sollte einen wichtigen Beitrag bei diesem Bestreben leisten“, ergänzte Vincent Montagne, Präsident des französischen Verlegerverbandes SNE.

Berliner Erklärung für eine zukunftsweisende europäische Buchpolitik

Hintergrund der Erklärung sind die zahlreichen Reformvorhaben auf nationaler wie europäischer Ebene, die die Rahmenbedingungen der Buchbranche grundlegend betreffen. Mit dem Reformpaket für den Digitalen Binnenmarkt etwa stelle die Europäische Kommission derzeit Weichen, die den Zugang zu Inhalten im digitalen Zeitalter vereinfachen sollen. Die Vertreter der deutschen und französischen Buchbranche begrüßten die Pläne grundsätzlich, sehen allerdings den deutlichen Bedarf nach einer ausgewogenen und verhältnismäßigen Prüfung durch die Mitgliedsstaaten und das Europäische Parlament.

Innovative und gut funktionierende Publikationsstrukturen, die wir in Frankreich und Deutschland und in vielen anderen EU-Mitgliedstaaten kennen, sind über Jahrhunderte gewachsen. Der Wunsch nach einem einheitlichen Digitalen Binnenmarkt darf diese Strukturen und zugleich wesentlichen Garanten für kulturelle Vielfalt und Identität in Europa nicht opfern. Die Zukunftsfähigkeit der europäischen Buchbranche kann nur durch eine weitsichtige und bedachte Herangehensweise an den Reformprozess garantiert werden“, sagte Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins, heute bei der Vorstellung der Berliner Erklärung. Nur so könne die Buchbranche ihren Anspruch, einen wichtigen Beitrag zum Gelingen eine freien und demokratischen Gesellschaft beizutragen, erfüllen: „Leistungen von Autoren, Verlagen und Buchhandlungen verdienen Respekt und Rahmenbedingungen, die Arbeit und Investitionen, Kreativität und unternehmerisches Handeln auch ökonomisch ermöglichen.

In der Erklärung stellen die deutschen und französischen Verbände konkrete Forderungen zu nationalen und europäischen Themen auf. So fordern sie etwa, die gemeinsame Rechtewahrnehmung durch Verlage und Autoren zu sichern, Bildungs- und Wissenschaftsverlage in der aktuellen Urheberrechtsdebatte zu stärken und Lizenzangeboten grundsätzlich den Vorrang vor Schrankenregelungen zu geben. Der Appell enthält auch den Wunsch nach einem klaren Bekenntnis zur Buchpreisbindung, einem intensiven Einsatz für den reduzierten Mehrwertsteuersatz für E-Books sowie praxisgerechte Strategien für Interoperabilität und Barrierefreiheit für digitale Buchformate.

Buchtage Berlin mit deutsch-französischem Schwerpunkt

Im Jahr des Ehrengastauftritts Frankreichs auf der Frankfurter Buchmesse steht die Jahrestagung der deutschen Buchbranche im Zeichen des deutsch-französischen Austauschs. Noch bis morgen diskutieren bei den Buchtagen Berlin rund 700 Vertreterinnen und Vertreter von Verlagen, Buchhandlungen und ihren Partnern unter dem Motto „Werte – Wandel – Verantwortung“ im bcc Berlin Congress Centrum am Alexanderplatz aktuelle Fragen aus Branche und Gesellschaft.

Berliner Erklärung der deutschen und französischen Buchhandelsverbände im Wortlaut (PDF)

Pressefoto: Vorstellung der Berliner Erklärung bei der Eröffnung der Buchtage Berlin 2017. v.l.n.r.: Vincent Montagne (SNE), Pierre Dutilleul (SNE), Alexander Skipis (Börsenverein), Matthieu de Montchalin (SLF), Heinrich Riethmüller (Börsenverein), Jean Luc Treutenaere (SDLC).

Berlin, 13. Juni 2017

Kontakt für die Medien:

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Thomas Koch, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 (0) 69 1306-293, eMail: t.koch@boev.de
Cathrin Mund, PR-Managerin
Telefon +49 (0) 69 1306-292, eMail: mund@boev.de

Syndicat national de l’édition
Véronique Stéphan, Leiterin Kommunikation
Telefon : +33 1 44 41 40 88, eMail : vstephan@sne.fr

Syndicat de la librairie française
Guillaume Husson, Délégué général
Telefon : +33 1 53 62 23 10, eMail : g.husson@syndicat-librairie.fr

Syndicat des Distributeurs des loisirs culturels
Jean Luc Treutenaere, Präsident
Telefon : +33 6 87 73 51 86, eMail: jl.treutenaere@syndicat-sdlc.fr


Buchtipps:

Buchmarkt 2016: Verlage und Buchhandlungen stabile Größen im Medienwandel – #Bücher

Umsatzwachstum von 1 Prozent / Rückläufige Kundenfrequenz im Einzel- und Buchhandel: Börsenverein fordert von Städten und Gemeinden wirksame Konzepte für vitale Innenstädte / Wissenschaftsverlage durch geplante Urheberrechtseinschränkung stark gefährdet / Marktzahlen unter http://www.boersenverein.de/buchmarkt2016

Das Geschäft der Buchhandlungen und Verlage bleibt in Zeiten großer Medienumbrüche stabil. Das letzte Jahr schloss der Buchmarkt mit einem Umsatzplus ab: Mit 9,28 Milliarden Euro erwirtschaftete die Buchbranche 1 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr. Das Online-Geschäft der Buchhandlungen gewinnt weiter an Bedeutung. Rückläufige Kundenfrequenzen im Einzelhandel brachten weniger Käufer in den Buchhandel. Gleichzeitig kauften Kunden mehr Titel pro Kopf und gaben mehr Geld für Bücher aus. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels stellte heute in Frankfurt am Main die Wirtschaftszahlen der Buchbranche für das vergangene Jahr vor.

„Trotz großer Veränderungen in der Medienlandschaft zeigt sich der Buchmarkt stabil und innovationsfreudig. Buchhandlungen und Verlage in Deutschland meistern den digitalen Wandel sehr erfolgreich. Über zwei Drittel der Buchhandlungen in Deutschland verkaufen mittlerweile Bücher auch online. Digitale Angebote gehören inzwischen zum Standardrepertoire der Verlage, das sie kontinuierlich weiter ausbauen. Buchhandlungen und Verlage garantieren damit weiterhin Meinungsvielfalt und eine lebendige Kulturlandschaft in Deutschland“, sagt Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins. „Mit Besorgnis beobachten wir allerdings – wie auch im Einzelhandel insgesamt – einen Rückgang der Kundenfrequenz, was sich auch in sinkenden Käuferzahlen niederschlägt. Mit dem zunehmenden Verschwinden inhabergeführter Geschäfte hat die Attraktivität vieler Innenstädte abgenommen. Das hat nun auch Auswirkungen auf den Buchhandel.“

Buchhandlungen reagieren auf die veränderte Lage, indem sie Ansprache und Bindung von Kunden noch mehr in den Fokus rücken. „Viele Buchhandlungen sind dabei, ihren Service zu perfektionieren und setzen noch stärker auf Kundenkontakt und Beratung. Mit ihrer Multi-Channel-Strategie können Buchhandlungen dem Kunden heute alle Vorzüge des Einkaufs vor Ort und des Online-Shoppings aus einer Hand bieten“, sagt Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins. „Um das Einkaufen in den Innenstädten insgesamt attraktiver zu machen, sind aber besonders die Städte und Gemeinden gefragt: Wir brauchen wirksame Konzepte für eine attraktive Einkaufslandschaft und einen ausgewogenen Geschäfte-Mix, um lebendige Innenstädte zu erhalten oder Einkaufsorte wieder neu zu beleben. Auch der Einzelhandel selbst muss aktiv werden und an Lösungen arbeiten, um das Einkaufen vor Ort wieder interessanter zu machen.“ Auch im laufenden Jahr sind die Umsätze im Sortimentsbuchhandel bisher leicht rückläufig. Nach den ersten fünf Monaten in 2017 liegt der Umsatz im Sortimentsbuchhandel mit 1,6 Prozent unter Vorjahr, der Gesamtmarkt mit -0,3 Prozent auf etwa stabilem Niveau.

Auch die Verlage stünden unter großem Druck, so Alexander Skipis. Noch geschwächt durch die Rückzahlungen an die VG Wort, die Verlage aufgrund eines Urteils des Bundesgerichtshofs (BGH) in diesem Jahr leisten müssen, erwarte gerade kleine und mittlere Häuser die nächste Hiobsbotschaft: Wenige Wochen vor Ende der Legislaturperiode wolle die Bundesregierung noch das sogenannte Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz durch den Bundestag bringen. „Das Gesetz in der geplanten Form wäre ein schwerer Schlag für den Bildungsstandort Deutschland. Um weiterhin vielfältige und qualitativ hochwertige Bücher und Medien auf den Markt bringen zu können, müssen Verlage für ihre Leistungen marktgerecht und fair vergütet werden. Das Gesetz würde sie aber faktisch enteignen: Ihre Lehrbücher und andere wissenschaftliche Publikationen dürften zu großen Teilen kostenlos digital verbreitet und ausgedruckt werden. Auf die Vergütung über Verwertungsgesellschaften, die das Gesetz vorsieht, haben Verlage aufgrund des VG-Wort-Urteils momentan gar keinen Rechtsanspruch. Deshalb verstößt das Gesetz unserer Ansicht nach auch gegen die Verfassung. Eine angemessene Vergütung können Verlage nur über Lizenzverträge erhalten“, sagt Skipis.

Das E-Book bleibt für Verlage und Buchhandlungen eine verlässliche Größe. „Die Nachfrage nach E-Books steigt weiter an und auch die Kaufintensität wächst kontinuierlich. Da die Zahl der Käufer etwas zurückging und diese vermehrt auf günstigere Angebote setzen, stieg der Umsatz im letzten Jahr nur verhalten“, sagt Matthias Heinrich, Vorstandsmitglied des Börsenvereins. „Das E-Book wird sicherlich weiter an Bedeutung gewinnen. Verlage arbeiten intensiv an neuen digitalen Formaten und nutzerfreundlichen Vertriebsformen. In der Branche herrscht ein ausgeprägter Innovationsgeist. Start-ups werden zu immer selbstverständlicheren Partnern bei der Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen.“

Die Wirtschaftszahlen 2016

Der größte Vertriebsweg ist weiterhin der stationäre Buchhandel, der 2016 4,39 Mrd. Euro Umsatz gemacht hat. Das waren 0,8 Prozent weniger als im Jahr davor. Der Anteil am Gesamtmarkt ging von 48,2 Prozent zurück auf 47,3 Prozent. Der Umsatz des Internet-Buchhandels, zu dem auch das Online-Geschäft der stationären Händler gezählt wird, stieg deutlich um 5,3 Prozent. Entsprechend wuchs auch der Umsatzanteil auf 18,2 Prozent an (Anteil 2015: 17,4 Prozent), das entspricht einem Gesamtumsatz von 1,69 Milliarden Euro. Der klassische Versandbuchhandel via Katalog, Mailing oder Telefon, der in den vergangenen Jahren große Einbußen zu verzeichnen hatte, entwickelte sich erstmals wieder positiv. Der Umsatz stieg um 37,5 Prozent auf 162 Millionen Euro (Anteil am Gesamtmarkt: 1,7 Prozent). Auch die Buchabteilungen der Warenhäuser (Karstadt, Kaufhof usw.) verzeichnen erstmals wieder ein Wachstum. Der Umsatz stieg um 16,3 Prozent auf 131 Millionen Euro. Leicht im Plus liegt das Direktgeschäft der Verlage, unter anderem mit Unternehmen und staatlichen Institutionen: Die Verlage erwirtschafteten hier mit 1,94 Milliarden Euro 1,2 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr, bei gleichbleibendem Marktanteil von 20,9 Prozent.

Die Zahl der Buchkäufer am Publikumsbuchmarkt (für privaten Bedarf, ohne Schul- und Fachbücher) lag 2016 bei 30,8 Millionen. Im Vergleich zum Vorjahr ging sie um 2,3 Millionen zurück. Demgegenüber nahm die Kaufintensität zu: 2016 erwarben Kunden durchschnittlich 12,2 Bücher pro Jahr und Kopf, 2015 waren es 11,5. Die Ausgaben für Bücher pro Käufer am Publikumsbuchmarkt nahmen von 122,78 Euro auf 134,29 Euro zu (+9,4 Prozent), der durchschnittlich pro Buch bezahlte Preis stieg hier um 2,6 Prozent.

Umsatz und Produktion: Warengruppen, Titelproduktion, Übersetzungen, Lizenzen

Den größten Sprung bei den Warengruppen im Publikumsbereich machten 2016 die Kinder- und Jugendbücher mit einem Umsatzwachstum von 9,0 Prozent. Der Umsatzanteil stieg entsprechend von 15,3 Prozent auf 16,5 Prozent. Ebenfalls ein Wachstum verzeichneten Bücher im Bereich Schule und Lernen (+6,1 Prozent auf einen Anteil von 10,9 Prozent). Die traditionell stärkste Warengruppe, die Belletristik, blieb weitgehend stabil. Der Umsatz ging leicht um 0,5 Prozent zurück. Damit erzielte die Belletristik einen Umsatzanteil von 31,5 Prozent. Wenig Veränderungen gab es bei den Ratgebern (-0,1 Prozent, Anteil 14,5 Prozent) und der Reiseliteratur (+0,2 Prozent, Anteil: 5,7 Prozent). Das Sachbuch musste nach einigen starken Jahren 2016 einen Rückgang von 2,7 Prozent verkraften. Der Umsatzanteil lag bei 9,8 Prozent des Gesamtmarkts.
Die Titelproduktion (Erstauflagen) der Verlage sank 2016 um rund 5 Prozent auf 72.820 Titel (2015: 76.547 Titel). Damit ist die Titelproduktion über die letzten zehn Jahre betrachtet rückläufig. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr erfolgte zum größten Teil bei Fachliteratur. Deutlich weniger Titel gab es in den Obersachgruppen Künste und Unterhaltung (2016: 9.918, 2015: 11.659), Geschichte und Geografie (2016: 6.488, 2015: 7.532), Sozialwissenschaften (2016: 12.997, 2015: 14.144) und Technik, Medizin und angewandte Wissenschaften (2016: 12.164, 2015: 12.815). Die Titel in der Obersachgruppe Literatur stiegen leicht von 29.685 auf 29.706.

Der Anteil der Übersetzungen an den Erstauflagen hat wieder zugenommen. Gab es 2015 9.454 Übersetzungen (Anteil an allen Erstauflagen 12,4 Prozent), waren es 2016 9.882 (Anteil: 13,6 Prozent). Ausschlaggebend dafür ist vor allem ein Anstieg der Literatur-Übersetzungen, die im vergangenen Jahr noch stark zurückgegangen waren (2016: 5.737, 2015: 5.400, 2014: 5.847). Die wichtigsten Ursprungssprachen bleiben Englisch, Französisch und Japanisch.

Der Lizenzverkauf lief mit 7.310 Abschlüssen 2016 etwas schwächer als im Jahr zuvor (2015: 7.521). Die hier wichtigste Warengruppe, das Kinder- und Jugendbuch, gewinnt weiter an Bedeutung. 2.883 Lizenzen wurden in diesem Bereich verkauft (2015: 2.677 Lizenzen), der Anteil stieg auf 39,4 Prozent (2015: 35,6 Prozent). Wichtigster Abnehmer ist mit großem Abstand weiter der chinesische Sprachraum (782 Lizenzen). Zweitwichtigste Warengruppe bleibt die Belletristik mit 1.157 Lizenzen (15,8 Prozent). Nach dem starken Anstieg der Lizenzverkäufe insgesamt in den chinesischen Sprachraum im Jahr zuvor ist die Zahl wieder etwas zurückgegangen. Mit 1.425 Abschlüssen wurden zwar weniger als 2015 erzielt (1.514), chinesische Verlage liegen aber nach wie vor auf Platz 1 der Lizenzkäufer. Es folgen der englischsprachige Raum mit 481 Lizenzen (2015: 574) und der spanischsprachige mit 441 Lizenzen (2015: 439).

Buchkäufer und das E-Book

Das E-Book hat sich bei seinen Nutzerinnen und Nutzern etabliert. Während der Umsatz im Publikumsmarkt (ohne Schul- und Fachbücher) nur noch verhalten wächst, steigen Absatz und Kaufintensität weiterhin kontinuierlich an. Der Umsatzzuwachs war mit 2,6 Prozent erneut schwächer als im Vorjahr (2015: 4,7 Prozent, 2014: 7,6 Prozent). Der Umsatzanteil am Publikumsmarkt stieg leicht von 4,5 Prozent auf 4,6 Prozent in 2016. Etwas deutlicher als der Umsatz ist im vergangenen Jahr der Absatz gestiegen: Am Publikumsmarkt wurden 28,1 Millionen E-Books verkauft, das sind 4,1 Prozent mehr als 2015. Dabei ist zwar die Anzahl der Käufer um 2,2 Prozent von 3,9 Millionen auf 3,8 Millionen gesunken, die Kaufintensivität aber gestiegen: 2016 hat jeder Käufer in Deutschland im Schnitt 7,4, das heißt 0,4 mehr E-Books gekauft als im Vorjahr. Der Anteil der Kinder- und Jugendbücher am E-Book-Umsatz lag 2016 mit 8 Prozent doppelt so hoch wie 2015, was vor allem auf den im letzten Jahr erschienenen Harry-Potter-Band zurückzuführen ist. Aber auch bei der älteren Zielgruppe wird das E-Book tendenziell immer beliebter: 21 Prozent der Käufer waren 2016 Über-60-Jährige, 2011 lag ihr Anteil noch bei 10 Prozent.

Weitere Informationen

Die Zahlen zu den Anteilen und Umsatzveränderungen der Warengruppen stammen aus dem Handelspanel von Media Control. Das Panel umfasst die Abverkäufe von 4.189 Händlern in den Vertriebswegen Sortimentsbuchhandel, E-Commerce inklusive Amazon, Bahnhofsbuchhandel, Kauf- / Warenhäuser und Nebenmärkte (Elektro- und Drogeriemärkte). Die Hochrechnungen der E-Book-Absätze und -Umsätze und die Käuferzahlen stammen aus dem GfK Consumer Panel Media*Scope Buch mit insgesamt 25.000 Personen. Sie sind repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab zehn Jahren, für insgesamt 67,7 Millionen Menschen.

Alle Zahlen und Daten des Buchmarkts werden zusammengefasst in der Publikation „Buch und Buchhandel in Zahlen 2017“, die vom Börsenverein herausgegeben wird. Sie ist ab August im Buchhandel oder bei der MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH erhältlich.

Frankfurt am Main, 8. Juni 2017

Service

Alle aktuellen Zahlen zum deutschen Buchmarkt sind unter http://www.boersenverein.de/buchmarkt2016 abrufbar.

Kontakt für die Medien
Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Thomas Koch, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 (0) 69 1306-293, eMail: t.koch@boev.de
Cathrin Mund, PR-Managerin
Telefon +49 (0) 69 1306-292, eMail: mund@boev.de


Buchtipps:

E-Books immer beliebter bei 60plus – #debk #ebook

Das E-Book ist bei älteren Menschen immer gefragter: Jeder fünfte E-Book-Käufer war 2016 60 Jahre oder älter (21 Prozent). Vor fünf Jahren war es gerade einmal jeder Zehnte (10 Prozent).
Detaillierte Informationen zu den Wirtschaftszahlen 2016 und den Entwicklungen in Verlagen und Buchhandlungen gibt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels auf seiner Pressekonferenz übermorgen am 8. Juni 2017 um 11 Uhr im Haus des Buches, Braubachstraße 16, in Frankfurt am Main bekannt.
Akkreditierung per eMail an presse@boev.de.
Frankfurt am Main, 6. Juni 2017

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Buchtipps:

Das war die WebSuccess 2017 (Online-Marketing-Konferenz)!

Köln (openPR) Am 23. März 2017 fand in Köln erstmals die WebSuccess statt. Die Online-Marketing-Konferenz und -Messe richtete sich speziell an Entscheider in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Im Rahmen von Vorträgen und Fallstudien wurde den Besuchern unter anderem vermittelt, wie Sie mithilfe von Suchmaschinenoptimierung (SEO), Suchmaschinenwerbung (SEA) und anderen digitalen Werbeformen mehr potenzielle Kunden über ihre Webpräsenzen generieren können.

Mario Ohoven und Sönke Strahmann (openPR)

Mario Ohoven und Sönke Strahmann (openPR)

Für den Veranstalter Fairrank aus Köln war die erste WebSuccess ein voller Erfolg. Mit den 250 erschienenen Gästen wurden die Erwartungen an die erste WebSuccess nach Angaben des Veranstalters übertroffen. „Dass der Andrang auf die Erstveranstaltung bereits so groß war, zeigt, wie wichtig das Thema Online-Marketing für den Mittelstand ist.“, so Sönke Strahmann, Geschäftsführer der Fairrank GmbH. Die WebSuccess überzeuge laut Strahmann nicht nur mit inhaltlich hochwertigen Vorträgen, sondern auch durch wichtige Details, wie eine persönliche Betreuung der Besucher, eine gute Organisation und nicht zuletzt auch durch ein reichhaltiges kulinarisches Angebot.

Im Barthonia Showroom in Köln-Ehrenfeld – ehemaliges Fabrikgelände der Kölnisch Wasser-Fabrik 4711 – fanden sich die Referenten, Gäste, Aussteller und Veranstalter zusammen. Die namhaften Referenten und Branchengrößen haben ihr Wissen in je 45-minütigen Vorträgen mit dem Publikum geteilt und standen den Besuchern im Anschluss auch für persönliche Gespräche zur Verfügung. Eigens hierfür wurden die sogenannten Marketplaces eingerichtet, um alle Teilnehmer der WebSuccess in den Pausen zwischen den Vorträgen miteinander ins Gespräch zu bringen.

Eröffnet wurde die WebSuccess unter anderem vom diesjährigen Schirmherrn der Veranstaltung: Mario Ohoven, Präsident des Bundesverband Mittelständische Wirtschaft. In seiner Eröffnungsrede machte Ohoven eindringlich darauf aufmerksam, dass Fortschritt nur durch Veränderung zustande komme und die WebSuccess eine ideale Veranstaltung sei, dem Mittelstand Chancen und Möglichkeiten auf dem Weg zur Digitalisierung aufzuzeigen.

Die nächste WebSuccess findet am 15. März 2018 statt. Weitere Informationen und Bilder erhalten Interessierte unter www.websuccess.de.

FAIRRANK GmbH
Timo Schwarze
Siegburger Str. 215
50679 Köln
Telefon: +49 (0) 221 – 99202147
Telefax: +49 (0) 221 – 99202500
www.fairrank.de

Die FAIRRANK GmbH in Köln ist Initiator der WebSuccess und seit 2004 im Bereich Online-Marketing tätig.Fairrank zählt zu den Marktführern der Branche. Durch Tausende Kundenprojekte, die das Unternehmen bisher realisiert hat, können die rund 100 Mitarbeiter auf ein großes Expertenwissen in den Bereichen Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung zurückgreifen. Der Fokus liegt auf kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Die FAIRRANK GmbH ist langjähriger, offizieller „Google Premier Partner“ und wurde bereits mehrfach vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) mit den Qualitätszertifikaten für SEO und SEA ausgezeichnet.


Buchtipps:

Vitaler Hörbuchmarkt: Treue Käufer lassen Umsätze 2016 steigen

Umsatz und Kaufintensität bei Hörbüchern steigen / Anteil junger Käufer nimmt zu / Ergebnis der GfK Consumer Panel Zahlen zum Hörbuch-Markt 2016 / Kooperation mit GfK Entertainment verlängert

Hörer kaufen mehr: Die Kaufintensivität von Hörbuchkonsumenten hat 2016 deutlich zugenommen. Das zeigt eine Analyse des GfK Consumer Panels im Auftrag des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, dessen langjährige Kooperation mit GfK Entertainment und GfK in diesen Tagen verlängert wurde. Die Zahl der durchschnittlich pro Hörbuchkäufer erworbenen Titel auf CD oder digital stieg von 4,6 auf 5,0 Hörbücher, das entspricht einer Steigerung von rund 9 Prozent. Der Umsatz wuchs um 1,1 Prozent.

Rund 3,3 Millionen Menschen haben 2016 physisch und/oder digital Hörbücher erworben. Das durchschnittlich ausgegebene Budget stieg von rund 49 Euro auf rund 54 Euro pro Kunde, wobei die von den Käufern bezahlten Durchschnittspreise leicht um rund 1 Prozent stiegen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr rund 16,3 Millionen Hörbücher am Publikumsmarkt abgesetzt. Etwa ein Viertel der Absätze und ein Fünftel der Käufer-Ausgaben erfolgten über Downloads, wobei der Digitalanteil am Umsatz und Absatz abhängig vom Verlagsprofil, Genre und Einzeltitel stark variiert.

19,2 % Prozent der Deutschen ließen sich 2016 von Hörbüchern auf CD oder in der Downloadversion unterhalten und informieren. Spannend ist der Blick auf die Altersstruktur: Mit einem Anteil von rund 40 Prozent stellten die 40- bis 59-Jährigen zwar nach wie vor die größte Gruppe der Hörbuch-Käufer. Der Anstieg von rund 4 auf 9 Prozent bei den 10- bis 19-Jährigen belegt aber das wachsende Hörbuch-Interesse des Nachwuchses.

Etwa ein Drittel aller Hörbücher wurden erneut als Geschenk gekauft, was den Hörbuchverlagen alljährlich ein umsatzträchtiges Weihnachtsgeschäft besonders mit physischen Hörbüchern beschert. Rund 48 Prozent der Geschenkekäufer gehörten der besonders kaufkräftigen und qualitätsbewussten Altersgruppe 60 plus an.

Mit neuen Projekten und Themen reisen die Hörbuchverlage zur diesjährigen Leipziger Buchmesse (23. bis 26. März 2017).

Gelegenheit zum Austausch bietet unter anderem die
„Happy Hour“ am Freitag, dem 24. März um 17 Uhr am Gemeinschaftsstand der Hörbuchverlage auf der Leipziger Buchmesse (Halle 3, D 300/400),
zu der die Leipziger Buchmesse und die Interessengruppe (IG) Hörbuch im Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. herzlich einladen.

Kooperation mit GfK Entertainment verlängert

Der Börsenverein und die MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH haben ihre langjährige Kooperation mit GfK Entertainment und GfK verlängert und arbeiten in verschiedenen Bereichen der Buchmarktforschung zusammen. Unter anderem werden Bestsellerlisten von GfK Entertainment erstellt, während GfK vierteljährlich E-Book-Zahlen und Sonderaus-wertungen zur Käuferdemografie in verschiedenen Warengruppen meldet.

GfK Consumer Panels haben im Auftrag des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels den Hörbuchmarkt analysiert. Die statistische Grundlage des Panels bilden 25.000 Personen, die repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 10 Jahren sind und regelmäßig Tagebücher zu ihren privaten Buch-Einkäufen führen.

Frankfurt am Main, 21. März 2017

Ansprechpartnerin für die IG Hörbuch:

Heike Völker-Sieber
Telefon +49 (0) 89-4136-2832
eMail: heike.voelker-sieber@hoerverlag.de

Kontakt für die Medien:

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Thomas Koch, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 (0) 69 1306-293, eMail: t.koch@boev.de
Alexander Vieß, PR-Manager
Telefon +49 (0) 69 1306-296, eMail: viess@boev.de


Buchtipps:

Storytelling in der PR: Die zehn größten Hindernisse

Hamburg (ots) – Storytelling ist ein wichtiges Mittel in der PR. Doch oft klappt die Umsetzung nicht. Woran liegt das? Antwort: Den meisten PR-Verantwortlichen fehlt schlicht und einfach die Zeit, um gute Stories zu entwickeln. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle PR-Trendmonitor von news aktuell und Faktenkontor. An zweiter Stelle nennen die Umfrageteilnehmer die mangelnde Unterstützung der Geschäftsführung: So fordern viele Chefs weiterhin eine Produkt getriebene PR. Schwierigkeiten macht den PR-Profis außerdem die multimediale Umsetzung der Geschichten. An der Befragung haben 642 Kommunikationsfachleute aus Unternehmen und PR-Agenturen teilgenommen.

obs/news aktuell GmbH/Sebastian Könnicke

obs/news aktuell GmbH/Sebastian Könnicke

Knapp die Hälfte der Befragten bedauert, zu wenig Zeit zu haben, um gute Stories zu entwickeln und zu produzieren (48 Prozent). Dass ihren Chefs das Verständnis für Geschichten-getriebene PR fehle, beklagen über ein Drittel der Kommunikatoren: 36 Prozent geben an, dass die Geschäftsleitung weiterhin den Schwerpunkt auf Produkt- und Marketing-PR lege. Auf Platz drei der größten Hindernisse im Storytelling landet der Faktor Multimedia. Eine spannende Geschichte nicht nur als Text, sondern in Bild, Audio oder Video zu erzählen ist für jeden dritten Befragten eine große Hürde (30 Prozent).

Oftmals gibt es auch keine erzählenswerten Geschichten im Unternehmen: Das glauben zumindest 17 Prozent der PR-Profis. Ebenso 17 Prozent stellen den Erfolg von Storytelling grundsätzlich in Frage. Erstaunlich: Kaum einer der Umfrageteilnehmer hinterfragt seine eigenen Fähigkeiten, was das Geschichtenerzählen betrifft. So gibt nur jeder Zehnte handwerkliche Probleme als Hürde für gutes Storytelling an (11 Prozent).

Weitere Informationen rund um das Thema Storytelling gibt es im aktuellen Whitepaper von news aktuell. Hier herunterladen: http://www.newsaktuell.de/storytelling

Was sind die zehn größten Hindernisse im Storytelling?

  1. Zu wenig Zeit: 48 Prozent
  2. Chefs wollen weiterhin Produkt- und Marketing-PR: 36 Prozent
  3. Multimediale Umsetzung der Stories: 30 Prozent
  4. Mangel an spannenden Fakten: 20 Prozent
  5. Nicht genug erzählenswerte Geschichten in der Firma: 17 Prozent
  6. Fehlender Glaube an Erfolg von Storytelling: 17 Prozent
  7. Fehlende Relevanz der Stories: 16 Prozent
  8. Handwerkliche Probleme: 11 Prozent
  9. Zu wenig Leser und Zuschauer: 10 Prozent
  10. Fehlende geeignete Dienstleister: 6 Prozent

Quelle: PR-Trendmonitor 2017 von news aktuell und Faktenkontor
Teilnehmer: 642 Fach- und Führungskräfte der PR
Umfragezeitraum: Januar 2017
Methode: Online-Umfrage

Kontakt:

news aktuell GmbH
Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation
Telefon: 040/4113 – 32843
petersen@newsaktuell.de
http://twitter.com/jenspetersen


Buchtipps:

Warum über Bücher bloggen? @buchmesse #lbm17

buchmesse:blogger sessions 17 begrüßt Buchblogger, Booktuber und Bookstagramer

(Leipziger Buchmesse) Bücher lesen und schweigend ins Regal stellen? Warum nicht die eigenen Lektüreerlebnisse mit anderen Lesern teilen? Immer mehr Buchfans halten ihre Leseeindrücke in Wort und Bild fest. Sie starten Buchblogs, Booktubes, Bookstagram-Accounts und wollen ihre Kanäle ausbauen. Was motiviert Blogger? Welche juristischen Rahmenbedingungen gelten für Blogs & Co? Kann aus dem Hobby ein Erwerbsmodell werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der zweiten Bloggerkonferenz der Leipziger Buchmesse. Die buchmesse:blogger sessions 17 lädt Buchblogger, Booktuber und Bookstagramer zum Austausch mit Journalisten, Juristen und Bloggerkollegen am 26. März 2017, ab 10:30 Uhr, ins Congress Center Leipzig (CCL) ein.

Mit einer Keynote von Andreas Platthaus begrüßt die Bloggerkonferenz ihre Teilnehmer. Der verantwortliche Redakteur für Literatur und literarisches Leben bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) wirft einen Blick von außen auf die vielfältige deutschsprachige Bloggerszene.

Ob Fremd- und Eigenwahrnehmung übereinstimmen, können die Gäste in der anschließenden Podiumsdiskussion überprüfen. Unter der Überschrift „Warum über Bücher bloggen?“ berichten Bloggerinnen und Blogger wie Bozena Anna Badura (dasdebuet.com), Mareike Krause (Mareikes Bücher) oder Jochen Kienbaum (lustauflesen.de) ab 11:15 Uhr von ihrer Motivation und ihren Erfahrungen mit klassischen Buchblogs. Gleichzeitig gibt Rechtsanwalt und Blogger Tilmann Winterling eine Einführung in die juristischen Hintergründe von Presserecht, Kooperationen, Datenschutz und Werbung für Blogger.

Wie können Blogger ihre Sichtbarkeit und Reichweite erhöhen? Im Gespräch „Mehr als bloggen!“ diskutieren ab 13:00 Uhr unter anderem der Podcaster Señor Rolando (Büchergefahr) und die Bookstagramerin Katja Murschel (@minasmorgulbooks) über Nutzen und Risiken neuer Formate. Parallel informiert Lovelybooks in einem Workshop, wie Blogger mithilfe von Suchmaschinenoptimierung (SEO) Reichweite aufbauen, analysieren und nutzen können.

Buchblogs, Booktubes oder Bookstagrams – der Aufwand, den Blogger betreiben, um ihre Lektüreerlebnisse zu teilen, ist enorm. Kein Wunder, dass bei jedem Bloggertreffen debattiert wird, ob sich all die Mühe auch in bare Münze umsetzen lassen kann und soll. Die Abschluss-Session der Konferenz steht daher unter der Überschrift „Werbeagentur, Kulturjournalismus oder Hobby – Geld verdienen mit Blogs?“. Einen Überblick über Monetarisierungsmodelle geben Experten wie der Straßenpoet Fabian Neidhart von mokita.de und Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de.

Die Tickets für die buchmesse: blogger sessions 2017 sind ab sofort im Online-Ticketshop der Leipziger Buchmesse erhältlich. Für Blogger, die bereits akkreditiert oder im Besitz einer Buchmesseintrittskarte sind, beträgt die Teilnahmegebühr bis zum 26. Februar 42,00 Euro und ab dem 27. Februar 49,00 Euro. Das Bloggerkonferenzticket allein berechtigt nicht zum Eintritt zur Leipziger Buchmesse.

buchmesse:blogger

Die Leipziger Buchmesse unterstützt unter dem Label buchmesse:blogger mit der Bloggerkonferenz „buchmesse:blogger sessions“ und der Bloggerlounge in Halle 5 den Austausch zwischen Buch- und Blogmachern. Zusätzlich werden im Bloggerguide auf der Website alle relevanten Informationen und Veranstaltungen für Blogger zusammengestellt.

Über die Leipziger Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse ist der wichtigste Frühjahrstreff der Buch- und Medienbranche und versteht sich als Messe für Leser, Autoren und Verlage. Sie präsentiert die Neuerscheinungen des Frühjahrs, aktuelle Themen und Trends und zeigt neben junger deutschsprachiger Literatur auch Neues aus Mittel- und Osteuropa. Durch die einzigartige Verbindung von Messe und „Leipzig liest“ – dem größten europäischen Lesefest – hat sich die Buchmesse zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Im Verbund mit der Leipziger Buchmesse öffnet die Manga-Comic-Con (MCC) in Halle 1. Parallel dazu findet die 23. Leipziger Antiquariatsmesse statt.

Ansprechpartner für die Presse:

Ruth Justen

Pressesprecherin Leipziger Buchmesse im Auftrag der Leipziger Messe

Tel.: +49 341 678-6555

Mobil: +49 174 78 31 205

Fax: +49 341 678-166555

eMail: r.justen@leipziger-messe.de

Julia Wick

Pressereferentin

Telefon: +49 341 678-6552

Fax: +49 341 678-166552

eMail: j.wick@leipziger-messe.de

Leipziger Buchmesse im Internet:

Leipziger Buchmesse im Social Web:


Buchtipps:

  • Host me!? Kindle eBooks erstellen und erfolgreich bewerben
  • Host me !? – Let’s Play Videos erstellen
  • BoD launcht neuen Buchshop – #debk @booksondemand

    (BoD) Norderstedt – Neues Design, umfangreiche Funktionen für Leser und 50 Prozent mehr Marge für Autoren – die Self-Publishing-Plattform BoD startet neuen Buchshop. Zur effektiven Nutzung des BoD-Shops für die Buchvermarktung bietet BoD seinen Autoren ein individuell anpassbares Shop-Widget an.

    Im neuen BoD-Buchshop unter http://www.bod.de/buchshop steht Lesern ab sofort das gesamte Titelangebot inklusive E-Books von Autoren zur Verfügung, die ihre Werke über die führende deutsche Self-Publishing-Plattform veröffentlichen. Neue Genrekategorien und eine nach Printbüchern und E-Books, Neuerscheinungen, Bestsellern und Aktionspreisen filterbare Suche erleichtern das Finden von Titeln. Zusätzlich erhöhen erweiterte Bestsellerkategorien, E-Book-Bestsellerlisten und die Möglichkeit der Vorbestellung von E-Books über einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten die Sichtbarkeit von Titeln.

    Autoren von BoD profitieren bei Titelverkäufen über den BoD-Buchshop künftig von höheren Margen. Die Erlöse für Printbücher liegen um 50 Prozent höher. Bei E-Books steigt die Marge durch den Direktvertrieb um bis zu 50 Prozent und entspricht 80 Prozent vom Nettoerlös.

    Zur effektiven Nutzung des BoD-Buchshops im Rahmen der Buchvermarktung stellt BoD seinen Autoren ein kostenloses Shop-Widget bereit. Das Shop-Widget bindet den BoD-Shop in eine Autorenwebsite ein und ermöglicht eine werbewirksame Präsentation eigener Titel. In Größe, Form und Gestaltung vielseitig anpassbar, leitet das Widget Leser von der Autorenwebsite direkt in den BoD-Shop weiter.

    Als Self-Publishing-Dienstleister mit dem breitesten Vertriebsnetz ist es unser Ziel, die Sichtbarkeit und Auffindbarkeit der Titel unserer Autoren stetig zu erhöhen. Mit dem neuen BoD-Buchshop bieten wir besonderen Autoren und besonderen Büchern eine neue attraktive Bühne, die wir nun in der nächsten Phase kontinuierlich weiterentwickeln werden, um unsere Autoren noch mehr bei ihrer Buchvermarktung zu unterstützen“, berichtet Dr. Gerd Robertz, Sprecher der Geschäftsführung von BoD – Books on Demand.

    Über BoD:
    BoD – Books on Demand ist europäischer Markt- und Technologieführer im Bereich der digitalen Buchpublikation und das Original im Self-Publishing. Seit 1997 ist BoD die Anlaufstelle für das Publizieren von Büchern und E-Books ab einem Exemplar und der erfahrene Partner für über 35.000 Autoren und mehr als 2.000 Verlage. BoD bietet seinen Kunden die professionelle Komplettlösung für Produktion und Vertrieb von Büchern und E-Books – in bester Qualität und zu 100 Prozent „Made in Germany“. Kunden profitieren dabei vom weltweit größten Vertriebsnetz, das alle Onlinekanäle und den stationären Buchhandel umfasst. Dabei behalten sie die maximale Freiheit bei der Gestaltung von Inhalt, Layout, Form und Preis. Nach persönlichem Bedarf gibt BoD professionelle Hilfestellung und Beratung. BoD-Kunden treten einfach und schnell in die professionelle Autorenwelt ein und veröffentlichen ihr Buch risikolos und verlagsunabhängig. Weitere Infos unter http://www.bod.de.

    Pressekontakt:
    Thorsten Simon
    Pressesprecher
    Books on Demand GmbH
    In de Tarpen 42
    22848 Norderstedt
    Tel.: +49 (0)40 – 53 43 35 – 76
    Mobil: +49 (0)172 – 37 10 339
    eMail: thorsten.simon@bod.de
    http://www.bod.de


    Buchtipps:

    Kaufmuster erkennen – erfolgreich verkaufen #Marketing

    Wer seine Kunden kennt, ist im Vorteil

    (News4Press) Schubladendenken hat nicht unbedingt den besten Ruf. Gleichzeitig haben Menschen nun einmal bestimmte Verhaltensmuster. Diese in komplexen Situationen zu erkennen und entsprechend zu agieren, kann äußerst hilfreich sein – wie beispielsweise in Kundengesprächen. Weiß der Verkäufer, wem er gegenüber sitzt, kann er seine Argumentation an die Person anpassen und kommt schneller und leichter zum Erfolg.

    Zielgerichtete Kommunikation zum gegenseitigen Vorteil

    ©fotomek-fotolia.com Marc M. Galal

    ©fotomek-fotolia.com Marc M. Galal

    Der Mensch ist stolz darauf, dass er ein so großer Denker ist. Dabei erfolgt sein Denken zu einem großen Teil unbewusst und wird sowohl von den Genen als auch der Gesellschaft gesteuert. Ständig wird der Mensch von seiner Umwelt geformt und es bilden sich laufend neue (Denk)Muster im Kopf. Dadurch, dass die meisten davon nicht wahrgenommen werden, gestalten sich viele Situationen oft vollkommen anders, als erwartet. Hinzu kommt, dass die entstandenen Gedankenmuster im hohen Maße die Emotionen beeinflussen.

    Im Laufe seines Lebens entwickelt der Mensch viele solcher Muster. Die Frage ist nun, inwieweit man diese bei sich selbst und bei anderen erkennen kann. In der Verkaufspsychologie wird genau damit gearbeitet. Es wird davon ausgegangen, dass ein Kunde viele Möglichkeiten hat, eine Entscheidung zu treffen – je nach seinen vorhandenen Mustern. Für manche ist der Preis im Vordergrund, bei anderen spielt der Produktnutzen eine wichtige Rolle und bei wieder anderen, was sie alles verpassen könnten.

    Nun liegt es auf der Hand: Wer das Kaufmuster seines Gegenüber kennt, kann seine Argumentation und Präsentation daran ausrichten und die überwiegenden Emotionen des Kunden ansprechen. Individuell auf die wesentlichen Punkte abgestimmt, wird auf diese Weise eine Kaufentscheidung herbeigeführt. Dabei geht es keinesfalls darum, den Kunden zu überreden oder auszutricksen. Vielmehr wird das Gespräch empathischer und zielgerichteter gestaltet und alle Beteiligten haben am Ende ein Ergebnis, mit dem sie überaus zufrieden sein können.

    Aufmerksam zuhören und den Kunden spielerisch überzeugen

    Die Musterprogramme hat der Mensch entwickelt, weil er einer permanenten Reizüberflutung ausgesetzt ist. Sie dienen dazu, die auf ihn einstürzenden Reize schneller zu sortieren und zu verarbeiten. Um nun die Kaufmuster des Kunden zu entschlüsseln, müssen die erhaltenen Informationen organisiert und strukturiert werden. Dazu braucht der Verkäufer hauptsächlich nur aufmerksam zuzuhören. Wenn er das Muster bei seinem Gesprächspartner erkannt hat, kann er die Reaktionen des Kunden besser vorhersagen und entsprechend agieren.

    So legt jemand, dem Zugehörigkeit wichtig ist, Wert auf eine harmonische Beziehung zu anderen Menschen. Ein Immobilienmakler beispielsweise kann nun mit den sympathischen Nachbarn und dem tollen Zusammenhalt in der Nachbarschaft argumentieren. Bei einem anderen Kaufmuster geht es darum, dass dieser Mensch Informationen zu jedem noch so kleinen Detail benötigt – darauf kann ein gut vorbereiteter Verkäufer problemlos eingehen und sein Produkt detailliert beschreiben. Dann gibt es den “Ja-aber-Typ“, der immer genau das Gegenteil von dem macht, was erwartet wird. Ein geschickter Verkäufer preist ihm nun die weißen Schuhe an, wenn er die schwarzen verkaufen will.

    Im kostenlosen E-Book “ Einfach erfolgreicher verkaufen (http://www.verkaufstraining-ebook.de/)“ zählt der Verkaufstrainer Marc M. Galal noch viele weitere Kaufmuster auf. Hauptziel des Buches ist zu erklären, wie 8 von 10 Kunden in 12 Schritten spielerisch überzeugt werden können.

    Marc Galal
    presse@marcgalal.com
    Lyoner Straße 44-48
    60528Frankfurt am Main
    069/740932716

    Marc M. Galal ist Experte für Verkaufspsychologie und Verkaufslinguistik. Er ist lizenzierter Trainer der Society of NLP (USA) und wurde als Top Speaker, Top Coach und Trainer des Jahres 2016 ausgezeichnet. Marc M. Galal ist Bestseller-Autor und trainierte bereits Unternehmen wie Generali Lloyd, Axa, Toyota, Renault und Altana Pharma. Mehr als 1,6 Mio. Menschen kennen die von ihm entwickelte und weltweit patentierte nls®-Strategie.

    Marc M. Galal
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